NOK-AIR wird vermutlich ausländische Piloten einstellen

Die Zivilluftfahrtbehörde wird Nok Air voraussichtlich genehmigen, ausländische Piloten über die erlaubte Quote von 40 Prozent hinaus einzustellen, falls dies notwendig ist, um wieder einen reibungslosen Ablauf des Flugbetriebes zu gewährleisten.

Wegen eines Pilotenstreiks, daraufhin erfolgter Entlassungen und Kündigungen kam es immer wieder zu Engpässen im Flugbetrieb.

Verkehrsminister Arkhom Termpittayapaisith sagte, man werde bezüglich des Pilotenmangels, von dem offensichtlich alle Fluglinien betroffen sind, „nachsichtig“ sein.

Damit meinte er, dass bei Diskussionen, wie das Pilotenproblem gelöst werden könnte, vorgeschlagen wurde, ausländische Piloten einzustellen. Die Zivilluftfahrtbehörde (CAAT) besteht bei der Anstellung von Piloten auf einer Quote, nach der mindestens 60 Prozent der Piloten einer Fluggesellschaft die thailändische Staatsbürgerschaft haben müssen. Damit sollen die Airlines angehalten werden, thailändische Piloten zu berücksichtigen und einzustellen.

Verkehrsminister Arkhom meinte, wenn Nok Air jetzt mehr ausländische Piloten einstellen wolle und die Quote nicht beachten könne, so dürfe sie dies bei der CAAT beantragen. Langfristig müsse Nok Air sich aber überlegen, wie die Fluggesellschaft mehr thailändische Piloten beschäftigen wolle.

Nok-Air-Chef Patee Sarasin sagte gestern, dass es eine Möglichkeit sei, mehr ausländische Piloten auf Inlandsstrecken einzusetzen, um das Problem des Pilotenmangels zu lösen. Das bedeute aber nicht, dass Nok Air eine unbegrenzte Anzahl von Ausländern einstellen wolle.

„Alles, das wir getan haben, stimmt mit den thailändischen Vorschriften und Gesetzen überein“, sagte Patee und bezog sich auf die Quote.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu NOK-AIR wird vermutlich ausländische Piloten einstellen

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Dabei muss der Laden sich selbsttragen und fuer TH muss auch noch etwas bei rausspringen

    vermutlich können das kleine Länder nicht stemmen. Viele senden ihre Piloten nach USA zur Ausbildung, die Österreicher nach Schweden usw.
    Keine Ahnung warum – vermutlich zahlt sich ein eigenes Ausbildungszentrum einfach nicht aus. Kommt sicher billiger, wenn man die in
    Länder schickt, wo die Ausbildung professionell und billig ist, wie eben in die USA.

    ASEAN taete gut dran so etwas selbst zu haben!! Das bringt mittelbar und unmittelbar viele Arbeitsplaetze und das Geld bleibt in ASEAN!
    Klar kostet das was, aber ein besseres Geschaeft gibt es doch nicht! Geld ist in TH/Asean genug. Das muss man einfach mal durch kalkulieren.
    Da muss man keine auslaendischen Firmen reinholen, man kann sich aber ausl. Fachpersonal holen, das Geschaeft blieibt in Thai-Hand. Wenn da die Gier nicht durchkommt ist das ein super Geschaeft!
    Das muss man mal abklopfen, … ich denke man sollte fuer 6 Jahre ausschreiben /vergeben mit einer Art Preisgleitklausel. Wie so eine Art “Warenkorb”. Z.B. Landung Airport BKK, …. , Pilotengehalt Thai, …. . Muss halt richtig austariert sein!

    Wenn man die Gesetze und Verordnungen zB von der USA hat ist das eigentlich kein Kunstwerk!

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Wenn die Gesetze da sind, sollen sie die Pilotenausbildung usw in Absprache mit Asean AUSSCHREIBEN als WETTBEWERB!
    Dabei muss der Laden sich selbsttragen und fuer TH muss auch noch etwas bei rausspringen und Referenzen dem internationalen Standard entsprechend vorlegen koennen. Die muessen natuerlich auch die staendigen Auffrischungskurse durchfuehren!
    Das gleiche gilt fuer die Gesundheitspruefungen!

    • STIN STIN sagt:

      Dabei muss der Laden sich selbsttragen und fuer TH muss auch noch etwas bei rausspringen

      vermutlich können das kleine Länder nicht stemmen. Viele senden ihre Piloten nach USA zur Ausbildung, die Österreicher nach Schweden usw.
      Keine Ahnung warum – vermutlich zahlt sich ein eigenes Ausbildungszentrum einfach nicht aus. Kommt sicher billiger, wenn man die in
      Länder schickt, wo die Ausbildung professionell und billig ist, wie eben in die USA.

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    Nok-Air-Chef Patee Sarasin sagte gestern, dass es eine Möglichkeit sei, mehr ausländische Piloten auf Inlandsstrecken einzusetzen, um das Problem des Pilotenmangels zu lösen. Das bedeute aber nicht, dass Nok Air eine unbegrenzte Anzahl von Ausländern einstellen wolle.

    „Alles, das wir getan haben, stimmt mit den thailändischen Vorschriften und Gesetzen überein“, sagte Patee und bezog sich auf die Quote.

    Die arbeitslosen Top Piloten aus anderen Ländern mit echten Papieren
    werden bestimmt Schlange stehen um für NOK Air fliegen zu dürfen!

    Aber die nehmen ja glücklicherweise nicht Jeden!
    Und beachten die Quote!
    In Thailand darf nicht jede Airline Piloten beschäftigen
    die auch fliegen können!
    Wo kämen wird denn dann hin?
    Am Thailändischen Himmel sollen gefälligst die gleichen Verhältnisse
    herrschen wie auf Thailands Strassen!

  4. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: es gibt Gesetze/Vorschriften, wieviel % ausl. Piloten eingestellt werden dürfen, das wird man nun wohl lockern, weil man sicher keine
    Piloten einfach so in Th findet. Die verlieren nach einer Kündigung recht schnell ihre Lizenz, wenn sie keine Starts und Landungen vorweisen können.
    Daher fliegt Niki Lauda immer noch ab und zu selbst, damit er seine Fluglizenz nicht verliert. Also wird man nur Piloten irgendwo abwerben können.
    Das geht aber auch nur, wenn man denen mehr Geld zahlt. Also doch Ausländer holen, die vor kurzen in den Ruhestand getreten sind oder eine neue
    Fluggesellschaft suchen. Wird aber bei sovielen nicht einfach.

    Welche Gesetze und Verordnungen gibt es denn bei den Laendern, die Piloten ausbilden duerfen? Natuerlich nur die, die damit im Zusammenhang stehen sind gefragt!
    Wie schon an anderer Stelle erwaehnt, man leiht die sich aus und uebersetzt die, dann werden die Uebersetzungen voruebergehend mit 44 Verfuegt! Die Behoerde bekommt den Auftrag in 6(?) Monaten eine ueberarbeitete Fassung vom Parlament beschliessen zu lassen! Die Verwaltung steht dadurch “voll im Saft”und der Laden brummt schnell auf Hochtouren! Bis die ersten Piloten selbst ausgebildet sind stellt man auslaendische Piloten ein.
    Man sollte auch pruefen, wie das bei den anderen ASEAN Staaten laeuft. Vielleicht kann man sich da dranhaengen oder baut etwas fuer alle auf!
    Das gilt dann fuer alles im Bereich der Luftfahrtbehoerde!

    • STIN STIN sagt:

      Welche Gesetze und Verordnungen gibt es denn bei den Laendern, die Piloten ausbilden duerfen?

      gibt es, kenn ich nur nicht. Die müssen halt dann die internationalen Standards einhalten, wird dann von ICAO, IATA usw. überprüft.
      In der USA müssen die dann natürlich eine FAA-Zulassung haben und die nationalen Gesetze einhalten, dazu noch die internationalen.

      Bis die ersten Piloten selbst ausgebildet sind stellt man auslaendische Piloten ein.

      ich würde mal 20+ Piloten in die USA schicken, das geht schneller und ist billiger und die können das. Bis damit TH in die Gänge kommt,
      ist die Fluglinie kaputt. Es geht ja nicht nur um die Ausbildung in TH, die müssen ja auch anerkannt sein, also die Ausbilder benötigen dann
      ICAO-Lizenz usw. Da stellt sich die Frage, hat das jemand in TH. Ansonsten müsste man erst Ausbilder schulen. Dauert alles viel zu lange.
      Stellenanzeigen aufgeben, aussortieren und dann auf Kosten der NOK-AIR ab nach Amerika.

      Die USA gelten als das Mutterland der General Aviation. Ein Bestand von rund 700.000 Pilotenlizenzen und über 200.000 Flugzeugen hat das modernste und effizienteste Ausbildungssystem der Welt entstehen lassen. Die amerikanische Ausbildung ist dafür bekannt, dass sie die Theorie auf die tatsächlich notwendigen Grundlagen entschlackt und das Fliegen als Handwerk perfektioniert hat. Dazu gehören professionell ausgebildete Fluglehrer, die durch ein modernes Ausbildungs- und Prüfungssystem USA-weit auf einen einheitlichen Standard getrimmt werden.

      http://www.fliegen-usa.de/flugausbildung/

      Danach kann man sich dann spezialisieren und auf grössere Maschinen aufbauen. Hat ein Bekannter gemacht,
      der hat auch in der USA seinen Basis-Pilotenschein gemacht, danach dann bei LH oder in Schweden weiter aufbauen.

  5. Avatar emi_rambus sagt:

    „Alles, das wir getan haben, stimmt mit den thailändischen Vorschriften und Gesetzen überein“, sagte Patee und bezog sich auf die Quote.
    Was gibt es denn fuer Gesetze und Vorschriften?

    • STIN STIN sagt:

      Was gibt es denn fuer Gesetze und Vorschriften?

      es gibt Gesetze/Vorschriften, wieviel % ausl. Piloten eingestellt werden dürfen, das wird man nun wohl lockern, weil man sicher keine
      Piloten einfach so in Th findet. Die verlieren nach einer Kündigung recht schnell ihre Lizenz, wenn sie keine Starts und Landungen vorweisen können.
      Daher fliegt Niki Lauda immer noch ab und zu selbst, damit er seine Fluglizenz nicht verliert. Also wird man nur Piloten irgendwo abwerben können.
      Das geht aber auch nur, wenn man denen mehr Geld zahlt. Also doch Ausländer holen, die vor kurzen in den Ruhestand getreten sind oder eine neue
      Fluggesellschaft suchen. Wird aber bei sovielen nicht einfach.

  6. STIN STIN sagt:

    die sollen erstmal nun die ausländischen Piloten einstellen, besser als Fake-Piloten. Danach sollten sie sich Gedanken darüber machen, woher man in Zukunft thail. Piloten bekommt. Piloten mit Khao-San Zertifikaten benötigt TH nicht. Notfalls lässt man seine Anwärter halt im Ausland ausbilden, wenn TH nicht ausbilden kann, weil sie
    keine dafür geeigneten Ausbilder haben. Österreich hat dies auch nicht, die haben einen Freund von mir, damals noch bei Tyrolean Airways (heute AUA) andauernd nach Schweden geschickt. Den Pilotenschein hat er in der USA
    gemacht, danach Schulungen und Schweden und auch Simulator-Flüge – ebenfalls in Schweden.

    Dann sollen die halt Piloten-Anwärter einstellen, die dann in die USA zur Ausbildung und danach halt irgendwohin für Nachschulungen usw. Die Ausbildung in der USA ist i.d.R. 50-60% billiger als in der EU und anderswo. Da würde sich NOK-Air dann auch noch Geld sparen und der Anwärter kommt gut ausgebildet nach TH
    zurück. Die FAA – die die Pilotenausbildung überwacht gilt als sehr streng, da ist nichts mit kaufen oder schummeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)