Burma lässt Rohingyas nicht so einfach zurückkehren

Lange war keine Institution in Burma so verhasst wie die Armee. Durch die Vertreibung der Rohingya hat sich der Wind gedreht: In Strassen wie in Klöstern können die Generäle auf Unterstützung zählen.

Zehn Jahre ist es her, dass in Rangun Zehntausende von Mönchen und Burmesen aller Altersgruppen wochenlang gegen eine Militärdiktatur protestierten und dabei unter anderem die Freilassung politischer Gefangener forderten. Am vergangenen Wochenende wähnte man sich indessen im falschen Film: Tausende zogen zur Sule-Pagode und zum Rathaus – jenen Plätzen also, wo 2007 unzählige Burmesen von Soldaten erschossen und verhaftet worden waren –, um der Armee ihre Unterstützung zu zeigen.

Über 600 000 Rohingya verjagt

Der seltsame Stimmungswandel in der Bevölkerung hat zum Teil mit dem 2008 und 2011 eingeleiteten Reformkurs sowie mit der Freilassung von Aung San Suu Kyi zu tun, zum Teil auch mit der Demokratisierung, die 2015 zu freien Wahlen führte. Den eigentlichen Popularitätsschub hat die Armee indessen ihrer Vertreibungspolitik im Gliedstaat Rakhine zu verdanken.

Dort sind gemäss neusten Zahlen des UNHCR 607 000 Rohingya verjagt worden, insgesamt schon fast eine Million. Bangladesh, das im Grenzgebiet bereits 200 000 Flüchtlinge aufgenommen hatte, die sich in früheren Jahren absetzten, trägt die Hauptlast. Zwischen Bangladesh und Burma laufen derzeit Gespräche über die Rückführung von Flüchtlingen, um den Exodus zu stoppen.

Burmas Regierung zeigt sich für Repatriierungen «offen», sofern diese auf der Basis einer bilateralen Übereinkunft von 1992 erfolgten. Diese erfordert eine genaue Identifizierung und würde vermutlich bestenfalls ein paar tausend Rohingya die Rückkehr erlauben. Seit Dienstag gibt es allerdings Berichte, wonach die bengalischen Sicherheitskräfte Flüchtlinge an der Grenze zurückweisen. Dies könnte mit der Überlastung der Lager zusammenhängen, aber auch eine Wende andeuten.

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16 Antworten zu Burma lässt Rohingyas nicht so einfach zurückkehren

  1. Avatar Raoul Duarte sagt:

    Zurück zum Thema:

    Auszug aus einem Versuch, die Situation in der Region dazustellen:

    “Die Rebellen, die sich Arakan Rohingya Salvation Army (ARSA) nennen, sollen am 24. August Polizei- und Militärposten im Norden des Rakhine-Staats angegriffen haben. Laut Regierungsangaben starben dabei 59 Rebellen und zwölf myanmarische Sicherheitskräfte. Diese Gruppe, über die es bislang keine verlässlichen Informationen gibt, reklamiert auch den Angriff auf Grenzposten im Oktober 2016 für sich, in dessen Folge der Norden vom myanmarischen Militär abgeriegelt wurde und über 70.000 Menschen vor den Kampfhandlungen flohen.

    Aung San Suu Kyi, Staatsrätin und De-facto-Regierungschefin, nannte die jüngsten Angriffe “einen kalkulierten Versuch, die Bemühungen derer zu untergraben, die Frieden und Harmonie im Rakhine-Staat aufbauen wollten”. Sie bezog sich damit auf die Präsentation der Ergebnisse einer Kommission, die im September 2016 auf ihre Initiative eingesetzt und vom ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan geleitet wurde. Nur wenige Stunden vor der Attacke der Rebellen stellte die Initiative die Handlungsempfehlungen für Frieden, Versöhnung und Entwicklung im Rakhine-Staat vor.”

    Weiterlesen bei Mandy Fox, Südwind-Magazin

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    emi_rambusn1hhders!!ede: Mein Gott Walther, fuehrst du Selbstgespraeche? 55555

    Die 100.000 sind verbuergt! Habe ich schon mehrfach eingestellt!

    Das Bild oben wurde wohl schon 10mal hier eingestellt, also sind wir wohl schon bei STIN11 angelangt?!
    Die Zahl und die BEZEICHNUNG kommt aus dem ‘Tready of Yandabo”, DEN darf man wohl in Burma auch nicht erwaehnen!

  3. <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>,

    Mein Gott Walther, fuehrst du Selbstgespraeche? 55555

    Die 100.000 sind verbuergt! Habe ich schon mehrfach eingestellt!

  4. Avatar Raoul Duarte sagt:

    emi_rambus: 1826 lebten gerademal 100.000Menschen in Arakan. Und die meisten davon waren Rohingya

    Sicher nicht.

    Anfang des 19. Jahrhunderts gab es im fraglichen Bereich gar keine Ethnie mit diesem Namen – der kan erst nach Mitte des 20. Jahrhunderts sporadisch auf; gemeint waren damals aber nicht die Menschen, die sich heutzutage mit diesem “Kampf-Begriff ” selbst bezeichnen.

  5. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: emi_rambus im Jahr 2015: Die Rohingya leben seit dem 8.Jhd in dem Land Arakan! Burma gibt es erst seit dem 11. Jhd. Nachdem Birma von den Englaendern in die Unabhaengigkeit entlassen wurden, hat die “Armee” 19 mal versucht, die Rohingya zu vertreiben, auszurotten. Anders als bei den Karen, Shan, Kachin, ….ist das aber nicht gelungen. Heute wo aus Birma Myanmar wurde und die Regierung behauptet das Land waere eine “Demokratie”, kann die Armee die “Saeuberungsaktionen” selbst nicht mehr fortsetzen!

    da hast du dich wohl auch wieder – wie schon so oft – geirrt. 🙂

    Falsch! Du muellst wie immer nur unqualifiziert zu!
    Wo hast du DAS ausgegraben? Hast du Langeweile!?
    Richtig ist, man muss unterscheiden zwischen Gesamt-Arakan und dem Naf-RiverTal, was von der restlichen Welt abgeschnitten seit Ewigkeiten die Heimat der Rohingyas war.
    Bei allen ‘Erwaehnungen’ wird immer nur “ArakanGesamt”benutzt!
    Arakan war lange Zeit nur ueber das Meer erreichbar!
    1826 lebten gerademal 100.000Menschen in Arakan. Und die meisten davon waren Rohingya im NafRiverTal(total von der Umwelt abgeschottet).
    DANN brachten die Englaender Zehntausende von Arbeiter aus Indien und schaffte mit diesen durch Rodungen auch neuen Siedlungsraum und AgrarFlaechen, die die Arbeiter groesstenteils selbst uebernahmen.
    Bevor die Englaender dort mit dem Raubbau anfingen, sah ganz Arakan mit Ausnahme von NafTal und der DeltaMuendung bei Sittwe etwa so auys:

    https://www.google.co.th/maps/@19.9098635,93.0890176,1205m/data=!3m1!1e3

    Dichter Urwald mit wenigen kleinen Buchten mit Frischwasser!

    • STIN STIN sagt:

      STIN: emi_rambus im Jahr 2015: Die Rohingya leben seit dem 8.Jhd in dem Land Arakan! Burma gibt es erst seit dem 11. Jhd. Nachdem Birma von den Englaendern in die Unabhaengigkeit entlassen wurden, hat die “Armee” 19 mal versucht, die Rohingya zu vertreiben, auszurotten. Anders als bei den Karen, Shan, Kachin, ….ist das aber nicht gelungen. Heute wo aus Birma Myanmar wurde und die Regierung behauptet das Land waere eine “Demokratie”, kann die Armee die “Saeuberungsaktionen” selbst nicht mehr fortsetzen!

      da hast du dich wohl auch wieder – wie schon so oft – geirrt. 🙂

      Falsch! Du muellst wie immer nur unqualifiziert zu!
      Wo hast du DAS ausgegraben? Hast du Langeweile!?

      hast du 2015 in einem Schweizer Portal geschrieben.

  6. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Selbst in China, Russland, … wuerde sich was in die richtige Richtung
    bewegen, wenn die ehemaligen Kindersoldaten aus der Armee entlassen und resozialisiert wuerden!!!!

    würde gegen Menschenrechte verstossen.
    Man reisst Kinder aus der Schule raus, zwingt sie für eine Ausbildung bei der Armee und nun soll man 20+ jährige
    dann einfach rauswerfen und entlassen, ohne das die je was anderes gemacht haben.
    Nein, die bleiben freiwillig bei der Armee, die gehen nicht freiwillig – kennen ja nix anderes.

    Was soll jetzt das!??? Man hat die schlimmsten Menschenrechtsverbrechen an diesen Menschen begangen. Hier geht es um Wiedergutmachung, aber auch um Entmachtung der Verbrecher!!!
    Du/Ihr wisst das und deckt es!!! 👿

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Die Nobelpreistraegerin zeigt aber auch ihre politischen Wurzeln!

    sie hat dazu mal in einer Rede erklärt:

    ich bin nicht Mutter Theresa, ich bin in erster Linie Politikerin.

    Ja, da hast du also recht, sie ist Politikerin und das burm. Volk liebt sie auch heute noch über alles.
    Sie kämpft auch für ihr Volk und sonst für niemanden.

    In erster Linie ist sie wohl wie ihr Vater Kommunistin!
    Die Mehrheit des Volkes ist gegen die MilitaerHerrschaft, deswegen sind sie noch lange keine Kommunisten.
    Zumal die Mehrheit gar nicht weiss, was das ist!

    • STIN STIN sagt:

      STIN: Selbst in China, Russland, … wuerde sich was in die richtige Richtung
      bewegen, wenn die ehemaligen Kindersoldaten aus der Armee entlassen und resozialisiert wuerden!!!!

      würde gegen Menschenrechte verstossen.
      Man reisst Kinder aus der Schule raus, zwingt sie für eine Ausbildung bei der Armee und nun soll man 20+ jährige
      dann einfach rauswerfen und entlassen, ohne das die je was anderes gemacht haben.
      Nein, die bleiben freiwillig bei der Armee, die gehen nicht freiwillig – kennen ja nix anderes.

      Was soll jetzt das!??? Man hat die schlimmsten Menschenrechtsverbrechen an diesen Menschen begangen. Hier geht es um Wiedergutmachung, aber auch um Entmachtung der Verbrecher!!!
      Du/Ihr wisst das und deckt es!!!

      das ist richtig, man hat die Kinder illegal zum Militärdienst gezwungen.
      Aber sagen wir mal – es ist bei den heute grossjährigen halt einfach verjährt. Zu spät….
      Nein, decken wir nicht. Sind auch Gegner von Kindersoldaten – aber die minderjährigen wurden schon entlassen,
      die grossjährigen können freiwillig aufhören. Zwang geht da nicht mehr.

      In erster Linie ist sie wohl wie ihr Vater Kommunistin!

      nein, sie nicht. Sie ist Demokratin und versucht ihr Land nicht an China ranzuführen – wie es eine Kommunistin tun würde,
      sondern an den Westen, also an Demokratien.

      Die Mehrheit des Volkes ist gegen die MilitaerHerrschaft,
      deswegen sind sie noch lange keine Kommunisten.

      die Mehrheit des Volkes ist natürlich gegen die Militärherrschaft, auch wenn nun das
      Militär wegen der Vrtreibung der “verhassten” Rohingyas bejubelt wird.
      Die Mehrheit steht hinter Aung San Suu Kyi und begleitet sie auf den Weg in die Demokratie.
      Das Militär steht da noch etwas wim Wege, aber das bekommt Suu Kyi halt nicht so schnell weg.
      Da muss zuerst Than Shwe das zeitliche segnen.

  7. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>,

    Selbst in China, Russland, … wuerde sich was in die richtige Richtung bewegen, wenn die ehemaligen Kindersoldaten aus der Armee entlassen und resozialisiert wuerden!!!!

    https://www.youtube.com/watch?v=FyKYZNC24Xw

    https://www.bangkokpost.com/news/world/1356212/un-condemns-violence-against-rohingya-in-myanmar

    China hat auch wirtschaftliche Interessen! Gold, Jade, Oel, Gas, Edelhoelzer,….!
    Die Nobelpreistraegerin zeigt aber auch ihre politischen Wurzeln!

    • STIN STIN sagt:

      STIN,

      Selbst in China, Russland, … wuerde sich was in die richtige Richtung
      bewegen, wenn die ehemaligen Kindersoldaten aus der Armee entlassen und resozialisiert wuerden!!!!

      würde gegen Menschenrechte verstossen.
      Man reisst Kinder aus der Schule raus, zwingt sie für eine Ausbildung bei der Armee und nun soll man 20+ jährige
      dann einfach rauswerfen und entlassen, ohne das die je was anderes gemacht haben.
      Nein, die bleiben freiwillig bei der Armee, die gehen nicht freiwillig – kennen ja nix anderes.

      Die Nobelpreistraegerin zeigt aber auch ihre politischen Wurzeln!

      sie hat dazu mal in einer Rede erklärt:

      ich bin nicht Mutter Theresa, ich bin in erster Linie Politikerin.

      Ja, da hast du also recht, sie ist Politikerin und das burm. Volk liebt sie auch heute noch über alles.
      Sie kämpft auch für ihr Volk und sonst für niemanden.

    • STIN STIN sagt:

      emi_rambus im Jahr 2015: Die Rohingya leben seit dem 8.Jhd in dem Land Arakan! Burma gibt es erst seit dem 11. Jhd. Nachdem Birma von den Englaendern in die Unabhaengigkeit entlassen wurden, hat die “Armee” 19 mal versucht, die Rohingya zu vertreiben, auszurotten. Anders als bei den Karen, Shan, Kachin, ….ist das aber nicht gelungen. Heute wo aus Birma Myanmar wurde und die Regierung behauptet das Land waere eine “Demokratie”, kann die Armee die “Saeuberungsaktionen” selbst nicht mehr fortsetzen!

      da hast du dich wohl auch wieder – wie schon so oft – geirrt. 🙂

  8. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Nein, die UN hat sich nur wegen der aktuellen Kinder-Soladten aufgeregt und die wurden alle entlassen.
    Ältere Kindersoldaten können sie nicht entlassen, weil die nicht wollen. Das wäre gegen die
    Menschenrechte, wenn die UN die zwingen würde auszutreten.

    Verdreher! 👿
    Leider schirmt die Luegenpresse eben die UN vor genau diesem wichtigen Schritt ab.

    • STIN STIN sagt:

      STIN: Nein, die UN hat sich nur wegen der aktuellen Kinder-Soladten aufgeregt und die wurden alle entlassen.
      Ältere Kindersoldaten können sie nicht entlassen, weil die nicht wollen. Das wäre gegen die
      Menschenrechte, wenn die UN die zwingen würde auszutreten.

      Verdreher! 👿
      Leider schirmt die Luegenpresse eben die UN vor genau diesem wichtigen Schritt ab.

      nein, geht nicht. Wie schon erwähnt kann man einen heute z.B. 25j nicht einfach rauswerfen, wenn er nicht
      will. Das wäre gegen die Menschenrechte auf freie Meinungsäusserung. Die würde man in diesem Fall
      ignorieren. Geht nicht…. – der kann sich wieder reinklagen.
      Man könnte nur jene, die aussteigen wollen, die Kündigung vereinfachen. D.h. er muss seinen Dienst nicht monatelang
      vorher quittieren, sondern kann kurzfristig aussteigen.

      In keinem Land der Welt wirft man ehem. Kindersoldaten raus, nur aktuell werden dann bei Regierungsübernahmen und
      Demokratisierungen, Kindersoldaten entlassen. Dazu müssen die aber dann eine ausreichende Entschädigung erhalten.
      Man hat sie schliesslich von der Ausbildung ferngehalten und entlässt man sie, können die nur schiessen, sonst nix.

  9. Die Internetpropaganda hat einen grossen schmutzigen Sieg errungen. In TH kaempfen sie noch.
    Bleibt zu hoffen , der naechste Einsatz geht gegen die burmesische Armee UND die UN verlangt die Resozialisierung und E tlassung aller ehemaligen Kindersoldaten

    • STIN STIN sagt:

      Die Internetpropaganda hat einen grossen schmutzigen Sieg errungen. In TH kaempfen sie noch.

      naja, aber Internet deckt auch vieles aus. Stellt jemand ein Fake ein, melden sich gleich
      Tausende und kritisieren das Fake. War vorher bei den Print-Medien nicht möglich.

      Bleibt zu hoffen , der naechste Einsatz geht gegen die burmesische Armee UND
      die UN verlangt die Resozialisierung und E tlassung aller ehemaligen Kindersoldaten

      nein, es gibt keine Einsätze gegen die burm. Armee – von wem auch?
      Erschiesst die Rohingya-Army wieder Polizisten, macht die Burma-Armee auch den Rest platt.
      Die haben da keine Hemmungen und jetzt schon gar nicht, wo sie von den Burmesen gefeiert werden.
      Die sind nun sehr angesehen und ich muss gestehen: unser Hausmädchen meinte auch, buddha sei dank, nun ist Ruhe in
      Burma. Ich werde sie mal fragen, warum die Menschen in Burma so verhasst sind. Sogar bei den
      anderen Minderheiten. Versteh ich auch nicht.

      Nein, die UN hat sich nur wegen der aktuellen Kinder-Soladten aufgeregt und die wurden alle entlassen.
      Ältere Kindersoldaten können sie nicht entlassen, weil die nicht wollen. Das wäre gegen die
      Menschenrechte, wenn die UN die zwingen würde auszutreten. Die kennen nix anderes als die Armee, ist ihre Heimat.
      Daher wird es hier keine Kritik der UN mehr geben.

      • Avatar Raoul Duarte sagt:

        STIN: Sogar bei den anderen Minderheiten …

        Minderheiten hatten und haben im früheren Burma/Birma und dem heutigen Myanmar kaum Schwierigkeiten. Die Menschen im Norden (nennen wir’s Rakhine) waren ebenfalls nicht innerhalb der Bevölkerung “verhaßt” – bis einige wenige aus dieser allgemeinen Normalität “ausbrachen” und sich für einen “eigenen muslimischen Staat” stark machten, was bei der Militär-Regierung zu Unmut führte, der sich dann auch gegen andere Menschen hätte wenden können.

        Jetzt haben diese “Unruhestifter” (als die sie angesehen wurden und heute sogar noch verstärkt angesehen werden) in der ganz überwiegenden Mehrheit das Land verlassen; und das wird vom ganz überwiegenden Teil der Bevölkerung als positiv wahrgenommen.

        Jetzt ist die UNO tatsächlich am Zug: Sie müßte alle Kräfte bündeln, um den “Aussiedlern” eine neue Heimat (oder zumindest sicheren Unterschlupf) zu verschaffen, anstatt die geringe Rest-Power in Scharmützeln mit der derzeitigen Regierung zu verpulvern (und damit die weiterhin stärkste Kraft, das Militär, regelrecht in die derzeitige Blockadehaltung hineinzuzwingen).

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