Direktor des Buddhismus-Büros wird wegen Korruption verdächtigt

Nachdem die Polizei bei einer Razzia Goldbarren mit einem Gewicht von 80 Baht und weitere Vermögenswerte in seinem Haus beschlagnahmt hat, soll der ehemalige Direktor des nationalen Buddhismus-Büros, Phanom Sornsilp, der Korruption angeklagt werden.

Phanom Sornsilp war bereits im Februar durch den Militärrat NCPO abgelöst worden, weil er gegen den kontroversen Tempel Dhammakaya in Pathum Thani nicht vorgehen wollte. Er wurde damals auf einen sogenannten inaktiven Posten im Büro des Ministerpräsidenten versetzt. Die 80 Baht Gold haben einen Wert von rund 1,64 Millionen Baht. Die Polizeieinheit gegen Korruption (CCD) hatte am Donnerstagmorgen 14 Gebäude in sieben Provinzen auf der Suche nach Beweisen für Korruption bei der Bezuschussung des Staates für Tempel aufgesucht.

CCD-Kommandeur Generalmajor Kamol Rienracha sagte nach den Razzien, eine Liste der Vermögenswerte von Phanom Sornsilp werde jetzt dem Anti-Korruption-Büro übergeben. Phanom habe offenbar in seiner Eigenschaft als Leiter des nationalen Buddhismus-Büros Geld unterschlagen. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen 23 Tempel und 19 Personen in den Skandal verwickelt sein.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
22. September 2017 5:20 am

Sieht sehr nach einem billigen Bauernopfer aus um davon abzulenken dass
man den scheinheiligen Betrüger aus dem UFO Wat unbehelligt lässt!

Aus gegebenen Anlass möchte ich sagen dass in diesem Zusammenhang
wegen des Missbrauchs der LM Gesetze viele “Gelbe” und besonders
die wirklich gutgläubigen Buddhisten äusserst sauer auf den Diktator sind.