Regierung kämpft gegen Alkohol im Strassenverkehr

Regierungsbeamte arbeiten an einem Konzept, alkoholische Getränke künftig mit expliziten plakativen Warnungen zu kennzeichnen, wie es bereits auf Zigarettenpackungen seit vielen Jahren gemacht wird.

“Wir arbeiten daran, und es ist sehr wahrscheinlich, dass eine ähnliche Kampagne wie bei Zigaretten zum Einsatz kommen wird, aber das wird nicht heute oder morgen passieren, denn wir müssen erst die Wirkung auf Verbraucher untersuchen”, sagte Nipon Chinanonwait, Direktor des Alcohol Control Board, im Gespräch mit Reportern.

Aus einem inzwischen abgelaufenen Fotowettbewerb, dessen Ziel es war auf die Gefahren von Alkohol hinzuweisen, wurden bereits einige Motive ausgewählt, die möglicherweise bei der geplanten Kampagne zum Einsatz kommen könnten (siehe Abbildungen).

“Wir wollen verschiedene Probleme anschneiden, die leider immer wieder mit Alkohol in Verbindung gebracht werden können … z.B. Verkehrsunfälle und häusliche Gewalt”, erklärte Nipon.

Zur Unterstreichung der Bilder sollten auch die Texte möglichst klar und deutlich rüber kommen: Slogans wie “Alkohol kann dich und deine Familie verletzen” oder “Alkohol kann Behinderungen und Tod verursachen” sind nach Angaben des Direktors bereits im Gespräch.

Auf einen zeitlichen Rahmen wollte sich Nipon nicht festlegen, zumal auch noch nicht mit den Herstellern über die Pläne gesprochen worden sei. “Wir müssen mit vielen Seiten redden, und es wird nicht einfach werden, aber früher oder später werden die Alkohol-Warnungen zum Einsatz kommen”, fügte der Direktor zum Schluss hinzu.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
3 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
emi_rambus
Gast
emi_rambus
5. August 2017 3:54 pm

Also vor 40-50Jahren, war es auch nicht besser in D!!! In TH hat man den Weg gewaehlt, die Steuern zu erhoehen. Meiner Ansicht nach steigen dadurch vor allem die Drogendelikte!! Am Steuer high ist nicht besser als mau!!
Man sollte das nochmal von Fachleuten durchdenken lassen!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
26. Juli 2017 1:38 pm

“Wir arbeiten daran, und es ist sehr wahrscheinlich, dass eine ähnliche Kampagne wie bei Zigaretten zum Einsatz kommen wird, aber das wird nicht heute oder morgen passieren, denn wir müssen erst die Wirkung auf Verbraucher untersuchen”

Das ist ja bei den Zigaretten auch so hervorragend gelungen!
Während wir zivilisierten Raucher uns für 125-160 THB pro Pack
die thailändischen Kulturbilder ansehen müssen,
bekommen die abhängigen Thais zum Sozialtarif von 37 bis 51 THB pro Pack
Packungen entweder ganz ohne Bilder oder mit Bildern die so eine
schlechte Druckqualität haben dass man nix sieht!
Wrd bei den Alkoholika dann wohl auch so werden:
Während wir die überteuerten Weine und Sekte mit Live Schreckensbildern
von Thai Strassenmördern undThai Familien Abschlachtern bekommen
gibts für die Eingeborenen Lao Khao,Hong Thong und natürlich
Black Label ganz ohne Bilder!

Anonym
Gast
Anonym
26. Juli 2017 12:45 pm

Große Sprüche wie immer.

Vor gar nicht mal zu langer Zeit wurde die Mikes Shoppingmal und der Nightbazar dicht gemacht und alle Kopien mit großen Ramba Zamba und Medienrummel beschlagnahmt.

Wenn man jetzt an diese Orte kommt, sind dort mehr Raubkopien zu erhalten als je zuvor.

Besoffene Autofahrer, Drogen, das Rotlicht und Kopien aller Marken, gehören zu Thailand wie die Tempel.