Mord an Hells Angels: GPS wurde dem Mörder zum Verhängnis

Der Australier Antonio Bagnato wurde von einem thailändisches Gericht für seine Rolle bei der Entführung und Ermordung des Hells Angels Mitglied Wayne Schneider im Jahr 2015 für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Die Entführer hatten Herrn Schneider vor seinem Haus in Jomtien bewusstlos geschlagen und anschließend entführt.

Kurz darauf wurde der nackte Leichnam des Australiers tot in einem Erdloch in Na-Jomtien entdeckt. Als Hauptverdächtiger im Zusammenhang mit der Entführung und dem Mord wurde von den Ermittlern der ebenfalls aus Australien stammte Antonio Bagnato gesucht und auf die Fahndungsliste gesetzt.

Bei ihren weiteren Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass sich der gesuchte Antonio Bagnato bereits nach Kambodscha abgesetzt hatte. Er wurde ebenfalls kurze Zeit später von der Polizei in Kambodscha verhaftet.

Nur drei Tage später wurde Antonio Bagnato dann wieder zurück nach Thailand ausgeliefert und hier in Haft genommen.

Bei seiner Gerichtsverhandlung erklärte sich Bagnato, ein Kickboxer und ehemaliger Geschäftspartner von Schneider für nicht schuldig. Allerdings wurde Bagnato bei einem Gerichtsauftritt im November von zwei Zeugen als einer der Entführer von Wayne Schneider erkannt und identifiziert.

Antonio Bagnato hatte bei seiner Vernehmung behauptet, dass die Entführer nicht die Absicht hatten, ihr Opfer zu töten. Als sie allerdings erkannten, dass Wayne Schneider bereits tot war, entschlossen sie sich, seinen Körper in der Gegend von Na-Jomtien zu vergraben.

Dabei wurde ihnen letzten Endes ein von der Ehefrau angemieteter PKW zum Verhängnis. Der PKW war wie viele Mietwagen mit einem GPS-Tracking System (Verfolgungssystem) ausgestattet. Anhand der ausgelesenen Daten konnten die Ermittler die genaue Stracke, die Fahrzeit und den Aufenthalt des Mietwagens auch im Nachhinein ermitteln. So konnten sie recht schnell den Aufenthaltsort der Leiche feststellen, dass der Mietwagen an der verlassenen Stelle rund zwei Stunden geparkt hatte.

Bagnato und Schneider kannten sich bereits von früher und waren Partner in einer Box-Turnhalle in Sydney. Dabei wurden die beiden Geschäftspartner bereits von der Polizei in Australien im Zusammenhang mit internationalen Drogen-Deals und einen separaten Mord in Australien gesucht.

Den Gerichtsberichten zufolge war der Tod von Schneider ebenfalls mit Konflikten im Zusammenhang mit Drogenangeboten verbunden.

Bisher wurde noch nicht bekannt, ob Bagnato bzw. sein Anwalt Einspruch gegen das Todesurteil einlegen wird.

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3 Antworten zu Mord an Hells Angels: GPS wurde dem Mörder zum Verhängnis

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Würde man das in allen Autos zur Pflicht machen, wären Fahrerfluchten Vergangenheit.

    DAS ist wieder DUMM-Babbel in hoechster Vollendung!!! 555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555
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    • STIN STIN sagt:

      STIN: Würde man das in allen Autos zur Pflicht machen, wären Fahrerfluchten Vergangenheit.

      DAS ist wieder DUMM-Babbel in hoechster Vollendung!!!

      ich weiss, das du nun abgehst wie ein Zäpfchen, da GPS hier erfolgreich eingesetzt werden konnte.
      Mir fällt momentan keine Option ein, wie eine erfolgreiche Fahrerflucht mit einem GPS-Sender im Auto verlaufen sollte.
      Die Polizei weiss sofort, wo der Fahrerflüchtige hingefahren ist oder wo er sich befindet.
      Aber ich weiss, GPS usw. – ist nicht dein Gebiet. Du benutzt es nur täglich, vermutlich weisst du das nicht mal.

  2. STIN STIN sagt:

    GPS kann sehr nützlich sein, wie man sieht.
    Sollte in jedes Fahrzeug, wie in der USA – serienmässig eingebaut werden.
    Die Versicherungen geben in der USA wohl Rabatte auf die Versicherungsgebühren, wenn man
    GPS im Auto hat. Hilft ja bei Diebstahl usw. – und man kann auch einen Unfall sehr gut
    rekonstruieren. Würde man das in allen Autos zur Pflicht machen, wären Fahrerfluchten Vergangenheit.

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