Burma: Armee bestreitet Gräueltaten an Rohingyas

Burmas Streitkräften werden schwere Menschenrechtsverbrechen in der Rohingya-Krise vorgeworfen. Das Militär untersuchte die Vorwürfe nun selbst und kam zu einem vorhersehbaren Ergebnis.

Burmas Streitkräfte haben die Vorwürfe von Gräueltaten und schweren Menschenrechtsverbrechen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya zurückgewiesen. Eine interne Untersuchung ihres Einsatzes in der Rohingya-Provinz Rakhine habe keine Beweise für solche Vorwürfe erbracht, teilte die Armee am Montag auf ihrer offiziellen Facebook-Seite mit.

Die Truppen hätten sich in Übereinstimmung mit der «Genfer Konvention» verhalten, hieß es dort. Es war unklar, ob damit die Genfer Konventionen von 1949 gemeint waren. Sie regeln das humanitäre Völkerrecht, etwa den Schutz von Kriegsgefangenen und Zivilisten. «Die Sicherheitskräfte haben nicht auf unschuldige Dorfbewohner geschossen und es gibt keine Fälle von Vergewaltigung oder sexueller Gewalt gegen Frauen», schrieb das Militär. Auch seien keine Dorfbewohner geschlagen oder getötet worden, auch ihr Besitz sei nicht zerstört worden. Für den Bericht befragte das Militär nach eigenen Angaben mehr als 2.800 muslimische Rohingya.

Hingegen haben geflohene Rohingya, die von UN-Ermittlern befragt wurden, von Brandschatzungen, Vergewaltigungen und Massenerschiessungen durch die Soldaten berichtet. Menschenrechtler kritisierten die Untersuchungsergebnisse der Armee. Es gebe «überwältigende Beweise» für systematische und gnadenlose Angriffe der Armee auf die Rohingya-Bevölkerung, sagte Laura Haigh von Amnesty International.

UN-Generalsekretär António Guterres besprach den Konflikt nach Angaben der Vereinten Nationen unterdessen bei einem Treffen mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die de facto die Regierung in dem südostasiatischen Land führt. Der UN-Chef habe betont, dass es größerer Anstrengungen bedürfe, humanitäre Hilfe zu leisten und den geflüchteten Rohingyas eine «sichere, würdige, freiwillige und anhaltende Rückkehr» zu ermöglichen, hieß es. Auch sei eine «wahre Aussöhnung zwischen den Gemeinschaften» notwendig.

Obwohl sich das Militär nach eigener Einschätzung nichts vorzuwerfen hat, wurde einem Medienbericht zufolge der für Rahkhine verantwortliche Militärchef ausgetauscht. Kommandeur Maung Maung Soe wurde das Kommando für den Westen des Landes entzogen, wie die Nachrichtenagentur Narinjara unter Berufung auf eine dem Militär nahe Quelle berichtete. Der General sei auf einen anderen Posten versetzt worden. Der Grund dafür war zunächst unklar. Sein Nachfolger als Chef des Westkommandos soll demnach Soe Tint Naing werden, der zuvor im Logistikbereich der Armee tätig war.

Seit den brutalen Militäraktionen Ende August sind Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus dem buddhistisch geprägten Burma ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Dort leben sie häufig unter unmenschlichen Bedingungen in Flüchtlingslagern. Der UN-Sicherheitsrat forderte Burma zum Ende der Gewalt gegen die Rohingya auf.

Burma betrachtet die Rohingya als illegale Einwanderer und verweigert den meisten die Staatsbürgerschaft, obwohl die Familien vieler schon seit dem 19. Jahrhundert in Myanmar leben. Die Behörden bezeichnen sie als «Bengalis». Die Militäraktionen werden in dem südostasiatischen Land verbreitet als legitime Operationen gegen Terroristen gesehen.

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SF
Gast
SF
29. November 2019 4:51 pm

Heute muß es wohl eine etwas größere Schießerei zwischen Angehörigen der Mon-Armee und der Burmrsen Armee gegeben haben,  mit Toten. 

Teile der Mon Armee sollen nach TH geflüchtet sein. 

Quelle: Anruf aus Burma! 

Peter Lüdin
Gast
Peter Lüdin
6. März 2018 1:11 am

Der Buddhismus gilt als sehr friedliche Religion. Was aber nicht heisst, dass sich die Buddhisten in Myanmar von den gewalttätigen Muslimen alles gefallen lassen müssen.Da die Muslime auf der ganzen Welt für Unfrieden und Gewalt sorgen, wehren sich die Buddhisten in Myanmar lediglich gegen die aggressiven Muslime. Da haben sie den Europäern schon mal einiges voraus. Dem Buddhismus fehlt zum Glück das bekannte “Backenproblem” der Christen. Der Weise namens Buddha hat in seiner Weisheit nämlich nichts davon gesagt, dass man gewalttätigen Angreifern und Feinden nach einem Angriff auch noch die andere Backe hinhalten soll.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
6. März 2018 11:43 am
Reply to  Peter Lüdin

Der Buddhismus gilt als friedliche Religion, war dies auch meist
ist es aber schon lange nicht mehr.
Religionen sind nicht von Gott,Jesus,Mohamed oder Buddha gemacht
sondern von Menschen.
Im Namen der “friedlichen” Religionen wurden mindestens genausoviele
Greueltaten angerichtet wie im Namen des expansiven Islams.
Dies ist keine Entschuldigung des islamistischen Terrors sondern
historischer Fakt.
Die Gewalttätigkeiten in Rakhine gingen eindeutig von den buddhistischen
Rassisten aus.
Tatsache ist dass Burma ein grosses Minderheitenproblem hat welches
das Militär versucht mit Gewalt zu lösen.
Nicht nur gegen die Rohingya.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
15. Dezember 2017 1:41 pm

emi_rambus: fuer DenHaag reichen

Eine Einschätzung einer (wirklich sehr seriösen) NGO-Gruppierung ist eine Einschätzung und kann höchstens als so etwas wie ein Anhaltspunkt für eine Klage – nicht einmal als Zeugen-Aussage – genutzt werden. Dazu bräuchte es allerdings erst einmal einen Ankläger.

Das werden Sie ebensowenig sein wie ‘Ärzte ohne Grenzen”. Auch die UNO hat sich bisher nur auf (zum großen Teil gefälschte) Beschuldigungen durch einseitig vorbelastete “Zeugen” ohne Beweise gestützt – wird damit ebenfalls keinen Erfolg haben.

Das ganze Problem ist zu vielschichtig, als daß es jetzt im Nachhinein gelöst werden könnte. Ganz davon abgesehen, daß man zunächst sein Augenmerk darauf richten sollte, den nach Bangladesh geflohenen Menschen in irgendeinem Land der Welt (möglichst einem Staat mit einer Moslem-Mehrheit in Regierung und Bevölkerung) “Asyl”, Staatsangehörigkeit oder zumindest eine menschenwürdige Unterbringung und Versorgung zu bieten.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
15. Dezember 2017 5:16 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: das ist nicht die Presse, das erklärte “Ärzte ohne Grenzen” eine sehr seriöse Gruppe.

“6.700Tote”, das sollte ja jetzt fuer DenHaag reichen!!

Fuer die Luegenpropaganda auch, die hat schon zwei Zehnerpotenzen mehr auf dem Konto! 👿

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
14. Dezember 2017 7:15 pm

emi_rambus: kann man der Bild sicher nicht nachsagen

Schon mal was vom “BILDblog” gehört und/oder gelesen? Ist interessant.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
14. Dezember 2017 2:56 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Zum totlachen…….555555555555555555555555

Nee, DU/Ihr seid eher zum Heulen!!!

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Da kann die LuegenPresse stolz drauf sein!

At least 6,700 Rohingya killed in Myanmar
https://www.bangkokpost.com/news/world/1378703/at-least-6-700-rohingya-killed-in-myanmar

das ist nicht die Presse, das erklärte “Ärzte ohne Grenzen” eine sehr seriöse Gruppe.
Du solltest deinen Verfolgungswahn etwas justieren – der läuft nicht rund. Vielleicht wegen der EMS.

Was genau soll das mit meinem Vorwurf zu tun haben??!!

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Wenn du alles als Lügenpresse bezeichnest, woher nimmst du dann Infos? Aus den Fäkalien-Khlongs?

Armes Wuerstle!!! 555555555

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Klar gibt es Lügenpresse – in D bezeichnet man die Bild als Lügenpresse,

Upps! Was soll das? DAS kann man der Bild sicher nicht nachsagen!!!!
Boulevard-Blättchen?! Vielleicht! Na und! Tausendfach ehrenhafter, wie LuegenPresse!

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Zum totlachen…….555555555555555555555555

Armes Wuerstel!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
14. Dezember 2017 10:03 am

Da kann die LuegenPresse stolz drauf sein!

At least 6,700 Rohingya killed in Myanmar
https://www.bangkokpost.com/news/world/1378703/at-least-6-700-rohingya-killed-in-myanmar

Warum geht der Kotz-Button immer noch nicht??!
:Censored: :Distort:

emi_rambus
Gast
emi_rambus
25. November 2017 1:19 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: muss ich auch die Folterberichte über Ala Utta glauben, der 70+ Grenzpolizisten
grausam gefoltert haben soll.

55555 Wendehals! Gerade noch hat man angeblich die Polizisten Gekillt und dort Waffen gestohlen. 🙄

emi_rambus
Gast
emi_rambus
23. November 2017 2:54 pm

Darauf kann die LuegenPressePropaganda stolz sein!!! :Distort: :Censored:

UN envoy details systematic mass rapes of Rohingya
https://www.bangkokpost.com/news/world/1365628/un-envoy-details-systematic-mass-rapes-of-rohingya

Der jüngste Krampf der Gewalt begann, als Rohingya Aufständischen eine Reihe von Angriffen 25. August gestartet. Myanmar Security Forces begann dann eine verbrannte Erde Kampagne gegen Rohingya Dörfer, dass die UN-und Menschenrechtsgruppen eine Kampagne der ethnischen Säuberungen genannt haben.

Patten sagte, dass während Ihres Besuchs in Camps für die Vertriebenen, hörte Sie “die herzzerreißende, schockierende und schreckliche Berichte über Missbräuche begangen kaltblütig mit unvergleichlichem Hass gegen die Rohingya Gemeinschaft.”

Patten, ein ehemaliges Mitglied des UN-Ausschusses für die Beseitigung aller Formen der Diskriminierung von Frauen, sagte sexuelle Gewalt einschließlich Gang Vergewaltigung durch Soldaten, erzwungene öffentliche Nacktheit und sexuelle Sklaverei und es wurde eindeutig verwendet “als ein Werkzeug der Entmenschlichung und als Form der Bestrafung “.

Sie sagte, eine Reihe von Augenzeugen “berichtete Vergewaltigungen der extremsten und brutalsten Natur, die das Binden von Frauen und Mädchen zu einem Felsen oder Baum, bevor Sie Bande von mehreren Soldaten vergewaltigt enthalten-und viele waren buchstäblich Gang-vergewaltigt zu Tode.”

Einige Mädchen, die in ihren Häusern vergewaltigt wurden, wurden verlassen, um zu sterben, als ihre Häuser angezündet wurden, fügte sie hinzu.

Zeugen sagte auch, dass noch vor dem 25. August, Myanmar Truppen Rohingya Babys in Brände oder in Dorfbrunnen zu werfen, um das Wasser zu verunreinigen und die Bewohner von Trinkwasser zu berauben, sagte Patten.
“meine Beobachtungen zeigen auf ein Muster der weit verbreiteten Gräueltaten, einschließlich sexueller Gewalt gegen Rohingya Frauen und Mädchen, die systematisch wegen ihrer Religion und Ethnizität gezielt wurden”, sagte Patten, ein Rechtsanwalt von Mauritius.
“und ein klares Bild hat sich über die angeblichen Täter dieser Gräueltaten und ihre Modus operandi”, sagte sie. “die sexuelle Gewalt wurde befohlen, orchestriert und von den Streitkräften von Myanmar, der Tatmadaw, verübte und verübt. Und andere beteiligte Akteure sind die Myanamar Grenzschutz Polizei und Milizen, die aus Rakhine Buddhisten und anderen ethnischen Gruppen zusammengesetzt sind. “

Am Besten die Propaganda und die Wassertraeger gleich mit anklagen!
:Felon: :Bye:

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2017 1:10 pm

STIN: Ich bin auch überzeugt, das Ala Utta keinen Friedensprozess will. Der will Bürgerkrieg und islamischen Staat, wird von den Saudis finanziert, die ja alles finanzieren, um islam. Staaten zu gründen und von den Talibans ausgebildet. Der würde wieder zuschlagen, dann aber Hunderte Grenzpolizisten usw. foltern und ermorden.

Ganz ähnlich wie die angeblich “roten” Terroristen in Thailand. Kann man fast 1:1 auf die gewaltbereiten Thaksin-Helfershelfer übertragen (das würde dann etwa so aussehen):

Ich bin fest davon überzeugt, daß Thaksin Shinawatra keinen Versöhnungs-Prozeß will. Der und seine Helfershelfer wollen einen Bürgerkrieg vom Zaun brechen. Finanziert vom vor seiner Gefängnisstrafe ins Ausland geflüchteten Milliardär – der ja alles finanziert, um seinen Unrechtsstaat wiederzubekommen.

Der würde wieder zuschlagen lassen; dann aber Hunderte von Unschuldigen – und seien es Kleinstkinder, die aus dem Hinterhalt gemeuchelt werden – ermorden lassen: “Politik der verbrannten Erde” halt. Von den vielen Hunderten (wahrscheinlich fast 3,000 “außergerichtlich getöteten”) Menschen ganz zu schweigen, die während seines “war on drugs” zum Teil gefoltert und ohne Anklage (geschweige denn Beweisen für irgendeine “Schuld”) getötet wurden.

Und die von ihm zu verantwortenden Massaker im Süden bleiben ebenfalls unvergessen.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2017 11:25 am

Zum THEMA:

Der amtierende deutsche Außenminister Gabriel zeigte auf dem ASEM-Gipfel …

Zitat:
“… Verständnis für Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi. ‘Das ist eine ganz komplizierte Rolle für Suu Kyi’, sagte Gabriel. Sie habe den Demokratisierungsprozess im Land vorangetrieben und wolle diesen durch einen Konflikt mit dem Militär nicht wieder zerstören.

Mogherini bezeichnete ihre Gespräche mit Suu Kyi als ‘äußerst ermutigend’. Sie begrüße die Möglichkeit, dass Myanmar und Bangladesch sich bei der Rückführung der Flüchtlinge einigen wollten. Beide Länder verhandeln seit etwa einem Monat über eine mögliche Rückkehr.

Die EU sei bereit, Myanmar und Bangladesch zu unterstützen und zu einer nachhaltigen Lösung beizutragen. Als Leitfaden dafür könne der vom ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan ausgearbeitete Bericht zur Lage im Rakhine-Staat Myanmars dienen.”

Reden ist das eine – was letztlich geschehen wird, etwas ganz anderes.

Die bengalischen Flüchtlinge, die zur Zeit unter menschenunwürdigen Verhältnissen in Bangladesh leben, werden kaum nach Myanmar zurückkehren wollen und wegen der vom Militär aufgestellten Voraussetzungen für eine Rückkehr auch kaum zurückkommen können.

Man wird “hinter den Kulissen” schon längst versuchen, Staaten, die sich selbst als “muslimisch” bezeichnen und über deutlich mehr Geld verfügen als das arme Bangladesh, dazu zu bewegen, ihre geflüchteten Glaubensbrüder und – schwestern bei sich aufzunehmen.

Ob diese Versuche von Erfolg gekrönt sein werden, ist allerdings recht unwahrscheinlich. Das kann allerdings nicht der Regierung oder der Armee von Myanmar angelastet werden.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
20. November 2017 3:00 am

Da der selbsternannte Experte eigentlich nur die Kommentarspalten
vollmachen will und sehnlichst auf irgendeine Reaktion wartet
die er aber nicht bekommt weil seine Kernkompetenz nunmal
ausschliesslich Anpissen,Verleumden und Denunzieren sind
verteidigt er in seinem Wahn sogar den versuchten Genozid!
Eben ganz Goebbels Imitator!
Warum geht er nicht nach Burma und hilft der dortigen Militärdiktatur
die Rohingyas auszulöschen?

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 11:46 pm

berndgrimm: sehnlichst auf irgendeine Reaktion wartet …

… die auch tagtäglich von Ihnen wie auf Bestellung kommt.

ROFL

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. November 2017 11:42 pm

Da der selbsternannte Experte eigentlich nur die Kommentarspalten
vollmachen will und sehnlichst auf irgendeine Reaktion wartet
die er aber nicht bekommt weil seine Kernkompetenz nunmal
ausschliesslich Anpissen,Verleumden und Denunzieren sind
verteidigt er in seinem Wahn sogar den versuchten Genozid!
Eben ganz Goebbels Imitator!
Warum geht er nicht nach Burma und hilft der dortigen Militärdiktatur
die Rohingyas auszulöschen?

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 11:48 pm
Reply to  berndgrimm

Schon wieder eine neue Verschwörungs-Theorie unseres Rechtspopulisten?

Ist ja witzig.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 7:11 pm

Raoul Duarte:… , daß wohl keine nenneswerte Anzahl diesen Weg wird gehen können.

Nach seinem Kurzbesuch im Lager Kutupalong (Bangladesh) kehrte Gabriel zurück nach Myanmar, wo er mit dem Militär und seiner Amtskollegin darauf hinwirken wolle, daß “Rückkehrmöglichkeiten” geschaffen werden.

Die SPON-Redakteure schätzen die Lage allerdings ebenso ein wie wir hier: Daß die Flüchtlinge …

Zitat:
… “nach allem, was sie in Myanmar erlebt haben, bereit sind, dorthin zurückzukehren, darf bezweifelt werden.”

Und noch eine Anmerkung (ebenfalls aus dem Artikel:

Zitat:
“Hinzu kommen Konflikte mit der lokalen Bevölkerung, die durch die Flüchtlingskatastrophe gerade in einem armen Land wie Bangladesch drohen: weil das Grundwasser knapp wird und die Löhne durch die vielen Flüchtlinge gedrückt werden. Medizinisch geht es den Flüchtlingen teilweise besser als der angestammten Bevölkerung: So erkranken im Lager weniger Menschen an Durchfall als draußen.”

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 6:43 pm

Der Außenminister von Bangladesh hat in Dhaka verkündet, sein Land verhandele mit dem Nachbarland Myanmar über ein “Abkommen über die Rückkehr von Flüchtlingen”.

Myanmar hatte sich nach internationalem Druck angeblich “grundsätzlich bereit erklärt, Angehörige der muslimischen Minderheit zurückzunehmen”.

Das hat die Regierung Myanmars schon vor einiger Zeit getan – die Hürden für eine Rückkehr sind allerdings (selbst wenn man die wohl meist nicht vorhandene Rückkehrwilligkeit der Menschen außer Acht ließe) derart hoch, daß wohl keine nenneswerte Anzahl diesen Weg wird gehen können.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
19. November 2017 5:47 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: einfachgoogeln,unddannlesen.Kannstduja,oder?

Manchmalkommstdumirvor,wiederRheinland-Pfälzer–derdenStaatverklagte,weilernichtumsonstaufdenRaststättenpissendurfte

Da hat sich wirklich viel geaendert, weil vor 13 Jahren war das noch umsonst!
🙄

emi_rambus
Gast
emi_rambus
19. November 2017 4:53 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Deine sog. Lügenpresse steht gegen diesen Mönch.

555555555555555555555555555555555555

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 11:17 am

Die Berichterstattung in westlichen Medien (hier: SPON von heute) wird immer vorsichtiger und zurückhaltender – zu Recht, wie ich meine.

Zitat:
“Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR spricht von der ‘am schnellsten wachsenden Flüchtlingskatastrophe’ weltweit. Flüchtlinge und Menschenrechtsorganisationen berichten von rund 300 niedergebrannten Dörfern, brutalen Morden, Vergewaltigungen und Vertreibungen. Gesicherte Informationen gibt es aber nicht.”

Eben. Die Experten, die sich mit dieser Region schon lange beschäftigen und sich auch zur aktuellen Situation geäußert haben, gehen übereinstimmend davo aus, daß viele der (auffällig übereinstimmenden) Berichte (das geht bis in einzelne Formulierungen hinein) nicht der Wahrheit entsprechen – von den Fake-News und Fake-Bild-“Beweisen” gnz zu schweigen.

Aber man ist – und das ist gut so – übereinstimmend der Überzeugung, daß den Flüchtlingen, die zu großen Teilen nicht nach Myanmar zurückkehren wollen, jetzt geholfen werden muß, damit sich die aktuelle Situation nicht tatsächlich den befürchteten Zuständen annähert. Deutschlands Außenminister Gabriel, der immerhin 20 zusätzliche Millionen Euro versprach, äußerte sich dementsprechend vor den Vertretern der internationalen Presse.

Zitat:
“Was wir hier gesehen haben, ist eine katastrophale Lebenssituation für die Menschen.”
Richtig.
“Der SPD-Politiker besuchte das Aufnahmelager gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Schweden und Japan sowie der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Insgesamt sind mehr als 830.000 Menschen aus Burma vor Gewalt und Verfolgung geflohen. Um das Lager herum leben in der Region Cox’s Basar Hunderttausende Flüchtlinge.”

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 8:50 am

berndgrimm: Ich war noch nie in Rakhine oder Bangladesh …

Und das macht Sie natürlich zum “Experten”?

Grundgütiger.

Wenn Sie es sich finanziell oder wegen Ihres Alters nicht leusten können oder wollen, sich die Regionen, über die Sie unhaltbare Vorurteile verbreiten, selbser anzusehen, sollten Sie doch zumindest damit beginnen, sich die Egebnisse der tatsächlichen Experten anzusehen – auch Sie sollten eigentlich erkennen können, woran der Konflikt krankt. Nicht am Buddhismus.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 8:44 am

STIN: momentan ein Problem Banglasdeschs

Das war es eigentlich schon immer; vielleicht besser: ein bengalisches “Problem”.
Wirklich zum Problem wurde es jetzt erst, als Terroristen die Soldaten angriffen.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 8:26 am

STIN: dann wohl besser gar nicht reden

Richtig.

Kritik an der Regierung (in Myanmar wie im Königreich Thailand) ist ja in Grenzen durchaus erlaubt. Aber eben nicht sinnloses Herumschwurbeln in unterster Gossensprache mit unhaltbaren (und damit letztlich auch justitiablen) “Vorwürfen”, sondern in etwa so, wie es die Demokraten im Gegensatz zu den ewiggestrigen Thaksinisten tun:

Konstruktive Kritik, die zwar einerseits aufzeigt, was nicht so ist, wie man’s sich wünschen würde – aber andererseits (und das im Vordergrund) aufzeigt, wie man es besser machen könnte. Solange das Ziel das gleiche ist, wird und bleibt sehr vieles erlaubt (und manchmal sogar goutiert).

Wenn das die übriggebliebenen Bewunderer der kriminellen “Familienbande im Exil” (die sich so gern als “Widerständler” sehen würden, aber alles daransetzen, die Kleptokraten zu unterstützen und sich sogar eine Regierungsbeteiligung der mordenden Terroristen wünschen) und ihre außerparlamentarische bewaffnete Truppe begreifen und der Gewalt endlich abschwören würden, könnte es schon längst anders aussehen.

Aber es sind ja ausgerechnet diejenigen, die sich über angeblich “fehlende Demokratie” beschweren, die sie möglichst völlig abschaffen wollen.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2017 8:15 am

berndgrimm: Natürlich können wir garnix ändern

Immerhin. Das zumindest haben Sie nun endlich verstanden.
Das ist schon mal ein allererster Schritt zur Selbsterkenntnis.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. November 2017 5:33 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Wer das kritisiert, sollte nach Burma fahren, dort mit Transparenten durch die Gegend laufen und das Militär anprangern.
Hat er Angst vor Inhaftierung – dann geht es ihm wohl wie Aung San Suu Kyi 🙂

Dazu braucht er noch nicht mal nach Burma zu fahren.
Es reicht schon wenn er sich in BKK hinstellt
und die hiesige “gute ” Militärdiktatur anprangert.
Dies ist wirklich ein Totschlagsargument!
Natürlich können wir garnix ändern.
Aber deshalb müssen wir doch nicht Verbrechern
nach dem Mund reden!
Und damit meine ich nicht Thaksin S.
den hier überhaupt niemand verteidigt.
Der aber vom hiesigen Diktaturhörigen Goebbels Imitator
auffällig häufig in den Mund genommen wird.
In einer solch schwachsinnigen Argumentation dass diese
am Ende noch positiv für Thaksin ist!

john
Gast
john
19. November 2017 4:11 am

STIN :
…Warum hilft eigentlich kein mosl. Staat – grosse Klappe alle, aber keiner nimmt auch nur einen Rohingya auf?

Meines Wissens nimmt Malaysia schon Rohingyas auf..
Aber es ist eine Tatsache, dass es ein Burmesisches Problem ist – sie haben dort ewig friedlich zusammen gelebt, bis nun Buddhisten ihre Religion in Gefahr sehen..

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. November 2017 3:44 am

Da man hier ja nicht nur der hiesigen Militärdiktatur das Wort redet
sondern auch der burmesischen Militärdiktatur und ihrem
demokratischen Aushängeschild ist es gut dass es auch
noch solche Stimmen hier gibt:

The Lady is no champ
NEWSPAPER SECTION: NEWS | WRITER: ALAN DAWSON

Aung San Suu Kyi went to Manila to celebrate her second anniversary (Nov 8) as elected leader of Myanmar. Nine Asean colleagues and a few foreign bigwigs played along but she’s not getting the international respect due a de facto president and Nobel Peace laureate any more.

Ms Suu Kyi has just pretty much finished either leading or tolerating the greatest ethnic cleansing in Southeast Asia since Pol Pot led the 1970s pogrom and autogenocide of Democratic Kampuchea. Her army and militant Buddhist constituency displaced 700,000 people. They fled to Bangladesh, which is tolerating them so long as the Turkish-Saudi aid pipeline flows.

The human tragedy hurts but the discovery that the global hope for democracy and human rights is wearing shoes merely to hide her clay feet has come as a shock.

Part of this is our fault. It has happened time and time again, and it seems we never learn, that a person properly lauded as magnificently heroic in one job flops spectacularly at the next, different one. As a close friend once remarked, the Victoria Cross only means that the recipient was absolutely perfect for 15 minutes of their life.

Ms Suu Kyi was absolutely perfect for longer, for the 1990s, but now she’s not any more. That’s why she gets to keep her Nobel Peace Prize, because it was given for her action on the field of democracy battles. She’s due massive respect for that.

Equally, she gets to be exposed as a terrible leader, committing or condoning the worst atrocities against the largest number of people since the Serbs tried to subdue Bosnia-Herzegovina. And larger than that.

Amazingly, Ms Suu Kyi’s supporters attempt ineffectively to support her present-day actions by explaining that she’s not really the leader of Myanmar. No kidding. Here’s a typical apology, from the Associated Press on Wednesday but just another donation to the large Suu Kyi Defence Fund: “… she is limited in her control of the country by a constitution written under the military junta that ruled Myanmar for decades. The military is in charge of the operations in northern Rakhine, and ending them is not up to Suu Kyi.”

Please. No one expects old Ms Suu Kyi to strap on a Kevlar vest and stand between the soldiers and the refugees with her hand up in a “Stop it!” signal. But there are definitely things we thought we had the right to expect from the winner of the Nobel Peace Prize and we have got none of them.

She couldn’t stop the rampaging, brutal tatmadaw but she could call the victims what they ask to be called. Insisting they are Bengali people is like insisting there are no Hmong, only Meo; no Sri Lankans, only Ceylonese; no Thais, only Siamese. As a Nobel laureate she could stop empowering the vicious monks of Ma Ba Tha and refusing to take a stand on public mistreatment and day-to-day brutality against non-Rohingya Muslims in the markets and on the streets.

Ms Suu Kyi only wants to encourage unity of Burmans and minorities. But she refuses to drop the tiresome old complaint about how the British foisted the problem of one specific minority on Burma. Even if this were true it’s not the 19th century any more. If it were, there wouldn’t be a woman in charge, that’s for sure.

Ms Suu Kyi is cherry-picking history as surely as the terrorists in southern Thailand who, like, her refuse to let go of events at a time they weren’t even born.

But the evidence indicates that while the media narrative of how she is powerless to follow her instincts to protect the afflicted, Ms Suu Kyi is following her heart.

Like many, probably most fellow Myanmar citizens, she truly detests Rohingya and actually is convinced they are dirty and unredeemable foreigners trying to trade off physical closeness to the decent and good people of the country, like herself. She isn’t upset at beastly mistreatment of Muslims and other non-Buddhists and is inclined to accept the hateful and savage calls to battle of the monks of the Patriotic Association of Myanmar.

She’s never said a word against them, and that’s not because of the army.

As the UN High Commissioner for Refugees, Filippo Grandi, pointed out just a few weeks ago, Myanmar under Ms Suu Kyi made a bad choice. They could have been the country that naturalised some 700,000 willing and able stateless people, won worldwide admiration. Myanmar would have crushed Thailand, which awarded citizenship to a measly 12,000, because that’s all the stateless residents they could find in Thailand to naturalise.

Ich habe ganz bewusst den ganzen Artikel aus der BP hier reinkopiert
weil er vollkommen meiner Meinung entspricht.
Insbesondere wird der Rassismus der burmesischen und thailändischen
Buddhisten angeprangert.
Ich war noch nie in Rakhine oder Bangladesh aber ich erlebe mit
wie die Rohingyas hier von sich selbst über Andere stellenden Thai
Buddhisten unterdrückt und ausgebeutet werden.
Wenn diese Leute nicht in Rakhine sondern in Ranong leben würden
ginge es ihnen wahscheinlich genauso und sie würden über die Grenze
nach Burma vertrieben und als dreckige Burmesen beschimpft.

Natürlich sind wir selber Schuld wenn wir Personen wie Aung
erst für ihren Freiheitskampf heroisieren und dann erkennen müssen
dass sie Realpolitiker geworden sind.
Denn die Vertreibung und Vernichtung der Rohinyas wird offensichtlich
von der Mehrheit der Burmesen unterstützt.
Das sollte uns aber nicht daran hindern ein solches Verhalten zu kritisieren.
Wenn ich mit ihr zusammen einen solchen Nobelpreis erhalten hätte
hätte ich ihn auch aus Protest zurückgegeben (Ist eh nur symbolisch,
das Geld ist lange weg).

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
19. November 2017 9:06 am
Reply to  berndgrimm

berndgrimm: und Vernichtung der Rohinyas wird offensichtlich
von der Mehrheit der Burmesen unterstützt.

Das hat die Luegenpresse/Propaganda so hingebogen!
👿

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
16. November 2017 5:47 pm

STIN&:… aber nicht in diesem Ausmass …

Das ist genau das, was alle Experten inzwischen ebenfalls sagen:

Es hat auch Übergriffe gegeben – es ist nur nicht nachweisbar, durch wen – und man muß davon ausgehen, daß die berichtete (angebliche) Zahl dieser Übergriffe auf gar keinen Fall den Tatsachen entspricht – man ist versucht, zu schreiben: “glücklicherweise”.

Daß die extremen, islamistischen “Aktivisten” verfolgt und möglichst unter internationaler Beobachtung vor ein ordentliches Gericht gestellt werden müssen, ist richtig.

Von “freihändigen Erschießungen” würde ich allerdings nicht nur aus Menschenrechts-Gründen dringend abraten – damit spielt man den Islamisten ja nur in die Hände und produziert Märtyrer, die sich dann schnell wieder als “Argument” für weitere Greueltaten gebrauchen ließen.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
16. November 2017 10:07 am

Angelina Jolie condemns violence against Rohingya
https://www.bangkokpost.com/lifestyle/film/1361599/angelina-jolie-condemns-violence-against-rohingya?utm_source=bangkopost.com&utm_medium=homepage&utm_campaign=most_recent_box

Massenvergewaltigungen!! Und alles von der Luegenpresse schoengeredet!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
15. November 2017 4:07 pm

emi_rambus: Ich bleibe bei meinen Beitraegen und werde auf weitere Luegen nicht mehr antworten

Das bleibt zu hoffen.

Für den Fall, daß Sie sich tatsächlich an Ihr Versprechen halten sollten:

Verbindlichster Dank.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
15. November 2017 3:38 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>,

Was sollen diese rhetorischen Taschenspieler Tricks!!
1.Werden die Rohingyas MINDESTENS im Vertrag von Yandabo erwaehnt.
Danach haben sie auf Seiten der Englaender gegen Burma gekaempft!!

somit haetten sie voelkerrechtlich bei der Entlassung in die Unabhaengigkeit beruecksichtigt werden muessen!!!

2. Leben alle Rohingyas schon mehrer Generationen in Burma und haben damit auch nach burmesischem Recht, JEDER als Einzelperson , auf EINBUERGERUNG.

Ich bleibe bei meinen Beitraegen und werde auf weitere Luegen nicht mehr antworten!!

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
15. November 2017 11:14 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Steht seit Jahrhunderten im Vertrag(siehe Bild unten).Kannst du kein Englisch?!

sie können Jahrtausende im Vertrag oder wo stehen, sie werden keine Burmesen, genausowenig, wie wir Thais werden.

Es ist muehsaelig, sich mit euch Banausen auszutauschen!
Es geht hier um das VOLK der Rohingya, das die Burma Generaele verleugnen, weil sie sonst 1948, bei derEntlassung in die Unabhaengigkeit, einvoelkerrechtliches Selbstbestimmungsrecht hatten.
DAS hat man ihnen aber mit >20Ausrottungskriegen, mit allem Nachdruck verweigert.
Stattdessen behaupten die burmesischen Generaele und die Luegenpresse, die Volksbezeichnung “Rohingya” haette es nie gegeben.

Ein duemmlicher Witz, duemmlicher geht es nicht mehr.
Wird aber auch von den STINs goutiert.
Du Bezeichnung wird immer wieder dokumentiert unter anderem eben in dem Friedensvertrag!!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
15. November 2017 12:25 am

emi_rambus: Aber was soll man machen …

Lesen, lesen und versuchen, zu verstehen.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
14. November 2017 6:23 pm

emi_rambus: im Gesetzt steht “Rohingya” drin

Dumpfsinn.

Es gibt kein vom Militär Myanmars erlassenes Gesetz, in dem von Rohingya die Rede ist – denn diese angebliche Ethnie gibt es ja gar nicht. In manchen Verlautbarungen wird zwar zur Vereinfachung von “Rohingyas” (in Anführungsstrichen, die besagen, daß es sich nur um eine nicht akzeptierte Bezeichnung handelt) geredet buw. geschrieben – aber das ist keinerlei “Anerkennung” eines nicht vorhandenen Status.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
14. November 2017 4:25 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Steht seit Jahrhunderten im Vertrag(siehe Bild unten).Kannst du kein Englisch?!

sie können Jahrtausende im Vertrag oder wo stehen, sie werden keine Burmesen, genausowenig, wie wir Thais werden.
Uns wachsen auch nach 2 Generationen in TH keine Schlitzaugen und wir bleiben für immer Farangs, auch wenn wir uns
1000 Jahre in TH untereinander paaren. 🙂 Wir bekommen auch in 1000 Jahren keine thail. Staatsbürgerschaft und bleiben immer Ausländer. Ich meine nicht Lukh Khuengs.

Voller Dummquatsch! Erstens sind das ganz einfach Terroristen, der Hitler-Moench sass schonmal wegen Terrorismus! Und da gehoert seine NeonaziBewegung”969″ auch hin! Ich bin sicher, auch das sind ueberwiegend ehemalige Kindersoldaten!!
Auch hier waere das eigentliche Problem durch Resozialisierung derselben schnell geloest, aber das will weder STIN, noch die NobelPreistraegerin!

Zum anderen sind alle Rohingya grundsaetzlich keine LugKhruengs, weil die Jahrhunderte unter sich im Naf-RiverTal gelebt haben und das wohl schon ueber 20 Generationen. Also erfuellen sie auch die Voraussetzungen fuer die Einbuergerung!!!
Diese Terroristen muessen weggesperrt werden, aber die Armee unterstuetzt sie sehr wahrscheinlich!

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Anhang EinwohnerArakanRakhaing-1.jpg

Emi: Die Rohingya lebten dort, bei der Entlassung in die Unabhaengigkeit und haben/hatten somit voelkerrechtlich ein klares Recht auf Selbstbestimmung.

ROTHkaeppchen: nein, haben sie nicht. Sie sind Bengalen und nun wieder zuhause. Sprechen auch ihre Sprache und praktizieren die
gleiche Kultur. Sprache und Kultur machen ein Volk aus.

Emi: Sie haben auch schon viel frueher im Naf-Tal gelebt!

ROTHkaeppchen: zählt nicht. Jetzt erst haben sie Sicherheit und Freiheit.

Du bist ein boesartiger Verdreher!!!!!
Bis 26.3.1971hat das Ost- und das Westufer des Naf-RiverTales ZUSAMMEN zu Arakan/ Rakhaing- Staat/Burma gehoert!!!!
DORT lebten alle (heute etwa 3 Mio) Rohingyas.
DANN, wurde bei der Gruendung von Bangladesch, das OstUfer des NafRiverTales dem neuen Staat von der UN zugeschlagen.
OHNE die Betroffenen zu fragen, OHNE mit Burma einen Voelkerrechtsvertrag zu schliessen , ………
DAS war ein grosser Fehler der UN!! Aber nicht der Erste und Letzte!!
Bis dahin war die Wetterscheide der Berge die Grenze, die total mit Urwald bewachsen war. Die Menschen lebten auf beiden Seiten nur in den Taelern.
So auch im Naf-RiverTal, wo bis dahin die Heimat von heute 3 Mio Rohingyas war.
DANN ploetzlich lebten etwa 2 mioRohingyas in Bangladesch und eine Mio in Burma, weil …………. WELTFREMDE die Grenze auf die Flussmitte gelegt haben!!

So und jetzt kommt die Unverschaemtheit ueberhaupt, denn jetzt sagen die Generaele in Burma, die natuerlich auch die Macht ueber die JadeMinen im Land der Rohingyas haben, die in Burma verbliebenen Rohingyas wuerden von denen in “Bangladesch” abstammen. Und wie nicht anders zu erwarten, wird diese boesartige Luege von den STINs goutiert!
Dann geht es weiter mit der VogelStraussPolitik der Generaele und sie verbieten die Volksbezeichnung “Rohingya”zu benutzen und behaupten, die haette es nie gegeben.
Das ist aber das Volk, das sie nach Entlassung in die Unabhaengigkeit mit 20 grossen Kriegen versucht hat auszurotten (3Mio Menschen!!!! ohne NAMEN) .
Und das Laecherliche ist, sie kommen damit in der zivilisierten Welt und bei der UN damit durch!!!
Schlimmer noch, sie verbieten sogar diesen Menschen (“ohne” Volkszugehoerigkeit) per Gesetz, mehr als zwei Kinder zu bekommen und anderes mehr.
Aber im Gesetzt steht “Rohingya” drin! 5555555555555555555555555555555555
😥
Aber was soll man machen, wenn die STINs diesen Bloedsinn goutieren! 👿

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
14. November 2017 12:42 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Anhang EinwohnerArakanRakhaing-1.jpg

Die Rohingya lebten dort, bei der Entlassung in die Unabhaengigkeit und haben/hatten somit voelkerrechtlich ein klares Recht auf selbstbestimmung.

nein, haben sie nicht. Sie sind Bengalen und nun wieder zuhause. Sprechen auch ihre Sprache und praktizieren die
gleiche Kultur. Sprache und Kultur machen ein Volk aus.

:Liar:
Steht seit Jahrhunderten im Vertrag(siehe Bild unten).Kannst du kein Englisch?!

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Sie haben auch schon viel frueher im Naf-Tal gelebt!

zählt nicht

DOCH! Genau DAS zaehlt.
Die Burmesen wissen das! Ihre LuegenPresse sollte das auch wissen.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
14. November 2017 11:18 am

Die “Wahrheit” (falls es so etwas in diesem Zusammenhang überhaupt geben kann) wird irgendwo zwischen den Berichten der Flüchtlinge den UNO-Vertretern gegenüber und den Aussagen der von der Armee Myanmars befragten “Bengalis” liegen.

Daß es Übergriffe – besonders in der ersten Zeit nach den gewalttätigen Angriffen der “Aktionisten” auf Armee-Angehörige – gegeben hat, ist angesichts einiger Fotos von brennenden Dörfern nicht völlig von der Hand zu weisen. Solche Fotos “beweisen” allerdings nicht, wer die Dörfer angesteckt haben könnte – auch darüber gibt es ja unterschiedliche Berichte.

Die – zum Teil wörtlich übereinstimmenden – “Berichte” von Flüchtlingen aus den unterschiedlichsten Regionen Rakhines “beweisen” ebenfalls zunächst nichts. Tatsache ist nur, daß es anscheinend bestimmte Gruppierungen gibt, die den Menschen von schrecklichen Taten der Armee erzählt haben, die viele möglicherweise derart verinnerlicht haben, daß sie nicht nur daran glauben, sondern sogar meinen, solche Verbrechen mit eigenen Augen gesehen zu haben.

Weder die Schuldzuweisung durch bestimmte NGO (und im Nachlauf der UNO), alle Übergriffe wären von der Armee ausgegangen, noch die Abwehr der Armee, es habe keinerlei Übergriffe gegeben, sind nachweisbar.

Letztlich wird es wohl auch zu keiner endgültigen “Aufklärung” kommen (können) – aber die Situation wird zunächst einmal so bleiben, wie sie sich seit der großen Flucht der Hunderttausenden in das Nachbarland darstellt. Daß es zu zahlenmäßig nennenswerten “Rück-Siedlungen” kommen wird, halte ich wie viele unparteiische Beobachter für ausgeschlossen.

Einige wenige, die alle aufgestellten Hürden überspringen können, indem sie die von Myanmar vorgegebenen Voraussetzungen erfüllen, werden irgendwann einmal in ihnen zugewiesene Bereiche des Landes übersiedeln dürfen – aber schon jetzt scheint festzustehen, daß sie sich weigern werden, dieser Aufforderung Folge zu leisten.

Die von den islamistischen “Aktivisten” erhobene Forderung, ihnen ihre (angeblichen) “Heimatregionen” zuzuweisen, um dort einen muslimischen “Staat” zu gründen, wird nicht einmal ansatzweise erfüllt werden. Von “Gewinnern” oder “Verlierern” in einer solchen Situation, die sich für den einzelnen Menschen durchaus als tragisch darstellen kann, zu sprechen, verbietet sich von selbst.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
14. November 2017 9:15 am

Die Rohingya lebten dort, bei der Entlassung in die Unabhaengigkeit und haben/hatten somit voelkerrechtlich ein klares Recht auf selbstbestimmung.
Sie haben auch schon viel frueher im Naf-Tal gelebt! Siehe Bild!