2017 wird ein Horror-Jahr im Bereich Verkehrstote/Unfälle

Neue Statistiken, die von der Do not Drink Drive Foundation veröffentlicht wurden, haben ergeben, dass die Zahl der auf Thailands Straßen getöteten Menschen im Jahr 2017 stark angestiegen ist. Die Stiftung erklärte, dass bereits in diesem Jahr fast 2.500 mehr Menschen auf den Straßen Thailands getötet wurden, verglichen mit 2016.

Im Durchschnitt werden auf Thailands Straße jeden Tag 61 Menschen getötet, sagte die Stiftung. Im Jahr 2016 wurden 9.666 Menschen bei einem Verkehrsunfall tot aufgefunden. Doch im Jahr 2017 springt diese Zahl auf 12.078 Tote.

Und diese Zahl wird letztendlich wesentlich höher ausfallen, da die neuesten Statistiken nur für Verkehrsteilnehmer, die am Unfallort für tot erklärt wurden, berücksichtigen, erklärte die Thai News Agency .

Die Statistiken berücksichtigen nicht die Personen, die auf dem Weg hin oder später im Krankenhaus an einem Verkehrsunfall gestorben sind. Die Stiftung sagte, dies ist, weil diese Statistiken erst gegen Ende des Jahres verfügbar sein werden.

Anfang dieses Monats wurde enthüllt, dass die Gesamtzahl der Todesopfer im Jahr 2016 bei 22.356 lag – das waren 2.877 mehr als 2015 (19.479).

Mit diesen letzten Stats, die im November veröffentlicht werden, sind auch Zahlen für den Neujahrsfeiertag nicht enthalten, der zusammen mit dem Songkran Festival normalerweise eine Spitze in Verkehrsunfällen und Todesfällen sieht.

Diese verheerenden Statistiken kommen trotz zahlreicher Maßnahmen, die die Regierung eingeführt hat, um zu versuchen, Todesfälle auf Thailands Straßen zu verringern. Eine solche Maßnahme, die Anfang dieses Jahres eingeführt wurde, bestand darin, Personen zu verbieten, auf dem Ladungsbereich eines Pickups mitzufahren.

Der Bericht der Thailändischen Nachrichtenagentur hebt jedoch die Anzahl der Minivans hervor, die in diesem Jahr ebenfalls Gegenstand einer verstärkten Regulierung waren und an den Todesfällen in Thailand beteiligt sind.

Es gab 217 Minivanunfälle zwischen Januar und September 2017, verglichen mit 226 in 2016 insgesamt. Der Bericht sagt, dass bereits in diesem Jahr 107 Menschen bei Minivanunfällen ums Leben kamen, im Vergleich zu 130 Toten im Jahr 2016.

Es ist jedoch nicht bekannt, ob diese Statistik die 15 Personen enthält, die am Donnerstag und Freitag letzte Woche in Minivanunfällen in Singburi und Saraburi starben . Schlechte Wartung von Minivans, platzende Reifen, Brände, Einschlafen beim Fahren und Geschwindigkeitsübertretungen gehören zu den Hauptursachen für Minivan-Unfälle.

Der Generalsekretär der Stiftung, Dr. Taejing Siripanich, sagte, dass die Verkehrsregeln in Thailand und die Denkweise der Fahrer Schuld daran seien. Er sagte, dass Fahrer in Thailand regelmäßig unter Alkoholeinfluss fahren, ihr Smartphone hinter dem Lenkrad benutzen und beim Fahren wenig Rücksicht auf andere nehmen.

Er sagte auch, dass die Menschen keine Angst davor hätten, Verkehrsregeln zu brechen, und forderten die Polizei und die dazugehörigen Behörden auf, die Fahrer, die gegen das Gesetz verstoßen, hart zu bestrafen.

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5 Antworten zu 2017 wird ein Horror-Jahr im Bereich Verkehrstote/Unfälle

  1. emi_rambus,

    In Phuket hat man die VTs und unfaelle von 2007 bis 2016 halbiert.
    In anderen Provinzen ist es aehnlich. Einige schaffen es sogar schneller.

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Er sagte, dass Fahrer in Thailand regelmäßig unter Alkoholeinfluss fahren

    Da will ich mal eine Geschichte zum Besten geben.
    Neulich auf einer FamilienFeier, zig Tische mit jeweils 8 Personen. Lecker Essen und ich bekam immer mehr Hunger, weil sich in TH(??) wohl die Regel breit macht, Reis kommt erst zum Schluss!?
    Auf jedem Tisch stand auch eine Flasche “PrimaSprit”.
    Wir sassen mit zwei Frau und einem Maedchen und einem netten jungen Mann zusammen. Die vier kannten sich gehoerten aber nicht zusammen.
    Der junge Mann, Besitzer einer GummiPlantage (ohne Angestellte) hatte die Flasche fuer sich alleine, die einzige “Konkurrenz” war ich. Er bot mir zweimal etwas an, aber ich lehnte ab.
    Es war uebrigens noch heller Tag.
    Sie kannten uns vom Sehen, als wir noch in den Bergen wohnten, wohin sie (40km entfernt) noch zurueck muessten, der junge Mann alleine mit dem Moped.
    Vorsichtig stellte ich ein paar Fragen in die Richtung und es wurde mir klar, er wuerde die Flasche nicht mit einem Rest nach hause nehmen.
    Ich nahm mir etwas Cola und liess mir einen Drehverschluss voll, von der Droehnung eingiessen.
    Ich ueberlegte ob ich ihm “helfen” sollte und meine wuerde das Auto zurueckfahren.
    Ich schaute mich um und sah mehrere reine Maennertische, die sich wohl einige Flaschen von Nicht-TrinkerTischen organisiert hatten, viele von denen kannte ich, …. ne , da waere ich ueberfordert gewesen, zumal dann meine Frau bei Kontrolle Gefahr gelaufen waere, mit einem Betrunkenen im Auto, den Fuehrerschein zu verlieren (Das bescheuertste “Gesetz”, von dem ich je gehoert habe).
    Nachdem dann der FriedRice durch war, gab es grosse Aufbruchstimmung. Er hatte noch etwa 1/2 Flasche. Ausser ihm, waren vielleicht noch 20 Maenner, die selbst fahren mussten und wohl ueber 1,2‰ hatten.
    Es war aber auch absehbar, die fuhren jetzt alle mit den Resten in eine Karaoke oder zur “Massage”.
    Ich habe hier in der Stadt zweimal das Moped stehen lassen und bin zu Fuss nach hause (in den Aussenbereich etwa 3km), weil es mit einbrechender Dunkelheit kein Mopedtaxi mehr gab. DAS war fuer mich grundsaetzlich kein Problem, habe ich in D oefters gemacht.
    Aber in TH war das ein sehr grosses Problem. Die Hunde sind so scharf gemacht auf Wanderarbeiter (Fussgaenger + Radfahrer) das konnte man voll vergessen!

    Eine Loesung habe ich da jetzt auch nicht!!
    Vielleicht sollte es nur noch Kleinstflaschen (=M150) geben, die jeder persoenlich beim Empfang, mit entsprechender Ermahnung bekommt. Frauen und sonstige Nichttrinker lehnen natuerlich ab und Nachschub gibt es nicht!?????
    ODER nur an den nuechternen Fahrer!!!

  3. berndgrimm: Tolle Kamera! Da grinste er und sagte: Ja, aber funktioniert nicht.
    So ist das reale Amazing Thailand!

    DANN gehoert der Beschaffer in den Bau.
    ODER der TU! Besser gleich den TO ( technischer Offizier).
    Aber wahrscheinlich gibt es den gar nicht in TH.
    😥

  4. Avatar emi_rambus sagt:

    Im Durchschnitt werden auf Thailands Straße jeden Tag 61 Menschen getötet, sagte die Stiftung. Im Jahr 2016 wurden 9.666 Menschen bei einem Verkehrsunfall tot aufgefunden. Doch im Jahr 2017 springt diese Zahl auf 12.078 Tote.

    Was denn jetzt??
    61 taeglich sind 22.265VTs/a> Es waren aber mal 25.000!?
    Und was sollen da jetzt 12.078 und 9.666?
    Schon etwas viel Verwirrung!!
    130 Bustote sind natuerlich 130 Tote zuviel, aber sind auchg gerademal 0,5% der GesamtToten. Und bei den sonstigen 99,5% hat die ReformRegierung beachtliche Erfolge bei der Reduzierung!

  5. Avatar berndgrimm sagt:

    Der Generalsekretär der Stiftung, Dr. Taejing Siripanich, sagte, dass die Verkehrsregeln in Thailand und die Denkweise der Fahrer Schuld daran seien. Er sagte, dass Fahrer in Thailand regelmäßig unter Alkoholeinfluss fahren, ihr Smartphone hinter dem Lenkrad benutzen und beim Fahren wenig Rücksicht auf andere nehmen.

    Er sagte auch, dass die Menschen keine Angst davor hätten, Verkehrsregeln zu brechen, und forderten die Polizei und die dazugehörigen Behörden auf, die Fahrer, die gegen das Gesetz verstoßen, hart zu bestrafen.

    Genau dass ist es und da es hier keine Polizei gibt wird sich da auch
    nicht viel ändern.
    Es ist müssig sich über die Todeszahlen Statistik und eventuelle Fahrprüfungen
    zu streiten.
    Wer sich wie ich die Situation auf den Strassen täglich nicht nur als
    Autofahrer sondern auch als Radfahrer und Fussgänger ansieht
    wundert sich eh dass es nicht noch viel mehr Tote und Verletzte gibt.
    Und diese “gute” Militärdiktatur tut nix um diese Situation zu ändern.
    Viele Ankündigungen neue Gesetze und Verordnungen aber
    überhaupt keine Taten um diese umzusetzen.
    Das Problem ist eine untätige und unfähige Polizei die jetzt
    ganz in Ruhe gelassen wird und nicht mehr durch Soldaten
    zumindest manchmal zu Polizeiarbeit gezwungen wird.
    Dafür macht sie selber jetzt ein wenig Show!
    In unserem Ort wo wir jede Menge Polizei haben die sich
    durch totale Inaktivität in Sachen Polizeiarbeit auszeichnet
    und nur ihr Geschäft mit der Kriminalität macht ,
    gibt es jetzt etwas Neues:
    Motorrad Polizei! Gab es früher überhaupt nicht.Nur einige
    Pick Ups und Streifenwagen die selten unterwegs waren.
    Jedenfalls haben die neue schöne Motorräder und fahren
    damit herum.
    Halten nie jemanden an und man sieht ihnen die Demotivation
    an! Das sind alles Andere als souveräne Gesetzeshüter.
    Und nochetwas wovon ich zufällig am Sonntag Zeuge wurde.
    Wir haben einen (in Worten: Einen) Verkehrspolizisten
    mit Kamera am Helm.
    Der hielt an der Haltestelle vor unserem Robinson einen
    wohl überladenen Minivan nach BKK an.
    Ich sah dies von schräg oben als ich auf meine Freunde wartete.
    Er sprach mit dem Fahrer und hatte die Helmkamera auf dem Kopf.
    Dann legte er den Helm ab und legte ihn auf den Fahrersitz des Minivans.
    Ohne Kamera gab ihn der Fahrer ein paar Scheine, der Cop setzte schnell
    die Helmkamera wieder auf und der Minivan fuhr überladen weiter.
    Meine Freunde kamen und ich lief runter zu dem Polizisten und sagte
    zu ihm : Tolle Kamera! Da grinste er und sagte: Ja, aber funktioniert nicht.
    So ist das reale Amazing Thailand!

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