Kabinett wurde umgebildet – viele neue Minister

18 Kabinettsposten wurden umgebildet, zehn neue Minister sitzen im Kabinett. Vor allem hat sich im Zuständigkeitsbereich Wirtschaft einiges getan.

Die Liste mit den neuen Namen wurden gestern in der Royal Gazette veröffentlicht. Unter anderem gab es folgende Änderungen: Landwirtschaftsminister General Chatchai Sarikulya wird Vizepremierminister. Ersetzt wird er durch Grusada Boonrach, bislang Staatssekretär im Innenministerium.

Justizminister Suwaphan Tanyuvardhaha wird Minister im Büro des Premierministers. General Chanchai Changmonkol wird Vizeverteidigungsminister.

Weerasak Kowsurat, früher einmal Minister für Tourismus und Sport, erhält dieses Amt.

Energieminister General Anantaporn Kanjanarat wird Minister für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit. Sein Amt übernimmt Siri Jiraphongphan vom Petroleum Institute of Thailand.

Vizewirtschaftsminister Sontirat Sontijirawong wird Wirtschaftsminister. Justizminister wird General Prajin Juntong. Arbeitsminister wird Polizeigeneral Adul Sangsinkeo. Der neue Forschungsminister ist Suvit Maesincee. Industrieminister wird der Staatssekretär im Industrieministerium, Somchai Harnhirun.

Zahlreiche Minister verloren ihren Posten, unter ihnen auch die Tourismusministerin Kobkarn Wattanavrangkul.

Bei der Kabinettsumbildung hatten wirtschaftliche Belange Vorrang, die Regierung habe damit auf Kritik und schlechte Umfrageergebnisse in Bezug auf die Wirtschaftspolitik reagiert, hieß es.

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Raoul Duarte
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Raoul Duarte
26. November 2017 10:00 am

berndgrimm: Schliesslich ist Thaksin für die heutige Militärdiktatur verantwortlich.

Unsinn.

Bitte keine Verschwörungs-Theorien, die Sie nicht beweisen können, einstellen.

Die terroristischen Verbrechen der (angeblich “roten”) Helfershelfer des vor seiner rechtskräftig gewordenen Gefängnisstrafe ins Ausland geflüchteten Kriminellen waren (und sind) für die jetzige Regierung verantwortlich.

Thaksin war (zum Glück) längst im Ausland und hatte schon 2014 hinnehmen müssen, daß immer mehr seiner früheren “AnhängerInnen” nicht mehr zu ihm standen und selbst seine Hardcore-Hetzer mit ihren ständigen Aufrufen zum “Bürgerkrieg” nicht mehr gehört wurden.

Es ist schon einiges getan worden, um ein Unrechtsregime wie die der Shinawatras im heutigen Thailand zu verhindern – und es wird weitergehen in dem Bemühen, die Kleptokraten für immer davon abzuhalten, das Ausplündern des Landes und der Bevölkerung fortzusetzen.

Und das ist auch gut so.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
26. November 2017 2:57 am

Prayuths buchstäblich Letztes Aufgebot enthält weniger Zivilisten
dafür offensichtlich mehr Thaksinlakaien.

Arbeitsminister wird Polizeigeneral Adul Sangsinkeo

dies war der letzte Polizeichef Yinglucks.
Es macht Sinn wenn Thaksin und Prayuth zusammenarbeiten.
Schliesslich ist Thaksin für die heutige Militärdiktatur verantwortlich.
Ohne den Versuch mittels Zweidrittelmehrheit im Parlament
sich einen Persilschein für eine mögliche Rückkehr nach Thailand zu holen
hätte es keine Suthepschen Volksmärsche gegeben.
Und Prayuth ist verantwortlich dafür dass bei der nächsten “Wahl”
wahrscheinlich wieder eine Thaksin Marionette gewinnt.
Oder eine gemeinsam ausgeschnapste Militär Marionette.
Welches beides nicht gut für eine weitere Entwicklung Thailands
zu einem Rechtsstaat wäre.