General Prayuth noch 10 Jahre Premierminister?

Das ist der Wunsch der Chartthaipattana Party, die hinter Premierminister General Prayuth Chan-ocha steht, unter der Bedingung, dass die Einkommen der Bürger steigen.

Die Chartthaipattana Party war vorher die Chart Thai Party, geführt von dem verstorbenen Politiker Banharn Silpa-archa. Banharn hatte den Spitznamen „Aal“ bekommen, weil er sich immer auf die Seite schlug, auf der er die Mehrheit vermutete.

Der Vizevorsitzende der Partei, Prapat Pothasuthon, hat General Prayuth weitgehende Unterstützung zugesichert. Andere Parteien kommentierten, dass die Chartthaipattana nicht in der Opposition landen will und eine Koalition mit der Partei eingehen werde, die die Wahlen gewinne. Welche das ist, sei Prapat offensichtlich egal.

Zuvor schon hatte ein Mitglied der Demokratischen Partei angedeutet, sich durchaus vorstellen zu können, langfristig mit dem Militär zusammenarbeiten zu können.

General Prayuth, der sich mit seinem mobilen Kabinett zurzeit in Saraburi aufhält, wollte das nicht kommentieren. Er sagte, er sei kein politischer Spieler, lasse sich dazu auch nicht machen, er sei lediglich ein Schiedsrichter.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
24. September 2017 1:11 am

Raoul Duarte: Und noch eines: Weder in den frühen 2000er Jahren noch vorher oder nachher waren maßgebliche Kommentatoren oder der Betreiber dieser Plattform “auf einer Seite” mit Ihnen. Für mich persönlich kann ich nur unmißverständlich feststellen:

Nichts, absolut gar nichts haben Sie und Ihr Alu-Hut mit meiner politischen Überzeugung und meinen persönlihen Erfahrungen in Thailand gemein. Ganz im Gegenteil: Leute wie Sie habe ich seit mehr als 15 Jahren stets als das entlarvt, was sie sind (und was Sie inzwischen mehr und mehr selbst offen aussprechen):

Ein von Alters-Starrsinn geprägter Ewiggestriger, der von der Gegenwart nicht mehr viel mitbekommt und unabhängig davon in seinen (echten oder erträumten) “alten Zeiten” verharrt, weil er sie sich in seinem schwindenden Gehirn als “gut” und vor allem “besser” bewahren will. Sie haben sonst ja auch kaum noch etwas im realen Leben.

Woher weiss jemand der angeblich kein Zweitnick ist soviel über die
Einstellung des/der Macher dieser Plattform und was soll ich
vor 2010 in dieser Plattform geschrieben haben?

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. September 2017 5:47 am

berndgrimm: Jetzt will STIN und sein Zweitnick mich unbedingt zum Thaksnjodler machen! 2010-2015 waren wir noch auf der gleichen Seite!

Wer auch immer Ihrer verzogenen Wahrnehmung nach hier ein “Zweitnick” sein soll – weder ein solcher (so es ihn denn geben sollte, was ich stark bezweifle) noch der angesprochene STIN selbst oder andere Kommentatoren (wie meine Wenigkeit z.B.) müssen versuchen, Sie zu irgendetwas zu “machen”.

Das schaffen Sie doch nun wirklich ganz alleine mit Ihren kruden Verschwörungs-Theorien (ist es nicht sehr heiß unter Ihrem Alu-Hut?) und den schnell als solche zu entlarvenden Fake-News.

Und noch eines: Weder in den frühen 2000er Jahren noch vorher oder nachher waren maßgebliche Kommentatoren oder der Betreiber dieser Plattform “auf einer Seite” mit Ihnen. Für mich persönlich kann ich nur unmißverständlich feststellen:

Nichts, absolut gar nichts haben Sie und Ihr Alu-Hut mit meiner politischen Überzeugung und meinen persönlihen Erfahrungen in Thailand gemein. Ganz im Gegenteil: Leute wie Sie habe ich seit mehr als 15 Jahren stets als das entlarvt, was sie sind (und was Sie inzwischen mehr und mehr selbst offen aussprechen):

Ein von Alters-Starrsinn geprägter Ewiggestriger, der von der Gegenwart nicht mehr viel mitbekommt und unabhängig davon in seinen (echten oder erträumten) “alten Zeiten” verharrt, weil er sie sich in seinem schwindenden Gehirn als “gut” und vor allem “besser” bewahren will. Sie haben sonst ja auch kaum noch etwas im realen Leben.

Also noch einmal die allerbesten Wünsche für eine möglichst schnelle Ausreise. Und tun Sie dem Land doch bitte einen Gefallen und kommen Sie nicht so schnell wieder her, ja? Tausend Dank. Ihr Hütchen dürfen Sie in Portugal gern aufbehalten. Auch dort wird man Sie eher auslachen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. September 2017 12:30 pm

Das ist der Wunsch der Chartthaipattana Party, die hinter Premierminister General Prayuth Chan-ocha steht, unter der Bedingung, dass die Einkommen der Bürger steigen.

5555!
Barnharns Suphanburi Hinterbliebene suchen den Weg zurück an die Tröge!
Mit “Einkommen der Bürger” meinen sie ausschliesslich ihr eigenes.
Sie haben mit Thaksin koaliert,mit Abhisit, mit Yingluck ,
nur der General hat sie bisher verschmäht.Das soll sich jetzt ändern.
Es muss wieder Geld in die Kasse kommen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. September 2017 12:24 pm

Er sagte, er sei kein politischer Spieler, lasse sich dazu auch nicht machen, er sei lediglich ein Schiedsrichter.

Ein Schiedsrichter der keine Spieler aufs Feld lässt, den einzigen Ball hat
und immer Selbsttore schiesst! Hurra!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. September 2017 12:21 pm

Raoul Duarte: Eine pragmatische Haltung, um die einst von Thaksin für die Zukunft geplante Familien-Diktatur unmöglich zu machen. Zwar wäre es für meinen Geschmack sehr viel besser, wieder zu demokratischen Zuständen (ob nun mit Abhisit oder jemand anderem an der Spitze) zurückzufinden, aber wenn nur durch eine Zusammenarbeit mit den gemäßigten Teilen der Armee verhindert werden kann, daß das Land von den Thaksinisten und seiner Clique weiterhin ausgeplündert wird, dann muß es wohl so sein.

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: so sehe ich das auch.

Jetzt will STIN und sein Zweitnick mich unbedingt zum Thaksnjodler machen!
2010-2015 waren wir noch auf der gleichen Seite!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. September 2017 10:27 am

Zitat: “… hatte ein Mitglied der Demokratischen Partei angedeutet, sich durchaus vorstellen zu können, langfristig mit dem Militär zusammenarbeiten zu können …”

Auch wenn das noch nicht die offizielle Linie der Demokraten sein mag – es zeigt auf, daß viele das ganze deutlich unverkrampfter sehen als die sog. “Roten” (die ja eher als rotlackierte Braune angesehen werden müssen).

Eine pragmatische Haltung, um die einst von Thaksin für die Zukunft geplante Familien-Diktatur unmöglich zu machen. Zwar wäre es für meinen Geschmack sehr viel besser, wieder zu demokratischen Zuständen (ob nun mit Abhisit oder jemand anderem an der Spitze) zurückzufinden, aber wenn nur durch eine Zusammenarbeit mit den gemäßigten Teilen der Armee verhindert werden kann, daß das Land von den Thaksinisten und seiner Clique weiterhin ausgeplündert wird, dann muß es wohl so sein.