Buriram: Mutter erhebt Vorwürfe gegen Lehrer wegen Sexnachrichten

Eine empörte Mutter einer M2 Schülerin aus Buriram ist zu der örtlichen Schule gegangen und hat sich an den Direktor der Schule gewandt, nachdem ihre Tochter von ihrem Sportlehrer mehrmals obszöne Bilder sowie missbräuchliche und manipulative Nachrichten in ihrer LINE Anwendung erhalten hatte.

Bewaffnet mit den Textnachrichten und den Bildern in den LINE Gesprächen ihrer Tochter mit dem Sportlehrer namens „Nern“ suchte sie den Direktor der Schule auf und erklärte ihm, dass der Sportlehrer nicht nur ihre Tochter geschlagen habe sondern ihr auch Nacktbilder zugeschickt und sie zum Sex aufgefordert habe.

Ihre Tochter ist in M2 und ihr Alter wurde nicht genannt. Aber M2 entspricht nach unserem Schulsystem etwa dem Alter von 14 Jahren.

Die 33 Jahre alte Mutter namens Kannaphat wandte sich auch an Sanook und berichtete, dass sie mit ihrem ausländischen Ehemann im Ausland gelebt und ihre Tochter in Obhut einer Großmutter gelassen hatte. Sie war geschockt, als sie zu Besuch kam, um herauszufinden, dass ihre Tochter in der Schule von ihrem Sportlehrer bereits schon hunderte Male geschlagen worden war.

Aber auch im Unterricht soll der Lehrer nicht gerade zimperlich gewesen sein und ebenfalls eine sehr vulgäre Sprache gegenüber den Kindern benutzt haben. Wie weiter berichtet wurde, soll er auch andere Schüler zwischen 100 und 300 Mal angriffen und geschlagen haben. Der Grund für die Schläge war, dass die Schüler ihre Bücher oder ihre Hausaufgaben vergessen oder nicht gemacht hatten.

Am schlimmsten aber waren die grellen Sexnachrichten und obszönen Fotos, die ihr durch die Line-Anwendung an ihr Kind geschickt wurden, berichtet Frau Kannaphat weiter.

Andere Eltern und Verwandte bekräftigten ihre Behauptungen: Allerdings erklärten sie der Mutter, dass sie alle zu viel Angst hätten, um gegen den Lehrer etwas zu unternehmen. Sie befürchten einen Gegenschlag oder weitere Angriffe des Lehrers gegen ihre Kinder. Laut den Angaben der Eltern soll sich der Lehrer bereits seit gut einem Jahr an der Schule befinden und die Kinder belästigen, berichtet Sanook weiter.

Der Direktor der Schule hörte sie die Geschichte von Frau Kannaphat und erklärte ihr, dass er ein Komitee einsetzen und die Anschuldigungen gegen Sportlehrer „Nern“ untersuchen werde. Er möchte damit erreichen, dass sich die Gerechtigkeit für alle betroffenen Seiten durchsetzt.

Sanook versuchte in der Zwischenzeit den Lehrer zu erreichen um mit ihm über die Vorwürfe zu sprechen. Er sagte, er habe im Moment keine Lust, um mit den betroffenen Eltern oder einem Vertreter von Sanook zu sprechen.

Bisher wurde der Name der Schule in den Medien noch nicht erwähnt. Es ist auch weiterhin unklar, ob einer der betroffenen Eltern die Polizei eingeschaltet hat.

 

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