Bangladesh: Rohingyas sollen auf Insel ausgesiedelt werden

DHAKA: Bangladesch will rund 30.000 Flüchtlinge der verfolgten ethnischen Gruppe der Rohingya auf eine Insel in der Bucht von Bengalen umsiedeln.

Es gehe darum, zwei überfüllte Flüchtlingslager aus Cox’s Bazar im Südosten des Landes zu verlegen, sagte Badre Munir Ferdaus, Verwaltungschef des Distrikst Noakhali, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Hunderttausende Rohingya sind in den vergangenen Jahren vor religiöser Verfolgung aus dem Nachbarland Myanmar nach Bangladesch geflohen. Offiziell registriert sind aber nur die Menschen in den beiden Flüchtlingscamps. Schätzungen der Regierung zufolge leben weitere 300.000 Rohingya in Bangladesch. Viele von ihnen bestiegen die Boote, die seit Anfang Mai in Malaysia und Indonesien ankamen.

Bangladeschs Premierministerin Sheikh Hasina hatte die Beamten bereits im November um Vorschläge für die Umsiedlung der Menschen in den Flüchtlingscamps gebeten. Als Ort sei die Insel Hatiya ausgeguckt worden, sagte Ferdaus weiter. Diese liegt an der Stelle, wo der gewaltige Fluss Meghna in den Indischen Ozean fließt. «Ich weiß nicht, wann der Plan umgesetzt werden soll», sagte Ferdaus.

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2 Antworten zu Bangladesh: Rohingyas sollen auf Insel ausgesiedelt werden

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    emi_rambus: Das geht ja dann wohl in Richtung der Australischen ….Loesung!
    Die hier scheint aber noch “praktischer” zu sein!
    It is frequently subject to cyclones and destructive ocean waves.

    Ich gehe mal davon aus, die Presse hat das im Fall von Australien geprueft, wo ja bereits anerkannte Politische Fluechtlinge auf einer Insel “eingesperrt” sind, ob es da auch (?im Winterhalbjahr) zu Stuermen kommt und Teile der Insel ueberschwemmt und mehr werden.?!
    Die offizielle, gerichtliche Anerkennung der Rohingyas in Bangladesch als PolitischerFluechtling steht ja noch aus! Werden sie als solche anerkannt, muessen sie ueber Quoten weltweit verteilt werden.
    Werden sie nicht anerkannt, wird Bangladesch sie abschieben. Aber wohin?
    Werden sie anerkannt, hat natuerlich die “Demokratie” und menschenrechts”achtende” Republik Myanmar irgendwie schlechte Karten!?Irgendwie habe ich jetzt den Faden verloren, weil sonst solche Staaten mit Repressalien konfrontiert werden, wobei Burma aber in der Neuzeit Puderzucker von hinten rein geblasen bekommt.
    Das Oel und Gas, das sich China schon lange und langfristig unter den Nagel gerissen hat, kann es ja wohl nicht sein. Die Straende und das Klima von Bangladesch sind um ein Vielfaches besser. Also sind es nur Edelhoelzer, Jade, Gold, …, Elfenbein, …. oder gibt es noch was?!
    Die Laendereien der Rohingya, die man den Noch-nicht-Vertrieben noch nicht wegnehmen koennte?

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Das geht ja dann wohl in Richtung der Australischen ….Loesung!
    Die hier scheint aber noch “praktischer” zu sein!

    It is frequently subject to cyclones and destructive ocean waves.

    Irgendwie muss da jetzt die UN ein Machtwort sprechen! Burma sagt die kommen von Bangladesch und Bangladesch sagt, es sind Fluechtlinge aus Burma und sperrt sie in Fluechtlingslager.
    Die koennen ja wohl schlecht vom Himmel gefallen sein.
    Es kann ja nicht sein, sie sind schon ueber 1000 Jahre heimatlos. Das kann man keinem ernsthaft erzaehlen wollen.

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