Thais spenden für wohnungslosen Tuk-Tuk Fahrer 1,35 Millionen Baht

Ein weiteres schönes Beispiel für die Großzügigkeit der thailändischen Öffentlichkeit ist in den sozialen Netzwerken und in der Presse bekannt geworden, nachdem die Geschichte eines älteren Tuk-Tuk-Fahrers und seines zehn Jahre alten Sohnes in der letzten Woche nationale Schlagzeilen machte.

Wie durch die sozialen Netzwerke bekannt wurde, schlafen der 62-jährige Rungroj Thipparat und sein 10 Jahre alter Sohn Kampanat seit fast vier Monaten in ihrem gemieteten Tuk Tuk irgendwo in Bangkok auf der Straße. Sie waschen und Pflegen sich auf den öffentlichen Toiletten an Tankstellen und erhalten ihr Essen von lokalen Tempeln die sie besuchen.

Als ein Songthaew-Fahrer in Bangkoks Bezirk Hat Yai verdient Herr Rungroj etwa 200 – 300 Baht ( etwa 5 bis 8 Euro ) pro Tag. Allerdings kostet alleine die Miete für das Tuk-Tuk 120 Baht pro Tag. Da wird schnell klar, dass nach Abzug der Miete kaum noch Geld für den täglichen Lebensunterhalt von Vater und Sohn übrig bleibt.

Aus diesem Grund haben die beiden auch ihr zu Hause verloren und leben jetzt gemeinsam in dem Tuk-Tuk auf der Straße. Sein 10 Jahre alter tapferer Sohn besucht eine staatliche Schule, nachdem er jeden Tag den Mönchen in einem örtlichen Tempel ausgeholfen und dort gearbeitet hat.

Als Rungroj in den sozialen Netzwerken über seine Umstände sprach, sagte er, es täte ihm sehr leid, dass er seinem Sohn keine normale Kindheit schenken könne. Er kann sich weder neue Kleidung für die Schule leisten, geschweige denn irgendwelche Spielsachen für seinen Sohn kaufen. Wir können uns das einfach nicht leisten, fügte er hinzu.

Nachdem sich ihre Notlage in den sozialen Netzwerken und in den Nachrichten verbreitet hatte, fand am Donnerstag eine Pressekonferenz in einem Lernzentrum statt, zudem Rungroj und seinem Sohn eingeladen wurde.

Dort wurde dem erstaunten Vater zusammen mit seinem Sohn gesagt, dass ihnen von der thailändischen Bevölkerung 1,35 Millionen Baht gespendet wurden. Damit aber nicht genug, da ihm obendrauf auch noch ein Stück Land in Bangkok gespendet wurde. Hier können sich Vater und Sohn nun ein neues zu Hause aufbauen und der Sohn kann weiter regelmäßig die Schule besuchen.

Herr Rungroj war sichtlich berührt von der Großzügigkeit seiner Mitmenschen und konnte seine Tränen nicht mehr unterdrücken. In Tränen aufgelöst sagt er: „Ich weiß nicht was ich sagen soll. Ich habe nichts zu geben, außer meinem Dank“. Sein Sohn Kapanat erklärte, dass, wenn er die Schule abgeschlossen hat und erwachsen ist, er zur Polizei gehen möchte.

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2 Antworten zu Thais spenden für wohnungslosen Tuk-Tuk Fahrer 1,35 Millionen Baht

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Könnte dem Realitätsintoleranten Goebbels Imitator bitte mal jemand beibringen
    dass in Thailand seit fast 4 (in Worten VIER) Jahren eine “gute” Militärdiktatur
    herrscht die einmal angetreten war in Thailand “aufzuräumen”,
    anfangs auch die Probleme bei der Polizei erkannt haben aber ausser ein
    paar tausend niedrigrangige Thaksinjodler von einem inaktiven Posten
    auf den nächsten zu versetzen leider garnix getan hat.
    Dafür hat sie jeden ihrer Kritiker mit der gesamten Staatsmacht verfolgt.
    Und was den flüchtigen Grossverbrecher angeht so hat sie seine Schwester
    angeblich mit der Hilfe eines einzigen Polizisten freudig geflüchtet!
    Auch gegen seine Hassprediger die 2010 über 120 Tote mitzuverantworten
    haben hat sie garnix unternommen..
    genausowenig gegen die Schwägerfamilie Wongsawat und die
    Thaksinsche Ex-Frau und deren Familie die ebenso an allen
    Straftaten des Grossverbrechers beteiligt waren und mitverdient haben.

  2. Avatar Raoul Duarte sagt:

    Zitat aus dem Artikel:
    “Sein Sohn Kapanat erklärte, dass, wenn er die Schule abgeschlossen hat und erwachsen ist, er zur Polizei gehen möchte.”

    Bis dahin, so bleibt zu hoffen, werden die Sicherheitsbehörden Thailands nicht mehr von dem flüchtigen Kriminellen Thakain “abhängig” sein. Und wir (zumindest fast alle von uns) werden ein schönes Leben in einem demokratisch regierten Staat führen können.

    Das ist schön und auch gut so.

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