Burma: Präsident genehmigte Verhaftung von Reuters-Journalisten

Die Verhaftung von zwei Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters am vergangenen Dienstag in Burma war vom Präsidialamt genehmigt worden. Präsident Htin Kyaw habe den Schritt gebilligt, doch er wisse nicht, wer die entsprechenden Dokumente unterzeichnet habe, sagte ein Regierungssprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Den zwei einheimischen Reuters-Mitarbeitern wird vorgeworfen, von Polizisten vertrauliche Unterlagen zur Lage im Bundesstaat Rakhine entgegengenommen zu haben, dem Hauptsiedlungsgebiet der Minderheit der Rohingya. Nach einem noch aus der britischen Kolonialzeit stammenden Gesetz über Staatsgeheimnisse von 1923 drohen ihnen wegen Handlungen, die «der Sicherheit oder den Interessen des Landes abträglich» sind, bis zu 14 Jahre Haft.

Myanmars Präsident, Htin Kyaw.

Wo die Männer nach ihrer Festnahme hingebracht wurden, ist Reuters zufolge unbekannt. Bislang sei ihnen kein Kontakt zu Anwälten, Familienangehörigen oder der Nachrichtenagentur gestattet worden.

Wegen seines gewaltsamen Vorgehens gegen die muslimischen Rohingya in Rakhine ist Burma unter internationalen Druck geraten. 655.000 Rohingya flohen nach Bangladesch; Menschenrechtsorganisationen berichteten von Vergewaltigungen, Tötungen und Brandstiftungen.

In Burma ist das Militär auch nach dem Ende der jahrzehntelangen Diktatur noch an der Regierung beteiligt, die de facto von der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi geführt wird, während ihr langjähriger Vertrauter Htin Kyaw das Amt des Präsidenten bekleidet.

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
24. Dezember 2017 11:20 am

berndgrimm: de facto von der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi geführt

Wieder keinen eigenen Gedanken gehabt, den Sie öffentlich äußern könnten? Und deshalb greifen Sie schon wieder wie bei Ihren „Flieger-Beiträgen“ auf aus dem Netz (hier z.B. von der APA, 18.12.2017 – ansonsten vorwiegend bei airliners u.a.) zusammengeklau(b)tes Bild- und Text-Material zurück, das Sie dann glauben, als „Ihr Werk“ vorstellen zu können?

Sie sind wahrhaftig armselig.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
24. Dezember 2017 2:06 am

In Burma ist das Militär auch nach dem Ende der jahrzehntelangen Diktatur noch an der Regierung beteiligt, die de facto von der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi geführt wird, während ihr langjähriger Vertrauter Htin Kyaw das Amt des Präsidenten bekleidet.

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
20. Dezember 2017 11:01 am
emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
19. Dezember 2017 12:08 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>,

:Censored: Da ich dir keinen Grund liefern will, mich zu sperren, …..
Werde endlich mal ein Mann!!