Strom wird immer billiger – nun weiterer Durchbruch bei der Speichertechnik

(STIN) Thailands Energielandschaft wächst kontinuierlich in eine breitere Struktur. Die Ausschreibung 2016 des Solarschemas für Regierungseinheiten und Agrarkooperativen über 600 MW hat über 35 Milliarden Baht an Investitionen gebracht.

Die deutsche GE Renewable Energy investiert nun über 140 Milliarden US$ in einen Mega-Windpark in Thailand. Damit wird Thailand zum Frontrunner für Erneuerbare Energien in ASEAN. Der laufende “Power Development Plan 2015-2036” untermauert diesen Anspruch auch langfristig.

Bis zum Jahr 2036 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der nationalen Energieerzeugung auf 15 bis 20% gegenüber knapp 10% zum Jahresanfang 2015 steigen. Die Solarenergie soll hierbei mit 6.000 Megawatt (MW) die Hauptquelle darstellen.

Bis voriges Jahr war das grösste Problem bei den Erneuerbaren Energien, die Speicherkapazitäten. Nun scheint auch hier ein Durchbruch gelungen zu sein.

Riesige Salzkavernen könnten schon bald Strom aus Windkraftanlagen speichern – die grösste Batterie der Welt wurde gerade erfolgreich getestet. Seine Bewährungsprobe im Labor hat das revolutionäre Prinzip bestanden.

Wie die Energiewende praktisch gelingen kann, das wollen sie in Pfinztal ausprobieren. In der baden-württembergischen Gemeinde nehmen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie gerade eine Anlage in Betrieb, die es in sich hat: Ein Windrad mit hundert Metern Nabenhöhe auf dem Hummelberg vor den Toren des Ortes erzeugt Strom – und eine riesige Batterie auf dem Institutsgelände speichert die Energie, die dabei produziert wird.

Mit dem 20-Megawattstunden-Speicher – und ein paar zusätzlichen Solarmodulen – wollen sich die Fraunhofer-Forscher den Traum von der Energieautarkie erfüllen. Genug sauber erzeugter, eigenproduzierter Strom soll immer dann zur Verfügung stehen, wenn er benötigt wird.

Denn das ist eines der Kernprobleme der Energiewende: Strom aus erneuerbaren Quellen lässt sich schon jetzt billig herstellen. Wenn die Witterungsverhältnisse passen, wenn also der Wind weht oder die Sonne scheint. Oder beides.

Was also tun? Wasserstoffgas lässt sich aus überschüssigem Strom gewinnen. Doch das Verfahren ist nicht besonders effizient. Pumpspeicherkraftwerke können Wasser in stromreichen Zeiten in höher gelegene Becken pumpen und später über Generatoren wieder herabrieseln lassen.

Doch neue Anlagen sind kaum durchzusetzen. Zwar wird über die Nutzung alter Kohlezechen als Pumpspeichernachgedacht – aber praktisch passiert ist bisher nichts. Genau wie bei geplanten Pumpspeichern am Meeresgrund.

Und noch einen Vorteil haben die neu entwickelten Batterien: Die Speicherleistung wird nur durch die Größe der Elektrolytspeicher begrenzt – in Pfinztal also durch das Volumen der Tanks und beim geplanten EWE-Projekt durch die Größe der Kavernen im Salzstock. Und die sind so um die 100.000 Kubikmeter groß.

Weltweit sind die “Erneuerbaren Energien” auf dem Vormarsch und sollen Wasserkraftwerke, die kaum mehr durchzusetzen sind, Kohle und AKW´s ablösen.
Man rechnet im Jahr 2050 – bis 50% des Weltbedarfs über “Erneuerbare Energien” laufen werden. Viele Staaten werden das jedoch schon lange vorher erreichen.

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SF
Gast
SF
21. September 2019 4:16 am

Wieso zensieren Sie das!?

STIN: Legt man mir nahe, das ich umsiedeln muss, weil in meinem Gebiet ein Wasser-KW, Staudamm usw.
entstehen soll. Kram ich meine ARAG-Rechtschuztversicherung raus und blockiere mit einstweiligen
Verfügungen, Klagen das Projekt bis zum St. Nimmerleinstag.

xxxxxxxxxxxxxxx zensiert – sinnbefreit

Ich glaube IHNEN sofort, dass SIE das machen! Sie sollten aber vorher pruefen ob die Versicherung das uebernimmt!

Natuerlich hat der Einzelne Rechte, aber wenn das Allgemeininteresse ueberwiegt, fuehrt das zwar zu Zeitverzoegerungen, aber hinten wird doch gebaut.

Aber in dieser Zeit werden eben unendlich viele PV-Anlagen verkauft, bevor die Bombe platzt!

Und diese Zeit verschafft die LP+HF den Unternehmen und wird dafuer bezahlt. Die muessen ja auch von etwas leben!

 STIN sagt:

20. September 2019 um 9:54 pm

Da vor diesem Artikel (STIN) davor steht, ist der Müll von Ihnen!?

die Infos stammen aus mehreren Medien. Ne, kein Müll – Fakten.

Dann sollten Sie Links dafuer angeben, das verlangen Sie auch von mir!

Ich denke, das koennen Sie nicht!

Storm wird zum Ladenhüter – man produziert auch in DACH mehr als man benötigt.

Ja, man verschenkt PV +Windstrom nach Holland

richtig, weil die Strom-Trassen in den Süden von D fehlen. Werden nun wohl gebaut, dann kann
der Strom vom windigen Norden landesweit verteilt werden.

Dann steigen die Netzkosten noch mehr und DAS zahlt der Kunde im Gesamtpreis mit. Fuer wie bloed halten Sie denn Ihre Leser?

Sie verdrehen VORSÄTZLICH(!!!), in dem Sie nur den reinen Strompreis angeben.

Darauf kommen aber 79% Steuern, Gebühren, Leitungskosten, Speicherkosten, …., die hauptsächlich durch Windkraft und PV entstehen!

ne, hier verdreht die Regierung.

Ich gebe das an, was ich tatsächlich bezahle – nicht den Strompreis alleine, auch Cashback mit dem die Privaten die
Bundesnetzagentur und die Mindestpreise austricksen.
Wenn ich also 1000 EUR im Jahr zahle, für unser Office in Aachen, dann muss ich die 300 EUR, die ich bei Abschluss des Vertrages und
am Ende erhalte – von den 1000 EUR abziehen. Also zahle ich bei aktuell Stromio GmbH ca 700 EUR Strom im Jahr.
Bei den staatlichen Versorgern würde es micht 1100 EUR kosten. Weil ich keine 300 EUR Cash erhalte.

Nein, einfach ignorieren.

DAS ist alles im Bereich des Preises und der macht nur21% der Gesamtgebuehr aus,  die der Buerger zahlen muss!

1. Was kostet Strom in Deutschland?

Im Jahr 2018 kostete eine Kilowattstunde (kWh) Strom in Deutschland durchschnittlich 29,42 Cent. Im Vergleich zum Vorjahr (29,2 Cent) ist der Strompreis damit um 0,9 Prozent teurer geworden. Die Preiserhöhung folgt dem Trend: In den vergangenen 15 Jahren ist der Strompreis um ganze 81 Prozent angestiegen. Die Strompreisentwicklung zeigt also deutlich nach oben.

 

2. Wie setzt sich der Strompreis pro kWh 2018 zusammen?

Der Strompreis von 29,42 Cent pro kWh setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen:

54,3 Prozent für Steuern, Abgaben und Umlagen
24,7 Prozent für die Nutzung der Stromnetze des Netzbetreibers
21 Prozent an Stromanbieter für Stromerzeugung und Vertrieb
Eine genauere Aufschlüsselung über die einzelnen Bestandteile der Kosten für eine Kilowattstunde Strom liefert diese Grafik des Strom-Reports.

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/strompreis/

SF
Gast
SF
27. September 2019 2:39 am
Reply to  STIN

Upps, man kann direktantworten!

Diese Verdreherei habe ich ausfuehrlich beantwortet, die Antwort wurde aber geloescht!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
4. Dezember 2017 12:17 pm

emi_rambus: ein neuer Staudamm eingeweiht. Der erste von R10

Unsinn. Der Sohn hat den von seinem verstorbenen Vater Rama IX initiierten (fertigen) Staudamm eingeweiht. Dadurch wird es kein “neuer” Staudamm “von R10”, wie Sie behaupten – es ist und bleibt ein Staudamm aus alten Zeiten.

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
4. Dezember 2017 12:10 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>,

:Liar: Gestern wurde ein neuer Staudamm eingeweiht. Der erste von R10!! 🙂

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
23. November 2017 1:05 pm

Zitat:
“Weltweit sind die ‘Erneuerbaren Energien’ auf dem Vormarsch”

… und das ist auch gut so.

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
23. November 2017 1:00 pm

Augenwischerei hoch drei!!!!

SF
Gast
SF
20. September 2019 8:54 pm
Reply to  STIN

Da vor diesem Artikel (STIN) davor steht, ist der Müll von Ihnen!?

 

STIN sagt:
23. November 2017 um 1:09 pm
SF: Augenwischerei hoch drei!!!!

STIN: ne, hab das gecheckt. Strom ist bei uns hier billiger geworden. Soll noch billiger werden.

:Liar: siehe unten!

Storm wird zum Ladenhüter – man produziert auch in DACH mehr als man benötigt.

Ja, man verschenkt PV +Windstrom nach Holland

Ich zahle jetzt nach ca 10 Jahren, weniger Stromrechnung, als noch vor 10 Jahren in DACH.

:Liar:

 

1. Was kostet Strom in Deutschland?

Im Jahr 2018 kostete eine Kilowattstunde (kWh) Strom in Deutschland durchschnittlich 29,42 Cent. Im Vergleich zum Vorjahr (29,2 Cent) ist der Strompreis damit um 0,9 Prozent teurer geworden. Die Preiserhöhung folgt dem Trend: In den vergangenen 15 Jahren ist der Strompreis um ganze 81 Prozent angestiegen. Die Strompreisentwicklung zeigt also deutlich nach oben.

 

2. Wie setzt sich der Strompreis pro kWh 2018 zusammen?

Der Strompreis von 29,42 Cent pro kWh setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen:

54,3 Prozent für Steuern, Abgaben und Umlagen
24,7 Prozent für die Nutzung der Stromnetze des Netzbetreibers
21 Prozent an Stromanbieter für Stromerzeugung und Vertrieb
Eine genauere Aufschlüsselung über die einzelnen Bestandteile der Kosten für eine Kilowattstunde Strom liefert diese Grafik des Strom-Reports.

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/strompreis/

Ich weiß echt nicht, wie oft ich das hier jetzt schon belegt habe!

In den letzten 15Jahren Anstieg um 81%!!!!

Sie verdrehen VORSÄTZLICH(!!!), in dem Sie nur den reinen Strompreis angeben.

Darauf kommen aber 79% Steuern, Gebühren, Leitungskosten, Speicherkosten,  …., die hauptsächlich durch Windkraft und PV entstehen!

 

Das wird schon…..

In dem Artikel wird auch deutlich, das Wasser-KW kaum mehr durchzubringen sind.

Der Artikel ist von Ihnen, also braucht man auf diese Verdreherei nicht viel zu geben!

STIN: Legt man mir nahe, das ich umsiedeln muss, weil in meinem Gebiet ein Wasser-KW, Staudamm usw.
entstehen soll. Kram ich meine ARAG-Rechtschuztversicherung raus und blockiere mit einstweiligen
Verfügungen, Klagen das Projekt bis zum St. Nimmerleinstag.

xxxxxxxxxxxxxxx zensiert – sinnbefreit