Polizeibeamte auf Koh Samui verhafteten gestern vier britische Touristen wegen Diebstahl und wegen Bestechung von Polizeibeamten im Dienst, nachdem sie in einem Geschäft auf der Insel gleich mehrere Drohnen im Wert von 50.000 Baht gestohlen hatten.
Laut den Angaben der thailändischen Medien hatten die vier britischen Touristen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren auf Koh Samui in einem Geschäft für Drohnen gleich mehrere der teuren Fluggeräte mitgehen lassen. Allerdings wurden sie dabei von der Überwachungskamera des Geschäfts aufgenommen.
Anhand der Videoaufnahmen des Geschäfts konnte die Polizei die Männer identifizieren und ihren Aufenthaltsort in einer gemieteten Villa ermitteln. Die Polizei stattete den vier Briten einen Besuch ab und brauchte nicht lange zu suchen, bis sie die gestohlen Drohnen in der gemieteten Villa der Briten entdeckten.
Zwei der vier Briten konnten als der 20 Jahre alte Hilton Mhsavi und der 26 Jahre alte Korri McLean identifiziert werden. Die vier jungen Leute erklärten den Beamten zunächst, dass sie die Drohnen nicht gestohlen hätten, sondern dem Besitzer des Ladens sogar eine Kreditkarte für die Bezahlung der Ware vorgelegt hätten.
Die Beamten bestätigten zwar, dass die vier eine Kreditkarte, die auf den Namen von Hilton Mhsavi ausgestellt war, in dem Laden zurückgelassen hatten, allerdings hatte der Ladeninhaber bei der Überprüfung der Kreditkarte festgestellt, dass sie gefälscht war, erklärten die Beamten gegenüber der lokalen Presse.
Die Medien berichten weiter, dass die vier jungen Briten dann versucht haben sollen, die Beamten zu bestechen, damit sie von einer Verhaftung absehen. Natürlich ließen sich die ehrlichen Beamten auf Koh Samui nicht auf diesen Handel ein und erklärten den vier Touristen, dass sie verhaftet sind. Welche Summe die Briten den Beamten für ihre Freilassung angeboten hatten, wurde jedoch nicht bekannt gegeben.
Die Polizeioffiziere nahmen die vier Touristen fest und brachten sie auf die Polizeiwache der Insel. Hier wurde unter anderem zunächst eine Anklage wegen Diebstahl und wegen Bestechung eines Polizeibeamten im Dienst gegen die vier Briten ausgestellt. Außerdem werden sie sich auch noch wegen der gefälschten Kreditkarte zu verantworten haben.
55555555555555555 wieso kommt mir diese „Technik“ so bekannt vor??
Es sind und bleiben Menschenrechtsverletzungen. Wohl auch in Australien!
Was fuer ein „duemmlicher „Vergleich! Die veroeffentlichen keinen Namen und Bilder!
Die Bezeichnung „Journalist“ muss geschuetzt werden. Haetten diese Leute ein entsprechendes Studium, waeren solche „Diskussionen“, wie diese hier nicht noetig!!
emi_rambus(Quote) (Reply)
Mr. STIN,
das würde bedeuten, dass man bewusst Menschen zu Straftätern erklärt, ohne überhaupt die tatsächlich Hintergründe zu kennen!
Bei den vier Briten schreiben die TH-Medien ganz klar, dass es Diebe und Betrüger sind!
Und bei dem Toilettenjungen, der angeblich wegen 10 Baht niedergeschlagen wurde, ist die gleiche Verurteilung bereits vorhanden!
Wenn die Presse auch in West-Europa so vorgehen würde, so könnten die wegen massiven Klagen und Protesten dicht machen!
Natürlich schreiben die auch möglichst schnell über eine Tat,…aber sie schreiben von „mutmaßlichen Tätern“,…ohne Namen zu nennen, Fotos der Verhafteten zu veröffentlichen oder sonst wie eine Vor-Verurteilung zu gewährleisten!
Das ist eben der Unterschied zu TH!
Sozial-Jango(Quote) (Reply)
im Prinzip erklärt man immer vor eine rechtskräftigen Urteil jemanden zum Straftäter – Deutsche Presse ergänzt das ab und zu noch,
durch „vermutlichen Straftäter“.
Weil ansonsten müsste man in den Medien erst dann berichten, wenn der „vermutliche Straftäter“ seine letzte Instanz ausgeschöpft hat und
das kann bei grossen Fällen – Jahre dauern.
Also betrachten Sie einfach diese 4 als – „vermutliche Straftäter“ – schon passt es wieder.
ja, Thai-Medien neigen i.d.R: nicht dazu, den Begriff „vermutlich“ zu verwenden.
macht sie doch.
Heute in der Berliner Morgenpost steht folgendes:
S-Bahn Schläger vom Bahnhof Jannowitzbrücke von Bundespolizei verhaftet
Der Mann ist noch nicht mal angeklagt, noch kein Geständnis gemacht, keine rechtskräftige Verurteilung und schon ist
er ein S-Bahn-Schläger. So schnell geht das….
Was ist, wenn er es doch nicht ist.
Die Bild ebenso:
„Nach Mord an seiner Freundin – Dresdner Frauen-Killer in Österreich geschnappt.“
Erst später dann verwendeten sie im Bericht „ihr muttmasslicher Killer“.
Da das Mordopfer bekannt ist, ist natürlich somit auch ihr Freund bekannt und mit einem Schlag ein Killer, egal – ob er
dann später in einem Prozess schuldig oder freigesprochen wird.
Mehr macht die Thai-Presse eigentlich auch nicht, nur das die mit dem Begriff „mutmasslich“ in Berichten sehr
sparsam umgeht.
ja, die schreiben fett in der Bildzeitung, in der Schlagzeile – Killer gefasst (siehe oben) und dann erst
auf den nächsten Seiten im Bericht „mutmasslicher Killer“.
Was glauben sie, bleibt den Lesern eher in Erinnerung – das Kleingedruckte oder die fette Schlagzeile
auf der Titelseite?
Ich denke, es wäre das Beste, wenn die Medien in TH mit ihrer „Vor-Verurteilung“ erst mal etwas abwarten würden, um konkrete Informationen der Polizei bzw. der Anwälte zu erhalten.
Dann können sie immer noch die korrekten Infos veröffentlichen.
so funktioniert leider Presse nicht. Wenn die nun Wochen warten würden, bis vll eine andere Version auftaucht, wäre die Info
uralt und nicht mehr interessant.
Dann müsste man auch warten, wenn Prayuth mal wieder was von sich gibt, ob er nicht zurückrudert – auch das geht nicht.
Man bringt das eine, danach das andere als Update. Problem gelöst.
Wird heute ein Farang von einem Thai zusammengeschlagen, geht das auch sofort in die Sozialmedien, man
diskutiert darüber – ohne zu wissen, was der Farang gemacht hat, warum er attackiert wurde.
Ich habe auf Koh Samui noch nie Farang-Tourist-Police gesehen! Also Ausländer, die bei der Polizei als Volontäre arbeiten.
Wenn Frau Liz Luxen tatsächlich vor Ort war, hätte sich die Sache in der Form aufgeklärt, dass die vier Briten tatsächlich gestohlen haben oder dass sie nichts gestohlen haben.
Da weder das eine noch das andere 100%ig bestätigt wurde, war sie eher nicht vor Ort!
http://samui-tourist-police.com/
Doch, haben die auch. Kann man anfordern. Einfach anrufen und dann in Englisch nach einen deutschen Tourist-Police fragen.
Dann kommt schon einer oder mehrere.
es war aber ein Englisch-Dolmetscher dann vor Ort. Stand auch im Bericht.
Es mag auch sein, das die Jugendlichen 70.000 Baht für eine Feier verblasen haben, die auch korrekt beglichen wurde.
Ev. war das die Urlaubskasse und sie hatten dann nach Ernüchterung bemerkt, das ihr Geld nicht mehr für den restlichen Urlaub reicht.
Alles ist möglich – ich bin hier nicht auf Seite der Thais, auch nicht auf Seite der Touristen.
Man wird sehen und wir werden schnellstens updaten, sollte der Bericht nicht der Wahrheit entsprechen.
Gestern stand in allen Medien, dass diese Engländer Diebe und Kreditkartenbetrüger sind,…
…aber bereits heute sieht die „Sache“ schon etwas anders aus!
Ich frage mich allerdings, warum die Medien in TH solche ungelösten Fälle augenblicklich medienwirksam ausschlachten, obwohl es sich eventuell um ein sprachliches Missverständnis handeln könnte???
Es ist durchaus möglich, dass sich durch Verständigungsprobleme alles ganz anders zugetragen hat!
Der Verkäufer spricht nur miserabel englisch! (Das ist typisch TH!!!)
Der Verkäufer war unfähig die eingereichte Kreditkarte abzubuchen! (Das ist typisch TH!!!)
Die Polizei spricht nur miserabel englisch! (Das ist typisch TH!!!)
Die vier Briten sprechen eventuell sehr starkes englisches Akzent! (Das ist typisch UK!!!)
Die vier Briten kommen offenbar aus wohlhabenden Verhältnissen, haben in Luxus-Resort auf Samui gewohnt, sehr teure Partys geschmissen und alles bezahlt!
Kein wohlhabender Mensch klaut in einem Geschäft irgendwelche gewöhnliche Waren, die er problemlos kaufen könnte! Es sei denn, alle vier Briten leiden unter krankhafter Kleptomanie!
Wenn es nur ein Missverständnis war, so bleibt die Frage offen, warum die Medien diese Ausländer sofort als Verbrecher brandmarkten???
Denn heute steht im Farang: (Textauszug)
Möglicherweise könnte es sich um ein großes Missverständnis gehandelt haben: Weitere Ermittlungen ergaben, dass die vier Briten tags zuvor eigentlich die Ware hatten bezahlen wollen, der Spielwaren-Verkäufer jedoch mit der Kreditkarte des Kunden nicht klarkam und diese nach längerer Wartezeit den Laden verließen – ohne die Goldkarte, um die es jetzt in der weiteren Polizeiarbeit geht.
Sollte sich das bewahrheiten, wäre der vorsätzliche Diebstahl vom Tisch.
Weiteren Informationen zufolge waren die jungen Männer aus Großbritannien schon zuvor durch ihre Großspurigkeit und ihre flapsige Zahlungsmoral aufgefallen.
Sie hatten sich für drei Nächte in einem Luxusresort eingemietet und pro Nacht 20.000 Baht bezahlt. Schuldig blieben sie laut Anzeige des Hotelmanagers eine gepfefferte Bewirtungsrechnung in Höhe von 29.000 Baht und konnten auch hier nicht zufriedenstellend ihrer Zahlungsverpflichtung nachkommen, behauptet der Thai-Geschäftsmann.
Im turbulenten Meinungsaustausch zwischen den britischen Touristen und den kaum des Englischen mächtigen Polizeibeamten war erst Dank der Mithilfe der Übersetzerin aufgefallen, dass Geldmangel kein Motiv gewesen sein kann.
Alle vier stammen aus soliden Verhältnissen und hatten zwei Tage zuvor am Nikki Beach eine rauschende Party mit 70.000 Baht Rechnung gefeiert – und diese anstandslos bezahlt.
Verbleibender Straftatbestand?
Britischer Übermut im alkoholisierten Überschwang auf der Ferieninsel Koh Samui: eine Dummheit wäre das gewesen, aber wohl kein echter Kriminalfall für eine breite Öffentlichkeit.
http://der-farang.com/de/pages/spielzeug-diebe-und-eine-tuechtige-polizeieinheit
ich warte noch auf Updates von Originalen. Bisher hat nur der Farang diesen Fall so geschildert.
Im Video sieht es etwas anders aus – da haben sich die beiden etwas zurechtgestellt – dann gingen beide, das zurechtgestellte
Ding schnappend weg.
Dazu kommt noch, das es auch eine Anklage wegen Bestechung geben soll. Wenn das stimmen sollte, muss man sich fragen,
warum jemand die Polizei bestechen sollte, wenn er nix getan hat.
Also warten wir ab, was da passiert – kommt ein Update, stell ich es natürlich sofort rein.
auch das ist möglich. Ich schliesse hier weder den einen Bericht aus, noch diesen hier.
Die Farang-Tourist-Police spricht hervorragendes Englisch, auch britisches.
Die können tw. auch perfekt Thai. Koh Samui hat Farang-Police, auch Touristen-Police – die Englisch sprechen.
Dann gibt es noch die Frau, die auch für die Polizei arbeitet. Ihr Name Liz Luxen….
Vll war die ja dann dort.