Wieder Todesopfer bei Unfall mit Mini-Van

Gestern nachmittag stürzte ein Minivan auf der Khlong Yai Brücke auf der Schnellstraße 36 in der Gemeinde Choeng Noen in einen Kanal. Bei dem Unfall kam die thailändische Reiseleiterin Kanokrat Chaicharoensawat zu Tode und vier Mitglieder einer britischen Familie wurden leicht verletzt.

Der in Bangkok registrierte Toyota wurde von dem 47-jährigen Arkom Kumkainam gesteuert. Auf der Khlong Yai Brücke geriet der Toyota ins schleudern und stürzte danach mehrere Meter tief in den Kanal. Neben dem Fahrer waren noch vier britische Touristen und die 44-jährige thailändische Reiseleiterin an Bord, als der Wagen über die Brücke in den Kanal stürzte.

Frau Kanokrat konnte von den Rettungskräften nur noch tot vom Vordersitz des Toyotas geborgen werden. Der Fahrer, Herr Arkom wurde schwer verletzt aus dem im Wasser liegenden Fahrzeug geborgen und anschließend sofort in das Sri Rayong Krankenhaus gebracht. Die vier Briten, Richard Dixon, 54, seine Frau Carla, 41, Tochter Sara, 18, und der sechs Jahre alte Sohn Elliott wurden für die Behandlung ihrer Verletzungen in das Krankenhaus nach Rayong eingeliefert.

Minivan-stuerzt-in-Kanal_01

Laut den bisherigen Ermittlungen ist die Ursache für den Unfall bisher noch nicht bekannt. Die Beamten haben sich nach seiner Behandlung mit dem britischen Familienvater unterhalten. Sie hatten gehofft, dass er ihnen mehr über die Unfallursache erzählen kann. Bisher wurde nur bekannt, dass der Minivan die britischen Touristen auf der Insel Samet abgeholt und auf dem Weg nach Bangkok war.

Man kann nach den zahlreichen Unfällen von Mini-Vans in der letzten Zeit nur hoffen,
das der Plan der Regierung, eine Fahrschulpflicht für Mini-Van-Fahrer einzuführen – demnächst umgesetzt wird, um solche schweren Unfälle mit Touristen usw. an Bord, zu verhindern.

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emi_rambus
Gast
emi_rambus
13. August 2016 4:28 pm

berndgrimm: berndgrimm sagt:
13. August 2016 um 3:05 pm

The National Council for Peace and Order (NCPO) is preparing to enforce a new order banning vehicles from entering the inner city and limiting their passenger pick-up spots to bus terminals to better keep them in check by state agencies.Most of the 4,205 registered passenger vans currently occupying traffic lanes at Victory Monument are consequently expected to disappear.

Die Vans sind zugelassen worden weil man dadurch häufigere Abfahrten
bieten wollte. Dies wurde auch erreicht.

Es gaebe viel Ansatzpunkte in BKK was zu verbessern!
Bei den Minibussen ist das meiner Ansicht nach ein “Regenzeit”-Problem. Was hier im Sueden in der Schoen-WetterZeit an Minibussen rumschwirren, ist unbeschreiblich. Von 3 Fz 1 Minibus!! Das ist alles der billig-Tourismus aus China. Die fahren alle Wasserfaelle, NPs an, da bekommen die Busfahrer Provision! Dann fahren die spaet in der Nacht sehr teure Unterkuenfte an und bekommen wieder Provision. Bootstouren, Schnorcheln, ….
JETZT ist hier absolut tote Hose. In 14 Tagen sind hier >700 l runtergekommen (Tagesrekord 174,9 l). Zum Vergleich in Chiang Mai sind bisher im ganzen Jahr nur 610 l gemessen worden. Diese Minibusse sind jetzt schon einige Wochen in BKK.
Die bleiben immer nur 1 Nacht an einem Platz! Da kann man grob ueberschlagen, was da fuer ein Transportvolumen benoetigt wird.
Soweit ich das verstehe, zahlen die Gaeste nichts fuer den Bus. Der Fahrer mit seinem Bus (vermutliche Franchise-System) finanziert sich nur ueber diese Provisionen. Ich schaetze in der Saison sind da staendig >60.000Minibusse am brummen, …. die jetzt ueberwiegend ohne Provision sind, aber unter Druck, um den Bus abzuzahlen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
13. August 2016 3:05 pm

The National Council for Peace and Order (NCPO) is preparing to enforce a new order banning vehicles from entering the inner city and limiting their passenger pick-up spots to bus terminals to better keep them in check by state agencies.Most of the 4,205 registered passenger vans currently occupying traffic lanes at Victory Monument are consequently expected to disappear.

Die Vans sind zugelassen worden weil man dadurch häufigere Abfahrten
bieten wollte. Dies wurde auch erreicht.
Aber was nützen die häufigen Abfahrten wenn die Fahrtzeiten viel länger
werden weil die Minibusse immer nur auf mehr Passagiere warten?
Wenn man mehr regelmässig fahrende Grossbusse einsetzen würde
gäbe es einen viel besseren Service!
Ausserdem sind die Minibusse nicht nur am Victory Monument
ein Problem!
Ein viel grösseres Problem sind sie beim Fahren oder eben Nicht-Fahren!
Sie behindern durch ihre kriminelle Fahrweise und ihr immer im
Weg rumstehen nur den Verkehr ohne den Passagieren irgendeinen
Service zu bieten.
Der ÖPNV in Thailand ist obwohl so vielfältig aufgrund des fehlenden
Managements nur ein Ärgernis!
Normalerweise will man in zivilisierten Ländern durch den ÖPNV
die Leute aus ihren Privatautos holen.
In Thailand ist es umgekehrt.
Aufgrund des fehlenden Managements werden die Leute ins Auto
oder aufs Motosai getrieben!
Auch Prestigeobjekte wie BTS, MRT,BRT,Airportlink und auch
die neuen Linien werden durch grottenschlechte Anbindung
ziemlich wertlos!
Und trotz der billigen Einzelfahrpreise überteuert weil man immer
neu bezahlen muss!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
6. August 2016 1:51 am

STIN: Aber das auszunutzen um Werbung fuer die Fahrschule zu machen ist mehr als schraeg, MR STIN!

nein, die Regierung hat das ja schon vorher geplant und beschlossen.

Der Personenbefoerderungsschein ist eine Sache! Der Tod der Frau eine andere!
Die Frau konnte den Gurt nicht oeffnen und ist jaemmerlich ertrunken!
Ich denke, sie sass auf dem Notsitz, da sitzen ReisefuehrerInnen immer und da gibt es nur einen Bauchgurt.
Genauso wie TH zunaechste ein Fahrschul- und FahrlehrerGesetz benoetigt, braucht es ein Personenbeförderungsgesetzes (PBefG)!
siehe zB hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Personenbef%C3%B6rderungsgesetz_(Deutschland)
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerschein_zur_Fahrgastbef%C3%B6rderung
Das hat aber noch nichts mit einem Busfuehrerschein zu tun!

Es sollte hier ersteinmal klar dargestellt werden, WAS die Regierung angeblich “beschlossen” hat!
Meiner Ansicht nach sind die STINs ueberhaupt nicht in der Lage, dies klar darzustellen und durch die ueblichen persoenlichen Angriffe wird es ganz bestimmt nicht besser!
Die GesetzesWerke in Europa sind punktuell betrachtet sehr verwirrend, da in den einzelnen Laendern noch nationale Bestimmungen uebergangsweise weiter gelten und verschieden Gesetze “zusammenwirken”.
Es ist aber hier , bei dem allgemeinen Verwirrspiel , nicht moeglich Klarheit rein zu bringen.
WENN das gewuenscht ist, dann sollte das in einem Thema abgehandelt werden.

Zu dem Unfall selbst:
Es wird keine Angabe gemacht, wieviel Personen in dem Bus sassen.
Die tote Reiseleiterin ist scheinbar verstorben, weil sie ihren Gurt nicht loesen konnte.
Sie sass vermutlich auf dem Notsitz und hatte nur einen Bauchgurt. Dies genau sollte untersucht werden, da es sehr wahrscheinlich den Tod verursacht hat!
Ansonsten kann eine Werksangabe NIEMALS eine Zulassung fuer den Strassenverkehr ersetzen!
15 Personen ohne Gewichtsbegrenzung ist unverantwortlich!
Das zulaessige Gesamtgewicht steht aber in der Zulassung!! Also MUSS , wenn es mit Augenschein nicht ermittelbar ist, der Bus vor Fahrtantritt gewogen werden!!
Und die Polizei darf sich nicht auf durchzaehlen der Fahrgaeste beschraenken , sondern muss auch in Grenzfaellen die Busse wiegen lassen.

STIN: Mir ist absolut NICHT bekannt, irgendeine Fahrschule koennte das anbieten oder haette die Lizenz dazu, wenn es die Lizenz wert ist!

weiss ich nicht, wie die das umsetzen wollen. es hiess nur, das in Zukunft Mini-Van-Fahrer eine Lizenz haben müssen und
davon eine Fahrschule, also ein Trainingscenter durchlaufen müssen.

Nochmal:
Und welche Lizenz soll das denn sein???
Ein Personenbefoerderungsschein ist KEIN Busfuehrerschein!!!!
Eine Lizenz des Unternehmers ist wieder etwas anderes. Die Lizenz fuer das fahrzeug nochmal!
Die STINs muessen endlich lernen, sich verbindlich und klar auszudruecken!
Herausreden koennen sie sich bereits perfekt!

STIN: Ausserdem muss dringend die Lizenz fuer die Minibusse mit 12 bzw 15 Sitzen inkl Notsitz, geprueft werden. Eine solche Zulassung ohne gleichzeitige Gewichtsbegrenzung und/oder Geschwindigkeitsbegrenzung halte ich fuer sehr bedenklich.

das ist ja schon geregelt. Es gibt ein zulässiges Gesamtgewicht vom Werk und das ist einzuhalten.

Dann muss vor der Abfahrt gewogen werden, siehe oben.

  emi_rambus(Quote)  (Reply)

emi_rambus
Gast
emi_rambus
5. August 2016 12:21 pm

berndgrimm: Man kann nach den zahlreichen Unfällen von Mini-Vans in der letzten Zeit nur hoffen,
das der Plan der Regierung, eine Fahrschulpflicht für Mini-Van-Fahrer einzuführen – demnächst umgesetzt wird, um solche schweren Unfälle mit Touristen usw. an Bord, zu verhindern.

Die Hoffnung stirbt in Thailand zuletzt, aber viele Unbeteiligte vorher.
Keiner der in Thailand Verantwortung trägt wird bestraft sondern
nur viele Bauernopfer.
Es wird keine wirkliche Prüfung der Fahrer geben.
Die meisten Mini Van Fahrer sind nicht nur aufgrund ihrer
fahrerischen Qualitäten sondern besonders aufgrund von
Persönlichkeitsdefekten als Bus/Minibus Fahrer ungeeignet.

Die Frau ist leider einen sehr schrecklichen Tod gestorben. Das fuer die Zukunft zu verhindern, waere wichtig und vermutlich auch sehr einfach!!! Aber das auszunutzen um Werbung fuer die Fahrschule zu machen ist mehr als schraeg, MR STIN! Die MinibusFahrer brauchen einen Personenberfoerderungsschein und die Pruefung dazu!
Mir ist absolut NICHT bekannt, irgendeine Fahrschule koennte das anbieten oder haette die Lizenz dazu, wenn es die Lizenz wert ist!
Ausserdem muss dringend die Lizenz fuer die Minibusse mit 12 bzw 15 Sitzen inkl Notsitz, geprueft werden. Eine solche Zulassung ohne gleichzeitige Gewichtsbegrenzung und/oder Geschwindigkeitsbegrenzung halte ich fuer sehr bedenklich.
Ich befuerchte, genau hier ist die Ursache fuer den Tod der Reiseleiterin zu finden.
er Bus lag wohl auch wieder auf der seitlichen Schiebetuer. Aber scheinbar gab hinten ein Schiebefenster wodurch die Gaeste sich retten konnten.
Nothammer, mit dem man bekanntlich auch Gurte durchschneiden kann, gab es scheinbar nicht!! 👿

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. August 2016 8:57 am

Man kann nach den zahlreichen Unfällen von Mini-Vans in der letzten Zeit nur hoffen,
das der Plan der Regierung, eine Fahrschulpflicht für Mini-Van-Fahrer einzuführen – demnächst umgesetzt wird, um solche schweren Unfälle mit Touristen usw. an Bord, zu verhindern.

Die Hoffnung stirbt in Thailand zuletzt, aber viele Unbeteiligte vorher.
Keiner der in Thailand Verantwortung trägt wird bestraft sondern
nur viele Bauernopfer.
Es wird keine wirkliche Prüfung der Fahrer geben.
Die meisten Mini Van Fahrer sind nicht nur aufgrund ihrer
fahrerischen Qualitäten sondern besonders aufgrund von
Persönlichkeitsdefekten als Bus/Minibus Fahrer ungeeignet.
Ich habe sehr gute Erfahrung mit den leider seltenen
weiblichen Bus/Minibusfahrern gemacht.
Sie fahren meist viel besser als ihre männlichen Kollegen.
Ich bin besonders gern mit einer Fahrerin gefahren
die mit ihrem Minibus sowohl für eine Schule fuhr
und an Wochenenden auf der Linie Ram2-Seacon
wo ich besonders gern mit ihr fuhr.
Aber auch auf der Linie Laem Chabang – Chonburi Stadt
fährt eine Fahrerin einen grossen Nissan Diesel Bus
und kassiert auch selber.
Ich habe mir ihre Telefon Nummer geben lassen
und frage sie immer wann sie fährt.
Dies ist sicherer als sich auf wertlose Thai Regierungsversprechungen
einzulassen.