Bangkok: Thai-Polizei und FBI sprengen Kinderporno-Ring

In Thailand haben örtliche Ermittler zusammen mit Kollegen der US-Bundespolizei FBI einen Kinderpornoring gesprengt. 13 Männer, darunter auch vier US-Bürger, kamen in Haft, wie die Behörden am Dienstag in Bangkok mitteilten.

Die gemeinsame Operation der Ermittler beider Länder fand demnach bereits im September und Oktober statt. Thailand ist eines von fünf Ländern, mit denen das FBI bei der Bekämpfung von Kinderpornografie zusammenarbeitet.

Die anderen Länder sind Kanada, Großbritannien, Kambodscha und die Philippinen. Die US-Ermittler helfen etwa dabei, Verdächtige aus Online-Videos zu identifizieren. Einer der 13 Festgenommenen wurde in die USA abgeschoben, wo Anklage erhoben wurde, die übrigen wurden von den Behörden in Thailand unter anderem des sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt.

Zehn Minderjährige, von denen der jüngste acht Jahre alt ist, wurden von den Behörden in Sicherheit gebracht.

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2 Antworten zu Bangkok: Thai-Polizei und FBI sprengen Kinderporno-Ring

  1. Avatar Raoul Duarte sagt:

    berndgrimm: Ohne Druck vom Ausland und ausländische Ermittlungen passiert hier garnix.

    Selbst wenn es – unter Mithilfe von ausländischen Ermittlungsbehörden – darum geht, daß Kindern und Minderjährigen durch Fahndungserfolge geholfen werden kann, bricht aus diesem in Thailand so grandios gescheiterten alten Mann der pure (und dadurch auch völlig blinde) Haß gegen alles Thailändische heraus.

    Es ist grauenvoll, der (Selbst-)Zerstorung dieses Menschen beizuwohnen, dem selbst das Leid von mißbrauchten Kindern nur die gewünschte Projektionsfläche für seine schrecklich krankhafte Selbstdarstellung als angeblicher “Experte” dient. Widerlich.

    Jedesmal, wenn Menschen den Opfern von schrecklichem Kindesmißbrauch helfen können – oder ihre Ermittlungen zumindest ein Stückchen dazu beitragen könnten, andere Kinder etwas sicherer aufwachsen zu lassen, sollten wir alle froh darüber sein – und solche Ermittlungen nach all unseren Kräften unterstützen (für die meisten wird sich dieses Helfen ja nur auf’s Spenden und die ideelle Unterstützung beziehen können – das macht aber nichts), statt sie zu torpedieren.

    Wer – wie unser verblendeter “Experte” hier – selbst diese (viel zu seltenen) Erfolge internationaler Zusammenarbeit noch schlechtzumachen versucht, setzt sich dem Vorwurf aus, der Mafia der Kinderschänder zumindest wohlwollend gegenüber zu stehen.

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    Eine schöne rührselige Erfolgsgeschichte der Thai Polizei?
    Mitnichten!
    Ohne Druck vom Ausland und ausländische Ermittlungen
    passiert hier garnix.
    Kinderpornografie ist dank jahrelanger Arbeit von NGOs
    und Polizei aus dem jedem zugänglichen Internet verschwunden.
    Dafür gibt es jetzt das Darknet wo alle kriminellen Aktivitäten
    ihren Markt und ihre Verbreitung finden.
    Die Thai Polizei hat auch auf diesem Gebiet nur auf Druck
    aus dem Ausland oder durch lokale NGOs gearbeitet!
    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor ob unter den
    Festgenommenen auch Thai sind.
    Wenn ja werden die hier sicherlich nicht oder zu milde bestraft.
    Meist reicht es wenn sie einen Teil der illegalen Einnahmen
    weitergeben.

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