“Verstorbene” Mörderin konnte verhaftet werden

Eine 72 Jahre alte Frau konnte jetzt verhaftet werden, nachdem sie vorher ihren eigenen Tod vorgetäuscht hatte, um der Todesstrafe zu entkommen.

Die 72-Jährige Juree Jan-ngam, die vor einiger Zeit zum Tode verurteilt wurde, weil sie den Mord an ihrer ungeliebten Schwiegertochter in Auftrag gab, weil ihr die Brautwahl ihres Sohnes nicht gefiel, wurde fast zwei Jahre nach dem Vortäuschen ihres eigenen Todes nun aufgespürt und festgenommen.

Juree hatte zwei Killer auf die Verlobte ihres Sohnes angesetzt. Die Tat fand nur rund zwei Wochen vor der geplanten Hochzeit statt. Neben der Apothekerin, die im dritten Monat schwanger war, starb auch eine Assistentin.

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Die Polizei konnte die Auftragskiller festnehmen, die verrieten, wer ihre Auftraggeberin war. Juree wurde danach in erster und zweiter Instanz zum Tode verurteilt. Sie legte Rechtsmittel ein und hinterlegte eine Kaution von fünf Millionen Baht und kam auf freien Fuss. Danach tauchte sie unter und täuschte ihren Tod vor um der Todesstrafe zu entgehen.  Die Angehörigen des Opfers glaubten nicht an den Tod der Verurteilten und konnten die Polizei überzeugen, in Chumphon, wo sie angeblich wohnte, und in Songkla, wo sie Geschäfte betrieb, nach der Mörderin zu suchen. Die Suche war danach erfolgreich.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
20. November 2015 4:37 am

exil: Wenn man sich in YouTube die Unfälle ansieht die in Thailand im Straßenverkehr geschehen so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Land im weltweiten Ranking einen Spitzenplatz im Negativen Sinn einnimmt.

Und keine Regierung ändert etwas daran, auch diese Militärdiktatur nicht.
Während der Regierung Abhisit zeigte man wenigstens noch Verkehrssicherheits
Spots aus der Chuan Leekpai Zeit.

Heute laufen in allen Programmen Produktwerbespots wo die geistig
Unterbelichteten Stunts vorgemacht bekommen mit denen sie sich
und vor Allem Andere möglichst spektakulär ins nächste Leben
befördern können.

exil
Gast
exil
19. November 2015 5:31 pm

Ein typisches Bespiel wie wenig ein Menschenleben bei der Thailändischen Bevölkerung zählt und wie Irrsinnig dieses Rechtssystem ist. Eine Mörderin die bereits in 2 Instanzen zum Tode verurteilt wurde kommt einfach auf Kaution frei.

Bei Majestätsbeleidigung, eigentlich kein wirkliches Verbrechen gibt es keine Möglichkeit einer Kaution. Verkehrssünder die durch Rücksichtsloses fahren Tote im Straßenverkehr verursachen bezahlen 400 Bath, also die Mindeststrafe und das war es dann auch schon. Radarstrafen werden von den Fahrzeugbesitzern einfach ignoriert und nicht bezahlt und die Polizei hat keine Möglichkeit das Geld einzutreiben.

Die Thais haben sogar die Frechheit sich bei der Regierung zu beschweren wenn die Polizei Radarkontrollen durchführt und dann Strafzettel verteilt.

Wenn man sich in YouTube die Unfälle ansieht die in Thailand im Straßenverkehr geschehen so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Land im weltweiten Ranking einen Spitzenplatz im Negativen Sinn einnimmt.