Deutschland besorgt um die geflohenen Einwohner Rakhine´s

Die Bundesregierung hat sich besorgt über die jüngste Entwicklung in Burma geäußert, wo mehr als 680.000 Menschen aus Furcht vor Verfolgung ins Nachbarland Bangladesch geflohen sind.

Deutschlands Botschafterin in dem südostasiatischen Staat, Dorothee Janetzke-Wenzel, sagte in einer am Freitag verbreiteten Rede: «Die Deutschen und die Europäer sind verstört darüber, was im Bundesstaat Rakhine immer noch vor sich geht.» Der Bundesstaat an der Grenze zu Bangladesch ist die Heimat der muslimischen Minderheit Rohingya.

Die Botschafterin sagte, wenn Menschen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen ethnischen Gruppe oder Religion ausgegrenzt würden, würden Deutsche an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Burma habe immer noch die Möglichkeit, gegenüber der muslimischen Bevölkerung in Rakhine «Verantwortung zu übernehmen». Janetzke-Wenzel äußerte sich in einer Rede zum Holocaust-Gedenktag am Samstag, die im Vorfeld von der Botschaft verbreitet wurde.

Wegen des brutalen Vorgehens der Armee gegen Muslime steht das mehrheitlich buddhistische Burma seit Monaten international in der Kritik. Die Proteste richten sich auch gegen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die seit bald zwei Jahren die Regierung führt. Eigentlich hätte in dieser Woche mit der Rückführung von Flüchtlingen aus Bangladesch begonnen werden sollen. Dies wurde jedoch verschoben.

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EMI
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EMI
29. Januar 2018 9:10 pm

<a href="http://www.schoenes-thailand.at">STIN</a>: MS muss mit, darf aber glei auf Kaution zurück und wird später freigesprochen.

wird alles nicht passieren, weil scheinbar jedes Land das Recht hat, sein Volk zu schützen.

Mal sehen, Wendehals, wann du diesen Dünnpfifg wieder verdrehen wirst!?
🙄

Der Begriff Bevölkerung wird als Bezeichnung für die menschliche Population innerhalb geografischer Grenzen verwendet[1] und unterscheidet sich von abstammungsbezogenen Gruppierungen wie Stamm, Volk und Ethnie.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bevölkerung

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
29. Januar 2018 8:29 pm

EMI: MS muss mit, darf aber glei auf Kaution zurück und wird später freigesprochen

Merkwürdige “Theorien”.

berndgrimm
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berndgrimm
29. Januar 2018 3:50 pm

Perfide wird diese Botschafterin allerdings, wenn sie das Geschehen damals mit der heutigen Situation nicht nur vergleicht, sondern gleichzusetzen versucht.

Der Goebbels Imitator und AfD Agitator versucht die Flüchtlingsmisere in D
noch weiter auszunutzen um der AfD für die nächsten Wahlen noch mehr
“Stammtischgeschwätz Hoheit” zu verschaffen.
Kein anderes Land als Burma hat die Verpflichtung die von Burma vertriebenen
und in Burma vom Genozid bedrohten Rohingyas aufzunehmen.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
29. Januar 2018 2:29 pm

Solange es bei solchen “Appellen” bleibt, ohne auch nur ansatzweise über eine Hilfsmoglichkeit nachzudenken und zumindest für ein kleines Kontingent der Flüchtlinge eine Übernahme-Garantie abzugeben, ist insbesonders die Erinnerung an die deutsche Geschichte nur ein dummes Lippenbekenntnis.

Wer wie Frau Janetzke-Wenzel in ihrer Rede zum Holocaust-Gedenktag an die “Verantwortung” von Staaten erinnert, Menschen zu helfen, die “wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen ethnischen Gruppe oder Religion ausgegrenzt würden”, offenbart ein erschreckendes Maß an Unkenntnis über das Martyrium der vorwiegend jüdischen Menschen, dem diese damals von den Nationalsozialisten ausgesetzt waren.

Perfide wird diese Botschafterin allerdings, wenn sie das Geschehen damals mit der heutigen Situation nicht nur vergleicht, sondern gleichzusetzen versucht. Noch, so möchte ich Frau Janetzke-Wenzel zurufen, haben auch die europäischen Staaten “immer noch die Möglichkeit”, gegenüber der muslimischen Bevölkerung aus Rakhine “Verantwortung zu übernehmen”.

Die Verfolgten des Nazi-Regimes waren – ganz im Gegenatz zu den heutigen Flüchtlingen in den Lagern von Bangladesh – überwiegend Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die bestens in Deutschland integriert waren und die niemals mit Waffengewalt versucht haben, einen “eigenen Staat” zu erpressen – und am wichtigsten: Sie wollten Deutsche in Deutschland bleiben.

Die allermeisten Flüchtlinge in Bangladesh hingegen wollen gar nicht nach Myanmar übersiedeln – oder nur, wenn sie völlig unannehmbare “Garantien” von der dortigen Regierung bekommen würden, die kein Staat der Welt abgeben wollte oder könnte.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. Januar 2018 10:08 am

EMI: Die hören nie auf mit dem Ausrotten! Karen, Shan, …, Mon und dann versklaven sie die Birmanen noch mehr.
Die verantwortliche ArmeeFührung gehört nach DenHaag.

Ja natürlich.Aber wer bringt sie dahin? Lauwarme Sonntagsreden sicher nicht:

Deutschlands Botschafterin in dem südostasiatischen Staat, Dorothee Janetzke-Wenzel, sagte in einer am Freitag verbreiteten Rede: «Die Deutschen und die Europäer sind verstört darüber, was im Bundesstaat Rakhine immer noch vor sich geht.» Der Bundesstaat an der Grenze zu Bangladesch ist die Heimat der muslimischen Minderheit Rohingya.

Die Botschafterin sagte, wenn Menschen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen ethnischen Gruppe oder Religion ausgegrenzt würden, würden Deutsche an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Burma habe immer noch die Möglichkeit, gegenüber der muslimischen Bevölkerung in Rakhine «Verantwortung zu übernehmen». Janetzke-Wenzel äußerte sich in einer Rede zum Holocaust-Gedenktag am Samstag, die im Vorfeld von der Botschaft verbreitet wurde.

Der Holocaust Gedenktag war sicherlich das richtige Forum.
Aber wen interesssierts?

Born in blood, Myanmar’s army prospers
YANGON: For Myanmar’s army, the campaign of atrocity it has waged to drive hundreds of thousands of ethnic Rohingya Muslims out of the country is no innovation. The force was born in blood 76 years ago and has been shedding it ever since.

Its founders, known as the Thirty Comrades, established the army in 1941 with a ghoulish ceremony in Bangkok, where they drew each other’s blood with a single syringe, mixed it in a silver bowl and drank it to seal their vow of loyalty.

The army they formed led the nation to independence in 1948. But except for a brief, initial period of peace, it has spent the past seven decades warring with its own people.

The army, known as the Tatmadaw, seized power from the civilian government in Burma, as the country is also known, in 1962. It killed thousands of protesters to keep power in 1988 and suppressed another popular uprising, the Saffron Revolution, in 2007.

In constant fighting with ethnic minorities, the Tatmadaw has displaced millions of people while taking billions of dollars in profit from jade mines, teak forests and other natural resources. Its strategy has been to fight ethnic rebels to a standstill, manage the conflicts through cease-fires and enrich its officers.

“There has never been any sense of needing to win hearts and minds,” said Zachary Abuza, a professor at the National War College in Washington. “The Tatmadaw’s doctrine is based on total submission by the population through fear. And to that end, there is little they will not do.”

Though it holds itself up as the protector of Myanmar’s people, the military has a long history of murdering civilians, torturing and executing prisoners, committing rape, conscripting child soldiers, impressing convicts as porters and making civilians walk ahead of its troops to trip land mines.

After decades of running an isolated pariah state, the military began loosening its grip in 2010, allowing elections and gradually giving civilian leaders authority over public services, foreign affairs and economic policy. It also permitted public access to the internet and the sale of cellphones.

The moves, aimed at reviving a struggling economy, gave Myanmar a veneer of democracy and prompted the United States and the European Union to lift economic sanctions.

But under the constitution it imposed in 2008, the Tatmadaw is not subject to civilian authority and retains control over other key institutions, including the police and border guards, and it unilaterally appoints a quarter of the Parliament. And the atrocities against minorities continue.

Und das Einzige was der Westen dazu sagt sind lauwarme Sonntagsreden
und ein Abgesang auf die Rohingyas.

EMI
Gast
EMI
29. Januar 2018 9:38 am

http://www.schoenes-thailand.at/Archive/21653#comment-64118
Die hören nie auf mit dem Ausrotten! Karen, Shan, …, Mon und dann versklaven sie die Birmanen noch mehr.
Die verantwortliche ArmeeFührung gehört nach DenHaag.
MS muss mit, darf aber glei auf Kaution zurück und wird später freigesprochen.