Chiang Mai: Ausschreibung für Strassenbahn-Projekt geplant

Das Ausschreibungsverfahren zum geplanten Straßenbahnprojekt in Chiang Mai, soll gemäß der Regierung im kommenden Jahr eröffnet werden.

Das staatlich-privat getragene Infrastrukturprojekt befindet sich derzeit noch in der Planungsphase, in den nächsten vier bis sechs Monaten soll jedoch bereits ein Umweltverträglichkeitsgutachten durchgeführt werden.

Während der Staat die Kosten für die Haupt­infrastruktur der Stadtbahn trägt, soll die Privatwirtschaft für den operativen Teil, zum Beispiel für Serviceeinrichtungen in und um die Bahnhöfe aufkommen sowie sich an den Kosten für den Bau eines Wartungszentrums beteiligen.

Die Gesamtkosten werden auf 100 Milliarden Baht veranschlagt.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
17. November 2017 3:37 am

Der ÖPNV ist in Thailand vollkommen vernachlässigt worden
und von den vielen Grossprojekten ist im Gegensatz zu den
grossspurigen Ankündigungen noch KEINES operabel.
Ich möchte nur an das grosse Desaster mit dem Airport Express/City Link
erinnern. Dort fuhr man erst 2 Jahre lang “Testfahrten” ohne Passagiere
wohl um den Spieltrieb der Unverantwortlichen zu befriedigen.
Als der Spasszug dann endlich freigegeben wurde, stellte man fest
dass es an KEINEM Bahnhof eine Anbindung an Bus oder Boot
gab und der Passagier erst einen Spiessrutenlauf durch Wegelagerer
(Taxi,TukTuk,Motosai Fahrer) auf unbefestigtem Gelände machen musste
um in den Bus oder das Boot umsteigen zu können.
Die BTS Verlängerungen wurden und werden von Taxi und Condo Mafia
um Jahre verzögert!
Jetzt plant auch Phuket und Chiang Mai eine “Tram”.
Ich kenne die lokalen Verhältnisse nicht und bin mal gespannt
was dabei herauskommt.
Ich möchte demgegenüber mal ein Land stellen welches absolut vorbildlich
in der Entwicklung des ÖPNV
gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerungist.

Dieses Land ist Luxemburg.Dort gibt es mehr Autos als Menschen!
Der Luxemburger liebt sein Won und lässt sich von keiner Regierung
am Autofahren hindern. Er fährt sich auch im eigenen Auto zum Friedhof!

In Luxemburg gibt es natürlich de Greng aber die hatten viel kleinere
Prozentzahlen als die Grünen in Deutschland!
Dafür waren sie viel aktiver auf dem Gebiet Umweltschutz und ÖPNV.
Dieser wilde Haufen Körnerfresser schaffte dass in Luxemburg
praktisch aus dem Nichts innerhalb von wenigen Jahren ein Bus und
Bahn Netzwerk aufgebaut wurde welches Beispielhaft ist.
Heute ist jedem Stadtbewohner garantiert dass er nicht mehr als 200m
zur Bushaltestelle/Bahnhof hat und jedem Landbewohner dass er
nicht mehr als 400m hat und die Busse fahren je nach Strecke
alle 5-20 Minuten! Dazu gibt es ein unschlagbar günstiges Umweltticket
(60€/Monat für jeden, kostenlos für Familien und Niedrigverdiener)
Die Busse sind modernst.Meist luxuriöse Reisebusse mit Elektro/Hybrid
oder Brennstoffzellen Antrieb.Anfänglich wurde dieser First Class ÖPNV
nicht angenommen . Nur Schüler, Hausfrauen und Alte Leute benutzten ihn.
Heute fährt fast jeder mit dem ÖPNV weil es in der Stadt keine Parkplätze gibt.
An den meisten Haltestellen gibt es City Bikes.
Seit wenigen Jahren sind die Greng auch in der Stadtregierung und haben
zusammen der damaligen Schwarz/Roten Staatsregierung Juncker
die TRAM geplant und gegen den Wiederstand der Anwohner durchgesetzt.
16 km sind geplant 6,3 km vor der geplanten Zeit schon fertig!
Im September 2016 waren schon erste Open Day Probefahrten möglich. Siehe Bild!

Obwohl das Terrain viel schwieriger und das Land viel teurer als in Chiang Mai ist
und ein einzelner meist portugiesischer Bauarbeiter in Luxemburg mehr verdient
als ein ganzer Bautrupp in Thailand sind die Gesamtkosten der Tram billiger
als in CNX . Dafür herrscht in LUX auch Transparenz und Preiswettbewerb
bei öffentlichen Ausschreibungen. In Thailand schwätzt man nur immer davon
um von der Realität abzulenken.