Marine kauft neue Boote gegen Menschenhandel

Die Marinepolizei bereitet sich auf eine mögliche neue Welle von Rohingya-Flüchtlingen während der Monsunzeit in der Andamanensee vor, die über den Seeweg illegal nach Thailand einreisen und stockt ihre in die Jahre gekommene Flotte mit vier neuen Booten auf.

Die 23 Meter langen Schiffe werden von einem Dieselmotor angetrieben und bestehen aus Aluminium, wodurch sie leichter und schneller sind als die bisherigen zum Einsatz kommenden Wasserfahrzeuge. „Wir konzentrieren uns auf die Unterdrü­ckung des Menschenhandels“, erklärte der Leiter des Central Investigation Bureau (CIB), Thitirat Nongharnphithak, in der „Bangkok Post“. Mit den 30 Knoten schnellen Booten sollen Flüchtlingsboote abgefangen werden, wenn möglich, noch vor Erreichen thailändischer Gewässer.

Die muslimischen Rohingya werden in ihrer Heimat verfolgt. Myanmar erkennt die Minderheit nicht an und sagt, es handele sich um illegale Migranten aus dem Nachbarland Bangladesch. Zu Tausenden fliehen die Menschen über das Meer nach Indonesien, Malaysia oder Thailand. Skrupellose Schlepperbanden wittern im Leid der Flüchtlinge das große Geschäft. Für viele wird die Flucht zur tödlichen Tragödie.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Marine kauft neue Boote gegen Menschenhandel

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: STIN sagt:
    21. Juli 2016 um 4:06 pm

    Ich waere jetzt nicht darauf gekommen, die Boote sind 23 Meter lang. Vielleicht unter Wasser??
    Irgendwie sehen die nicht hochseefest aus?! Wo sollen denn da die Gefangenen hin?

    die werden schon hochseefest sein.

    Ja dann ist ja gut! 🙄

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Gefangene werden die keine auf diesem Schiff festhalten. Die rufen dann
    andere Militär-Schiffe zu Hilfe. Die sollen die wohl nur aufspüren und festsetzen.

    Wie geht das mit dem “festsetzen”? Auch die Boote, die ausserhalb von TH daran vorbei fahren??

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Schnell sollten sie sein, so das die Schlepper sich nicht mehr aus dem Staub machen können.

    Schnell ist relativ! 30 Knoten ist schneller als 25 Knoten. Nur wenn man ein Boot in 30 Km Entfernung sieht, dauert es 6 Stunden, bis “es sich nicht mehr aus dem Staub machen kann”!? Verstehe das nicht! Was hat TH fuer ein Problem, wenn die sich aus dem Staub machen?? Nach 6 Std sind die ungefaehr 150km gefahren. Was frisst denn so ein Kahn? Kann mich erinnern, es gab immer Klagen, das Geld fuer Sprit waere alle.

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Am besten so machen, wie die Australier – die haben die Boote mit den Flüchtlingen ins offene Meer zurück gedrängt und
    nicht an Land gelassen. Was Australien kann, kann TH auf jeden Fall. Ist ja kein
    Rechtsstaat wie Australien.

    Du sagst also TH waere kein Rechtsstaat?
    Wie draengt man denn jemanden auf das offene Meer zurueck? Die verfolgen doch die Boote auf dem offenen Meer. Warum eigentlich noch mal?
    Was ist dann mit den Booten in Seenot!?

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    http://dbzb7j298pcat.cloudfront.net/cache/700×0/1/0/files/000/000/00/03/page/e8/02/6d/marinepolizei-thailand-neue-boote-gegen-menschenhandel-main_image.jpg
    Ich waere jetzt nicht darauf gekommen, die Boote sind 23 Meter lang. Vielleicht unter Wasser??
    Irgendwie sehen die nicht hochseefest aus?! Wo sollen denn da die Gefangenen hin?

    • STIN STIN sagt:

      Ich waere jetzt nicht darauf gekommen, die Boote sind 23 Meter lang. Vielleicht unter Wasser??
      Irgendwie sehen die nicht hochseefest aus?! Wo sollen denn da die Gefangenen hin?

      die werden schon hochseefest sein. Gefangene werden die keine auf diesem Schiff festhalten. Die rufen dann
      andere Militär-Schiffe zu Hilfe. Die sollen die wohl nur aufspüren und festsetzen.
      Schnell sollten sie sein, so das die Schlepper sich nicht mehr aus dem Staub machen können.
      Am besten so machen, wie die Australier – die haben die Boote mit den Flüchtlingen ins offene Meer zurück gedrängt und
      nicht an Land gelassen. Was Australien kann, kann TH auf jeden Fall. Ist ja kein
      Rechtsstaat wie Australien.

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    Wir konzentrieren uns auf die Unterdrü­ckung des Menschenhandels erklärte der Leiter des Central Investigation Bureau (CIB), Thitirat Nongharnphithak, in der „Bangkok Post“.

    Jau , und danach retten wir den Rest der Welt!
    Aber erstmal müssen wir den Marinern schwimmen lernen
    und jemand finden der die Boote auch auf See steuern kann
    ohne sie sofort in U-Boote zu verwandeln!
    Mann sind wir gut!

  4. Avatar emi_rambus sagt:

    Die muslimischen Rohingya werden in ihrer Heimat verfolgt. Myanmar erkennt die Minderheit nicht an und sagt, es handele sich um illegale Migranten aus dem Nachbarland Bangladesch. Zu Tausenden fliehen die Menschen über das Meer nach Indonesien, Malaysia oder Thailand. Skrupellose Schlepperbanden wittern im Leid der Flüchtlinge das große Geschäft. Für viele wird die Flucht zur tödlichen Tragödie.
    http://www.schoenes-thailand.at/Archive/13051

    Frueher sind die wie die restlichen Wanderarbeiter auf Hoehe der AndamanInseln nach Indonesien und Malaysia zum arbeiten bei ihren reichen Glaubensbruedern.
    In TH hat es nicht so viele davon!
    Auf dieser Route helfen die neuen Boote nichts, weil sie ausserhalb des Hoheitsgebietes liegt! https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstenmeer
    Heute unter der neuen Regierung koennten sie aber eine Fahrt in Naehe der burmesischen Kueste ueberleben und somit auch (ohne Seenot) in TH Hoheitsgewaessern auftauchen!

    • STIN STIN sagt:

      Auf dieser Route helfen die neuen Boote nichts, weil sie ausserhalb des Hoheitsgebietes liegt!

      tja, nicht so ganz richtig.
      Wenn ein Flüchtlingsschlepper in Hoheitsgewässern unterwegs ist, muss er die Flagge eines Landes hiessen, wo das Schiff
      registriert ist. Thailand könnte dann z.B. Burma dafür haftbar machen, das wäre dann die legale Konsequenz.
      Man geht aber nun immer mehr über, Schiffe auch auf hoher See anzuhalten und aufzubringen. Das ist normal nicht legal,
      ausser – wenn man sich durch dieses Schiff bedroht sieht.

      Das kann eigentlich in TH recht leicht in diese Richtung laufen. Man fühlt sich durch die 1000en Moslems bedroht, man befürchtet
      auch – das sich dabei Terroristen ins Land einschleusen. Als Beispiel gibt man dann die Uiguren an.
      Ich weiss, nicht 100% korrekt, aber so werden sie es machen. Völkerrecht gilt heute nicht mehr allzuviel. USA, Frankreich, England usw.
      fliegen einfach in Staaten, bombardieren dort und fliegen wieder zurück – ohne eine UN-Resolution oder Genehmigung des Staatschefs, siehe
      Syrien. Also gehe ich davon aus, das die Thai-Marine – sofern sie es merkt, auch ausserhalb der Thai-Zonen ein Schiff aufbringen wird,
      oder sie begleiten es aus der Zone raus und informieren das Nachbarland, die begleiten dann das Schiff ebenfalls dann aus der Nähe ihres
      Land raus ins nächste.

      Heute unter der neuen Regierung koennten sie aber eine Fahrt in Naehe der
      burmesischen Kueste ueberleben und somit auch (ohne Seenot) in TH Hoheitsgewaessern auftauchen!

      ich glaube, die werden TH weit umfahren. Die legen sich sicher nicht mit Prayuth an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)