Umfrage: Mehrheit für eine Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen

Laut einer Umfrage des renommierten National Institute of Development Administration (NIDA) ist die Mehrheit der thailändischen Bevölkerung der Meinung, dass gleichgeschlechtliche Ehen im Königreich legalisiert werden sollten.

Die Umfrage wurde zwischen dem 1. und 2. Juli landesweit unter 1.250 Personen aus verschiedenen sozialen Schichten und Berufen durchgeführt und beinhaltete drei Fragen:

A. Wie würden Sie darüber denken, wenn ihr direkter Arbeitskollege schwul oder lesbisch wäre?

B. Wie würden Sie darüber denken, wenn ein Mitglied ihrer Familie schwul oder lesbisch wäre?

C. Finden Sie, dass gleichgeschlechtliche Ehen legalisiert werden sollten?

lesbian

Antworten:

A. 88,72% der Befragten hätten nichts dagegen einzuwenden, 10% fänden es inakzeptabel.

B. 79,92% hätten kein Problem mit der Situation, 16,80% könnten es nicht akzeptieren.

C. 59,20% würden einer Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen zustimmen, 35,4% wären dagegen.

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4 Antworten zu Umfrage: Mehrheit für eine Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    STIN: Ich sehe hier einfach nur, das diese Gruppe hier nicht von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen ist, sondern ganz normal, wie alle anderen auch – toleriert wird.
    Dem Homo dürfte das egal sein, warum er akzeptiert wird – Hauptsache es ist so.

    Genauso ist es!
    Glücklicherweise sind viele normal Thai durchaus noch in der Lage menschliche Gefühle zu haben und nicht so gefühllos und menschenverachtend wie die
    vor Selbstüberschätzung abgehobenen Edelthais.

    Pattaya Mania: Diese Philosophie oder spirituelle Anschauung kann dazu führen, dass „jemand“ aus karmische Hinsicht der guten oder schlechten Taten, die er in seinem vorherigen Leben vollbrachte, in einen geschlechtlich „fremden“ Körper hineingeboren wird.

    Die Gründe dazu sind vielfältig, … und dieser Blogg ist für die Beantwortung dieser Fragen sicher nicht geeignet.

    Da hilft nur persönliches studieren und lernen und lesen…und das über Jahrzehnte…..

    Ich bin sehr skeptisch gegenüber jeder Religion oder religionsähnlichen Philosophien
    wie es der Buddhismus ist.
    Für mich ist nur entscheidend was am Ende für die menschliche Weiterentwicklung
    sowohl der Gesellschaft als auch der Persönlichkeit herauskommt.
    Und da sind derzeit alle Religionen nicht gerade zukunftsweisend.

    Scheinheiligkeit,Psychosen und Somatoforme Störungen haben bei Vielen
    den Gottesglauben,Ethik und Moral abgelöst.

    Ich bin besonders skeptisch wenn jemand behauptet er sei vom Christentum
    zum Buddhismus konvertiert und nun auf dem “Einzig richtigen Weg”!

    Meine Frau ist praktizierende Buddhistin und ihre Religiösität ist nicht Anders
    als ihr restliches Leben auch.
    Keine besondere zur Schau Stellung oder theatralisches im Staub wälzen
    wie andere Glaubensdarsteller dies tun.
    Ich pilgere mit ihr jedes Jahr um Makha Bucha zum Wat Khao Kitchakut
    in Chantaburi weil ich dort wirklich gläubige Buddhisten finde
    die Gegend sehr reizvoll und wenig Tourismisiert ist und nur wenige
    der sonst in denPilger Wats herumstolzierenden Angebern herumlaufen
    bzw. -fahren.
    Meine Frau ist früher schon mit ihren Eltern dorthin gepilgert.
    Dort werde ich auch als Nicht Buddhist von Allen respektiert
    und hatte bisher ausschliesslich positive Erfahrungen.

    https://www.colourbox.com/preview/6723652-sunrise-khao-khitchakut-chantaburi-thailand.jpg

    Die Pilgerstätte am Khao Kitchakut ist nur ca 2 Monate im Jahr
    um Makha Bucha geöffnet (wegen Trockenzeit)!

      berndgrimm(Quote)  (Reply)

  2. Avatar Pattaya Mania sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand">STIN</a>: dann wären die Thais sogar liberaler als die Deutschen. Die stimmten mit 74% für eine Homo-Ehe, die Thais mit über 80%. Ich bewundere das auch hier immer wieder, keine Probleme im Dorf mit Kathoys oder Schwulen, obwohl wir am Lande wohnen, wo eigentlich die Bevölkerung noch mehr oder weniger konservativ denkt.

    Herr STIN,

    das hat viel weniger mit Toleranz zu tun, wie Sie es gerne glauben möchten.

    Der Hintergrund ist die buddhistische Glaubensaufassung, dass jeder Mensch aufgrund seines Karmas wiedergeboren wird.

    Diese Philosophie oder spirituelle Anschauung kann dazu führen, dass „jemand“ aus karmische Hinsicht der guten oder schlechten Taten, die er in seinem vorherigen Leben vollbrachte, in einen geschlechtlich „fremden“ Körper hineingeboren wird.

    Die Gründe dazu sind vielfältig, … und dieser Blogg ist für die Beantwortung dieser Fragen sicher nicht geeignet.

    Da hilft nur persönliches studieren und lernen und lesen…und das über Jahrzehnte…..

    Aber wichtig ist zu wissen, dass es mit wirklicher Toleranz nichts zu tun hat! Dann hat man schon viel erkannt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Paul

    • STIN STIN sagt:

      ich mache da keinen grossen Unterschied, ob jemand aufgrund seiner buddh. Religion eine Homo-Ehe oder Schwule toleriert oder aufgrund seiner liberalen Einstellung.
      Ich sehe hier einfach nur, das diese Gruppe hier nicht von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen ist, sondern ganz normal, wie alle anderen auch – toleriert wird.
      Dem Homo dürfte das egal sein, warum er akzeptiert wird – Hauptsache es ist so.

  3. STIN STIN sagt:

    dann wären die Thais sogar liberaler als die Deutschen. Die stimmten mit 74% für eine Homo-Ehe, die Thais mit über 80%. Ich bewundere das auch hier immer wieder, keine Probleme im Dorf mit Kathoys oder Schwulen, obwohl wir am Lande wohnen, wo eigentlich die Bevölkerung noch mehr oder weniger konservativ denkt.

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