Chiang Mai: Autofahrer blockiert Krankenwagen – verhaftet und 500 Baht Strafe

Ein Video in den sozialen Netzwerken hat dafür gesorgt, dass sich die Polizei in Chiang Mai eingeschaltet hat, und einen Fahrer verhaftet und zu einer Geldstrafe von 500 Baht verdonnert hat, der absichtlich eine Ambulanz im Einsatz mehrfach blockiert hatte.

Am 7. März hatte das Rettungsteam von Mae Jo einen Videoclip in sozialen Medien veröffentlicht, der von ihrer Dashboard Kamera während eines Rettungseinsatzes aufgenommen wurde. In dem Video ist ein weißes Fahrzeug zu sehen, dass dem Rettungswagen trotz laufender Sirenen, eingeschalteter Rundum- und Warn Leuchten und Hupen keinen Platz macht und ganz offensichtlich absichtlich die Straße blockiert. Die Ambulanz hat keine Chance, an dem Fahrzeug vorbei zu kommen.

Laut den Angaben des Rettungsteam zu dem Video hatten sie zu dem Zeitpunkt als der Vorfall passierte ein Unfallopfer an Bord, dass dringend für Erste Hilfe Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht werden sollte.

Das Video zeigt die weiße Limousine, die kreuz und quer über die Straße wedelt und dabei den Krankenwagen bei seiner Rettungsmission blockiert. Manchmal zieht der Fahrer sogar absichtlich vor das Rettungsfahrzeug und tritt auf die Bremse, um den Wagen noch weiter zu verlangsamen.

Obwohl das Rettungsteam laut den Angaben des Leiters keine Beschwerde bei der Polizei einreichte, wurde die Polizei auf das Video aufmerksam und konnte den Fahrer der weißen Limousine anhand des Kennzeichens ermitteln. Er wurde zunächst von der Polizei verhaftet und auf die örtliche Polizeiwache für ein Verhör gebracht.

Allerdings stritt der Fahrer energisch ab, zum Zeitpunkt des Vorfalls betrunken gewesen zu sein. Er erklärte weiter, dass er auch die Ambulanz nicht absichtlich blockiert habe. Allerdings gab er zu, dass er angeblich an diesem Tag vor seiner Fahrt mit dem PKW Antibiotika und Schmerzmitteln eingenommen habe.

Nach dem Verhör informierten die Ermittler die betroffenen Rettungsstaffel und baten sie, ebenfalls zur Polizeiwache zu kommen. Allerdings erklärten die Rettungskräfte erneut, dass sie nicht vorhaben, eine Anzeige gegen den Mann einzureichen.

Der Fahrer, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, wurde von den Beamten zu einer Geldbuße von 500 Baht verdonnert. Anschließend wurde er wieder von der Polizei entlassen.

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Emi
Gast
Emi
9. März 2018 9:54 pm

Am 7. März hatte das Rettungsteam von Mae Jo einen Videoclip in sozialen Medien veröffentlicht, der von ihrer Dashboard Kamera während eines Rettungseinsatzes aufgenommen wurde.

(hier [PC] kann ich mit Ctrl V Kopierten Text einfuegen, anders auch nicht)

Das Rettungsteam hat ueberhaupt nichts zu veroeffnetlichen!!!!

Sirene ist keine zu hoeren. Blaulicht???

Unabhaengig davon ist in TH immer noch nicht festgelegt, wie eine Gasse zu bilden ist. Das uebergeht STIN auch hier wieder,

Wegen dieser fehlenden Regelung muessen menschen sterben.

Aber genau die braucht die Fahrschullobby.

Man soll es in der Fahrschule lernen!

Und was? Legt das jeder Fahrschule fuer sich fest!!/

Es ist eben mit den U-Turns besonders problematisch!

Esd braucht UNVERZUEGLICH eine klare, einheitliche und umsetzbare Regelung. DAS verhindern aber die STINs, die Luegenpresse, …. und andere Fahrschullobbyisten, die es dann erlauchten 250.000 Fahrschuelern/a beibringen lassen wollen. Aber was?

👿

 

 

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
9. März 2018 9:42 pm

500 THB finde ich für das, was man in dem Video sehen kann, eine viel zu niedrige Geldstrafe.