Mordfall Tony Kenway: Mastermind in Kambodscha verhaftet

Gemäss thailändischen Medien hat die Polizei nun einen Briten in Kambodscha verhaftet, der hinter dem heimtückischen Mord an dem Briten Tony Kenway im Januar in Pattaya stecken soll.

Die beiden gesuchten angeblichen Mörder von Tony Kenway, der achtundzwanzigjährige Südafrikaner, Abel Caldeira Bonito und sein britischer Komplize Miles Dicken Turner, der im Verdacht steht, der Fluchtfahrer auf dem Motorrad zu sein, sind immer noch auf der Flucht und halten sich angeblich nach wie vor in Kambodscha versteckt. Das Gericht in Thailand hat bereits gegen beide Männer einen Haftbefehl ausgestellt.

Wie von STIN bereits berichtet wurde, fand der Vorfall Ende Januar auf dem Parkplatz vor dem Sanit Sport Club in Pattaya statt. Der Brite Tony Kenway wurde dabei von dem Mörder in seinem Porsche Cayenne erschossen. Die beiden angeblichen Mörder konnten sich kurz nach der Tat nach Kambodscha absetzen und sollen sich seitdem in Kambodscha versteckt aufhalten.

Seitdem warteten die Behörden in Kambodscha auf einen Bericht und auf einen Auslieferungsantrag für die beiden gesuchten Männer.

Erst Anfang Februar wurde in den kambodschanischen Medien berichtet, dass die Polizei in Kambodscha nun endlich mit der Jagd nach den beiden mutmaßlichen Mördern beginnen kann.

Wie die thailändische Presse jetzt meldet, soll der Polizeioffizier Kirawut Tanthasri, von der Polizei in Nong Prue, sich bereits in Kambodscha befinden und dort einen britischen Staatsangehörigen, der ursprünglich als Toby James genannt wurde und etwa 45 Jahre alt sein soll, in Gewahrsam genommen haben.

Polizeiliche Quellen behaupten, dass der 45 Jahre alte Brite ein ehemaliger Freund und Geschäftspartner des getöteten Tony Kendall sein soll. Die beiden hätten erst vor kurzem einen handfesten Streit gehabt, bei dem sie handgreiflich wurden und mit ihren Fäusten aufeinander losgingen.

Wie die polizeiliche Quelle weiter angibt, soll sich der Brite Toby James bereits in Begleitung von Polizeioffizier Kirawut Tanthasri auf dem Weg nach Thailand befinden. Hier soll er von der örtlichen Polizei zu dem Fall verhört werden.

Mehrere Zeugen hatten während der Ermittlungen der Polizei über den Mordfall berichtet, dass ein ehemaliger Geschäftspartner von Kenway der Auftraggeber für den Mord sein könnte. Der Geschäftspartner soll Kenway um viel Geld betrogen und dann nach Kambodscha geflüchtet sein.

Die thailändische Polizei vermutet mittlerweile ebenfalls, dass Toby James der Auftraggeber für den Mord an Tony Kenway sein könnte.

 

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3 Antworten zu Mordfall Tony Kenway: Mastermind in Kambodscha verhaftet

  1. Avatar Der Sozial-Jango sagt:

    berndgrimm: Ich erinnere an den Erawan Bombenanschlag!
    Die Thai Komplizen der Terroristen wurden nicht belangt und der korrupte
    Immigrationsoffizier der die Terroristen ins Land gelassen hatte
    wurde mit dem üblichen „Inaktiven Job“ belohnt!

    So ist es leider!

    Mit eiserner Härte auf die Ausländer einschlagen, selbst wenn sie unschuldig sind(!),…

    …. aber zugleich immerzu die eignen Landsleute pflegen und schützen, wenn es nur irgendwie möglich ist, selbst wenn es gnadenlose Verbrecher sind!!!

    Und wenn doch Einheimische drakonisch bestraft werden, was auch geschieht,…

    ….dann sind es in der Regel ganz arme, abgerissene Schweine, die von der Hand in den Mund leben und die in ihrer Verzweiflung auf ein “gutes” Jobangebot des Landsmann eingegangen sind! Z.B. als Drogenkurier usw…..

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: na geht doch, einen haben sie schon

    Nein, haben tun sie garkeinen sondern nur die Story verbreitet die Kambodschaner
    hätten den Auftraggeber!
    Das für uns hier lebende Expats Wichtige ist aber nicht dieser Mord
    sondern dass verschleiert werden soll dass die Täter, das kriminelle Opfer
    und auch der angebliche Auftraggeber (wenn er in Thailand gewesen sein sollte)
    mit Wissen und Komplizenschaft der Thai Polizei/Immigration hier war
    und die Thai Komplizen nicht zur Verantwortung gezogen werden!
    Ich erinnere an den Erawan Bombenanschlag!
    Die Thai Komplizen der Terroristen wurden nicht belangt und der korrupte
    Immigrationsoffizier der die Terroristen ins Land gelassen hatte
    wurde mit dem üblichen “Inaktiven Job” belohnt!

    Kriminalität gibt es in jedem Land.
    Aber nur in Thailand gibt es eine Polizei welche ausschliesslich
    die geldwerten Vorteile der Kriminellen sucht
    und zu keiner wirklichen Polizeiarbeit willens ist!

  3. STIN STIN sagt:

    na geht doch, einen haben sie schon – vermutlich den Auftraggeber.
    Die kriegen die anderen beiden auch. Wo sollen die denn hin, wenn sie schon identifiziert
    sind?

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