PM Prayuth denkt über Kabinetts-Umbildung nach

Premierminister General Prayuth Chan-ocha hatte mit einem Dekret den Chef des Arbeitsamtes entlassen, weil dieser zu langsam gearbeitet haben soll. Daraufhin traten erst der Vizearbeitsminister General Charoen Nopsuwan und anschließend Arbeitsminister General Sirichai Distakul zurück.

Laut Medienberichten soll es alsbald eine Kabinettsumbildung geben. Im Kabinett könnten möglicherweise weniger Generäle als bisher Minister sein. Das deutete Vizepremierminister General Prawit Wongsuwon an. General Prayuth kommentierte, er denke über die Angelegenheit nach.

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
4. November 2017 8:47 am

berndgrimm: … kurz vor Ende der Militärdiktatur …

Und wovon träumen Sie nachts?

Die Regierung mit dem Premierminister Prayuth an der Spitze ist weder eine “Diktatur” noch steht sie “vor dem Ende” (und erst recht nicht “kurz”).

Vielleicht lesen Sie sich (ohne vorgeschaltete btaune Brille) erst einmal ein, bevor Sie solchen Dumpfsinn posten? Das wäre nett.

Immerhin haben Sie sich Ihrer heißgeliebten Gossensprache ja schon weitgehend enthalten. Das ist gut so und zu loben.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
4. November 2017 3:12 am

Neue Besen kehren gut?
Etwas Positives dieser Militärdiktatur war dass man die Minister nicht
laufend wechselte!
In der Regierung von Thaksins Nummerngirl z.B. wurden die Minister
(ausser Finanzen und Aussen) alle 6 Monate ausgetauscht
um vielen Mitkassierern die Möglichkeit zu geben
und um die Verantwortung schnell abzugeben und schlecht
verfolgbar zu machen.

Weshalb will Prayuth jetzt austauschen?

Ich sehe dafür 2 Gründe:
Zunächst mal gibt es offensichtlich Streit in der Junta
und Prayuth möchte den Einfluss Prawits
der immer als der “starke Mann” der Junta gehandelt wurde
weitestgehend begrenzen.
Der inaktive Arbeitsdirektor den er nach oben gefeuert hat sowie seine
2 Chefs galten als enge Freunde Prawits.
Wenn wirklich die “Leistung” das Kriterium gewesen sein sollte
so hätte es andere Minister und “Direktoren” schon lange treffen müssen.

Die Idee Zivilisten ins Kabinett zu holen wäre am Anfang der Militärdiktatur
nötig gewesen , jetzt geht es nur darum kurz vor Ende der Militärdiktatur
die Verantwortung auf Zivilisten abzuwälzen.
Zwar hat sich diese Militärdiktatur selber von jeglicher juristischen Verantwortung
befreit, aber von der Verfolgung durch die Medien kann sie sich nicht
selber befreien.So sehr es Prayuth auch versucht hat.
Die sichtbarste Schwäche dieser Militärdiktatur ist das Verkehrsministerium!
Dann kann Prayuth noch so viele Idioten Shinkansen versprechen.
Die kriegen überhaupt nix gebacken.
Egal ob SRT,BTS,MRT,Airportexpress,BMTA,Mikrobusse,Minivans,Songtheaw,
Taxi,TukTuk nix wird besser. Und schon garnicht das “Führerscheintheater”.
Nun hatte man versucht den einzigen Minister aus Thaksins Nummerngirl Kabinett
der durch Facharbeit aufgefallen war weil er sich aus seiner Regierungs Limo
in die Niederungen von Bussen und Bahnen und übrigen ÖPNV in BKK
begeben hatte zur Mitarbeit zu überreden.
Aber der hat abgesagt.
Man kann nur hoffen dass andere Zivilisten dies auch tun.
Wenn die von Prayuth versprochenen Wahlen noch in 2018 wirklich stattfinden
sollte man versuchen wenigstens für dann ein wenig Fachkompetenz
in die gewählte Regierung einfliessen zu lassen und nicht nur Mitkassierer.

Was den ÖPNV in BKK angeht so habe ich selber in meinen Erfahrungsberichten
in http://www.nittaya.at/viewforum.php?f=2&sid=0c15972c0a772ff3e2a5169bad608c9f
geschrieben dass im ersten und zweiten Jahr dieser Militärdiktatur
wirklich spürbare Verbesserungen da waren aber seit über einem Jahr
geht es ständig bergab und die erreichten Verbesserungen werden nicht gehalten.
Auch diese Militärregierung ist ein Büttel der Automobilindustrie und tut Alles
um den Individualtransport (Auto und Motorrad) zu prioritisieren.
Die nicht so kommerzialisierbaren Individualtransporte Fahrrad und Fussgänger
wurden inzwischen total verachlässigt.
Die gerade von Prayuth mit grossem Trara eingerichteten Radwege in
Ratanakossin sind inzwischen alle wieder weg.
Die angekündigte Befreiung der Bürgersteige von Strassenhändlern
führte nur dazu dass diese jetzt noch frecher zugeparkt werden
und noch mehr blockierende Werbetafeln aufgestellt werden.
Die Militärregierung der grossartigen Ankündigungen liefert nicht
weil sie weiterhin ignoriert dass in Thailand (wie überall) nur Gesetze
eingehalten werden die auch durch Polizei und Kontrollorgane gegen jeden
durchgesetzt werden.

  berndgrimm(Zitat)  (Antwort)

berndgrimm
Gast
berndgrimm
4. November 2017 4:30 am
Reply to  berndgrimm

Auch dieses gehört wohl zum Kapitel Prawit:

Graft panel appointment stirs uproar

Ex-top cop inspecting law despite NACC probe

The National Legislative Assembly (NLA) has come under fire for appointing the younger brother of Deputy Prime Minister Prawit Wongsuwon to a panel scrutinising the draft organic law on the National Anti-Corruption Commission (NACC) when the younger sibling is being probed by the same body.

NACC chairman Pol Gen Watcharapol Prasarnrajkit yesterday came out to defend the appointment of two legislative panelists scrutinising the organic bill on the NACC who face a fact-finding investigation by the commission.

One is former national police chief Pol Gen Patcharawat Wongsuwon, the younger brother of Gen Prawit. The other is Pol Lt Gen Boonrueng Polpanich, a member of the NLA.

They face accusations of being unusually wealthy.

Es ist in Thailand leider so üblich dass hier die Böcke zu Gärtnern
gemacht werden.Deshalb geht hier auch garnix voran.
Die Polizei macht ihre Geschäfte mit der Kriminalität.
Die Anti Korruptionsbehörde macht ihr Geschäft mit der Korruption.
Und derzeit reformieren sie sich beide selber!
5555!
Nach dem Ende dieser “guten” Militärdiktatur wird sich das Militär
selber reformieren.