Anklage gegen Ehefrau wegen Mord an Japaner wurde fallengelassen

Im Oktober letzten Jahres wurde der 83-jährige Kazuo Yoshioka mit durchgeschnittener Kehle und zahlreichen Stichwunden in seinem Haus in Ang Thong aufgefunden. Zunächst hatten die Ermittler die 47-jährige „Ehefrau“ Poranee Napadol im Verdacht, ihren Lebensgefährten getötet zu haben.

Frau Napadol konnte jedoch den Ermittlern glaubhaft nachweisen, dass sie zum Zeitpunkt des Mordes bei ihrer Mutter übernachtet hatte. Als nächstes hatten die Beamten dann ihren Schwager auf der Liste der Verdächtigen. Er wurde kurze Zeit später von der Polizei verhaftet und behauptete bei seinem Verhör, dass Poranee ihm 40.000 Baht für die Ermordung des Japaners gezahlt habe. Er erklärte weiter, dass er den Mordauftrag angenommen und einem Freund für dessen Hilfe und Unterstützung bei dem Mord 10.000 Baht gezahlt habe.

Daraufhin wurde Frau Poranee am 15. Oktober 2015 ebenfalls von den Ermittlern verhaftet und mit einer Mordanklage eingesperrt. Allerdings bestritt sie bis zum Schluss energisch, etwas mit dem Mord an ihrem Lebensgefährten zu tun zu haben.

Bei einer Anhörung am Dienstag vor dem Landesgericht in Ang Thong wurde eine Erklärung verlesen in der das Gericht feststellte, dass die Beweise in diesem Fall widersprüchlich seien. Vor allem fehlten Beweise, dass Frau Poranee Napadol tatsächlich in den Fall verwickelt sei.

Die Anklage gegen sie wurde fallengelassen und sie wurde nach der Anhörung sofort auf freien Fuß gesetzt und konnte nach Hause gehen.

Quelle: StickboyBangkok

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emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. August 2016 12:29 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Man sieht ja, was rauskommt – wenn Westler sich in die Angelegenheiten anderer Regierungen einmischen, siehe Libyen, Syrien,
Afghanistan, Jemen, Ägypten usw. – die machen eher alles kaputt und schaffen Chaos.

Das waren Auslaender, die das Land nicht lieben, nur Eigeninteresse haben, und dafuer den Zusammenbruch billigend in Kauf nehmen.
Die gibt es auch in TH!
Haette man dort, nachdem man alles zerbombt hatte, zunaechst eine funktionierende Staatsmacht aufgebaut, haette es dort nie solche Einbrueche gegeben. GEWOLLT?????

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Moslems ticken anders, Asiaten ticken anders – man sollte sie anders ticken lassen und das akzeptieren oder nicht hinfahren.

Du tickst auch anders, deswegen bleibe ich ja hier. 😉

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. August 2016 2:08 am

berndgrimm: berndgrimm sagt:
12. August 2016 um 1:29 am

Ich finde das Urteil durchaus Thaigerecht!
Hier wurden noch nie die Anstifter zu Morden verurteilt!
Siehe Jatuporn,Nattawut und Arisaman 2010.
Nun hat auch mal eine niedrigrangige Frau
davon profitiert.
Was kann sie dafür dass Japaner nicht so
suizidös sind wie Farang?

Ja, die Netzwerke sind alle irgendwie darin verstrickt!
Wenn Prayut das nicht abstellen will, dann soll er , wie angekuendigt, TH abschliessen, aber von aussen , den Schluessel wegschmeissen und dann kann man es vielleicht in 30 Jahren nochmal mit einer Reform probieren.
ICH haette grundsaetzlich auch nichts gegen eine Amnestie, ABER nur bis GESTERN!!!
Die “Zeiten muessen sich aendern”!
STINs Lieblingsausrede “hier ist TH, da laeuft alles anders” kann man sich eingerahmt ins Museum haengen!
Es ist schon klar, in TH wissen viel zu viele Menschen viel zuviel! Wenn es aber fuer das in der Vergangenheit geschehene eine Begnadigung gibt, kann keiner mehr erpressen.
Es ist sehr schwer, da eine konsequente Grenze zu ziehen. Meiner Ansicht nach kann es sich nur auf das beziehen, was die Netzwerke bis heute verdunkelt haben und nicht das, was schon anhaengig und abgeurteilt ist.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
12. August 2016 1:29 am

Ich finde das Urteil durchaus Thaigerecht!
Hier wurden noch nie die Anstifter zu Morden verurteilt!
Siehe Jatuporn,Nattawut und Arisaman 2010.
Nun hat auch mal eine niedrigrangige Frau
davon profitiert.
Was kann sie dafür dass Japaner nicht so
suizidös sind wie Farang?

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