UN Pressemitteilung zu Thailand

OHCHR –        Wir sind besorgt über die laufenden Verfahren und harten Strafen von Personen die in Thailand der Majestätsbeleidigung beschuldigt werden und über die abschreckende Wirkung gegenüber der Meinungsfreiheit im Land. Solche harten strafrechtlichen Sanktionen sind weder erforderlich noch verhältnismäßig und verletzen die internationalen menschenrechtlichen Verpflichtungen des Landes.
Wir fordern die thailändischen Behörden dazu auf die Gesetze der Majestätsbeleidigung zu ändern. In der Zwischenzeit sollten Richtlinien für die Polizei und die Staatsanwaltschaft herausgegeben werdan, um die Verhaftungen und Anklagen unter diesem vage formulierten Gesetz zu beenden. Zusätzlich zu den unverhältnismäßigen Gefängnisstrafen, die von den Gerichten verhängt werden, befinden sich die beschuldigten Personen jeweils über einen langen Zeitraum in Untersuchungshaft.

Sprecher des UN High Commissioner for Human Rights: Ravina Shamdasani, Genf

[caption id="" align="alignright" width="240" caption="Ravina Shamdasani"]Ravina Shamdasani OHCHR [/caption]

Weitere Informationen unter :

Ravina Shamdasani (+ 41 22 917 9310 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  )  oder Xabier Celaya (+ 41 22 917 9383 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  ).

http://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=11704&LangID=E

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8 Antworten zu UN Pressemitteilung zu Thailand

  1. Avatar Markus sagt:

    Auf der Hauptseite der UN ist unter Pressemitteilung nichts zu finden!Das ist doch wieder ein getuerkter Link der Verdreher.
    Wie genau das geht kann ich nicht sagen, aber die kopieren das Aussehen und dann schreiben sie ihren Mist darein. Dann wird einfach die Linkadresse “angepasst”.
    Kroenung sind hier die beiden “emailadressen” :mrgreen:

  2. Avatar bukeo sagt:

    naja, dann soll halt Chalerm in die Fussstapfen Thaksins treten und der UN antworten: die UN ist nicht mein Vater 😯

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    geschrieben von nitnoi , Dezember 10, 2011

    also passt auf wenn ihr die strasse überqueren wollt — nicht das ihr dafür wegen verstoßes gegen den computer crime act eingelocht werdet….

    Wenn der ST.de Azubi in Thailand leben würde, wüsste er dass
    die Polizei die geringste Sorge eines Fussgängers hier ist.
    Höchstens deren Nutzlosigkeit.

  4. Avatar berndgrimm sagt:

    Bei der Aufmachung der Pressemitteilung ist die Angabe der Telefonnummern schon etwas “merkwuerdig”.

    Das Fräulein vom Hochamt möchte eben auch mal angerufen werden.

  5. Avatar bukeo sagt:

    Autsch…………..
    geschrieben von Walter Roth , Dezember 10, 2011
    ist das irgendwie untergegangen ?

    ……ein zivilgericht verurteilte chamlong srimuang und 12 weitere gelbhemdenführer zu einer strafe von 522 millionen bath + 7,5% zinsen seit der flughafen besetzung für die selbige….

    hier nochmals der link (thai) via voice tv:

    http://news.voicetv.co.th/thailand/6834.html

    ….das tut denen aber weh.
    Nun hat jeder einzelne von denen ca. 44 Millionen Baht Schulden, bin gespannt wer für die das Auslegen wird……

    glaube ich nicht, das denen das weh tut. Chamlong hat kein Vermögen – dem kann man höchstens seine rote Kutte pfänden. Sondhi ebenso – seine Firma ASTV ist überschuldet – also auch nichts zu holen. Die anderen 10 dürften auch nicht allzu reich sein. Aber ev. zahlt den Betrag einer der 5 Familien der alten Elite aus der Portokasse – leicht möglich.

    Oh oh, das wird denen alle zukünftigen Opperationen ganz schön versalzen, nun ist Geld wohl Mangelware.

    WR

    sehr zufrieden……

    wegen dieser läppischen 10 Millionen EUR werden sicher keine geplanten Demos abgeblasen – auch nicht bei den Rothemden, wenn die wegen der Gebäude mal verurteilt werden sollten. Das werden dann etwas mehr als 500 Mill. Baht.


    geschrieben von nitnoi , Dezember 10, 2011

    also passt auf wenn ihr die strasse überqueren wollt – nicht das ihr dafür wegen verstoßes gegen den computer crime act eingelocht werdet….
    nitnoi -ein wenig

    bei dieser Regierung sehr leicht möglich.

  6. Avatar emi_rambus sagt:

    Heute scheint tatsaechlich IVET* zu sein:

    Walter Roth, Dezember 10., 2011: Ist das irgendwie untergegangen?
    ….. Nun hat jeder einzelne von denen 44 Millionen Bath Schulden ….
    http://news.voicetv.co.th/thailand/6834.html

    W.R. bezieht sich da auf eine Meldung vom 25. Maerz 2011. Soweit ich weiss wurden die Strafen bereits im Berufungsverfahren umgewandelt.
    “Untergehen”tut hier scheinbar jemand anderes!

    :Overjoy:

    *Internationaler-Verdreher-Enten-Tag

  7. Avatar emi_rambus sagt:

    Bei der Aufmachung der Pressemitteilung ist die Angabe der Telefonnummern schon etwas “merkwuerdig”.
    Verwirrend ist (!), geht man ueber die Hauptseite ueber den angegebenen Pfad (OHCHR > English > News and Events ) gibt es dort gar keinen Zweig “display news”!
    Finde dort nur diese News (8.12.11):
    http://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/media.aspx?IsMediaPage=true
    Kann es sein, das ist wiedermal eine “Verdreher-Ente”????
    :The-Incredible-Hulk:

  8. Avatar emi_rambus sagt:

    In der Pressemitteilung geht es nicht um die Abschaffung der Gesetze!
    Angemahnt werden die langen Strafen und die Dauer der Untersuchungshaft.

    Habe schon mal gesagt, die roten Verdreher, die staendig alles wieder aufruehren und versuchen alles politisch fuer sich auszuschlachten, tragen die Hauptschuld daran.
    Bevor es die “Serienangriffe” ueber das Internet gab,

    -traten viel weniger Verstoesse auf
    -wurden viele Sachen mit einem Protokoll “erledigt”
    -waren die Strafen geringer
    -gab es weniger Faelle von Untersuchungshaft
    -…..
    -folgte sehr schnell eine Begnadigung

    Die einzelnen Staaten sind durch die neuen technischen Moeglichkeiten einer neuen Art von “Attacken” ausgesetzt.
    Die UN waere gut beraten, wenn sie hier schnellstens durch internationale Vereinbarungen/Regelungen einen Riegel vorschiebt.
    Befuerchte allerdings, diese Pressemitteilung wird noch lange auf sich warten lassen.

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