Reisexport in diesem Jahr rückläufig

Eine schwächere Nachfrage auf dem Weltmarkt hat geringere Reis-Ausfuhren zur Folge. Die Thai Rice Exporters Association sagt für dieses Jahr nur 9,5 Millionen Tonnen voraus.

Das Ziel war in 2015 mindestens 10 Millionen Tonnen. Bis zum 20. Juni hatten die Exporteure erst 4,3 Millionen Tonnen Reis verschifft. Zudem wird die derzeitige Dürre die Ausfuhren schmälern.

Nach Einschätzung der Regierung fällt die Haupternte in diesem Jahr um zwei Millionen Tonnen geringer aus.

082reis

 

Als Folge könnte der Reispreis steigen, könnten sich Importländer nach anderen Lieferanten umsehen. Thailand war über viele Jahre Reisexportweltmeister, ist aber inzwischen hinter Indien zurückgefallen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

35 Antworten zu Reisexport in diesem Jahr rückläufig

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: nein, dazu müsste ja der Staat den König vorher enteignen. Bei eigenem Land tut sich der Staat ja leicht – da dies die Landoffices selbst machen können. Es gibt ja noch kein Chanod. Beim Königsland gibt es ja schon ein Chanod, ich glaube auf die CPB ausgestellt. Da müsste dann ein Übertrag
    – also eine Schenkung erfolgen. Ich habe aber so etwas noch nicht gehört.

    Jetzt machst du es aber schon kompliziert!
    Es gibt Land, das im Privatbesitz des Koenigs ist.
    Es gibt Land das zum ‘crown property’ gehoert.
    Und es gibt Staatsland. Im Volksmund wird das heute immer noch Koenigsland genannt.
    Das Meiste(?>95%) davon darf nur genutzt werden. Dies wurde aber durch andere Gesetze eingeengt, zB durch Umwidmung zum NationalPark.
    “Was der Koenig mal angeordnet hat, und was die Verwaltung, das Militaer, die Polizei , … heute macht, sind zwei Paar Schuhe”, hat heute einer zu mir gesagt, der es wissen muss!
    Die Landoffices, sollten aber schon Gesetzen unterworfen sein!

    Aber vor allem aufgrund deiner Verteidigungshaltung schliesse ich bereits, da hat unrechtmaessige Bereicherung im grossen Umfang stattgefunden!

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Der König vergibt aber keine Chanods, da er genau weiss, dass dann die Thais das innerhalb kürzester Zeit beliehen, verkauft usw. haben.

    Das heisst also, es kann auch nicht umgewandelt werden!? Auch nicht in 10. 20, xx Jahren?

    • STIN STIN sagt:

      Das heisst also, es kann auch nicht umgewandelt werden!? Auch nicht in 10. 20, xx Jahren?

      nein, dazu müsste ja der Staat den König vorher enteignen. Bei eigenem Land tut sich der Staat ja leicht – da dies die Landoffices selbst machen können. Es gibt ja noch kein Chanod. Beim Königsland gibt es ja schon ein Chanod, ich glaube auf die CPB ausgestellt. Da müsste dann ein Übertrag
      – also eine Schenkung erfolgen. Ich habe aber so etwas noch nicht gehört.

  3. Avatar emi_rambus sagt:

    STIN: Das Problem mit den Kleinbauern hatten wir ja in der EU auch. Viele mir bekannten Kleinbauern schlossen sich einer Genossenschaft an,
    oder arbeiteten als Nebenerwerbsbauer weiter. Hier wurde schon so oft auf andere Gemüsesorten verwiesen, die weniger Wasser benötigen.
    Nein, die kleinen 5 Rai Reisfarmer wollen Reis anbauen und sonst nichts. Der Staat soll helfen. Nur warum sollte der Staat helfen,
    wenn es nicht funktioniert. Einmal, zweimal – ok, aber wenn es dauernd hapert, müssten Alternativen gefunden werden.
    In Lamphun pflanzen nun viele die kleinen Zwiebeln an, andere wieder die süssen Kartoffeln. Scheint zu funktionieren, nur unsere Thais hier
    sind stur wieder Wassserbüffel. Kann man schwer helfen.

    Sorry , wenn ich so spaet darauf zurueckkomme , aber diesen Beitrag halte ich fuer sehr wichtig!
    Die Bereitstellung von Wasser soll ja den Anliegern ueberlassen werden. Das wird nicht gut gehen.
    Skizze Lamphun
    http://666kb.com/i/d0ymzzrhqzzkq86iw.jpg
    Frueher waren die in Lampun sehr arm. Was vor allem damit zusammen hing , es regnet dort sehr wenig. (2008= 750 mm/a).
    Ich vermute sehr stark, dieses karge Tal hat man frueher (!) benutzt, um nicht benoetigte Sklaven wegzusperren. Die konnten sich dort selbst versorgen.
    Aber heute geht es dem Laendchen sehr gut!
    Von den ueber 400.000 Einwohnern haben rund 1/5 einen Arbeitzplatz in einer Fabrik. Rechnet man das mal auf den Isan um, waeren das 4.000.000 Arbeitsplaetze!
    Am meisten traegt aber die Landwirtschaft mit einem guten Drittel zum “BIP” beiund das ist nicht gerade wenig, denn mit einem ProKopfEinkommen von groesser 157.000TB/a koennen die schon mit den “Grossen Hunden pissen gehen” (TH-Gesamt=180.000TB/a und Isan=48.500TB/a).
    Schaut man sich heute das Land bei google-satelit an, ist aber auch augenfaellig, die angeblichen 57,2 % Waldflaechen gibt es dort schon lange nicht mehr. Das bedeutet der grosse Wasserspeicher (Wald) wurde vernichtet und und der Wasserbedarf stieg kraeftig an! Ueber den Li , der erst von Nord nach Sued und dann umgekehrt das Land entwaessert bringt heute kaum noch Wasser bis zum Ping.
    Damit waren aber auch fast 1/5 der ‘Catchment area’des ‘Bhumibol Dam’ “ausgetrocknet”. Das haette man vielleicht noch organisatorisch wegstecken koennen, wenn man nicht schon vorher und gleichzeitig, insbesondere am Ping auch soviel Umweltfrevel betrieben haette.
    Heute steht dem Bhumibol Dam vielleicht gerademal noch 20% des urspruenglichen Einzugsgebietes bzw der Wassermenge daraus zur Verfuegung.
    Das heisst also, durch die “eigennuetzige” Handlungsweise, haben alle unterhalb des Bhumibol Dam erhebliche Einschraenkungen beim Wasser hinnehmen muessen.
    Das fuehrte nicht nur, wie in diesem Jahr besonders deutlich sichtbar, zu erheblichen Ernteausfaellen sondern auch zu Engpaessen bei der Trink- und Brauchwasserversorgung fuer die Industrie.
    So was fuehrt im Allgemeinen zu Abwanderungen und bremst die Firmenneugruendung erheblich.
    Der Damm diente aber gleichzeitig auch zum ‘saltwater intrusion management’ der Region Bangkok.
    Jetzt wundert es mich allerdings weniger, wenn BKK immer noch weiter sinkt.
    http://666kb.com/i/d0zbcx2afck0736yw.jpg
    Solange man den Gierhals weiter stopfen kann, stoeren die meisten Menschen Warnungen nicht, weil es ja auch noch Jahre dauert und man hat ja gerade erst die Flussufer erhoeht.
    Nur wen die bereits vorhandenen “Risse” da sind , wo ich sie vermute, …
    http://666kb.com/i/d0zbgy3epjl1snc3s.jpg
    …. wird es etwa 5 Stunden dauern, bis es dann so aussieht:
    http://666kb.com/i/d0zblg84byfk9xqfc.jpg
    Etwas vergleichbares hat es in den letzten 5.000 Jahren unserer Zeitgeschichte nicht gegeben.
    Das hier koennte etwas Aehnliches gewesen sein, …
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantis
    …. das hat aber fast einen ganzen Tag gebraucht.
    Diese See-/Welt-macht hatte einfach zu viel Baeume gefaellt!

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

  4. Avatar emi_rambus sagt:

    STIN: ach so, ich dachte Umwandlung zu Reisfarm in Bauland. Königsland kann nicht umgewandelt werden. Dazu müsste man es dem König erst wegnehmen.
    Das macht aber keiner. Vielleicht später mal.

    Also aus der Richtung kommt der Wind! :Mad:
    Koenigsland ist nicht dafuer gedacht, als Chanod-Land verkauft zu werden.
    Siehe dein Beispiel mit den 16 Rai!
    Auch nicht um ehemaliges Koenigsland (=Staatsland zum allgemeinen Nutzen) dann als Chanod-Land verpachten zu koennen.
    Das ist ein gutes System! Es wird nur scheinbar von Der Gier unterwandert!
    Das ist Bereicherung am Sozialen System von Thailand!

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

    • STIN STIN sagt:

      Koenigsland ist nicht dafuer gedacht, als Chanod-Land verkauft zu werden.

      nein, geht ja auch nicht, weil das Chanod der König hat und das liegt beim CPB 🙂

      Auch nicht um ehemaliges Koenigsland (=Staatsland zum allgemeinen Nutzen) dann als Chanod-Land verpachten zu koennen.

      wie schon geschrieben, ehem. Königsland gibt es m.E. nicht, wobei ich nicht sicher bin – ob das Königsland, das hier im Rahmen eines Projekts
      vom König gespendet wurde, nicht auf die Bewohner überging, ich denke aber nicht. Hier hat vor Jahren Jimmy Carters Organisiation in der Nähe
      ca 85 Häuser für mittellose gespendet, das Land dazu hat der König gesponsert. Der König vergibt aber keine Chanods, da er genau weiss, dass dann die Thais das innerhalb kürzester Zeit beliehen, verkauft usw. haben.

  5. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: niemand zahlt hier Steuern für Umwandlung. Das Land wird aufgeschüttet und bebaut, fertig! Das wird aber jetzt auch scheinbar geregelt, wenn die
    Grundstückssteuern eingeführt werden.

    Wie bitte? Wenn das Koenigs-Land in Chanod-Land umgewandelt wird muss man im reichen Chiang Mai keine Steuern dafuer zahlen?
    Das riecht auch wieder schwer heftig nach Missbrauch!

    • STIN STIN sagt:

      ach so, ich dachte Umwandlung zu Reisfarm in Bauland. Königsland kann nicht umgewandelt werden. Dazu müsste man es dem König erst wegnehmen.
      Das macht aber keiner. Vielleicht später mal.

  6. Avatar emi_rambus sagt:

    Kennst du jemanden von den Stromwerken hier?
    Ich war mit meinem Beitrag noch nicht fertig, da hatte es hier wieder mal aus heiterem Himmel Stromausfall!
    Ich war dann tatsaechlich so unverschaemt und habe beim callcenter angerufen. Die schienen irgendwie ueberrascht.
    Auf jeden Fall war dann der Baum doch in Minuten und nicht in einer weiteren Stunde geraeumt.

    STIN: wir hatten um die 15 Rai für Reisanbau gepachtet. War Chanod-Land und er wollte es uns für ca 1,6 Millionen dann auch verkaufen.
    Das sich das dann rentiert hätte, hätte ich nicht mehr erlebt. Alle Reisfelder hier in der Umgebung haben Chanods. Ich weiss aber nicht,
    wie das im Isaan aussieht. Ich denke, entlang dem Chao Phraya Fluss, könnte es Regierungsland sein.

    Wenn da ALLE Reisfelder Chanod-Land sind, sollte man das dann doch mal ueberpruefen!
    Wenn da fuer 1Rai 27.000 Bath Steuern fuer die Umwandlung zu Zahlen sind, kommt da ja ein Wahnsinns Berg an TB zusammen. Ist das eine Art von Geldwaesche?
    Wenn jeder sich ein Rai Koenigsland umwandeln laesst um ein Haus darauf zu bauen, waere das in Ordnung.
    Aber was will einer mit 16 Haeusern. Nun, da geht es doch offensichtlich um Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit!
    Gibt es da Richtlinien fuer das Grundbuchamt (oder wie das hier heisst)?
    Sorry, ich will ja nicht kleinlich sein, aber einer der STINs sagte, es waere nicht genug Geld da, um die Bewaesserung der Reisfelder im Isann bezahlen zu koennen.
    Das heisst doch, Bewaesserung hat einen beachtlichen Wert, den man nicht so einfach vernichten sollte.
    Hinten ist nicht mehr genug Reisland da, um alle Thais zu ernaehren.
    Die Chiang Mai’er koennten ja auf auch dem trockenen Land im Isaan bauen und die Isaaner bewirtschaften das Koenigs-Reisland! Das wuerde dem Staat viel Geld sparen und man spart sich das Geld fuer’s Auffuellen und muesste keine Berge (Wasserspeicher) dafuer platt machen!

    Mit Rentierlichkeit kennst du dich auch nicht aus?
    Grundstuecke sind alleine deswegen schon rentierlich, weil sie immer teuerer werden.
    Bei einer gefakten Teurungsrate in TH von 1,xY% , ist es rentierlich , wenn die Grundstuecke um 2%/a teurer werden. Das waere eine Preisverdopplung in 50 Jahren. Ich verkneife mir jetzt das Lachen!
    Ansonsten darf man nur die entgangenen Zinsen fuer das gebunden Kapital rechnen.
    1.000TB Pacht pro Rai wuerden da schon bei einem Grundstueckspreis fuer Reisland von 300.000TB ausreichen.
    Wenn man bei diesen Vergleichstabellen des Illustrierten-Verkaeufers, die Reisfelder mit 300.000TB/Rai bewerten wuerde, waeren die Plaetze 1-30 der Reichsten der Welt nur von Thailaendern belegt!

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

    • STIN STIN sagt:

      Wenn da fuer 1Rai 27.000 Bath Steuern fuer die Umwandlung zu Zahlen sind, kommt da ja ein Wahnsinns Berg an TB zusammen. Ist das eine Art von Geldwaesche?

      niemand zahlt hier Steuern für Umwandlung. Das Land wird aufgeschüttet und bebaut, fertig! Das wird aber jetzt auch scheinbar geregelt, wenn die
      Grundstückssteuern eingeführt werden.

  7. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: wir hatten um die 15 Rai für Reisanbau gepachtet. War Chanod-Land und er wollte es uns für ca 1,6 Millionen dann auch verkaufen.
    Das sich das dann rentiert hätte, hätte ich nicht mehr erlebt. Alle Reisfelder hier in der Umgebung haben Chanods. Ich weiss aber nicht,
    wie das im Isaan aussieht. Ich denke, entlang dem Chao Phraya Fluss, könnte es Regierungsland sein.

    Ich kenne mich da nicht aus. Ich weiss nur ein Fall, da dauerte es 10 Jahre, bis das “schwarze Chanod” genehmigt wurde. Das kostete 27.000TB Steuern. Ob das pro Rai war, weiss ich nicht! Das waeren dann bei 15 Rai immerhin 400.000TB oder 1/4 des geforderten Preises.
    Nur soweit ich es verstehe, kann man dann machen was man will. Dann baut da zB einer ein kleines Mubaan drauf und verlangt nach Anschluss von Strom, Wasser, Abwasser, was dann die Allgemeinheit bezahlen muss.
    Das fuehrt zur Zersiedlung, hohem Ressourcenverbrauch und Ungerechtigkeiten.
    Mit einem Umlegungsverfahren wuerde so etwas nicht passieren!
    Dabei behaelt die Gemeinden in der Regel rund 30 % der Gesamtflaeche ein. Die Strassen gehoeren dann der Gemeinde/Land. Fuer die gesamte Erschliessung muessen die Grundstueckseigner die tatsaechlichen Erschliessungskosten ueber Erschliessungsbeitraeg aufbringen. Es werden auch Spielplaetze, Gruenbereiche, … errichtet und fuer 5-10% faellt Bauland fuer Arme ab!
    Die Unterhaltung zahlen die ANlieger ueber die jeweiligen Gebuehren.
    Dann ist “immer” alles in Ordnung und die Allgemeinheit muss nichts drauflegen und es wird die sehr teure Zersiedlung verhindert!
    Dieser “wilde” Kram in TH hat nichts mit Ordnung zu tun, da leuchtet ueberall “Beziehungen” und “Korruption” durch.
    Der Staat/Gemeinde gibt dann auch in einem Bebauungsplan genau vor, WAS da hingebaut werden darf.
    Wenn das dann alles nur mit einer Flurbereinigung durchfuert wird, haben auch alle Wasser.
    Bezahlung (habe ich schonmal geschrieben) tun das (Flurbereinigung) die heute Reichen mit ihren Steuern die das Gleiche vor Generationen fuer umsonst bekommen hatten und darauf ihren Reichtum aufbauen konnten.

    • STIN STIN sagt:

      ich kann in TH Reisland kaufen und mir eine Villa drauf bauen.
      Die Erschliessungskosten zahl dann ich alleine, auch Telefon. Internet, Wasser. Meist muss das Reisland dann auch noch aufgeschüttet
      werden. Geht natürlich nur bei Chanod-Land.

      Der Staat/Gemeinde gibt dann auch in einem Bebauungsplan genau vor, WAS da hingebaut werden darf.

      dann wären wir aber bald in Deutschland. Glaub mir, niemand will hier alles 1:1 von Deutschland kopiert haben. Alles viel zu kompliziert.
      Bekannte von uns haben glaub ich 5 oder 6x den Bauplan geändert einreichen müssen, weil es um cm wegen dem Dachvorsprung ging, danach war der
      Keller zu hoch usw.
      Ne, brauchen wir hier nicht. Jeder baut was er möchte, solange er den Nachbarn nicht stört.

  8. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Auch in der Vergangenheit war das nicht anders, die Reisfelder, Khlongs, Wehre, …. sind auch nicht vom Himmel gefallen.
    damals hatte man vor allen den König, der sich sein ganzes Leben der Bewässerung verschrieben hat. Der fällt jetzt weg und es scheint kein
    Nachwuchs herangezüchtet worden zu sein. Wie kann es sonst passieren, das Thaksin keinen Damm zustande brachte. Der König wollte helfen,
    hat er aber abgelehnt und den Bau eingestellt.

    Mein “damals” fing schon viel frueher an. Der heutige Koenig hat vieles im Bereich der Bewaesserung fortgesetzt , hat es durch Bewaesserungsdaemme verbessert und ergaenzt und hat sich neben vielem anderen, um die “unterentwickelten” Gebiete wie den Isaan gekuemmert.
    Natuerlich ist kein Mensch in der Lage, auch nicht in 100 Leben, ganz TH alleine zu kultivieren.
    Der Koenig hat, heute wuerde man sagen, Pilot-Projekte umgesetzt. Diese Beispiele muessen lediglich in ganz Thailand vervielfacht werden.
    STIN:”… es scheint kein Nachwuchs herangezüchtet worden zu sein.”
    Wofuer den Thailand hat merere Verwaltungsbereiche mit Hunderttausenden Beamten , die dafuer bezahlt werden. Aber die haben sich scheinbar ueberwiegend nur im Erfolg des Koenigs gesonnt zu haben.
    Geld was genuegend da. Auch zu Takkis-Zeiten :1 mio pro Dorf = 75.000 Muubaan*1.000.000*15 Jahre = 1.125.000.000.000 TB = 1,125 mio MILLIONEN TB
    Was, ausser unnuetzen Strassenlaternen und Strassen, die nur zum Zuechten von neuen Schlagloechern gut waren, wurde denn sinnvolles aus dem Geld gemacht.
    Nein, mein lieber STIN, Thailand wurde bereits vor Rama 9 von Rama 1-8 kultiviert.
    Das war aber dann am Anfang nur um die damals vorhandenen Staedte herum. Da hat natuerlich keiner Geld und Zeit verschwendet, imUrwald Khlongs zu bauen.
    Und so ging das eigentlich immer weiter.
    Vereinfacht gesagt, hat R2 mit den Steuereinnahmen der reichen Regionen neue Flusstaeler bewaessert und gerodet, STrassen und Khlongs, Brunnen , …. bauen lassen. Und das ging von einem Koenig zum naechsten weiter.
    Und heute war es nicht anders.
    Es muesste nur endlich mal die Verwaltung mit der jeweiligen Regierung in die Gaenge kommen.
    Dumm ist halt nur, heute schreien die “8-Generationen-Armen-von-frueher” die heute die Reichen des Landes sind, da, die heutigen Armen, die sind nur faul und die wollen nur immer etwas haben.
    Die letzte Generation Neureiche war auch nicht viel fleissiger, denn da gab es noch Sklaven und deren Nachkommen sind die Armen von heute.
    Eigentlich gibt es heute “Sklaven”, die keine Nachkommen haben werden, die Maschinen!
    In Industriellen Demokratien mit Rechtsstaatlichkeit, findet man das in der Steuergesetzgebung wieder:
    Die Armen von Gestern, vorgestern, …. muessen heute den “kulturellen Aufstieg” der Armen einmalig oder dauerhaft mit ihren STeuern bezahlen.
    …. und in Thailand gibtes viel zu wenig Steuern!

  9. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: nein, nicht Plantagen, tw. Ressorts, Privat-Villen und brach liegendes Land – mehrere tausend Rais alleine im Gebiet um Khon Kaen.
    Gehörte einer Handvoll Geschäftsleute, Ex-Politikern usw. Das Reisland, Plantagen usw. eigezogen wurden, hab ich bisher nichts gehört.
    Das würde man dann auch nicht einebnen, der Reisfarmer müsste dann keine Pacht mehr zahlen.

    Das mit den Gummibaum-Plantagen von Suthep, das hat dann jemand anderes geschrieben? Oder hat der auch Ressorts in Khon Kaen? :mrgreen:
    Jetzt aber noch mal ganz langsam die Frage:
    Teil 1: Chanod-Land gibt es sehr wenig, auch nicht zum Verpachten!
    Teil 2: Koenigsland darf nur genutzt werden. Zum Nutzen gehoert aber nicht, es in Beschlag zunehmen und es an Nutzungswillige und arme Bauern zu verpachten.
    Teil 3: Wenn das verboten ist, woher kommt dann all das Pachtland.

    Geht man mal davon aus , von den 1,6 mio ueberschuldeten Reisbauern, haben im Schnitt alle 5 Rai gepachtetes Reisland, dann haetten Prayut’s Sorgenkinder 40 Mrd TB (mit Zinses-Wucher-Zins 100 MrdTB) weniger, wenn sie in den letzten 5 Jahren keine Pacht haetten zahlen muessen.
    Das wuerde den Staat keinen Setang kosten .
    Die Bauern brauchten sich nicht noch mehr zu verschulden.
    Thailand koennte jedes Jahr 9 Uboote kaufen. Nach fuenf Jahren koennten die zusammen 945 Tage tauchen (2,589 Jahre) oder so.
    Spass beiseite, 8.000.000 Rai Pachtland , wo soll das denn in TH herkommen?
    Das waere etwa die Haelfte der als “Felder” ausgewiesenen Nutzflaeche in Gesamtthailand (also auch Nicht-Reisland)

    Den Teil meines letzten Kommentars hast du scheinbar uebersehen:

    STIN: und dann zieht keiner hin Nicht so einfach mit den Thais.

    Hast du eine Ahnung, was eine Flurbereinigung ist?
    Ich hatte extra den Link beigefuegt!?
    Hier mal ein paar Bilder!
    http://www.herd-und-hof.de/file/20130808220354flurbereinigung.jpg
    http://www.brunemann.de/katastervermessungen/vermessungen_im_verfahren_der_flurbereinigung.html
    Da wohnen schon Menschen! Es wuerde da aber schnell auffallen, wenn sich da ein Grossgrundbesitzer oder Kreedithai oder …. an Koenigsland bereichert haette.
    Das waere dann wieder freies Land.
    Chanod-Land und so weiter koennte man jeweils mit anderen Schraffierung hinterlegen.. Solche Plaene werden nicht nur einer Beteiligung unterzogen, sie werden Spaeter auch in den Besprechungshallen ausgehaengt und wie es im Gesetz steht, oeffentlich gemacht. Die verstehen auch einfache Leute und es kommen dann bestimmt auch oeffters peinliche Fragen auf.
    Diese Oeffentlichkeit sorgt aber mit dafuer, Korruption wird im grossen Umfang UNTERDRUECKT!
    Natuerlich werden dann auch NEUE, hochwasserfreie Siedlungsflaechen ausgewiesen. Dort wird die notwendige Infrastruktur bereitgestellt. Ausserhalb gibt es nichts mehr(neu)! Alte ANlagen erhalten strikte Umweltauflagen!
    Das sollte auch mit einem Umlegungsverfahren verbunden werden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Umlegung
    Danach sollte es auch nicht mehr moeglich sein Industrie und belaestigendes Gewerbe in Siedlungsgebieten zu betreiben. Vorhandene erhalten STRENGE Auflagen oder erhalten Foerderung zur Umsiedlung!

    STIN: Königsland kann man nicht für Kredite benutzen. Auch nicht unter der Hand. Es gibt ein Königs-Chanod, das wird auf einen Namen
    ausgestellt und das bleibt so. Keine Bank nimmt ein Königs-Chanod als Sicherheit, da sie genau weiss – das sie es nicht einziehen kann,
    wie denn auch – es gehört ja dem König. Es gibt auch keine Krediteinträge in dieses Chanod, somit verliert die Bank den Kredit, wenn
    der Kunde nicht mehr zahlen kann – gilt übrigens auch für Kredithaie.

    Sorry, das wissen aber doch die meisten, das ist wohl nichts neues. Nur ist das doch vom IST meilenweit entfernt.
    Deswegen warten ja auch viele Betrueger auf die Landreform aus Dubai!
    Man koennte ja mal eine Meinungsumfrage oder gar Erhebung (stichprobenartig) bei den Reisfarmern machen, von wem
    pachten sie welches Land.
    Pachtbares Reisland mit Chanod-Papieren gibt es naemlich nicht viel.
    Verpachten ist meiner Ansicht nach kein erlaubter Nutzen von Koenigsland.
    Also muesste das Land zurueckgegeben werden und die armen Reisbauern koennte es uebernehmen und haetten viel weniger Kosten und einen hoeheren Reingewinn auch ohne mehr Wasser!
    Hier stinkt es ganz gewaltig zum Himmel und alle sind bemueht, die Geruchsbelaestigung zu „verdecken“, aber an die Ursache geht kleiner ran.
    …….
    Da gab es dann auch Berichte in der deutsprachigen Presse, mit Bildern. Das war aber immer nur eine Plantage.
    Bei den angeblichen 10.000-den Rai’s muesste man doch etwas sehen! Mir ist bis heute in bis zu 350 km Entfernung nicht aufgefallen, man haette Plantagen eingeebnet. Auch nicht Bekannten, Verwandten, die hier Plantagen betreiben!
    Gibt es da mal Koordinaten fuer ein 2-5.000 Rai groesses Stueck?
    Frueher haben die Leute gesagt, Gummiplantagen die von der Parkverwaltung beschlagnahmt wurden, haette die Japaner „uebernommen“, die auch in TH Reifen herstellen.
    Von Verguetungen dafuer wusste keiner was.
    Da hier nichts gefaellt wurde, bleibt doch die Frage, wem gehoert jetzt das Land bzw die „Nutzungsrechte“? China? :X

    • STIN STIN sagt:

      Das mit den Gummibaum-Plantagen von Suthep, das hat dann jemand anderes geschrieben? Oder hat der auch Ressorts in Khon Kaen? :mrgreen:

      weiss ich nicht, es gibt viele Beschlagnahmungen und auch noch laufende Überprüfungen von illegalen Landbesitz.

      Chanod-Land gibt es sehr wenig, auch nicht zum Verpachten!

      wir hatten um die 15 Rai für Reisanbau gepachtet. War Chanod-Land und er wollte es uns für ca 1,6 Millionen dann auch verkaufen.
      Das sich das dann rentiert hätte, hätte ich nicht mehr erlebt. Alle Reisfelder hier in der Umgebung haben Chanods. Ich weiss aber nicht,
      wie das im Isaan aussieht. Ich denke, entlang dem Chao Phraya Fluss, könnte es Regierungsland sein.

  10. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: und dann zieht keiner hin Nicht so einfach mit den Thais.

    Hast du eine Ahnung, was eine Flurbereinigung ist?
    Ich hatte extra den Link beigefuegt!?
    Hier mal ein paar Bilder!
    http://www.herd-und-hof.de/file/20130808220354flurbereinigung.jpg
    http://www.brunemann.de/katastervermessungen/vermessungen_im_verfahren_der_flurbereinigung.html
    Da wohnen schon Menschen! Es wuerde da aber schnell auffallen, wenn sich da ein Grossgrundbesitzer oder Kreedithai oder …. an Koenigsland bereichert haette.
    Das waere dann wieder freies Land.
    Chanod-Land und so weiter koennte man jeweils mit anderen Schraffierung hinterlegen.. Solche Plaene werden nicht nur einer Beteiligung unterzogen, sie werden Spaeter auch in den Besprechungshallen ausgehaengt und wie es im Gesetz steht, oeffentlich gemacht. Die verstehen auch einfache Leute und es kommen dann bestimmt auch oeffters peinliche Fragen auf.
    Diese Oeffentlichkeit sorgt aber mit dafuer, Korruption wird im grossen Umfang UNTERDRUECKT!
    Natuerlich werden dann auch NEUE, hochwasserfreie Siedlungsflaechen ausgewiesen. Dort wird die notwendige Infrastruktur bereitgestellt. Ausserhalb gibt es nichts mehr(neu)! Alte ANlagen erhalten strikte Umweltauflagen!
    Das sollte auch mit einem Umlegungsverfahren verbunden werden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Umlegung
    Danach sollte es auch nicht mehr moeglich sein Industrie und belaestigendes Gewerbe in Siedlungsgebieten zu betreiben. Vorhandene erhalten STRENGE Auflagen oder erhalten Foerderung zur Umsiedlung!

    STIN: Königsland kann man nicht für Kredite benutzen. Auch nicht unter der Hand. Es gibt ein Königs-Chanod, das wird auf einen Namen
    ausgestellt und das bleibt so. Keine Bank nimmt ein Königs-Chanod als Sicherheit, da sie genau weiss – das sie es nicht einziehen kann,
    wie denn auch – es gehört ja dem König. Es gibt auch keine Krediteinträge in dieses Chanod, somit verliert die Bank den Kredit, wenn
    der Kunde nicht mehr zahlen kann – gilt übrigens auch für Kredithaie.

    Sorry, das wissen aber doch die meisten, das ist wohl nichts neues. Nur ist das doch vom IST meilenweit entfernt.
    Deswegen warten ja auch viele Betrueger auf die Landreform aus Dubai!
    Man koennte ja mal eine Meinungsumfrage oder gar Erhebung (stichprobenartig) bei den Reisfarmern machen, von wem
    pachten sie welches Land.
    Pachtbares Reisland mit Chanod-Papieren gibt es naemlich nicht viel.
    Verpachten ist meiner Ansicht nach kein erlaubter Nutzen von Koenigsland.
    Also muesste das Land zurueckgegeben werden und die armen Reisbauern koennte es uebernehmen und haetten viel weniger Kosten und einen hoeheren Reingewinn auch ohne mehr Wasser!
    Hier stinkt es ganz gewaltig zum Himmel und alle sind bemueht, die Geruchsbelaestigung zu “verdecken”, aber an die Ursache geht kleiner ran.

    Du behauptest immer wieder , “es tut sich was!” Es wurden Plantagen auf Staatsland eingezogen.
    Da gab es dann auch Berichte in der deutsprachigen Presse, mit Bildern. Das war aber immer nur eine Plantage.
    Bei den angeblichen 10.000-den Rai’s muesste man doch etwas sehen! Mir ist bis heute in bis zu 350 km Entfernung nicht aufgefallen, man haette Plantagen eingeebnet. Auch nicht Bekannten, Verwandten, die hier Plantagen betreiben!
    Gibt es da mal Koordinaten fuer ein 2-5.000 Rai groesses Stueck?
    Frueher haben die Leute gesagt, Gummiplantagen die von der Parkverwaltung beschlagnahmt wurden, haette die Japaner “uebernommen”, die auch in TH Reifen herstellen.
    Von Verguetungen dafuer wusste keiner was.
    Da hier nichts gefaellt wurde, bleibt doch die Frage, wem gehoert jetzt das Land bzw die “Nutzungsrechte”? China? :X

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

    • STIN STIN sagt:

      Du behauptest immer wieder , „es tut sich was!“ Es wurden Plantagen auf Staatsland eingezogen.

      nein, nicht Plantagen, tw. Ressorts, Privat-Villen und brach liegendes Land – mehrere tausend Rais alleine im Gebiet um Khon Kaen.
      Gehörte einer Handvoll Geschäftsleute, Ex-Politikern usw. Das Reisland, Plantagen usw. eigezogen wurden, hab ich bisher nichts gehört.
      Das würde man dann auch nicht einebnen, der Reisfarmer müsste dann keine Pacht mehr zahlen.

  11. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: ich kenne keinen hier, der über 1200kg aus einem RAI presst. Wir hatten bei guten Ernten, also wo reichlich Wasser vorhanden war, um die 600kg – soweit ich mich erinnere. Will man mehr rausholen, braucht man wesentlich mehr Dünger. Bei einem Sackpreis von momentan um die 1500 Baht, frisst dann der Dünger und die Pestizide gegen Schnecken (wir haben Enten im Reisfeld gehalten) den Gewinn sofort wieder auf. Daher düngen die meisten gar nicht mehr
    so richtig, was ja nicht so schlecht ist, da dann weniger Chemie zum Einsatz kommt.

    Frueher hat man das Hochwasser auf die Felder laufen lassen. Da waren Mineralien, Humus, …,Ton/Lehm drin, das hat fuer die erste Ernte gereicht!
    Was ich auch immer wieder sage, wenn man dann das Grundwasser/Sickerwasser, das in Baechen/Fluessen ankommt und hochgradig ueberduengt ist , nicht mit “Hochgeschwindigkeit” ins Meer abtransportiert und dort zur Versalzung fuehrt, sondern es immer und immer wieder ueber Querkhlongs ins Acker-Land hineinbringt, ist da auch genuegend Duenger drin, man braucht meist nur etwas nachduengen.

  12. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: ja, fragt sich auch – wo sie Land hat.

    Wer ist “sie”?

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: ja, fragt sich auch – wo sie Land hat. Land wäre ja kein grosses Problem, weil auch die Regierung selbst genug hat.

    Wo hat welche REGIERUNG Land.

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: ob die Farmer das wollen und dorthin übersiedeln würden. Die Reisfarmer ziehen nicht so leicht weg. Haben meist Haus und Familie und die Reisfarmer im Dorf helfen sich
    gegenseitig, das wäre dann nicht mehr möglich.

    Das waere dann auch die Hunderste Wiederholung, natuerlich braucht das Land eine Flurbereinigung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Flurbereinigung
    Dabei koennten auch Khlongs, Graeben, Grundwasser-Messstellen, Versickerung, … hergestellt werden.

    • STIN STIN sagt:

      Wer ist „sie“?

      Militär.

      Wo hat welche REGIERUNG Land.

      Regierungsland nennt man hier jenes Land, das niemanden gehört, also wo keine Chanods ausgestellt worden sind. Meine Schwiegerfamilie hier
      wohnt auf Regierungsland und wir haben auch schon einige Grundstücke “gekauft” – was offiziell eigentlich nicht möglich ist. Aber gute Kapitalanlage.
      In 10 Jahren werden wir dann Chanod beantragen. In der Zwischenzeit arbeiten wir uns die Grundstückstitel hoch.

      Sor. Kor 1
      Por.Bor.Tor 6
      Nor.Sor 3
      Nor.Sor 3 Gor

      dann ist das Chanod nicht mehr fern

      Nor.Sor. 4 (Tschor) oder eben Chanod genannt.

      Ist in ca 10 Jahren hier zu erreichen.

      Das waere dann auch die Hunderste Wiederholung, natuerlich braucht das Land eine Flurbereinigung.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Flurbereinigung
      Dabei koennten auch Khlongs, Graeben, Grundwasser-Messstellen, Versickerung, … hergestellt werden.

      und dann zieht keiner hin 🙂 Nicht so einfach mit den Thais.

  13. Avatar emi_rambus sagt:

    STIN: auf Königsland wird gebaut. Meist Siedlungen oder Häuser für arme Leute. Reisflächen benötigen Wasser in der Nähe, es müssen
    Wasserkanäle dorthin geleitet werden, es darf nicht abfallend sein usw. – also wer sollte das dann alles bezahlen?

    Wehre braucht es vor allem, aber die kosten auch Geld. Aufforsten ist auch wichtig.
    Die “Million-Baht” die immer an die Doerfer gehen, fuer die noch mehr Strassenlaternen, Regenwasser-Faesser, unnuetze Strassen wo am Tag 2-10 Autos fahren und in der Regenzeit regelmaessig wieder abstuerzen, … gekauft/gebaut werden, koennte man dafuer einsetzen.
    Eigenhilfe bringt die Sache auch weiter, oder die zusaetzlichen Kredite, die das Ende fuer die Menschen bedeutet und fuer China neues Reisland!
    Auch in der Vergangenheit war das nicht anders, die Reisfelder, Khlongs, Wehre, …. sind auch nicht vom Himmel gefallen.
    Damals hatte man viele Sklaven, die hat man im Ba freigelassen, wenn man sie nicht brauchte, dort konnten sie sich selbst ernaehren. Mehr machen die meisten nachfahren heute immer noch nicht.
    Wenn sie frueher was gemacht haben, das ueber “den Hunger stillen” und “Spass haben”, blieb das bei dem Landlord haengen.

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: an die Regierung. Die vergibt momentan Land an Reisbauern oder plant es. Im Isaan nehmen sie gerade 1000e von Rais den dortigen
    Bonzen weg und das wird dann auf die Reisbauern verteilt. Da läuft schon einiges.

    Wenn man das hier anspricht, kommen solche Behauptungen.
    Warum wird das nicht veroeffentlicht?
    Eine bessere Werbung gaebe es nicht fuer die Reform.
    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: es wurde gebunkert. Da wird gerade aufgeräumt. Sogar einem Verwandten Sutheps haben sie hier in Phrae/Loei viele Rais weggenommen.
    Wer bekommt das Land?
    Das wurde auch nicht beantwortet:
    “Was genau ist in TH „KulturfaehigesLand“ und was ist das unsagbar viele „Sonstige“?”
    Sind das die “Laendereien”/Staatsland , der Bahn, der Nationalparkverwaltung, des Militaers, … zur dienstlichen Nutzung ueberlassen wurde, jetzt aber oft zweckentfremdet wird!?

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

    • STIN STIN sagt:

      Auch in der Vergangenheit war das nicht anders, die Reisfelder, Khlongs, Wehre, …. sind auch nicht vom Himmel gefallen.

      damals hatte man vor allen den König, der sich sein ganzes Leben der Bewässerung verschrieben hat. Der fällt jetzt weg und es scheint kein
      Nachwuchs herangezüchtet worden zu sein. Wie kann es sonst passieren, das Thaksin keinen Damm zustande brachte. Der König wollte helfen,
      hat er aber abgelehnt und den Bau eingestellt.

  14. Avatar emi_rambus sagt:

    Hanseat: Moin emi rambus,
    wieder der König? Frage doch einmal bei den verarmten Reisbauern, warum sie kein eigenes Land mehr haben, wieso und warum!
    Was meinst du, was passieren würde, wenn die verarmten Reisbauern von der Krone je 30 Rai Land geschenkt bekommen? Innerhalb kürzester Zeit, würde es an die Landhaie veräußert und wir haben das gleiche Problem. Fahr du einmal von Bangkok Richtung Ayutthaya und du kannst mit deinen offenen Augen sehen, wohin bestes Farmerland missbraucht wurde! Fabriken und Schweine- sowie Geflügelzuchtanstalten findest du, wo früher Gemüse- und Reisfarmer ihr Einkommen hatten. Gleiches findest du im Norden und Nordosten, wo der Qualitätsreis GABA angebaut wurde, heute Kautschuk für Singapur und China erzeugt wird.
    Uns Bobbele soll große Landpartyen sein Eigen nennen, frag mal woher? Beim Ankauf des Sahnehäubchens in Bangkok durch seine Ex-Frau hatte man ihn ja noch bei „de` Büx“ gekriegt. Er ist natürlich nicht allein auf der nach oben offenen Landhailiste.

    “Koenigsland” kann man nicht veraeussern, das solltest du aber wissen! Es handelt sich dabei nur um ein vererbbares Nutzungsrecht.
    Das wurde aber in Verbindung mit bestechlichen Beamten immer wieder umgangen. Das Land wurde auch unrechtmaessig als Garantie bei Krediten benutzt. Wenn der Kredit geplatzt hat man das Land “eingezogen”. Fuer die “Uebereignung” fehlt noch die “Grundstuecksreform”!
    Ich bin mir sicher, dieses Land wird auch an die armen Reisbauern verpachtet.
    Das interessiert aber keinen.

    • STIN STIN sagt:

      Königsland kann man nicht für Kredite benutzen. Auch nicht unter der Hand. Es gibt ein Königs-Chanod, das wird auf einen Namen
      ausgestellt und das bleibt so. Keine Bank nimmt ein Königs-Chanod als Sicherheit, da sie genau weiss – das sie es nicht einziehen kann,
      wie denn auch – es gehört ja dem König. Es gibt auch keine Krediteinträge in dieses Chanod, somit verliert die Bank den Kredit, wenn
      der Kunde nicht mehr zahlen kann – gilt übrigens auch für Kredithaie.

      Ich bin mir sicher, dieses Land wird auch an die armen Reisbauern verpachtet.

      Königsland wird nicht verpachtet, sondern man übergibt das Land zur Nutzung durch eine Person. Diese Person kann es an die Kinder
      weitervererben, dann wird ein Namenswechsel durchgeführt – ansonsten nicht. Es mag Leute geben, die dieses Chanod unter der Hand dann
      als Sicherheit anbieten, rechtlich jedoch nicht zulässig und der Annehmer kann ev. alles verlieren, weil er das Land nicht gerichtlich
      einziehen kann, nur mit M16 🙂

  15. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: mit 5 Rai kann hier sowieso keiner mehr überleben, die gehen alle noch zusätzlich Gelegenheitsjobs nach, helfen bei Reisernten usw. – oder die
    Frau arbeitet. Man muss etwa 20+ Rai haben, dann geht es.

    Ja und, warum ist das denn nicht so?
    Der Koenig hat immer gesagt, es hat genug Land!
    Aber wo ist das denn? Ich fahre ja immer mit offenen Augen durch die Landschaft, … woran kann man das denn erkennen?
    Wo kann sich denn ein Armer hinwenden, wenn er noch Land haben will?
    Bei 1,6Mio Reisbauern , waeren 20 Rai gerademal 32.000.000 Rai.
    das waeren 32.000.000Rai*1.600qm/Rai= 51.200.000.000 qm = 51.200qkm.
    Die sollten aber doch bei einer Landesflaeche von 513.115 qkm da sein, zumal im IST, das meiste Land der Reisbauern noch gepachtet ist!
    ……………………….In D sind bei 375.340qkm und in TH bei 513.115qkm (Gesamt)
    Waldflaeche ………………..30,1%……………………………26%
    Landwirtschaft……………..52,4%……………………………..unbekannt(s.u.)
    Felder………………………….s.o………………………………….6% ..(30.792 qkm)
    Wiesen………………………….s.o………………………………….2% ..(10.000 qkm)
    KulturfaehigesLand………..s.o…………………………………34% ..(175.000 qkm)
    Siedlungs+Verkehrsfl. …..13,3%……………………………..unbekannt(s.u.)
    Sonstiges………………………..1,8%……………………………..32%..(164.000qkm)
    Was genau ist in TH “KulturfaehigesLand” und was ist das unsagbar viele “Sonstige”
    Haette TH auch (wie D) 52,4 %Landwirtschaftsflaeche, waeren das rd 270.000qkm.

    Laesst da einer Thailand verschwinden oder bunkert da ein “Nicht-Landwirt”?
    Mir ist schon klar, es gibt noch andere Landwirte, aber es “fehlt” ja auch noch fast das halbe TH.

    • STIN STIN sagt:

      Der Koenig hat immer gesagt, es hat genug Land!

      auf Königsland wird gebaut. Meist Siedlungen oder Häuser für arme Leute. Reisflächen benötigen Wasser in der Nähe, es müssen
      Wasserkanäle dorthin geleitet werden, es darf nicht abfallend sein usw. – also wer sollte das dann alles bezahlen?

      Wo kann sich denn ein Armer hinwenden, wenn er noch Land haben will?

      an die Regierung. Die vergibt momentan Land an Reisbauern oder plant es. Im Isaan nehmen sie gerade 1000e von Rais den dortigen
      Bonzen weg und das wird dann auf die Reisbauern verteilt. Da läuft schon einiges. Es muss dazu aber auch Reisfarmer geben, die
      bereit sind, solche Flächen wirtschaftlich sinnvoll zu verwalten. Nicht alle haben Bock, mehr zu arbeiten – als sie benötigen.

      Laesst da einer Thailand verschwinden oder bunkert da ein „Nicht-Landwirt“?

      es wurde gebunkert. Da wird gerade aufgeräumt. Sogar einem Verwandten Sutheps haben sie hier in Phrae/Loei viele Rais weggenommen.

    • Avatar Hanseat sagt:

      emi_rambus sagte am 3. August 2015 um 8:51 am u. a.:
      „…Der Koenig hat immer gesagt, es hat genug Land!
      Aber wo ist das denn? Ich fahre ja immer mit offenen Augen durch die Landschaft, … woran kann man das denn erkennen?…“

      Moin emi rambus,
      wieder der König? Frage doch einmal bei den verarmten Reisbauern, warum sie kein eigenes Land mehr haben, wieso und warum!
      Was meinst du, was passieren würde, wenn die verarmten Reisbauern von der Krone je 30 Rai Land geschenkt bekommen? Innerhalb kürzester Zeit, würde es an die Landhaie veräußert und wir haben das gleiche Problem. Fahr du einmal von Bangkok Richtung Ayutthaya und du kannst mit deinen offenen Augen sehen, wohin bestes Farmerland missbraucht wurde! Fabriken und Schweine- sowie Geflügelzuchtanstalten findest du, wo früher Gemüse- und Reisfarmer ihr Einkommen hatten. Gleiches findest du im Norden und Nordosten, wo der Qualitätsreis GABA angebaut wurde, heute Kautschuk für Singapur und China erzeugt wird.
      Uns Bobbele soll große Landpartyen sein Eigen nennen, frag mal woher? Beim Ankauf des Sahnehäubchens in Bangkok durch seine Ex-Frau hatte man ihn ja noch bei „de` Büx“ gekriegt. Er ist natürlich nicht allein auf der nach oben offenen Landhailiste.

    • Avatar egon sagt:

      das militaer besitzt sehr viel land

      • STIN STIN sagt:

        egon: das militaer besitzt sehr viel land

        ja, fragt sich auch – wo sie Land hat. Land wäre ja kein grosses Problem, weil auch die Regierung selbst genug hat. Nur eben, wo und
        ob die Farmer das wollen und dorthin übersiedeln würden. Die Reisfarmer ziehen nicht so leicht weg. Haben meist Haus und Familie und die Reisfarmer im Dorf helfen sich
        gegenseitig, das wäre dann nicht mehr möglich.

  16. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Das Problem mit den Kleinbauern hatten wir ja in der EU auch. Viele mir bekannten Kleinbauern schlossen sich einer Genossenschaft an,
    oder arbeiteten als Nebenerwerbsbauer weiter. Hier wurde schon so oft auf andere Gemüsesorten verwiesen, die weniger Wasser benötigen.
    Nein, die kleinen 5 Rai Reisfarmer wollen Reis anbauen und sonst nichts. Der Staat soll helfen. Nur warum sollte der Staat helfen,
    wenn es nicht funktioniert. Einmal, zweimal – ok, aber wenn es dauernd hapert, müssten Alternativen gefunden werden.
    In Lamphun pflanzen nun viele die kleinen Zwiebeln an, andere wieder die süssen Kartoffeln. Scheint zu funktionieren, nur unsere Thais hier
    sind stur wieder Wassserbüffel. Kann man schwer helfen.

    Das hat aber doch gar nichts mit meinem Beitrag zu tun!?
    Die Genossenschaft in TH ist doch wohl die Bank for Agriculture and Agricultural Cooperatives (BAAC)? Fuer wen ist die denn da? Auch fuer die Armen?
    Der Vorschlag von Hanseat mit den Sparvertraegen ist zB sehr gut. Teilweise gibt es so etwas privatorganisiert, aber …. nichts rechtlich abgesichert.
    Da laesst einer sein Geld auf der Bank das er gerade nicht benoetigt und bekommt wenig Zinsen und der andere bekommt einen Kredit fuer wenig Zinsen.
    Waere zu einfach, oder?
    Wenn der arme Reisbauer mit 5 Rai pro Rai nur 250Kg erntet, vor allem, weil er nicht genuegend Wasser hat, kann er nicht ueberleben!
    Wuerde er aber 1250 kg wie die Griechen ernten, haette er fuenfmal so viel Einnahmen, bei fast gleichbleibenden Kosten. Und wenn es da nicht so viele Gierhaelse gaebe, waeren die Kosten auch noch mal niedriger.
    Wenn dann noch einer Nebenbeschaeftigung nachgegangen wird, kann man sich nach 1-2 Jahren noch 1Rai Land dazu kaufen. Reis ist sowieso immer da. Was braucht es mehr?
    Wasser!
    Ich hatte mal ein wunderbares Haus gemietet. Ploetzlich hatten wir kein Wasser.
    Ich fragte nach und bekam nur ausweichende Antworten. Ich hatte fuer uns schnell eine Loesung, trotzdem wollte ich wissen, was ab geht.
    Es war offizielles NamBaBa! Weiter oben hat einer die Leitung voll durchtrennt und das Wasser talabwaerts in seine Gemueseplantge laufen lassen, obwohl gleich 5 m tiefer ein Bach lief wo er das Wasser haette hochpumpen koennen.
    Wenn er genug Wasser hatte, und es nicht vergass, steckte er die Leitung wieder zusammen und alle hatten wieder Wasser.
    Der hatte die “GroesstenKanonen”, der hatte die tatsaechliche Staatsgewalt.
    Und jetzt will mir einer erzaehlen die Verteilung des Wassers wuerde auf privater Ebene funktionieren. Das Wasser, welches ueber noch mehr Reichtum oder Untergang entscheidet.

    • STIN STIN sagt:

      Die Genossenschaft in TH ist doch wohl die Bank for Agriculture and Agricultural Cooperatives (BAAC)? Fuer wen ist die denn da? Auch fuer die Armen?

      der Vergleich mit der EU hat mit dem Artikel selbst zu tun. Thailand fehlt das Genossenschafts-System wie es in D und A praktiziert wird. Wenn sich die
      Reisfarmer noch enger zusammenschliessen würden, könnten sie Dünger, Maschinen usw. wesentlich günstiger erwerben bzw. einsetzen. Es gibt zwar
      Vereinigungen, aber nicht so, wie ich mir das vorstelle. Wir waren ja auch einige Jahre lang Reisfarmer.

      Die Genossenschaft in TH ist doch wohl die Bank for Agriculture and Agricultural Cooperatives (BAAC)? Fuer wen ist die denn da? Auch fuer die Armen?

      ja, eigentlich nur für die Armen – ein Reicher holt sich Geld von der Siam Commercial oder Bangkok Bank. Nur vergeben diese Banken (es gibt wohl 2) eigentlich nur Kredite an Arme, was nicht besonders klug war, wie man heute sieht.

      Wenn der arme Reisbauer mit 5 Rai pro Rai nur 250Kg erntet, vor allem, weil er nicht genuegend Wasser hat, kann er nicht ueberleben!

      mit 5 Rai kann hier sowieso keiner mehr überleben, die gehen alle noch zusätzlich Gelegenheitsjobs nach, helfen bei Reisernten usw. – oder die
      Frau arbeitet. Man muss etwa 20+ Rai haben, dann geht es.

      Wuerde er aber 1250 kg wie die Griechen ernten, haette er fuenfmal so viel Einnahmen, bei fast gleichbleibenden Kosten. Und wenn es da nicht so viele Gierhaelse gaebe, waeren die Kosten auch noch mal niedriger.

      ich kenne keinen hier, der über 1200kg aus einem RAI presst. Wir hatten bei guten Ernten, also wo reichlich Wasser vorhanden war, um die 600kg – soweit ich mich erinnere. Will man mehr rausholen, braucht man wesentlich mehr Dünger. Bei einem Sackpreis von momentan um die 1500 Baht, frisst dann der Dünger und die Pestizide gegen Schnecken (wir haben Enten im Reisfeld gehalten) den Gewinn sofort wieder auf. Daher düngen die meisten gar nicht mehr
      so richtig, was ja nicht so schlecht ist, da dann weniger Chemie zum Einsatz kommt.

      Der hatte die „GroesstenKanonen“, der hatte die tatsaechliche Staatsgewalt.

      der würde das bei uns nur einmal machen. Sofort wäre Kamnan, Puh Yai Ban usw. vor Ort, die würden zuerst die Leitung wieder sofort zusammenstecken,
      danach bekommt der Verursacher einen Rüffel. Hier hat also die Staatsgewalt alles voll im Griff 🙂

  17. Avatar emi_rambus sagt:

    berndgrimm: Von 5 Rai (0,8ha) kann man selbst im teuren und hochsubventionierten
    japanischen Farmwesen nicht leben!

    Nach den letzten mir bekannten Zahlen, hat TH pro Rai einen Reis ertrag von 448Kg.
    Dabei haben armere Bauern mit schlechter Bewaesserung und nur einmaliger Ernte nur etwa 250Kg/Rai , aber die “reicheren” mit guter Bewaesserung und Mehrfachernte deutlich mehr als 450 kg/Rai. Wobei es schwer ist (=unmoeglich) verbindliche Zahlen zu finden!
    Mit diesen Werten liegt TH in der Umgebung am UNTERSTEN Rand!
    Vietnam liegt zB bei 862 Kg/Rai.
    Und das “weltweitbekannte Reisanbauland” Griechenland bei 1272 Kg/Rai (7,95t/ha).
    Weltmeister ist Aegypten mit 9,52 t/ha.
    Das hat etwas mit Knowhow und Wasser zu tun.
    Wenn also ein Reicher-Gross-Landwirt ungefaehr 1000kg/Rai hatte, bekam er schon rund 4 mal soviel YL-Subventionen , als die Mehrheit ihrer Waehler.

    Wenn ich dann das lese, …
    http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/66249-neue-wasser-regulierung-wird-von-der-bevoelkerung-unterstuetzt.html#contenttxt
    Wasser ist einer der wichtigsten Faktoren! Wenn das die “Bevoelkerung” selbst bestimmen darf, werden es wieder die Armen sein, die auf der Strecke bleiben.
    Die Armen werden noch aermer, die Schulden noch hoeher und dann wechselt irgendwann der Grundbesitz, ….
    …. und dann ist auf einmal Wasser genug fuer alle da!
    Dann duerfen die Isaan-Bauern als Tageloehner auf ihrem ehemaligen Landbesitz arbeiten. :Mad:

    • STIN STIN sagt:

      Das Problem mit den Kleinbauern hatten wir ja in der EU auch. Viele mir bekannten Kleinbauern schlossen sich einer Genossenschaft an,
      oder arbeiteten als Nebenerwerbsbauer weiter. Hier wurde schon so oft auf andere Gemüsesorten verwiesen, die weniger Wasser benötigen.
      Nein, die kleinen 5 Rai Reisfarmer wollen Reis anbauen und sonst nichts. Der Staat soll helfen. Nur warum sollte der Staat helfen,
      wenn es nicht funktioniert. Einmal, zweimal – ok, aber wenn es dauernd hapert, müssten Alternativen gefunden werden.

      In Lamphun pflanzen nun viele die kleinen Zwiebeln an, andere wieder die süssen Kartoffeln. Scheint zu funktionieren, nur unsere Thais hier
      sind stur wieder Wassserbüffel. Kann man schwer helfen.

  18. Avatar emi_rambus sagt:

    berndgrimm: Aber eines muss Allen klar sein :
    Von 5 Rai (0,8ha) kann man selbst im teuren und hochsubventionierten
    japanischen Farmwesen nicht leben!

    Stimmt, man kann aber sehr gut leben, wenn man all diese ungebildeten Bauern mit Schulden ueberhaeuft!

  19. Avatar berndgrimm sagt:

    Der Thailändische Reis wurde dank der kriminellen Machenschaften
    während der Yingluck Regierung am Weltmarkt vollkommen entwertet!

    Wir haben früher immer den besten weissen Mabungkrong Hom Mali
    zu Preisen um die 200THB pro 5Kg Pack gegessen.
    Seit der Pantscherei mit dem Lagerreis essen wir nur noch schwarzen
    bzw. roten oekologischen Vollkornreis!
    Der schmeckt inzwischen auch richtig gut,
    Anfangs zahlten wir über 100THB/Kg auf OTOP Messen
    Inzwischen bekommen wir ihn für 50-60 THB pro Kg
    aus Chaiyaphum und etwas teurer aus Chiang Mai.
    Dieser oekologische Vollkornreis hätte sicherlich sehr gute
    Marktchancen in Europa wo ökologischer Vollkornreis
    zu Preisen zwischen 3und 4 € pro Kg verkauft wird!

    Für die Zukunft sollte man die Farmer dringend dazu bringen
    zu diversifizieren und von der ReisMonokultur wegzukommen!

    In diesem gesegneten Land wächst fast Alles!

    Und wenn man den Farmern ein wenig bei der Vermarktung hilft
    so könnten diese auch von den Erträgen leben!

    Aber eines muss Allen klar sein :

    Von 5 Rai (0,8ha) kann man selbst im teuren und hochsubventionierten
    japanischen Farmwesen nicht leben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)