Phuket: Unfall bei Gleitschirm-Flug am Kata Strand

Vor 2 Tagen kam es gegen 13 Uhr am Strand von Kata zu einem Unfall bei einem Tandem-Gleitschirmflug. Ein 30 Jahre alter Mitarbeiter des Gleitfluganbieters war zusammen mit einem 9-jährigen Mädchen aus China mit dem Gleitschirm, der von einem Schnellboot gezogen wurde, am Strand und über dem Meer in der Luft unterwegs.

Die Landung am Strand klappte allerdings nicht wie vorgesehen und der Schirm der beiden Flieger verfing sich in einem Baum. Bei dem Gleitflug Unfall wurden der 30-jährige Mann und das neun Jahre alte chinesische Mädchen verletzt.

„Beide Personen stürzten dann auf den Boden“, berichtet Leutnant Weerayuth Thansirisukhaworakul von der Polizei in Karon. „Dabei fiel das neun Jahr alte Mädchen auf Herrn Prasert, dem Mitarbeiter des Gleitflugbetriebes.

Die neunjährige Chinesin hatte großes Glück, da ihr Aufprall durch den Körper von Herrn Prasert gut abgefedert wurde. Sie erlitt bei dem Absturz kleinere Verletzungen am Hals, an der Brust, und am Unterkörper. Sie wurde zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Patong gebracht. Hier konnte sie nach ihrer ärztlichen Versorgung das Krankenhaus bereits am Nachmittag schon wieder verlassen.

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Herr Prasert hatte weiniger Glück. Er erlitt durch den Aufprall eine schwere Brustverletzung und wurde ebenfalls sofort in das Krankenhaus Patong gebracht. Hier wurde sofort eine Notoperation eingeleitet, da sich der 30-jährige bei dem Absturz die Lungen verletzt hatte.

Die Polizei hat zunächst auch den Bootsführer Herrn Wanchai Chalermsab zu dem Unfall verhört. Allerdings wurde bisher weder gegen ihn, noch gegen den verletzten Mitarbeiter eie Anklage erhoben, teilten die Beamten der lokalen Presse mit.

„Die medizinischen Behandlungskosten von Herrn Prasert werden durch die Unfallversicherung seines Arbeitgebers abgedeckt und übernommen“, sagte Leutnant Weerayuth.

„Inzwischen werden wir uns mit den Eltern des verletzten neunjährigen chinesischen Mädchen, die hier im Urlaub sind, unterhalten“, sagte er weiter. „Wir werden zwischen den beiden Parteien vermitteln und müssen nun feststellen, ob die Eltern der 9-jährigen eine Entschädigung für den Gleitflug Unfall und die Verletzungen ihrer Tochter verlangen“, sagte Leutnant Weerayuth Thansirisukhaworakul von der Polizei in Karon.

Quelle: PhuketGazette

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3 Antworten zu Phuket: Unfall bei Gleitschirm-Flug am Kata Strand

  1. Avatar Anonymous sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: ja, schon eigenartig, das Eltern eine 9j in TH fliegen lassen. Man sollte es auf mind. 16 hochstufen.

    Mr. STIN,

    da gebe ich Ihnen absolut Recht!

    Wird aber nicht passieren, da die pflichtlosen und zutiefst geldgierigen THango-Jangos auch mit den Kindertouristen gutes Geld verdienen wollen und sich die Einahmen nicht entgehen lassen.

    Man muss nicht erst bei den Gleitschirm-Flügen kritisch denken, denn bereits bei den Motorbikes im schönen Land ist es ebenso:

    7-8 jährige Kinder, nahezu nur Jungs, fahren im Süden wie die Geistesgestörten auf Papas HONDA, bringen ihre Mitmenschen in akute Gefahr und müssen an der Ampel oder beim plötzlichen Abbremsen wegen ihren kurzen Kinderbeinen ruckzuck den Seitenständer runterdrücken, weil die Stammhalter dann sofort mit dem Motorbike umfallen!

    Aber der THango-Jango Papa ist gaaaanz stolz auf seinen Sohnemann, weil der schon „irgendwie“ Motorbike fahren kann!!!

    Einfach nur krank und im höchsten Maße verantwortungslos!!!!!!

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Ein neunjaehriges Maedchen, …ich glaub’ ich spinne!! Am besuchten Strand und dann noch mit Baeumen sollte auch verboten werden. Da duerfen auch keine Leute im Wasser sein.
    Gebauede duerfen da auch nicht im Landebereich stehen! Wir sind mit der “Matratze” Gesprungen. Die Landung auf einem Haus waere kein Problem gewesen. Nur, wenn dann Wind in den Schirm kommt, wird man runtergezogen und dann 3-xMeter ohne (eingeklappt) Schirm, das reicht auch.
    Die Reichweite ins Land hinein ist ja durch die Laenge der Zugleine begrenzt? Oder …. klinken die aus und fliegen “frei” an den Strand?

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