Ex-Aussenminister Surapong droht Amtsenthebung

Ex-Außenminister Surapong Tovichakchaikul droht die rückwirkende Amtsenthebung, da er dem ehemaligen Premierminister Thaksin Shinawatra während der Amtszeit von Premierministerin Yingluck neue Reisepässe ausstellen ließ.

Die Pässe waren von der Regierung Abhisit Vejjajiva für ungültig erklärt worden. Die Nachfolgeregierung unter Regierungschefin Yingluck Shinawatra, und damit Außenminister Surapong, hatte daraufhin dann neue Pässe für Thaksin ausgestellt.

Surapong wird von der Nationalen Anti-Korruptionskommission Pflichtverletzung und Amtsmissbrauch vorgeworfen, weil er das Außenministerium anwies, Thaksin neue Pässe auszustellen.

Falls Surapong nachträglich des Amtes enthoben wird, droht ihm ein langjähriges Berufsverbot als Politiker.

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emi_rambus
Gast
emi_rambus
19. Februar 2017 2:47 pm

berndgrimm: Passieren wird wie üblich in dieser Militärdiktatur garnix,
dafür wird schon Thaksins Mann in der Junta sorgen.
Und sollte doch wider Erwarten das Verfahren durchgeführt
werde, so hat dies überhaupt keine Bedeutung mehr
weil Onkel Surapong seinen Job erledigt hat
und von Thaksin sicherlich nicht noch einmal in einer Regierung
offiziell eingesetzt wird.

Soweit ich es verstanden habe, hat Takki wegen Amtsmissbrauch 2 Jahre bekommen!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. Februar 2017 2:42 pm

Passieren wird wie üblich in dieser Militärdiktatur garnix,
dafür wird schon Thaksins Mann in der Junta sorgen.
Und sollte doch wider Erwarten das Verfahren durchgeführt
werde, so hat dies überhaupt keine Bedeutung mehr
weil Onkel Surapong seinen Job erledigt hat
und von Thaksin sicherlich nicht noch einmal in einer Regierung
offiziell eingesetzt wird.