Burma: Papst vermeidet das Wort “Rohingya”

In Bangladesch spricht der Papst von dem Leid, das in den Flüchtlingscamps des Landes herrscht. Er bittet um Hilfe. Doch noch immer spricht er nicht direkt aus, um wen es geht: Um Hunderttausende Rohingya, die vor der Gewalt aus ihrer Heimat in Burma geflohen sind.

Papst Franziskus gilt eigentlich als “Brückenbauer”, der für Versöhnung und Verständnis wirbt. Doch in einer der größten humanitären Krisen weltweit fehlen auf einmal die klaren Worte des katholischen Kirchenoberhauptes. Bereits beim Besuch in Burma kritisierte Franziskus die Verfolgung der muslimischen Minderheit der Rohingya in dem Land nur indirekt und mahnte stattdessen die “Achtung jeder Volksgruppe und ihrer Identität” an. Und auch in Bangladesch vermied er es, die Gruppe der Rohingya beim Namen zu nennen.

Allein in den vergangenen drei Monaten flohen mehr als 620.000 Angehörige der Minderheit aus Angst vor der gewaltsamen Verfolgung durch das Militär aus Burma in das benachbarte Bangladesch. Die Vereinten Nationen sprachen sogar von “ethnischer Säuberung”. Dort leben sie in Flüchtlingslagern, in denen teilweise nur die notdürftigste Versorgung gewährleistet ist.

Nur ein Blick aus dem Flugzeug auf die Flüchtlingslager

Auf seinem Weg in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka überflog Franziskus eines der größten Flüchtlingslager des Landes – Cox’s Bazar. Die Regierung des Landes räumt selbst Sicherheitsrisiken und eine hohe Umweltbelastung in dem Lager ein, ist mit einer Lösung aber überlastet. Nach jetziger Planung will Bangladesch Flüchtlinge aus Cox’s Bazar auf einer Insel im Golf von Bengalen unterbringen. Ab 2019 sollen dort Unterkünfte für rund 100.000 Flüchtlinge entstehen. Allerdings ist die Insel nahezu unbewohnbar und wird in der Monsunzeit regelmäßig überflutet. Besuchen wird der Pontifex keines der Flüchtlingslager, morgen soll er lediglich einige Angehörige der Rohingya treffen.

Ein wenig deutlicher wurde der Papst zumindest in seinem Appell, Bangladesch bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen. Das Land habe “großen Strömen von Flüchtlingen aus dem Staat Rakhine” Unterkunft geboten und müsse Hilfe erhalten. “Keiner von uns kann umhin, sich bewusst zu machen, wie ernst die Situation ist, wie groß die erforderlichen Kosten menschlicher Leiden sind und wie prekär die Lebensbedingungen so vieler unserer Brüder und Schwestern, hauptsächlich Frauen und Kinder, die sich in den Flüchtlingslagern drängen”, sagte Franziskus in Dhaka. Das Wort Rohingya fiel aber auch bei dieser Rede kein einziges Mal.

Staatschef Hamid verurteilt “Gräueltaten” des Militärs

Die katholische Kirche hatte diese Zurückhaltung mit der Sorge begründet, die Gewalt in Myanmar könnte neu entfachen, sollte Franziskus klar zu der Verfolgung Stellung beziehen.

Ganz anders die Rede von Bangladeschs Staatspräsident Abdul Hamid. Die Rohingya hätten in seinem Land Schutz “vor den skrupellosen Gräueltaten der Armee in Burma” gesucht. Er rief nochmals dazu auf, diesen Menschen nun eine sichere Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. In der vergangenen Woche schlossen Bangladesch und Burma ein Abkommen über die Rückführung der Rohingya.

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emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
13. Dezember 2017 2:20 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: ja,deshalbmachichmirauchgarnichtdieMühe.DupickstduausallenMeldungenderWeltnurdasals“wahr”raus,wasdirdeinWeltbildnichtzerstört.

DadieUNaberselbstdenAngriffunddieErmordungvon76GrenzpolizistennichtinFragestellt,eskeinenanderenGrundgab,fürdieburm.Armee–einenAngriffzustarten,glaubeichdiesenMeldungen.

Aber mir wirfst du vor, ich wuerde mir nur Passendes raussuchen!?

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
12. Dezember 2017 10:37 am

berndgrimm: Für mich ist dies durchaus vergleichbar mit der Judenvernichtung und -vertreibung durch die deutschen Nazis.

Ein weiterer Beweis für Ihre historische Unwissenheit und/oder Unbelehrbarkeit.

Wer ist ein besseres Beispiel für einen vorurteilsbeladenen Verschwörungs-Theoretiker, der seine diffusen rechtspopulistischen und xenophoben Traktate online streut, als Sie?

Das mehrfache Einstellen derselben falschen “Kommentare” macht sie – das dürften inzwischen selbst Sie in Ihrer Verblendung bemerkt haben – nicht richtiger.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Dezember 2017 7:51 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Man darf sie nicht Rohingyas nennen.
STIN stilisiert sie zu burmesischen Taliban oder schlimmer.

Greenhoern: doch, darf man.
Als Talibans kann man die ARSA / Rohingya Army bezeichnen. Der Anführer wohnt in SA, wird von SA finanziert und hat
seine Ausbildung bei den Talibans absolviert.

Den Papst kennen jetzt fast alle Rohingyas! ARSA usw kennt keiner! Wie koennen sie sich gegen diese Luege wehren wenn sie von der LuegenPropaganda verbreitet wird!!?

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Für mich ist dies durchaus vergleichbar mit der Judenvernichtung
und -vertreibung durch die deutschen Nazis.

Richtig, dagegen gibt es nichts einzuwenden. Ich würde daher den Rohingyas nicht empfehlen, wieder
nach Burma zurückzukehren.

Gilt das auch fuer die Juden? 👿

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Dezember 2017 6:45 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: daisteigentlichallesdazubereitseerklärtworden.

DerPapsthatsichnichtgetraut,istaberletztendlichegal–erhatjasowiesoinBurmanixzusagen.

DieRohingyassinddieLeidtragenden–dasstehtmalfest,lässtsichabernichtändern.UN,EUundUSAsindnichtaneinemKonfliktmitBurmainteressiert.DaherauchkeineSanktionen,Massnahmeno.dgl.Dazukommtnoch,dasRusslandundChinahinterBurmastehen,Indienebenfalls–diewollensogarihreRohingyasimLandeloswerden.D.h.dieRohingyashabenabsolutkeineLobby,nichtmaldieSaudisunterstützendieRohingyasundnehmensieauf.DiefinanzierenlieberdieARSAundbringenChaosundTodnachRakhine.

Ja,istzumkotzen…..–vorallem,weildiesemIdioten-PrinzinSAMerkelnochimmerWaffenliefert,dieUSAsowieso.

:Liar: Stell doch mal einen Link (Video) von der ARSA-Aussage ein.
Ich halte auch das fuer einen Fake, wenn es tatsaechlich einen Film gibt , dann ist das ein Schauspieler!
Ehemaliger Kindersoldat, die haben ja genuegend RohingyaKinder entfuehrt!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Dezember 2017 5:16 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>,

Du hast den Beitrag in der BKK-Post nicht gelesen?!!
Du laesst das alles einfach an dir abperlen!? Auch eine Art!
Ich bleibe bei meinem Beitrag!
Warum geht der Kotz-Button immer noch nicht!?????

berndgrimm
Gast
berndgrimm
12. Dezember 2017 4:32 am

Man darf sie nicht Rohingyas nennen.
STIN stilisiert sie zu burmesischen Taliban oder schlimmer.
Der hiesige Goebbels Imitator ohne Haftung kann die
Threads hier mit seinen rassistischen Nonsens vollmachen
aber Fakt war und ist nunmal folgendes:

Rape of Rohingya ‘sweeping, methodical’
Myanmar’s military is terrorizing the Rohingya with gang rape.
The rape of Rohingya women by Myanmar’s security forces has been sweeping and methodical, the Associated Press found in interviews with 29 women and girls who fled to neighbouring Bangladesh. These sexual assault survivors from several refugee camps were interviewed separately and extensively. The women gave AP their names, but agreed to be publicly identified only by their first initial, citing fears they or their families would be killed by Myanmar’s military. They ranged in age from 13 to 35, came from a wide swath of villages in Myanmar’s Rakhine state and described assaults between October 2016 and mid-September.

R, 13, is seen in silhouette as she speaks to The Associated Press in her tent in Kutupalong refugee camp in Bangladesh, Nov 19, 2017. (AP photo)

Yet there was a sickening sameness to their stories, with distinct patterns in their accounts, their assailants’ uniforms and the details of the rapes themselves.

The testimonies bolster the UN’s contention that Myanmar’s armed forces are systematically employing rape as a “calculated tool of terror” aimed at exterminating the Rohingya people. The Myanmar armed forces did not respond to multiple requests from the AP for comment, but an internal military investigation last month concluded that none of the assaults ever took place. When journalists asked about rape allegations during a government-organised trip to Rakhine in September, Rakhine’s minister for border affairs, Phone Tint, replied: “These women were claiming they were raped, but look at their appearances — do you think they are that attractive to be raped?”
Doctors and aid workers, however, say they are stunned at the sheer volume of rapes, and suspect only a fraction of women have come forward. Medecins Sans Frontieres doctors have treated 113 sexual violence survivors since August, a third of them under 18. The youngest was 9.

Each woman interviewed by the AP described attacks that involved groups of men, often coupled with other forms of extreme violence. Every woman except one said the assailants wore military-style uniforms, generally dark green or camouflage. The lone woman who described her attackers as wearing plain clothes said her neighbours recognised them from the local military outpost.

Many women said the uniforms bore various patches featuring stars or, in a couple cases, arrows. Such patches represent the different units of Myanmar’s army.

‘We saw almost a 100 cases of rape and sexual violence in the hospital where I worked – a few cases were under 10 years old’

Dr Ian Cross of @MSF_uk has just returned from a #Rohingya refugee camp in Bangladesh. pic.twitter.com/iJzbvmYGWf
— Victoria Derbyshire (@VictoriaLIVE) December 7, 2017

Though the scale of these attacks is new, the use of sexual violence by Myanmar’s security forces is not. Before she became Myanmar’s civilian leader, Aung San Suu Kyi herself said Myanmar’s armed forces used rape as a weapon to intimidate ethnic nationalities.

Yet Suu Kyi’s government has not only failed to condemn the recent accounts of rape, it has dismissed the accounts as lies. In Dec 2016, the government issued a press release disputing Rohingya women’s reports of sexual assaults, accompanied by an image that said “Fake Rape”.

More than three months after the men burst into F’s home, she was living with her neighbours — a couple and their 5-year-old son. The timing of her rape left little doubt that the baby growing inside her belonged to one of the men who had caused all her grief.
She could only pray that things would not get worse. And then, one night in mid-September, they did.

The men broke down the door. There were five of them this time, F remembers. They slashed the boy’s throat, and killed the man.

Then they turned to the man’s wife, and to F. And her nightmare began again.

They stripped off the women’s clothes and threw them to the floor. F’s friend fought back, and the men beat her so viciously the skin on her thighs began to peel away.

But the fight had gone out of F. She felt her body go soft, felt the blood run between her legs as the first man forced himself on her, and then the second. Three men savaged her friend.

When it was over, the women lay on the floor for days.

Finally, F hauled herself to her feet, pulling her friend up with her. Hand in hand, the women stumbled to the next village, and then began the 10-day journey to Bangladesh.

Which is where F lives now, in a tiny bamboo shelter between two filthy latrines. And it is here that F prays her baby will be a boy — because this world is no place for a girl.

The child will be the only family F has left. For her, the most haunting reminder of the agony she endured also, somehow, represents her last chance at happiness.

“Everybody has died,” she says. “I don’t have anyone to care for me. If I give this baby away, what will I have left? There will be nothing to live for.”

The Associated Press reported this story with a grant from the Pulitzer Center on Crisis Reporting.

Für mich besteht kein Zweifel dass dies ein versuchter Genozid war
den die Rohingyas sich auch nur durch Flucht entziehen konnten.
Und egal mit welch eigenartigen Argumenten hier Propaganda
für die buddhistischen Rassisten in Burma gemacht wird:
Für mich ist dies durchaus vergleichbar mit der Judenvernichtung
und -vertreibung durch die deutschen Nazis.
Wobei die Rohingyas noch Glück gehabt haben dass sie
nicht an der thailändischen Grenze gesiedelt haben
denn hier ist der Rassismus mindestens genauso gross
wie bei den Burmesen.
Ich erinnere nur an die eigenartige Verehrung vieler Thai
für Ado Little und die deutschen Nazis!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
11. Dezember 2017 8:56 pm

Statt ‘Rohingya’ nicht zu sagen, haette er besser ‘Moerder’ und ‘scheis* Luegenpresse’ geschrien!!
:Cry: :Cry-Out:

Rape of Rohingya ‘sweeping, methodical’
https://www.bangkokpost.com/news/world/1376635/rape-of-rohingya-sweeping-methodical

Darauf koennt ihr stolz sein!!

https://www.youtube.com/watch?v=oOCd-_sqGGM

https://www.youtube.com/watch?v=irQhr9DOfbg

Der Ueberfall auf die Polizeistationen, war genauso inzeniert, wie die Vergewaltigung der Buddhistin im Jahr 2012!

Die UN muss endlich die Resozialisierung und Entlassung der ehenmaligen Kindersoldaten , die heute noch als Soldaten in den Armeen dieser Welt sind, verlangen und durchsetzen. Sie wurden als Kinder selbst versklavt und vergewaltigt, sind aber heute, das brutale Werkzeug der kranken Armee.
Normale Wehrpflichtige wuerden ohne diese “Beispiele” nicht diese Greueltaten begehen.
Es ist nicht damit getan, die Kindersoldaten selbst zu entlassen, die ehemaligen Kindersoldaten, die heute erwachsene Soldaten sind, MUESSEN da raus!! Sie brauchen Schul- und Berufsausbildung und Integration!!!
Auch hier weiss die LuegenPropaganda(LP), wie wichtig das ist, deswegen verhindert sie es.
Auch sie (LP) missbrauchen diese armen Menschen, um ihre kranken Ideen umzusetzen!
Warum geht eigentlich der Kotz-Button immer noch nicht!

Es gaebe umgehend deutlich weniger Brutalitaet, Not, Leid, Kriegsverbrechen, … , Kriege, wenn dies umgesetzt wuerde. Warum das von der UN und den halbstaatlichen Organisationen nicht aufgegriffen wird, kann ich nur erahnen!
😥

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
2. Dezember 2017 1:46 pm

emi_rambusn1hhders!!ede: Ich zweifle sogar die alten 70% an

Können Sie ja alles tun – aber bitte hören Sie damit auf, die Themen zu zerschießen, indem Sie unterlassen, Ihren “nickname” richtig anzugeben.

Danke.

Anderen Usern wie mir z.B. gelingt das doch sogar beim Zitieren:

emi_rambus: nichs zu sagen

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
2. Dezember 2017 12:13 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Doch , die Minderheiten haben die Mehrheit!

dann bitte um QUelle – weil alle Quellen schreiben von 70% Burmesen und 30 % Minderheiten, wann kam der Wechsel?

https://de.wikipedia.org/wiki/Myanmar

Die letzte Volkszählung war 2014 – und da waren die Burmesen bei 70%.

Die “70%” BirmanenAnteil waren schon vor der Volkszaehlung!!! DANN kam das niederschmetternde Ergebnis der Erhebung.
Jetzt willst su uns erzaehlen, die Bergvoelker, Minderheiten, … die meist noch 4-8 Kinder haben, sind fuer den Einbruch verantwortlich.
55555555
Nein die nehmen noch zu.
So sind es ja auch aus 100.000 Rohingyas (182x) heute ueber 3 Mio geworden.

Ich zweifle sogar die alten 70% an!
Da muessten wir aber jetzt erst noch diskutieren, was mit Kindern aus Mischehen, Vergewaltigungen, ist, da dir der Begriff “LugKhrueng” ja Kopfschmerzen bereitet.
Was sind denn deiner Meinung nach Kinder aus Ehen , wo der Vater Chinese ist und die Mutter Thai?
Es gibt hier auch immer mehr Thais, die Burmesinnen heiraten.
Nochmal man brauchte nur eine serioese Befragung zu machen. 1345 Menschen die in Burma leben.
Bei ehrlichen Antworten UND Fragen werden dir die Augen uebergehen.
Wird aber das Militaer nicht zulassen.
Eher schlaegt die Propaganda ein Fake-Umfrage vor.
5555555

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
2. Dezember 2017 9:28 am

berndgrimm: überhaupt nix aussagt

Dann lesen Sie einfach mal. Dies ist meine Aussage:

Wer ist ein besseres Beispiel für einen vorurteilsbeladenen Verschwörungs-Theoretiker, der seine diffusen rechtspopulistischen und xenophoben Traktate online streut, als Sie?

Das mehrfache Einstellen desselben falschen “Kommentars” macht ihn – das dürften inzwischen selbst Sie in Ihrer Verblendung bemerkt haben – nicht richtiger.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
2. Dezember 2017 3:16 am

Da der hiesige Goebbels Imitator der selber trotz voluminöser
nichtssagender Texte überhaupt nix aussagt durch
seine Kernkompetenzen Anpissen,Verleumden und Denunzieren
von seiner eigenen krankken Gesinnung ablenken möchte
hier nochmal mein Originaltext

berndgrimm: berndgrimm: Man muss einen (wenn vielleicht auch nur versuchten) Genozid auch so benennen.
Und Menschen sind Menschen.Auch wenn man ihnen die Ethnie abspricht.
Die Argumentation einer “Nicht Ethnie” Rohingyas erinnert an die
Definition der Juden durch die Nazis und Holocaust Leugner:

Als Juden bezeichnet man eine ethnisch-religiöse Gruppe oder Einzelpersonen, die sowohl Teil des jüdischen Volkes als auch der jüdischen Religion sein können. Die Benutzung des Wortes oder Begriffs ist im historischen Kontext verschiedener Staaten, auch als dortige religiöse Minderheit, unterschiedlich zu sehen. Judenfeinde unternehmen häufig den Versuch, rassistisch umzudefinieren, wer als Jude zu gelten habe.
Die Frage, ob jemand als Jude erachtet wird, konnte je nach Gesellschaft darüber entscheiden, ob diese Person einen bestimmten Beruf ausüben, eine Ausbildung erhalten, an einem bestimmten Ort leben, in Haft gehalten, verbannt oder mit behördlicher Billigung ermordet werden konnte. Die Einordnung als Jude folgt dabei keineswegs immer einer scharfen Begrifflichkeit, sondern konnte an diffuse Annahmen oder Vorurteile anknüpfen.

Den Goebbels hat er drauf.
Ein ernstzunehmender Diskussionspartner
kann er nicht sein solange er ausser anpissen,verleumden und denunzieren
nichts zu bieten hat. Dass weiss er auch, deshalb beschränkt er sich
auf seine Kernkompetenzen.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
2. Dezember 2017 3:10 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>:
Emi: Mit den Rohingyas und den Karen, und …. haben die Minderheiten in Burma 60-65%, wobei sich das mit jedem Jahr um 1-2% weiter verbessert!

ROTHkaeppchen: nein, hat er in Burma nicht.

Doch , die Minderheiten haben die Mehrheit!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
2. Dezember 2017 1:45 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: es wird nicht wahrer, wenn du es andauernd wiederholst. 🙂

So isses, deswegen nennen dich ja alle GebetsmuehlenSchwurbeler im Internet!!
555555555555555
Deine “Gutachten” hoeren sich an wie,”Rauchen ist doch gesund, gez. Dr Marlboro”.

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: Forscher sind sich weitgehend einig, dass der Begriff seit den 1950er Jahren von den in Myanmar lebenden Muslimen verwendet wird, um ihre Identität als legitime und eigenständige Volksgruppe zu bekräftigen.

Danke fuer die Bestaetigung, denn die VOLKSGRUPPE MUSS also schon vor 1948 dort gelebt haben, wobei es also egal ist, unter welcher Bezeichnung, ihr Recht auf Selbstentscheidung , nach der Entlassung in die Unabhaengigkeit, bleibt ihnen , wie allen anderen Minderheiten im heutigen Myanmar, das fuer mich UEBERHAUPT keiner Staatsrechtliche Berechtigung hat!
Ansonsten bleibe ich bei meinen Darstellungen!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
1. Dezember 2017 4:52 pm

“Bei seinem fünftägigen Besuch in Myanmar und Bangladesch hat Papst Franziskus den Namen Rohingya im letzten Augenblick doch verwendet. Das war keine kluge Entscheidung, meint Rodion Ebbighausen.”

Eine sehr kluge Argumentation im Kommentar der “DW”

  Raoul Duarte(Zitat)  (Antwort)

emi_rambus
Gast
emi_rambus
1. Dezember 2017 4:44 pm

“Heute heißt die Gegenwart Gottes auch Rohingya”

Der Papst hat die verfolgte Minderheit erstmals beim Namen genannt.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-12/papst-franziskus-rohingya-bangladesch-besuch

Mit den Rohingyas und den Karen, und …. haben die Minderheiten in Burma 60-65%, wobei sich das mit jedem Jahr um 1-2% weiter verbessert!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
1. Dezember 2017 5:17 pm
Reply to  emi_rambus

emi_rambus: Der Papst:
“Die Anwesenheit Gottes heißt heute auch Rohingya.”

Mal ganz davon abgesehen, daß bei den päpstlichen Schlußworten in Bangladesh die Übertragung ausfiel und der englische Dolmetscher keineswegs das Wort übersetzte, da der Papst das Wort recht schwer verständlich ausgesprochen hatte:

Nach christlichem Verständnis ist mit einem solchen Satz gemeint, daß Jesus Christus immer auch den Schwächsten und Ärmsten nahe ist. Und das ist ja auch gut so. Keineswegs hat der Pontifex den islamistischen Terroristen der “ARSA” das Wort geredet oder gar eine Ethnie dieses Namens “anerkannt”.

Als Kennedy sagte, er sei ein “Berliner”, ist auch niemand davon ausgegangen, daß der amerikanische Präsident plötzlich deutscher Staatsangehöriger geworden und in die damals geteilte Stadt übersiedelt wäre.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
1. Dezember 2017 4:24 pm

Bei seinem “interreligiösen Treffen” auf dem Gelände der erzbischöflichen Residenz in Dhaka sprach das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche nach Gesprächen mit 16 Flüchtlingen aus dem Flüchtlingslager Balukhali, die aus dem (Teil-)Staat Rakhine in Myanmar nach Bangladesh gekommen waren, heute den Satz:

“Die Anwesenheit Gottes heißt heute auch Rohingya” und benutzte damit erstmals (und einmalig) den (falschen) Begriff für eine nicht existierende Ethnie. Zudem sagte er den Flüchtlingen Hilfe zu. Er wünsche sich, daß die geflüchteten Menchen ” ihr Recht anerkannt” bekämen. “Wir werden nicht unsere Herzen verschließen, wir werden nicht wegschauen.“

Ich denke, er wollte damit seine Unabhängigkeit und sein Mitgefühl für die Flüchtlinge demonstrieren – und nicht einem Kampfbegriff der islamistischen, mörderischen Terroristen das Wort reden. Gleichzeitig verbinde ich diese persönliche Interpretation mit der Hoffnung, daß er damit nicht anderen Menschen Schaden zugefügt hat.

Wie viele der gemäßigten Realisten, die das Geschehen in Myanmar und Bangladesh zu erfassen versuchen, bin ich der Ansicht des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan, der dem Papst vor dessen Reise ebenfalls geraten hatte, die eher spröde Umschreibung “Muslime aus Rakhine” zu benutzen. Daß sich die so ungerecht behandelte und geschmähte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi genauso für die Umschreibung stark macht, ist für mich sowieso mehr als verständlich.

Die nächste Zeit wird’s zeigen, wie sich das Geschehen in Bangladesh entwickeln wird. Von einer zahlenmäßig großen “Rückkehrwelle” der Flüchtlinge wird wohl kaum etwas zu sehen sein.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
1. Dezember 2017 11:30 am

berndgrimm: diffuse Annahmen oder Vorurteile

Wer ist ein besseres Beispiel für einen vorurteilsbeladenen Verschwörungs-Theoretiker, der seine diffusen rechtspopulistischen und xenophoben Traktate online streut, als Sie?

Das mehrfache Einstellen desselben falschen “Kommentars” macht ihn – das dürften inzwischen selbst Sie in Ihrer Verblendung bemerkt haben – nicht richtiger.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
1. Dezember 2017 11:14 am

berndgrimm: Man muss einen (wenn vielleicht auch nur versuchten) Genozid auch so benennen.
Und Menschen sind Menschen.Auch wenn man ihnen die Ethnie abspricht.
Die Argumentation einer “Nicht Ethnie” Rohingyas erinnert an die
Definition der Juden durch die Nazis und Holocaust Leugner:

Als Juden bezeichnet man eine ethnisch-religiöse Gruppe oder Einzelpersonen, die sowohl Teil des jüdischen Volkes als auch der jüdischen Religion sein können. Die Benutzung des Wortes oder Begriffs ist im historischen Kontext verschiedener Staaten, auch als dortige religiöse Minderheit, unterschiedlich zu sehen. Judenfeinde unternehmen häufig den Versuch, rassistisch umzudefinieren, wer als Jude zu gelten habe.
Die Frage, ob jemand als Jude erachtet wird, konnte je nach Gesellschaft darüber entscheiden, ob diese Person einen bestimmten Beruf ausüben, eine Ausbildung erhalten, an einem bestimmten Ort leben, in Haft gehalten, verbannt oder mit behördlicher Billigung ermordet werden konnte. Die Einordnung als Jude folgt dabei keineswegs immer einer scharfen Begrifflichkeit, sondern konnte an diffuse Annahmen oder Vorurteile anknüpfen.

  berndgrimm(Zitat)  (Antwort)

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
1. Dezember 2017 9:19 am

berndgrimm: Menschen sind Menschen.

Genau das hat der Papst in seinen Reden ja auch immer wieder betont.
Ganz gleich, welcher Religion diese Menschen auch angehören mögen.
Und er fordert zu Recht, daß die Verfolgung einzelner Menschen – oder
Gruppen – durch andere Menschen der Auffassung von Menschlichkeit
ganz und gar nicht entspricht. Das ist auch meine Meinung – und wohl
die fast aller Menschen in der Region. Keinesfalls aber hat der Papst die
terroristischen Überfälle mancher Gruppen auf andere Menschen (auch
Soldaten sind Menschen) v erharmlost oder gar gebilligt. Menschlichkeit
gilt für alle; auch für die Militärs in Myanmar – das ist selbstverständlich.

berndgrimm: Auch wenn man ihnen die Ethnie abspricht

Man kann keiner Gruppierung irhendetwas absprechen, was sie nicht ist.
Die Flüchtlinge, die aus Myanmar nach Bangladesh geflüchtet sind, sind
fast ausschließlich Menschen, die vor ihrer Flucht in der Rakhine-Region
gelebt haben. Manche schon sehr lange, manche eher weniger lang. Aber
das macht sie noch nicht zu einer eigenen Ethnie. Es sind Menschen aus
Rakhine, die vorwiegend eine Sprache sprechen, die eher der gleicht, die
in Bangladesh gesprochen wird, als der, die man in Myanmar spricht. Sie
sind vorwiegend muslimischen Glaubens; das bestreitet ja auch niemand.

Und so ist es nur folgerichtig, daß ein Kirchenoberhaupt den eindeutigen
Vorgaben aller Forscher folgt, die sagen, daß der Kampfbegriff eben keine
Bezeichnung für eine Ethnie ist. Schon allein deshalb kann und darf man
diese Menschen nicht so bezeichnen, wie es sich manche Terroristen wohl
wünschen, um daraus später einen “Anspruch” auf ein Land oder gar eine Unabhängigkeit innerhalb Myanmars ableiten zu können.

Ein Vergleich mit “Judenhassern” ist einfach absurd. Aber das wissen Sie.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
1. Dezember 2017 7:18 am

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: naja, er kann nicht von einer Ethnie “Rohingya” sprechen, wenn kein Historiker das je bestätigt hat,
das es diese Ethnie gibt.

Dummquatsch! Du hast zwei Historiker gefragt, einen aus Italien und einen aus Holland! Es gibt 100.000 andere, die den Begriff kennen. Man muss nur die richtigen fragen!
Entscheident ist, die Rohingya leben seit 13 Jhdt im NafRiverTal und zwar in absoluter Mehrheit!! Das ist ein Kleiner Teil von Arakan.
Erst nach der Abtretung an Britisch India durch Burma, wurden dort auch indische Arbeiter angesiedelt, die dann die durch Rodung entstandenen Flaechen bewohnten und bewirtschafteten.
Das Volk des NafRiverTals (egal wie es heisst) hat mit der Entlassung in die Unabhaengigkeit (1948) ein Recht auf Selbstentscheidung!!
Dieses Recht haben auch alle anderen Minderheiten, es sei denn auch hier wuerden die STINs und das buermesische Militaer behaupten , die haetten keine Voelkerbezeichnung , die haetten nur einen Kampfnamen.
Das wird immer laecherlicher. Klar, in einer MilitaerDiktatur kann man so etwas durchdruecken, aber in der restlichen freien Welt ist das nur Laecherlich. Bleibt zu hoffen, die Minderheiten in Burma, die heute (zusammen) laengst die Mehrheit sind, haben die Botschaft des Papstes nicht nur gehoert, sondern auch verstanden.

Es ist unendlich wichtig, dass die UN nicht nur die Freilassungung der Kindersoldaten (<18Jahre) verlangt, sondern auch die Resozialisierung der "ehemaligen" Kindersoldaten, die ohne Familie, Wiedergutmachung, ohne Schul- und Berufsausbildung, ohne Aussicht auf Ehre und Anerkennung, immer noch Sklave und jetzt auch brutale Killermaschine in der TerrorArmee sind. Und das nicht nur in Burma! Mit blindem Gehorsam, vergewaltigen sie heute ihre Muetter, Schwestern, Nichten , schmeissen ihre Brueder und Neffen leben in Brunnen um diese zu vergiften, und verbrennen ihr Volk beim lebenden Leibe.
Ein normaler Soldat ist nicht so leicht zu solchen brutalen Verbrechen zu bringen!!
Warum will die UN das nicht? Gibt es dann zu wenig dieser Greueltaten???
👿
Ansonsten, siehe auch hier:

http://www.schoenes-thailand.at/Archive/20177#comment-59822

War mir eigentlich schon klar, nach diesem Beitrag, wird STIN ein “Update” bringen!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
1. Dezember 2017 3:27 am

Die katholische Kirche hatte diese Zurückhaltung mit der Sorge begründet, die Gewalt in Myanmar könnte neu entfachen, sollte Franziskus klar zu der Verfolgung Stellung beziehen.

Ganz anders die Rede von Bangladeschs Staatspräsident Abdul Hamid. Die Rohingya hätten in seinem Land Schutz “vor den skrupellosen Gräueltaten der Armee in Burma” gesucht. Er rief nochmals dazu auf, diesen Menschen nun eine sichere Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. In der vergangenen Woche schlossen Bangladesch und Burma ein Abkommen über die Rückführung der Rohingya.

Man muss einen (wenn vielleicht auch nur versuchten) Genozid auch so benennen.
Und Menschen sind Menschen.Auch wenn man ihnen die Ethnie abspricht.
Die Argumentation einer “Nicht Ethnie” Rohingyas erinnert an die
Definition der Juden durch Holocaust Leugner:

Als Juden bezeichnet man eine ethnisch-religiöse Gruppe oder Einzelpersonen, die sowohl Teil des jüdischen Volkes als auch der jüdischen Religion sein können. Die Benutzung des Wortes oder Begriffs ist im historischen Kontext verschiedener Staaten, auch als dortige religiöse Minderheit, unterschiedlich zu sehen. Judenfeinde unternehmen häufig den Versuch, rassistisch umzudefinieren, wer als Jude zu gelten habe.
Die Frage, ob jemand als Jude erachtet wird, konnte je nach Gesellschaft darüber entscheiden, ob diese Person einen bestimmten Beruf ausüben, eine Ausbildung erhalten, an einem bestimmten Ort leben, in Haft gehalten, verbannt oder mit behördlicher Billigung ermordet werden konnte. Die Einordnung als Jude folgt dabei keineswegs immer einer scharfen Begrifflichkeit, sondern konnte an diffuse Annahmen oder Vorurteile anknüpfen.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
30. November 2017 6:04 pm
Reply to  STIN

Der Begriff “Flüchtlinge aus dem (Teil-)Staat Rakhine” trifft es doch bestens.