Bussgeld-Bescheide bald auch in Englisch

Ab August sollen Bußgeldbescheide nach einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung neben Thai auch in Englisch ausgefüllt werden.

Das berichtet die „Thairath“. Laut dem Leiter der Verkehrspolizei Ekarak Limsangkart kommen nach dem Start des Gemeinsamen Marktes AEC in Südostasien immer mehr Ausländer aus den Nachbarstaaten mit dem Auto nach Thailand.

Und mit einem Strafmandat auf Thai könnten sie nichts anfangen, sie wüssten nicht, wofür sie Geld bezahlten. Die Bußgeldbescheide würden künftig auf Englisch Vor- und Familiennamen des Verkehrssünders, den Grund für die Geldstrafe und deren Höhe aufweisen.

Sie umfassen sowohl die, die von den Beamten direkt auf der Straße ausgefüllt werden, als auch elektronische Bescheide und größere in A4-Form, die per Post versendet werden. Fraglich ist, wie weit die Beamten bei ihren geringen Englischkenntnissen landesweit in der Lage sind, die neuen standardisierten Formblätter auszufüllen.

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5 Antworten zu Bussgeld-Bescheide bald auch in Englisch

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    berndgrimm: Wenn man schon den Westen nachäfft hätte man auch die Rechtsmittel Belehrung
    mit reinschreiben müssen.

    So ist es!
    Auch der Bericht ist wieder voll verwirrend! “Bussgeldbescheid, Strafmandat, Geldstrafe” … was denn jetzt, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun!

    Eine foermliche Zustellung ist erforderlich!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungszustellung
    und

    Durch den Bußgeldbescheid wird in Deutschland das Bußgeldverfahren mit der Zahlung einer Geldbuße und gegebenenfalls Nebenfolgen „vorläufig“ abgeschlossen. Ein Bußgeldbescheid verhindert eine eventuelle strafrechtliche Verfolgung.

    Der Bußgeldbescheid enthält
    die Angaben zur Person des Betroffenen und etwaiger Nebenbeteiligter,
    den Namen und die Anschrift des Verteidigers,
    die Bezeichnung der Tat, die dem Betroffenen zur Last gelegt wird, Zeit und Ort ihrer Begehung, die gesetzlichen Merkmale der Ordnungswidrigkeit und die angewendeten Bußgeldvorschriften,
    die Beweismittel,
    die Geldbuße und die Nebenfolgen, z. B. die Anordnung eines Fahrverbotes.

    Eine weitere Begründung ist nicht erforderlich.

    Der Bußgeldbescheid muss Hinweise darauf enthalten, dass
    er rechtskräftig und vollstreckbar wird, wenn kein Einspruch nach § 67 OWiG eingelegt wird,
    bei einem Einspruch auch eine für den Betroffenen nachteiligere Entscheidung getroffen werden kann,
    der Betroffene spätestens zwei Wochen nach Rechtskraft oder einer etwa bestimmten späteren Fälligkeit (§ 18 OWiG) die Geldbuße oder die bestimmten Teilbeträge an die zuständige Kasse zu zahlen hat oder
    im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Betroffenen der Vollstreckungsbehörde (§ 92 OWiG) schriftlich oder zur Niederschrift darzutun ist, warum ihm die fristgemäße Zahlung nach seinen wirtschaftlichen Verhältnissen nicht zuzumuten ist, und

    Erzwingungshaft (§ 96 OWiG) angeordnet werden kann, wenn weder gezahlt noch die Zahlungsunfähigkeit dargetan wird.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bu%C3%9Fgeldbescheid

    Ich weiss nicht , wie das gehaendelt werden soll! Das geht eigentlich nur um die Expats mit eigenem Fahrzeug.
    Die ueberwiegende Mehrheit der Auslaender faehrt mit einem Mietwagen oder einem im Ausland zugelassenen Fahrzeug. Da kann ueberhaupt keine Zustellung erfolgen!
    Was einfach Ziel sein muss, der Fahrer muss angehalten werden und seinen Bescheid direkt erhalten. Und es wird direkt kassiert!
    Wo ist das Problem? Auf dem Vordruck muessen die 10 meisten Vergehen in 3 Sprachen jeweils zum ANKREUZEN vorgesehen sein! Und ein Feld fuer weiteres einzutragen.
    Der jeweilige Betrag steht damit bei den Ankreuzmoeglichkeiten schon fest! Der Polizist muss den Namen vom Fuehrerschein abschreiben , das sollte wohl machbar sein!?
    Da taucht aber dann wieder das Problem auf der Polizist muss Bargeld kassieren und koennte dadurch zu Unregelmaessigkeiten verfuehrt werden. Eine Kamera koennte da Abhilfe schaffen.
    Eine Zustellung ueber eine Autovermietung wird schwierig, eine Zustellung ins Ausland fast unmoeglich!
    Bei der Anfaelligkeit fuer “Verfuehrungen”, plaediere ich immer noch fuer den bargeldlosen Zahlungsverkehr bei Einheimischen. Aber auch hier sollte eine unmittelbarer Uebergabe des Bescheides erfolgen, wodurch eine erforderliche Zustellung entfaellt.
    Es sollte auch schwierig sein, im Nachhinein, zu beweisen (ohne Foto!?) wer das Fahrzeug gefahren hat.

    Ich kann nur empfehlen fuer das Ganze ein erfahrenes Planungsbuero zu beauftragen!! Die machen Ablaufvorschlaege, erstellen Vordrucke, machen Vorschlaege fuer Hardware, …. . Die erarbeiten auch ein GESAMT-Konzept und keine vielen Inselloesungen, die an den Schnittstellen nicht passen.
    Hier muss eigentlich das Rad nicht neuerfunden werden.

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

    • STIN STIN sagt:

      Auch der Bericht ist wieder voll verwirrend! “Bussgeldbescheid, Strafmandat, Geldstrafe” … was denn jetzt, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun!

      wenn alles in Englisch kommt, dann schon.

      Eine foermliche Zustellung ist erforderlich!

      kommt soweit ich informiert bin, per Einschreiben.

      Ich weiss nicht , wie das gehaendelt werden soll! Das geht eigentlich nur um die Expats mit eigenem Fahrzeug.
      Die ueberwiegende Mehrheit der Auslaender faehrt mit einem Mietwagen oder einem im Ausland zugelassenen Fahrzeug. Da kann ueberhaupt keine Zustellung erfolgen!

      nein, die Chinesen, Malaysier usw. kommen mit eigenem Fahrzeug. Die müssen dann angeben, wo sie in TH wohnen. Dorthin erfolgt dann die Zustellung.
      Bei Mietautos vermutlich an die AVIS usw. Zentrale und die buchen dann halt die Strafe von der Kreditkarte mit ab. Steht sogar in deren Geschäftsbedingungen.

      Was einfach Ziel sein muss, der Fahrer muss angehalten werden und seinen Bescheid direkt erhalten. Und es wird direkt kassiert!

      das will man ja damit vermeiden. Die Polizei soll sich nicht mit Bargeld befassen müssen.

      Eine Zustellung ueber eine Autovermietung wird schwierig, eine Zustellung ins Ausland fast unmoeglich!

      nein, geht ganz einfach – in Deutschland auch. Werde ich dort mit einem Mietwagen geblitzt, bekommt die Autovermietung den Bussgeldbescheid und
      bucht dann auch vom Kunden ab.

      Bei der Anfaelligkeit fuer “Verfuehrungen”, plaediere ich immer noch fuer den bargeldlosen Zahlungsverkehr bei Einheimischen. Aber auch hier sollte eine unmittelbarer Uebergabe des Bescheides erfolgen, wodurch eine erforderliche Zustellung entfaellt.

      das wird man auch weiterhin so machen. Nur dann geht es nicht, wenn derjenige geblitzt wird und eine Verfolgung nicht möglich ist. Ebenso bei Parkvergehen usw.

      Es sollte auch schwierig sein, im Nachhinein, zu beweisen (ohne Foto!?) wer das Fahrzeug gefahren hat.

      Fahrzeughalter reicht, der kann sich dann darum kümmern – wer ihm das Geld zurückgibt. Vorher ging der Trick in D auch, einfach
      Einspruch einlegen, man wüsste nicht – wer gefahren ist und dann war es erledigt. Geht nicht mehr.

      Ich kann nur empfehlen fuer das Ganze ein erfahrenes Planungsbuero zu beauftragen!! Die machen Ablaufvorschlaege, erstellen Vordrucke, machen Vorschlaege fuer Hardware, …. . Die erarbeiten auch ein GESAMT-Konzept und keine vielen Inselloesungen, die an den Schnittstellen nicht passen.
      Hier muss eigentlich das Rad nicht neuerfunden werden.

      das wird schon gemacht, die Polizei kann das nicht – die können ja kein Englisch.

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    Und mit einem Strafmandat auf Thai könnten sie nichts anfangen, sie wüssten nicht, wofür sie Geld bezahlten. Die Bußgeldbescheide würden künftig auf Englisch Vor- und Familiennamen des Verkehrssünders, den Grund für die Geldstrafe und deren Höhe aufweisen.

    Da es eh nur ums Geld geht und sonst um garnix ist dies Alles nur Quatsch mit Sosse!
    Wenn man schon den Westen nachäfft hätte man auch die Rechtsmittel Belehrung
    mit reinschreiben müssen.
    Nur sowas gibts hier garnicht!
    Dies soll nur suggerieren in Thailand gäbe es sowas wie “Transparenz”!
    Die meisten Leute in diesem Lande leben von der Intransparenz!
    Was sollen die in einem transparenten Umfeld machen ?

  3. STIN STIN sagt:

    oje, da sehe ich dann bald Farang-Highway-Police auf den Strassen, die könnten das.

    • STIN STIN sagt:

      Die belehrt dann die Immi oder die DSI und der Farang geht dann? Was hast du eigentlich vor 1989 gemacht?

      da war ich in Hamburg.
      Ich meinte Belehrungen der Thais durch Farangs. Sollte man vermeiden.

      Bezueglich Aenderungen im Bereich Bildung und Gesundheit stelle ich heute
      selbst “Forderungen” nach Aenderung. Ganz einfach weil da Geldgier gepaart mit “Idylle” in den Bereichen nix zu suchen hat!

      ja, die Dorfschulen und Schulen am Lande müssten reformiert werden. Beim Lehramtsstudium müsste Englisch weiterentwickelt werden, sodass jeder
      Lehrer in TH Englisch sprechen kann. Ansonsten ist das Schulwesen in TH recht gut, man findet für den bereich die passende Schule oder Uni.
      Man hat die Auswahl zwischen staatlichen Schulen und privaten. Seit Abhisit sind auch die privaten Schulen erschwinglich und viele Eltern
      geben ihre Kinder dorthin. Da boomt es zur Zeit gewaltig.

      Zum wievielten Mal bringst du jetzt das Beispiel? Willst du damit andeuten, die Polizei
      ist nicht Herr der Lage oder die Konsulate bekommen die Blackliste nicht in Griff?

      doch, jetzt haben sie ja die Zulassungen für Englischlehrer verschärft, sodass flüchtige Kinderschänder sich schwerer tun, in TH zu überleben.
      Aber es gibt sicher noch viele intern. Gesuchte in TH. Die verstecken sich dann am Lande und leben ganz unauffällig. Die werden ja nie
      kontrolliert.

      Was da die Farang-Hippos aendern sollen, verstehe ich aber auch nicht!

      die benutzt man gerne als Undercover. Fallen nicht auf und arbeiten recht gut, waren ja viele vorher bei der Kripo, Scotland Yard usw.
      Da können die Thai-Kollegen noch viel von denen lernen.

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