Bangkok: Polizei lässt chinesischen Call-Center-Ring auffliegen

Die Polizei nahm 44 Chinesen und Taiwanesen fest, die einen illegalen Call-Center-Ring betrieben und zu einem internationalen kriminellen Netzwerk gehören sollen.

Thailand wurde als Basis benutzt. Von Tausende Opfern in vielen Ländern, auch in China und Thailand, sollen über 100 Millionen Baht ergaunert worden sein.

Die Polizei vermutet, dass die Chinesen Hilfe von Thais hatten, die ihnen elektronische Geräte zur Verfügung stellten oder anboten, Bankkonten zu eröffnen.

Die Verhafteten waren alle mit einem Touristenvisum in Thailand eingereist.

Der Sitz des Netzwerkes soll sich im südwestchinesischen Chongqing befinden. Es gab bereits mehrere Razzien in Zusammenarbeit thailändischer und chinesischer Polizeibeamter gegen dieses Netzwerk.

Die Masche der Betrüger ist immer ähnlich. Sie rufen an und bringen Leute durch allerlei Tricks dazu, zu einem Geldautomaten zu gehen und während des Telefonats willentlich oder unwissentlich Geld auf ein bestimmtes Konto zu überweisen.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
25. Juli 2017 5:08 am

Die Polizei vermutet, dass die Chinesen Hilfe von Thais hatten, die ihnen elektronische Geräte zur Verfügung stellten oder anboten, Bankkonten zu eröffnen.

Die Verhafteten waren alle mit einem Touristenvisum in Thailand eingereist.

Bei den billigen Flugpreisen wäre es durchaus möglich gewesen dass sie ihren
Visarun nach Hause gemacht haben.
Aber Kriminelle sind normalerweise nicht erpicht auf legale Reisen mit
Kontrollen.
Deshalb gehe ich davon aus dass die Thai Polizei/Immi auch dort mit
drinsteckte.
Der Verweis auf Thai Komplizen durch die Thai Polizei ist in der
Tat neu. Soll aber nur ablenken.