Syrer wurde scheinbar von Volontären wegen Overstay erpresst

Ein Syrer, der mit abgelaufenem Visum auf illegaler Basis in Thailand lebt, hat eine Beschwerde beim Justizministerium eingereicht und behauptet, dass ihn eine Gruppe von Ausländern erpresse, die angeblich als Volontäre für die Lumpini Polizei arbeiten.

Alhalabee Yasser traf Polizei-Oberst Dusadee Arayawut, den stellvertretenden Staatssekretär des Justizministeriums, und berichtete, dass er vor vier Jahren wegen des Krieges in seinem Heimatland mit seinem Sohn nach Thailand gekommen sei und in der Soi Nana einen Friseursalon betreibe.

Seit seiner Ankunft werde er von drei Ausländern (einem Syrer, einem Ägypter und einem Libanesen) erpresst, die behaupten, als Volontäre für die Polizeistation Lumpini zu arbeiten. “Ich zahlte ihnen 15.000 Baht pro Monat dafür, dass sie uns den Rücken freihalten und uns vor rechtlichen Klagen schützen”, sagte Herr Yassar.

Doch im Juni sei sein Sohn von Beamten der Lumpini Polizei verhaftet worden und sitze seitdem in einem Gefängnis der Einwanderungsbehörde. Die Gruppe verlangte dann nochmals Extra-Geld für die Freilassung seines Sohnes, also zahlte Yassar in mehreren Raten insgesamt fast 600.000 Baht.

Allerdings sitze sein Sohn noch immer im Gefängnis, daher habe er das Justizministerium aufgesucht, um Gerechtigkeit zu fordern … in dem Wissen, dass man ihn wegen Overstay belangen werde.

Polizei-Oberst Dusadee sagte, dass er die zuständigen Behörden — allen voran die Anti Korruptions-Kommission — anweisen werde, den Anschuldigungen nachzugehen und für eine lückenlose Aufklärung zu sorgen.

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4 Antworten zu Syrer wurde scheinbar von Volontären wegen Overstay erpresst

  1. Avatar Anonymous sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: doch, aber absolut. Ich beteilige mich absolut nicht am Geschäft. Wenn ich es möchte, kann ich mir eine WP holen und wir machen eine Ltd draus.
    Aber machen wir nicht mehr. Ich bin sogar so vorsichtig, das ich auch keine Telefonate führe, das macht dann mein Sohn 🙂
    Keine Gespräche mit Kunden – ich gehe aber manchmal mit zum Amphoe. Aber keine Erklärungen über den Fall mit Kunden.

    €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€

    Wenn Du so begeistert von Thailand bist und eigentlich alles so toll findest, kannst Du uns dann bitteschoen mal genau erklären, warum Du Dich in Eurem “legal service” Unternehmen nicht korrekt und anstaendig mit einer Arbeitserlaubnis angemeldet hast?

    Einerseits total euphorische Kommentare ueber Thailand schreiben, alle anderen Farangs als unwissende Steintischsaeufer brandmarken und dann selber als Krimineller in Thailand eben und llegal arbeiten!

    Dabei habt ihr kein kleines Mini Restaurant eines Farangs, der verzweifelt um sein Lebenserwerb kaempft, sonder ihr macht richtig Geld mit Eurem illegalen Service!

    Verlogener geht’s schon nicht mehr!

  2. Avatar gg1655 sagt:

    Selbst wenn der ein Visum gehabt hätte,wär eine Arbeitserlaubnis noch mal was anderes. Ob er wirklich nur den Laden hatte und selbst gar nichts gemacht hat ist eher fraglich. Fast alle Ausländer die eine Bar betreiben haben keine Arbeitserlaubnis und sind daher Anfällig für Erpressung sowie potentielle Kandidaten zur Ausweisung.
    Bin sogar ziemlich sicher das auch STIN mit seinem legal Service einer intensiven Überprüfung mit Lockvögeln nicht standhalten würde.
    Du bist sicher auch bei manchem Beratungsgespräch mit zB. Deutschen Kunden dabei und sagst womöglich auch etwas dazu. Das wäre dann Arbeiten und ich schätze Du selbst hast keine Arbeitserlaubnis für eine solche Tätigkeit.
    Auch hast Du selbst mal erwähnt das Du auf eurem Land schon mal selber gearbeitet hast. Auch das sollte für eine Abschiebung reichen wenn jemand Dich wirklich dran kriegen will. Ob Du dann immer noch so selbstgefällig und Arrogant sagst “Hat eben alles falsch gemacht”. Du selbst hast einfach nur großes Glück mit Deiner Frau gehabt und sonst gar nichts. Bevor Du die kennen gelernt hast wärst Du genauso anfällig für Abzocke gewesen wie jeder andere auch.

      gg1655(Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Selbst wenn der ein Visum gehabt hätte,wär eine Arbeitserlaubnis noch mal was anderes. Ob er wirklich nur den Laden hatte und selbst gar nichts gemacht hat ist eher fraglich. Fast alle Ausländer die eine Bar betreiben haben keine Arbeitserlaubnis und sind daher Anfällig für Erpressung sowie potentielle Kandidaten zur Ausweisung.
      Bin sogar ziemlich sicher das auch STIN mit seinem legal Service einer intensiven Überprüfung mit Lockvögeln nicht standhalten würde.

      doch, aber absolut. Ich beteilige mich absolut nicht am Geschäft. Wenn ich es möchte, kann ich mir eine WP holen und wir machen eine Ltd draus.
      Aber machen wir nicht mehr. Ich bin sogar so vorsichtig, das ich auch keine Telefonate führe, das macht dann mein Sohn 🙂
      Keine Gespräche mit Kunden – ich gehe aber manchmal mit zum Amphoe. Aber keine Erklärungen über den Fall mit Kunden.
      Du hast recht, wegen ev. Lockvögel. Neider gibt es viele, daher strikt nach Gesetz. Jetzt sowieso noch weniger – weil alles die Angestellte macht und
      notfalls der Anwalt hilft. Wir ziehen uns langsam aber sicher zurück.

      Du bist sicher auch bei manchem Beratungsgespräch mit zB. Deutschen Kunden dabei und sagst womöglich auch etwas dazu.

      sehr wenig, wirklich sehr wenig. Da ist immer mein Sohn mit dabei, der ist sozusagen dann mein Dolmetscher 🙂
      Sie fragen mich, mein Sohn antwortet. Kam schon einem mal komisch vor, hab ihn dann aufgeklärt. Ginge nicht anders.

      Auch hast Du selbst mal erwähnt das Du auf eurem Land schon mal selber gearbeitet hast.
      Auch das sollte für eine Abschiebung reichen wenn jemand Dich wirklich dran kriegen will.

      ja, ich hab mal den kleinen Traktor gefahren, als wir unser Reisfeld hatten.
      Das sind so Grenzwerte – wo bis heute nicht klar und deutlich geklärt ist, was man darf und was nicht. Darf ich rasen mähen, wenn es mein
      Grundstück ist, viele sagen ja. Anwalt-Onkel sagt “möglicherweise” – also auch das ist nicht so richtig geklärt.
      Was ich darf, ist wohl Online für DACH-Firma arbeiten. Das wurde mit Immi Chiang Mai geklärt. Auch als Armee-Volonteur oder Village-Police Vol. keinerlei
      Probleme, auch das wurde geklärt.

      Ich bin da über vorsichtig. Daher auch gut vernetzt, bis zur Immi. Aber du hast schon recht.

      Bevor Du die kennen gelernt hast wärst Du genauso anfällig für Abzocke gewesen wie jeder andere auch.

      dann wäre ich vermutlich nicht nach Thailand gegangen. Vielleicht Fidji oder so.

  3. STIN STIN sagt:

    der hat wohl die falsche Richtung erwischt, die nördliche Richtung wäre besser gewesen – Angela hat ihn ja auch eingeladen,
    nach D zu kommen.

    Die Voläntäre scheinen schon recht gut integriert zu sein, stehen ihren Beamten-Kollegen um nichts mehr nach. 🙂

    Was mich etwas irritiert, warum er schon nach Ankunft von seinen arabischen Kollegen erpresst wurde. Da müsste er
    ja noch ein gültiges Visum gehabt haben. Warum hat er sich nicht um ein neues Visum gekümmert. Für 20.000 Baht hätte
    er ein Jahresvisa erhalten, gibt genug Offices dazu.

    Auch wieder absolut alles falsch gemacht, aber Legal-Service gespart. Nun sitzt sein Sohn in Haft und wird abgeschoben und er
    wohl auch. Nur um ein paar tausend Baht zu sparen.

    Komme ich in ein Land und kenne die Sprache, Gepflogenheiten nicht, suche ich mir ein gutes, renommiertes Office, das für mich alles erledigt. Dazu kann man im Internet recherchieren, Bewertungen durchlesen, mit Klienten unterhalten uvm.

    Ausserdem werde ich wohl der Polizei empfehlen, auf keinen Fall Syrer, Libanesen usw. als Volontäre einzustellen.
    Die Sicherheitsüberprüfung von diesen Ländern sind m.E. wertlos. Ich würde Farangs von westlichen Ländern bevorzugen oder
    von Ländern – wegen der arabischen Sprache – wie z.B. Dubai usw. – da funktionieren die Behörden wegen der Sicherheitsüberprüfung besser. Vll waren es aber auch keine richtigen Volontäre, sondern haben sich nur für welche ausgegeben.

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