EU entscheidet im Dezember über Importverbot

Die Europäische Union informierte die thailändische Regierung, dass sie im Dezember darüber entscheiden wird, ob sie ein Importverbot für Meeresfrüchte aus Thailand verhängen wird.

Thailand hatte im April von der EU wegen illegaler, nicht berichteter und unregulierter Fischerei (IUU) die gelbe Karte erhalten. Das Land erhielt daraufhin sechs Monate Zeit, die Auflagen der EU umzusetzen, ansonsten die rote Karte und damit ein Importverbot in Länder der EU drohen.

Die zuständige EU-Kommission erklärte, sie brauche bis Dezember, um zu entscheiden, ob Thailand kooperiert und die Vorschriften einhält oder ob das Land auf die schwarze Liste gesetzt wird.

In Thailand wird der lange Prozess der Entscheidungsfindung als positives Signal gewertet. Poj Aramwattanananontvon Thai Frozen Foods sagte, dass die Entscheidung der EU „ein gutes Signal“ sei. „Wir haben konkreteMaßnahmen unternommen, um illegales Fischen zu bekämpfen. Die thailändische Regierung hat eng mit Privatunternehmen zusammengearbeitet. Viele Maßnahmen wurden durchgeführt, um das Problem anzugehen, und einige von ihnen brauchen Zeit, bis sie greifen.“

Mitte des Monats wird eine EU-Delegation nach Thailand reisen und sich mit Repräsentanten unterschiedlicher Behörden treffen, dazu gehören die Fischereibehörde, das Arbeitsministerium und das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit.

Pornsilp Patchringtanakul, Berater der Handelskammer, sagte, er erwarte, dass die EU die gelbe Karte entweder beibehält oder sie aufhebt.

Am Donnerstag verwarnte die EU Taiwan und zeigte dem Land die gelbe Karte. Wie Thailand, so hat auch Taiwan nun sechs Monate Zeit, die Vorschriften der EU zu erfüllen.

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