Dutzende Thailänderinnen in Japan wegen Drogenhandel festgenommen

Nach Angaben der Königlich-Thailändischen Botschaft in Tokio wurden in den letzten Jahren “Dutzende” Thais bei der Einreise nach Japan wegen des Schmuggels illegaler Drogen verhaftet.

Konkrete Zahlen nannte die Botschaft nicht, erklärte aber, dass es sich in zunehmendem Maße um Frauen zwischen 20 und 35 Jahre handele, die sich bewusst — oder auch unbewusst — als Kurier betätigen würden.

In den meisten Fällen seien sie von Afrikanern mit Wohnsitz in Thailand angeheuert worden, um die Drogen nach Japan zu transportieren.

Laut Botschaft gibt es auch Fälle, in denen die Frauen getäuscht wurden und gegen Bezahlung Gegenstände transportierten, in denen Drogen versteckt waren, von denen sie nichts wussten. “Diese Art von Täuschung ist allerdings sehr schwer zu beweisen und in den meisten Fällen wird von den Behörden der Kurier zur Rechenschaft gezogen”, sagte ein Vertreter der Botschaft.

Angeblich sollen die Aktivitäten zugenommen haben, seitdem Japan auf Visa für Thais verzichtet, die das Land weniger als 15 Tage bereisen. Die Botschaft weist darauf hin, dass Personen, bei denen Drogen gefunden werden, sich in Japan auf Haftstrafen von mindestens 10 Jahren und Geldstrafen von etwa drei Millionen Yen (etwa 876.000 Baht) gefasst machen müssen.

“Wir warnen daher alle thailändischen Reisenden davon, sich nicht von anderen Leuten überreden zu lassen, irgendwelche Dinge für fremde Personen im Ausland mitzunehmen”, hieß es seitens der Botschaft.

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