Engländer finanzierte Barlady unfreiwillig Nasen-OP

Ein Engländer, dessen Name von der Polizei nicht genannt wurde, hat einer Bardame die er eine Nacht zuvor kennengelernt hatte, unfreiwillig eine Nasen Operation finanziert, nachdem sie ihm 170.000 Baht gestohlen hatte.

Der Engländer erschien am Tg danach auf der Polizeistation in Pattaya und erklärte, dass er am Abend vorher zusammen mit ein paar Freunden in der Soi Buakaow gewesen war, um dort seinen Geburtstag zu feiern. Der Brite hatte zunächst seine Freunde zu einem ausgiebigen Abendessen in einem feinen Restaurant eingeladen.

Nachdem seine Gäste ausgiebig gespeist hatten, beschloss die Gruppe, den Rest des Abends in einer Bierbar zu feiern, berichtete der den Beamten. Die gut gelaunten Engländer suchten anschließend eine Bierbar auf, und feierten dort den Geburtstag ihres Freundes weiter.

Im Laufe des Abends lernte der Engländer dann eine junge Dame in der Bierbar kennen, die ihm gut gefiel. Die beiden kamen ins Gespräch und einigten sich darauf, die Nacht gemeinsam zu verbringen. Ein paar Stunden und etliche Bierflaschen später machte sich das Paar dann  auf den Weg zum Hotel des Engländers.

Hier machten es sich die beiden bequem und feierten noch den Rest der Nacht weiter. Irgendwann seien sie dann später gemeinsam eingeschlafen, gab der Engländer weiter zu Protokoll.

Erst als er am nächsten Morgen wieder aufwachte, stellte er fest, dass seine Begleiterin offenbar das gemeinsame Zimmer schon verlassen hatte und wieder gegangen war. Bei einer schnellen Überprüfung seiner Finanzen stellte er jedoch fest, dass die freundliche Dame auch sein Bargeld in Höhe von 170.000 Baht an sich genommen hatte.

Der Engländer informierte sofort die Polizei, die wenig später in dem Hotel war und die Anzeige wegen Diebstahl zu Protokoll nahm. Die Beamten notierten sich die Angaben des Engländers und sahen sich anschließend die Aufnahmen der Sicherheitskameras in dem Hotel an. Die Aufnahmen bestätigten zunächst die Aussage des Engländers, da er sowie seine Begleiterin beim Betreten des Hotels gefilmt wurden.

Die Beamten konnten die junge Frau anhand der Aufnahmen identifizieren und machten sich auf die Suche nach der Diebin.

Die Ermittler konnten die Frau schließlich aufspüren, obwohl sie nicht so leicht zu erkennen war, da sie ein geschwollenes Gesicht hatte und einen dicken Verband auf der Nase trug. Sie wurde von den Ermittlern verhaftet und auf die Polizeistation in Pattaya gebracht. Bei einer Gegenüberstellung bestätigte der Brite den Beamten, dass  genau diese Dame auf sein Hotelzimmer eingeladen hatte und sie am Morgen zusammen mit seinen 170.000 Baht verschwunden war.

Leider musste der Englände von den Beamten erfahren, dass ein Großteil seines Geldes bereits verschwunden war. Die Bardame hatte sich nach dem Diebstahl sofort auf den Weg zu einer Klinik gemacht, um sich dort einer Nasen Operation zu unterziehen.

Wie viel der Engländer von seinem insgesamt gestohlenen 170.000 Baht wieder zurückbekam, wurde bisher nicht bekannt gegeben.

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4 Antworten zu Engländer finanzierte Barlady unfreiwillig Nasen-OP

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Erst als er am nächsten Morgen wieder aufwachte, stellte er fest, dass seine Begleiterin offenbar das gemeinsame Zimmer schon verlassen hatte und wieder gegangen war. Bei einer schnellen Überprüfung seiner Finanzen stellte er jedoch fest, dass die freundliche Dame auch sein Bargeld in Höhe von 170.000 Baht an sich genommen hatte.

    Der Trottel gehört bestraft und in einem zivilisierten Land hätte sich die
    Polizei darum gekümmert woher und weshalb er 170.000THB Bargeld
    dabei hatte.

    Aufgrund unzähliger Diebstahl- und Raubfälle, sind die Hotels/Gasthäuser seit 2 Jahrzehnten angewiesen,….

    ….dass jede „Dame“, die mit einem Touristen ein Zimmer bucht, ihre ID-Card bei der Rezeption zu hinterlegen hat, wo auch der Name der Frau usw. für „spätere Überraschungen“ nochmals in einem Buch vermerkt werden.

    Nicht erst seit 20 Jahren!
    Dies war auch vor 30 Jahren schon so!
    Wahrscheinlich hat einen Teil der Nase die Polizei eingesackt!

      berndgrimm(Quote)  (Reply)

  2. Avatar Der Sozial-Jango sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: wie schon erklärt, so schlecht arbeitet die Thai-Police nicht.
    Ging auch hier wieder recht schnell mit der Verhaftung.

    Mr. STIN,

    das war sicher auch nicht allzu schwer!

    Lassen Sie uns bitte realistisch bleiben:

    Aufgrund unzähliger Diebstahl- und Raubfälle, sind die Hotels/Gasthäuser seit 2 Jahrzehnten angewiesen,….

    ….dass jede “Dame”, die mit einem Touristen ein Zimmer bucht, ihre ID-Card bei der Rezeption zu hinterlegen hat, wo auch der Name der Frau usw. für “spätere Überraschungen” nochmals in einem Buch vermerkt werden.

    Somit war die Identität der “Dame” der Polizei sofort bekannt und wahrscheinlich kannten die Beamten sogar ihren “Pappenheimer”!

    Aber zum eigentlichen Thema:

    Wer als Tourist im Pattaya-Suhl 170.000 Baht in seinem Hotelzimmer rumliegen lässt, wie alte Socken, der hat es nicht anders verdient!!!

    Ich kenne keinen Arbeiter oder Handwerker, der für seinen TH-Urlaub zum Teil jahrelang jeden Cent sparen musste, soviel Kohle nach TH mitbringt und dann auch noch achtlos damit umgeht!

    Wahrscheinlich war das ein stinkfauler Stinkreich-Jango,…. ach,… hätte sie ihm doch bloß mehr geklaut!!!!

    Hahahah hahahah hahahahah ……

    • STIN STIN sagt:

      STIN: wie schon erklärt, so schlecht arbeitet die Thai-Police nicht.
      Ging auch hier wieder recht schnell mit der Verhaftung.

      Mr. STIN,

      das war sicher auch nicht allzu schwer!

      richtig, aber man hätte ja vll den Fall verschleppen können, weil eine Thai einen Farang bestohlen hat.
      Sieht ja nicht gut aus.

      Wer als Tourist im Pattaya-Suhl 170.000 Baht in seinem
      Hotelzimmer rumliegen lässt, wie alte Socken, der hat es nicht anders verdient!!!

      so ist es. Oder mit 100.000 Baht Kette durch die Walking Street laufen – auch selbst schuld, wenn sie dann weg ist.

      Ich kenne keinen Arbeiter oder Handwerker, der für seinen TH-Urlaub zum Teil jahrelang jeden Cent sparen musste, soviel Kohle nach TH mitbringt und dann auch noch achtlos damit umgeht!

      doch, gibt es schon. Die sparen dann meist 2000 EUR an, oftmals überziehen sie dann noch das Konto um 2-3000 EUR und dann hauen sie in
      Pattaya auf den Putz. Danach müssen sie wieder ganzes Jahr sparen.
      Handwerker haben tw. nicht so wenig Geld. Die pfuschen sehr oft nebenbei noch und haben dabei mehr Kohle als von der Firma, wo sie arbeiten.

      Wahrscheinlich war das ein stinkfauler Stinkreich-Jango,…. ach,… hätte sie ihm doch bloß mehr geklaut!!!!

      die stinkreichen lassen i.d.R. keine 170.000 Baht liegen, die haben alle Sorten von Kreditkarten und holen sich Geld vom ATM wieviel
      sie benötigen.

  3. STIN STIN sagt:

    wie schon erklärt, so schlecht arbeitet die Thai-Police nicht.
    Ging auch hier wieder recht schnell mit der Verhaftung.

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