Fahrzeuge von betrunkenen Lenkern sollen zu Songhkran beschlagnahmt werden

Generalkommissar General Chakthip Chaijinda hat gestern offiziell bestätigt, dass in der Zeit vom 13. bis zum 15. April alle Strafverfolgungsbehörden angewiesen wurden, im ganzen Land die Fahrzeuge von betrunkenen Verkehrsteilnehmern zu beschlagnahmen.

Die Behörden erhoffen sich mit dieser Anordnung, dass die Zahl der Verkehrs- und Todesopfer zu Songkran weiter gesenkt werden können. Die sieben gefährlichen Tage beginnen am 11. April und enden am 17. April.

Generalkommissar Chakthip erklärte weiter, dass in diesem Jahr die örtlichen Behörden mit den Militäreinheiten im ganzen Land zusammenarbeiten. Dazu sollen zahlreiche zusätzliche Verkehrs- und Straßenkontrollen eingerichtet werden.

Zusätzlich sollen auch die Fahrzeuge von Personen aus dem Verkehr gezogen werden, die durch ein gefährliches Fahrverhalten auffallen.

Inzwischen hat auch der zuständige Kommissar für die Verkehrsüberwachung, Generalleutnant Sanit Mahaworn vorgeschlagen, dass alle Fahrer Armaturenbrett Kameras (Dashboard-Cam) in ihren Fahrzeugen montieren. Diese Kameras bzw. die Aufnahmen sollen der Polizei und den Gerichten helfen, nach einem Unfall die Schuldfrage schneller und besser zu klären.

Statistiken hätten gezeigt, dass wenn beide Parteien solche Nachweise nach einem Unfall vorlegen können, die Fälle wesentlich schneller und gerechter bearbeitet werden können.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
7 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
emi_rambus
Gast
emi_rambus
26. März 2016 6:34 am

berndgrimm: 5555! Und womit soll dann die „Polizei“ fahren?

๕๕๕๕๕๕

berndgrimm
Gast
berndgrimm
26. März 2016 4:04 am

Generalkommissar Chakthip erklärte weiter, dass in diesem Jahr die örtlichen Behörden mit den Militäreinheiten im ganzen Land zusammenarbeiten.

Klartext des Generalkommissar Generals: Wir lassen uns nur mittels Waffengewalt
zu ordentlicher Polizeiarbeit zwingen.

Zusätzlich sollen auch die Fahrzeuge von Personen aus dem Verkehr gezogen werden, die durch ein gefährliches Fahrverhalten auffallen.

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: das wären dann eigentlich um die 90%. Fein, das wird dann leer auf den Strassen

5555! Und womit soll dann die “Polizei” fahren?

emi_rambus
Gast
emi_rambus
25. März 2016 11:54 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: ja, hier würde ich eine Datenbank einrichten. Beim 2. Mal wäre das KFZ dann für immer weg. Einmal im Monat dann Versteigerungen und
das Geld dann zweckbinden für den Ausbau von Strassen, Verkehrsanlagen und zur Einrichtung einer vernünftigen Führerschein-Lösung.
M.E. ist TH eines der wenigen Länder, wo man eine Fahrerlaubnis einfach ohne Ausbildung und in der Praxis sogar ohne richtige Prüfung erhält.

Ohne Gerichtsbeschluss sollte da auch in TH nichts gehen. Versteigerungen duerfen in Rechtsstaaten nur von Gerichtsvollziehern (deswegen heissen die ja so) durchgefuehrt werden. Sonst herrscht hier Sodom und Gomorra!
In D gibt es richterliche Notdienste, die ordnen Blutprobe an und schon geht alles seinen geregelten Gang und man wird sehr schnell Erfolg haben. Die Beschlagnahme der Fahrzeuge erinnert an Zeiten des Mittelalters, als noch das Raubrittertum ueblich war!
Wenn es da keine saubere, rechtlich abgesicherte Abwicklung gibt, steigt nur wieder die Korruption!
Das Rad muss nicht neu erfunden werden!!

exil
Gast
exil
25. März 2016 4:57 am

Das ganze hat nur einen Haken, die Irren bekommen ihre Fahrzeuge nach den Feiertagen wieder zurück.