Burma: Aung San Suu Kyi besucht Rakhine

Erstmals seit Beginn der Rohingya-Krise im August hat Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi am Donnerstag die Unruheregion Rakhine in Burma besucht. Suu Kyi führt de facto die Regierung in dem südostasiatischen Land. Aus dem Bundesstaat Rakhine sind nach Militäraktionen mehr als 600.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya geflohen.

Suu Kyi war international dafür kritisiert worden, das Militär gewähren zu lassen. Geflohene Rohingya hatten UN-Ermittlern von Gewalttaten durch die Sicherheitskräfte berichtet, darunter Massentötungen, Vergewaltigungen und Brandschatzungen.

Ein Regierungssprecher in Rangun sagte vor ihrer Abreise, Suu Kyi werde für einen Tag nach Rakhine reisen und die Hauptstadt Sittwe sowie den Norden des Bundesstaats besuchen.

Aus diesem Teil waren die meisten Rohingya geflohen. Viele von ihnen leben nun unter unhaltbaren Bedingungen in Flüchtlingslagern im Nachbarland Bangladesch. Jedes vierte Kind dort leide an akuter Unterernährung, teilte die Hilfsorganisation Save the Children am Donnerstag mit. Weitere Angaben zu Suu Kyis Besuch machte der Sprecher zunächst nicht.

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5 Antworten zu Burma: Aung San Suu Kyi besucht Rakhine

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    Einzelpersonen, die seit Generationen in Burma leben, haben ein Recht auf Einbuergerung!
    Nur sorgt die Luegenpresse und die Propaganda dafuer, die Rohingya haben Angst und die buddhistischen Burmesen werden aufgehetzt durch Luegen und bekommen auch Angst vor den Rohinghyas gemacht! 👿

    • STIN STIN sagt:

      Einzelpersonen, die seit Generationen in Burma leben, haben ein Recht auf Einbuergerung!

      nein, kein internationales Recht. Jeder Staat macht sich sein Recht dazu selbst.
      Thailand auch – kaum ein Farang wird eingebürgert, egal ob er die Sprache lesen und schreiben kann.
      Es gibt Quoten und die sind meist schon mit Burmesen u.a. Asiaten voll.

      Nur sorgt die Luegenpresse und die Propaganda dafuer, die Rohingya haben Angst und die buddhistischen Burmesen werden aufgehetzt durch Luegen und bekommen auch Angst vor den Rohinghyas gemacht!

      nein, das ist keine Lügenpresse – die haben berechtigt Angst. Vermutlich hat die Presse viele Rohingyas sogar
      gerettet, weil die dann aus Angst packten und flüchteten. Ansonsten wären sie massakriert worden.
      Fakt ist, kommen die zurück – werden Milizen sie wieder jagen. Da kann sich die Armee zurückziehen oder nicht,
      spielt keine Rolle. Die sollten bleiben und dafür kämpfen, das sie eine neue Heimat bekommen.
      Weil wenn sie wieder ins Rakhine-Gebiet zurückkehren – könnten dort schon Arbeiten für einen Staudamm
      begonnen haben. Die sind ja lt. deiner Meinung wichtiger, als ein Erhalt von Völkern.

  2. Avatar Raoul Duarte sagt:

    Aus dem Original-Artikel der “Zeit” (ist vom Farang nur verkürzt und daher entstellend angeführt):

    “Suu Kyis Regierung verhandelt mit Bangladesch über Bedingungen für die Rückkehr der Rohingya*. Die meisten der Flüchtlinge wollen jedoch nicht zurückkehren, wenn sie keine Staatsbürgerschaft von Myanmar erhalten.”

    Da “The Lady” auch als “faktische Regierungs-Chefin” aber keinerlei Macht hat, Staatsbürgerschaften fest- oder gar Pässe auszustellen, wird es wohl so kommen, wie schon seit langem prognostiziert.

    * Schade, daß auch eine so ordentliche Zeitung wie die “Zeit” nicht auf den Kampfbegriff verzichten mag.

  3. Avatar emi_rambus sagt:

    In ihrer Heimat brauchen die Rohingyas keine Geldspenden, dort koennen sie sich selbst ernaehren!

    • STIN STIN sagt:

      In ihrer Heimat brauchen die Rohingyas keine Geldspenden, dort koennen sie sich selbst ernaehren!

      nein, sie können sich dort wohl nicht mehr selbst ernähren. Bauen sie Hütte auf, brennen es die Burmesen wieder nieder.
      Funzt nicht und wird auch nicht mehr funktionieren. Auch wenn einige zurückkehren sollten – aber die wollen nicht.
      Die haben nun eine neue Heimat und die ist sicher.

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