Nakhon Nayok: Militär erklärt Ablauf über den Tod des Kadetten

Nachdem sich die Familie von Pakapong Tanyakan, dem angeblich an einem Herzversagen gestorbenen Militär Kadetten an die Polizei und an die Öffentlichkeit gewandt haben, hat sich jetzt auch das Militär zu Wort gemeldet und am Mittwoch den 22. November Aufnahmen der Sicherheitskameras aus der Vorbereitungsschule der Streitkräfteakademien veröffentlicht. STIN berichtete hier.

Hier wurde der Kadett noch Stunden vor seinem Tod behandelt. Dies war das erste Mal, dass die Vorbereitungsschule der Streitkräfteakademien die Aufnahmen veröffentlichte, nachdem die Eltern des toten Schülers eine Erklärung von der Schule über die eigentliche Ursache des Todes ihres Sohnes am 17. Oktober verlangten.

Die erste Aufnahme um 9.30 Uhr zeigt, wie der Kadett Pakapong von der medizinischen Einrichtung zu seiner Unterkunft im 2. Kadettenbataillon geht, um seine persönlichen Sachen abzuholen und anschließend zur medizinischen Abteilung zurückzukehren. Dann fiel er am Fuß der Treppe in Ohnmacht und wurde zur Behandlung in ein Zimmer gebracht. Nachdem er sich erholt hatte, wurde er von dem Personal in die medizinische Abteilung eingeliefert.

14.12 Uhr. Hier wurde der Kadett zusammen mit dem stellvertretenden Direktor der medizinischen Abteilung, Oberst Yuporn, bei einem Gespräch auf dem Flur der medizinischen Abteilung aufgenommen. Später gingen beide zusammen in ein Besprechungszimmer, um sich dort etwa 30 Minuten lang über den Gesundheitszustand von Kadett Pakapong zu unterhalten.

15.13 Uhr. Die Aufnahmen zeigen Oberst Yuporn, der sich am Telefon mit der Mutter des Kadetten unterhält. Dann kommt Pakapong hinzu und Oberst Yuporn überreicht ihm das Telefon, damit er selber mit seiner Mutter sprechen kann. Dabei spricht der Kadett etwa 12 Minuten mit seiner Mutter.

15.24 Uhr. Kadett Pakapong beendete das Gespräch mit seiner Mutter und geht zurück in seinen Rehabilitationsraum. Dabei ist auf den Aufnahmen deutlich zu sehen, wie er seine rechte Hand auf seine Brust drückt.

15.25 Uhr. Auch als der Kadett eine Minute später sein Zimmer betritt, drück er noch immer seine Hand gegen seine Brust.

15.32 Uhr. Pakapong verlässt sein Zimmer, um mit einem Offizier zu sprechen. Anschließend kehrt er wieder auf sein Zimmer zurück.

15.41 Uhr. Major Watcharin wurde vom Vater des Kadetten Pakapong gebeten, ein Handy zum Kadetten zu bringen, damit sie sich unterhalten konnten. Als er den Raum betrat, sah Major Watcharin, dass Pakkapong kurz davor war zusammenzubrechen. Er eilte ihm sofort zu Hilfe und alarmierte gleichzeitig weitere Offiziere und die Ärzte der Abteilung.

16.11 Uhr. Kadett Pakapong wurde auf eine Bahre gelegt und wird in Begleitung von Beamten der medizinischen Abteilung in ein Krankenhaus in der Militär Schule gebracht.

Weitere Angaben, insbesondere, warum dem Kadetten mehrere Organe entnommen wurden, konnten bisher noch nicht geklärt werden.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Nakhon Nayok: Militär erklärt Ablauf über den Tod des Kadetten

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    Prayut defends military ‘punishment’
    https://www.bangkokpost.com/news/politics/1365767/prayut-defends-military-punishment

    Das Militaer ist kein Maedchenpensionat, aber auch Soldaten haben Menschenrechte!

    Ich habe jetzt schon mehrmals geschrieben, UEBERALL in der Welt MUESSEN ehemalige Kindersoldaten resozialisiert, entschaedigt und umgehend entlassen werden, dann wuerde sich vieles zum Guten aendern.

    • STIN STIN sagt:

      Prayut defends military ‘punishment’
      https://www.bangkokpost.com/news/politics/1365767/prayut-defends-military-punishment

      Das Militaer ist kein Maedchenpensionat, aber auch Soldaten haben Menschenrechte!

      Ich habe jetzt schon mehrmals geschrieben, UEBERALL in der Welt
      MUESSEN ehemalige Kindersoldaten resozialisiert, entschaedigt und
      umgehend entlassen werden, dann wuerde sich vieles zum Guten aendern.

      wenn die wollen, werden sie sowieso entlassen. Die können ja jederzeit aussteigen.
      Aber wenn die nicht wollen – einfach rauszuwerfen, halte ich für nicht in Ordnung.
      Nicht alle Kindersoldaten sind resozialisierungsbedürftig.

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Am meisten irritiert mich, mindestens 4 Sicherheitskameras haben ueber 6 Std zu 100% funktioniert und das beim Militaer. Warum gibt es eigentlich beim Militaer eine so hohe Abdeckung?
    Unklar bleibt, warum der Soldat in so einer , …. IntensivBehandlung war?! WAS hatte man ihm angetan?!
    Frage zum Bericht:

    15.13 Uhr. Die Aufnahmen zeigen Oberst Yuporn, der sich am Telefon mit der Mutter des Kadetten unterhält. Dann kommt Pakapong hinzu und Oberst Yuporn überreicht ihm das Telefon, damit er selber mit seiner Mutter sprechen kann. Dabei spricht der Kadett etwa 12 Minuten mit seiner Mutter.

    15.24 Uhr. Kadett Pakapong beendete das Gespräch mit seiner Mutter….

    15.13 Uhr+x Min Oberst spricht mit Mutter, +12 Min Kadett spricht mit Mutter
    = 15.25+x Min
    Tatsaechlich wurde das Gespraech aber schon um 15.24 Uhr beendet! Fehlen 1+x Min!!! 🙄

    Als ABC-AbwehrFw , kam mir bei dem Bericht, sofort …..

    Strahlenkrankheit
    https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenkrankheit

    …. in den Sinn.
    Da es beim Militaer, keine AtomWaffen, Atom-UBoote, … gibt, blieben da eigentlich nur RoentgenGeraete oder MikroWelle, wie sie Putin gegen die Amis eingesetzt hat.

    Da hier mal das Geruecht umging, man haette an Kontrollstellen Fahrzeuge auf Waffen + Drogen durchleuchtet, ohne Fahrer und Passagiere aussteigen zu lassen?!!!
    Ich hatte deswegen mal gedacht, die hohe Zahl von …. Augenblendungen/blindheit, auch bei Farangs, kaeme davon. Meine Vermutung Fahrer meist rechtes Auge, Beifahrer meist linkes Auge, konnte ich wegen zu wenig Daten nicht untermauern.
    Auch wenn diese Geraete auf den Strassen wohl nicht mehr eingesetzt werden, sollten sie noch vorhanden sein. Man kann nur hoffen, Kranke und Gesunde haben keinen Zugriff darauf!
    Es gibt aber auch noch eine, …. Versuchseinrichtung, wo Radioaktivitaet im “Spiel” ist!??

    An dem Tag, an dem Pakapong eingeäschert werden sollte, absolvierten seine Klassenkameraden eine phantastische Übung zu seinen Ehren, und der Direktor der Akademie, General Major Kanokpong, sagte, es werde untersucht, ob der Kadett an einem Spiel gestorben sei.
    http://www.schoenes-thailand.at/Archive/19974

    Und wie heisst dieses “Spiel”?

    “Ich musste dabei mit Beleidigungen von anderen Leuten und mir selbst kämpfen. Ich habe mich selbst beleidigt, dass ich ein Schwein im echten Feld, aber ein Löwe im Übungsfeld bin. Wenn ich trainiere, mache ich meinen Job gut, aber wenn ich es wirklich tun muss, scheitere ich leider sehr oft”, schreibt er weiter.http://www.schoenes-thailand.at/Archive/19974

    Verstehe ich nicht, trotzdem laeuft es mir eiskalt den Ruecken runter.

    • STIN STIN sagt:

      Und wie heisst dieses “Spiel”?

      “Ich musste dabei mit Beleidigungen von anderen Leuten und mir selbst kämpfen. Ich habe mich selbst beleidigt, dass ich ein Schwein im echten Feld, aber ein Löwe im Übungsfeld bin. Wenn ich trainiere, mache ich meinen Job gut, aber wenn ich es wirklich tun muss, scheitere ich leider sehr oft”, schreibt er weiter.http://www.schoenes-thailand.at/Archive/19974

      Verstehe ich nicht, trotzdem laeuft es mir eiskalt den Ruecken runter.

      heb dir das auf, es kommt noch schlimmer. Sonst hast du am RÜcken keinen Platz mehr, wo es dir dann eiskalt runterlaufen könnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)