Royal Thai AIrforce bestellt weiteren Superjet 100 aus Russland

Die Royal Thai Airforce haben in Russland nun ein weiteres Flugzeug der Sukhoi Klasse, den Business Jet (SBJ) bestellt, wie von Mitarbeitern des russischen Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse auf dem Militärblog dmpd berichtet wird.
Das wäre dann bereits der 3. Jet, der in Russland produziert wird. Bisher hatte
die Royal Thai Airforce ihre Jets  vor allem aus der USA bezogen. Seit dem Putsch
2014 kühlten die Beziehungen zur USA aber merklich ab, nachdem die USA die
jährliche Militärhilfe strich.

Bei der bestellten Sukhoi handelt es sich um eine VIP-Version des Flugzeugs Sukhoi Superjet 100. Die Lieferung des neuen Jets an Thailand ist für 2018 geplant. Die anderen zwei Flugzeuge dieses Typs hatten Thailands Luftstreitkräfte im Juli 2016 gemäß einem im Herbst 2014 abgeschlossenen Vertrages zugestellt bekommen.

In diesem Vertrag war auch die Option vorgesehen, eine dritte Maschine zu bestellen. Der Passagierraum der Flugzeuge war in Venedig von dem Unternehmen Super Jet International, einem gemeinsamen Unternehmen von Sukhoi und Leonardo-Finmeccanica, nachgerüstet und komplettiert worden. Mit diesen Jets fliegen nun hochrangige Beamte sowie die Führung der Streitkräfte des Landes.

Aber die russischen High-Tech-Flugzeuge sind nicht nur in Thailand und Vietnam gefragt. In Mexiko gilt der Superjet 100 als bestes Flugzeug der Welt in seiner Kategorie, da er auch auf Flugplätzen im Hochgebirge landen kann.

Der Sukhoi Superjet 100 ist das erste zivile Flugzeug, welches in Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion entwickelt wurde. Das Projekt wurde von Sukhoi Civil Aircraft Company 2000 ins Leben gerufen. Beim Bau des Flugzeugs werden die besten Technologien des globalen Flugzeugbaus verwendet. Der Jet genügt den höchsten Ansprüchen in Sachen Komfort, kostenschonenden Kerosinverbrauch und Umweltschutz. Jedes Flugzeug ist mit neuen SaM146-Triebwerken der Firma PowerJet ausgestattet. Der Jet bietet Platz für 95 Passagiere und fliegt Strecken von 2900 bis 4550 Kilometer. Der Katalogpreis für das Flugzeug als Basisversion beläuft sich auf 36 Millionen US-Dollar. Der wichtigste Vorteil des SSJ100-Jets im Vergleich zu den Konkurrenten sind die durchschnittlich um 20 Prozent niedrigeren Kosten pro Fluggast.

Insgesamt sind bisher 71 Superjets 1oo bereits in Betrieb, weitere 130 wurden bereits verbindlich bestellt, 75 sind vorbestellt. In ASEAN sind Lieferungen an Laos und Indonesien vorgesehen und an die thailändische Orient Air, die insgesamt 24 Maschinen
geordert haben.

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emi_rambus
Gast
emi_rambus
26. Dezember 2016 3:01 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Thailands Armee hat ja nur ein paar bestellt.

DREI! Und das sind alle zivile Flieger!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
26. Dezember 2016 11:06 am

berndgrimm: Superjet 100

So isses!

Am 9. Mai 2012 flog ein Superjet 100-95 (Kennzeichen 97004[47]) nahe Bogor, Indonesien während eines Demonstrationsfluges in einen ♁Berg (s. Suchoi-Civil-Aircraft-Flug 36801).[48] Das Wrack wurde in den Morgenstunden des 10. Mai 2012 gefunden.[49] An Bord befanden sich 45 Menschen (41 Passagiere und 4 Mann Besatzung), darunter Ingenieure und Journalisten sowie Führungskräfte von Suchoi und anderen Unternehmen. Es gab keine Überlebenden.[48][50] Der im Dezember 2012 veröffentlichte endgültige Untersuchungsbericht gibt ausschließlich menschliches Versagen als Absturzursache an.[51][52]

Bei der Erprobung von Seitenwindlandungen bei einseitigem Triebwerksausfall machte ein werkseigener Jet am 21. Juli 2013 eine Bauchlandung ohne Fahrwerk auf dem isländischen Flughafen Keflavík. Dabei wurde eine der fünf an Bord befindlichen Personen verletzt.[53]
https://de.wikipedia.org/wiki/Suchoi_Superjet_100#Zwischenf.C3.A4lle

Technische Probleme

Im März 2012 wurden technische Probleme im Flugbetrieb bei Aeroflot bekannt. Nur drei Viertel der geplanten Flugstunden konnten laut der russischen Fluggesellschaft geflogen werden, hauptsächlich wegen fehlender Ersatzteile und der Unzuverlässigkeit einzelner Komponenten. So musste ein Flug abgebrochen werden, weil die Klappen des Bugfahrwerks beim Einfahren nicht schlossen.[22]

Im Februar 2013 wurde durch die russischen Aufsichtsbehörden die Betriebsgenehmigung für vier durch Aeroflot betriebene Superjet 100 vorläufig entzogen. Grund dafür waren mehrere technische Zwischenfälle.
https://de.wikipedia.org/wiki/Suchoi_Superjet_100#Technische_Probleme

Ich hlte das nicht fuer einen PilotenFehler, wenn man solche Geraete fuer ein Schwaetzchen ausschalten KANN!!

Insgesamt sind bisher 71 Superjets 1oo bereits in Betrieb, weitere 130 wurden bereits verbindlich bestellt, 75 sind vorbestellt.
http://www.schoenes-thailand.at/Archive/14193

DAS hat natuerlich NICHTS mit TH zu tun!!

Seit dem Putsch
2014 kühlten die Beziehungen zur USA aber merklich ab, nachdem die USA die
jährliche Militärhilfe strich.
http://www.schoenes-thailand.at/Archive/14193

IST das immer noch so!? Das sind auch nur 60mio(?)$! Das geht aber auch um Drogenbekaempfung!?

berndgrimm
Gast
berndgrimm
18. Dezember 2016 3:03 am

Zunächst einmal ist der Sukhoi Superjet ein wirklich modernes Verkehrsflugzeug
welches durchaus mit seinen westlichen Konkurrenten (Embraer ERJ Bombardier CS)
mithalten kann.
Schliesslich waren an seiner Entwicklung westliche Know How Firmen
wie Boeing , Alenia und SNECMA beteiligt. Und die Flugelektronik
ist die Gleiche wie bei der westlichen Konkurrenz.

Aber die Praxis hat gezeigt dass es sich halt doch um ein “russisches”
Produkt handelt!
Ein Vorführflugzeug stürzte in Indonesien 2012 mit 37 Mitarbeitern
potentieller Kunden ab weil der Kapitän mit denen quatschte
und dabei TCAS und GPWS deaktivierte und in einen Berg flog.
Der Flieger ist seit 2007 in Produktion aber viele Kunden
haben ihre Bestellungen reduziert oder storniert wegen technischer
Probleme und Ersatzteil Lieferschwierigkeiten.
Die Aeroflot hat ihre ganze Flotte gegroundet weil die Flieger im
ersten Betriebsjahr statt der geplanten 9 Flugstunden pro Tag
nur auf 3,9 Flugstunden kamen.
Die Mexikaner haben auch die Bestellungen reduziert.
Orient Thai hat lange abbestellt und Lao Central ist Pleite.
Und die “Aufträge” die noch im Buch stehen sind von
russischen Leasingfirmen die verzweifelt nach Airlines suchen
die diesen Superjet fliegen wollen.
Einziger westlicher Kunde ist die irische City Jet welche
aber ihre eigene Technik Abteilung betreibt und deshalb
die Flieger praktisch selber bauen kann.

Aber in Thailand sollen die Flieger ja nur für VIP Flüge
benutzt werden.
Da fällt es garnicht auf wenn mal einer nicht hochkommt
oder eben abstürzt.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
18. Dezember 2016 3:02 am

Zunächst einmal ist der Sukhoi Superjet ein wirklich modernes Verkehrsflugzeug
welches durchaus mit seinen westlichen Konkurrenten (Embraer ERJ Bombardier CS)
mithalten kann.
Schliesslich waren an seiner Entwicklung westliche Know How Firmen
wie Boeing , Alenia und SNECMA beteiligt. Und die Flugelektronik
ist die Gleiche wie bei der westlichen Konkurrenz.

Aber die Praxis hat gezeigt dass es sich halt doch um ein “russisches”
Produkt handelt!
Ein Vorführflugzeug stürzte in Indonesien 2012 mit 37 Mitarbeitern
potentieller Kunden ab weil der Kapitän mit denen quatschte
und dabei TCAS und GPWS deaktivierte und in einen Berg flog.
Der Flieger ist seit 2007 in Produktion aber viele Kunden
haben ihre Bestellungen reduziert oder storniert wegen technischer
Probleme und Ersatzteil Lieferschwierigkeiten.
Die Aeroflot hat ihre ganze Flotte gegroundet weil die Flieger im
ersten Betriebsjahr statt der geplanten 9 Flugstunden pro Tag
nur auf 3,9 Flugstunden kamen.
Die Mexikaner haben auch die Bestellungen reduziert.
Orient Thai hat lange abbestellt und Lao Central ist Pleite.
Und die “Aufträge” die noch im Buch stehen sind von
russischen Leasingfirmen die verzweifelt nach Airlines suchen
die diesen Superjet fliegen wollen.
Einziger westlicher Kunde ist die irische City Jet welche
aber ihre eigene Technik Abteilung betreibt und deshalb
die Flieger praktisch selber bauen kann.

Aber in Thailand sollen die Flieger ja nur für VIP Flüge
benutz werden.
Da fällt es garnicht auf wenn mal einer nicht hochkommt
oder eben abstürzt.