Bangkok: Prawit versucht zum 5. Mal eine schriftliche Erklärung zu verschieben

Der stellvertretende Ministerpräsident hat eine weitere Verlängerung der Frist beantragt, um der Nationalen Antikorruptionskommission (NACC) eine schriftliche Erklärung seiner teuren Uhren vorzulegen.

NACC-Stellvertretender Generalsekretär Worawit Sukboon sagte, dass Gen. Prawit versucht hat, eine schriftliche Erklärung zu verschieben, obwohl die Frist abgelaufen ist.

Aber er sagte, er könne nicht angeben, ob der NACC ihm mehr Zeit geben würde, um zu diesem Thema auszusagen. Er sagte, der NACC sammle Beweise und gebe ihm die Chance, sich von allen Vorwürfen zu befreien.

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berndgrimm
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berndgrimm
30. März 2018 8:42 am

Prawit watch probe: 'More time needed'

Gen Prawit Wongsuwon borrowed 22 luxury watches from a friend, who is now dead, not 25 as reported by media, according to the National Anti-Corruption Commission. NACC secretary-general Worawit Sukboon…
The board instructed the NACC to report the findings as soon as possible. It has not considered whether it to invite Gen Prawit for questioning.
At the board meeting on Thursday, NACC president Pol Gen Watcharapol did not attend to avoid criticism as he was a former aide to Gen Prawit from Sept 16, 2014 to Oct 1, 2015.

Please credit and share this article with others using this link:https://www.bangkokpost.com/news/politics/1437322/prawit-watch-probe-more-time-needed. View our policies at http://goo.gl/9HgTd and http://goo.gl/ou6Ip. © Post Publishing PCL. All rights reserved.

Da soll noch einer sagen der kleine Fettsack mit den vielen Händen wäre nicht clever!

Der weiss sogar eine seiner Leichen im Keller noch für sich einzusetzen!

Sowas bringt noch nicht mal Thaksin fertig!

Und seine Subalternen brauchen noch bis nach den "Wahlen" um eine

entsprechende Story fertigzustellen!

Und der Chefdiktator braucht ihn dringend!

Was mag der wohl im Keller haben?
 

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
18. März 2018 8:03 pm

STIN:   … nach Tod des angeblichen Freundes nicht zur Erbmasse gegeben …

Das scheint bisher wohl nur für eine einzige Uhr als Herkunftsnachweis angegeben worden zu sein. Und auch das ist zur Zeit wohl immer noch nur ein Gerücht.

Es wird langsam Zeit, daß die tatsächlichen Umstände (bzw. das, was Prawit in seinen verschiedenen Schreiben und Einlassungen  angegeben hat) diskutiert werden können – das ist allerdings nur dann möglich, wenn es wirklich zu einem (öffentlichen) Prozeß kommen sollte.

Bleibt also weiterhin – so sehr es einen auch “ärgern” mag – nur das Abwarten, wie es in diesem Fall weitergehen wird.

EMI
Gast
EMI
18. März 2018 6:04 pm

Ich warte auf die abschließende Erklärung und lach’mich dann mit dem Fuchs kaputt!!

er hat es wohl am letzten Tag eingereicht, ist also überholt. Die Erklärung liegt schon vor.
Wird nun ausgewertet, dann gibt es wieder Updates.

5555555555555

Kuckkuck

:Overjoy:

Wolf5
Gast
Wolf5
18. März 2018 9:42 am

Dieser Troll RD kann noch so oft versuchen, die Entfernung Yinglucks aus dem Amt als rechtmäßigen Akt darzustellen –
es ist und bleibt seine Propaganda, übernommen von der Junta!

So meinte die FAZ schon damals:

Absetzung Shinawatras in Thailand : Ein Putsch der Richter
Wenn das fragwürdige Urteil der Richter gegen Yingluck Shinawatra wenigstens geeignet wäre, den politischen Kleinkrieg in Thailand zu beenden. Doch das Gegenteil wird der Fall sein.
Für diejenigen Fachleute, die das polarisierte Geschehen in Thailand nicht durch gefärbte Brillengläser sehen, ist das Urteil aber der Beweis für die mangelnde Unabhängigkeit der thailändischen Justiz.
Denn was in Bangkok heute geschehen ist, war nicht weniger als ein Putsch mit juristischen Mitteln.
Doch für die Entwicklung der Demokratie in Thailand ist das Urteil ein verheerendes Signal. Ihm zufolge liegt die Macht in den Händen derjenigen, auf deren Seite die Richter sitzen, und die die Kontrolle über scheinbar „unabhängige“ Institutionen ausüben.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/absetzung-shinawatras-in-thailand-ein-putsch-der-richter-12927418.html

berndgrimm
Gast
berndgrimm
18. März 2018 9:24 am

Wolf5 sagt:

17. März 2018 um 3:14 pm

Und wieder wirft der Troll RD seine Nebelgranaten und versucht alles zu verdunkeln und zu verdrehen.
Wenn die taz schreibt:“ Deren Regierungen (Thaksin und Yingluck) waren von der Armee gestürzt worden“ hat dies seine Richtigkeit, denn Prayut nutzte seine Macht als Armeechef, die Regierung Yingluck (Yingluck selbst war zu diesem Zeitpunkt schon von einem militärhörigen Obersten Gericht zum Rücktritt gezwungen wurden) zu stürzen und erklärte:
“Es ist nötig, dass das Kommando für die Bewahrung von Frieden und Ordnung – dem Armee, Marine, Streitkräfte und Polizei angehören – die Kontrolle über die Regierung des Landes übernimmt”.

Zurück zum Thema, wo ich diesen Beitrag empfehlen kann:

Gefährliche Gewässer für Generäle
Als General Prawit und seine Offizierskameraden die demokratisch gewählte Regierung Yingluck Shinawatra stürzten, begründeten sie diesen Schritt unter anderen mit dem Kampf gegen Korruption. Anders als korrupte Politiker seien Offizieren nämlich durchweg gute Menschen.
Die ehemalige Senatorin Rosana sagte, die thailändische Öffentlichkeit verliere inzwischen sehr schnell den Glauben an die Männer in den grünen Uniformen.
„Die Regierung würde gegen Korruption vorgehen, und dass sei eine der Säulen der neuen Verfassung, die anti-korrupt sein soll“, sagte sie. „Aber wenn sie zeigen, dass es zweierlei Maß gibt, indem sie gegen die Opposition vorgehen, aber nichts unternehmen, wenn es um die eigenen Leute geht, dann wird die Öffentlichkeit das so nicht akzeptieren.“
http://hallomagazin.com/nachrichten-in-deutsch/gefaehrliche-gewaesser-fuer-generaele/

 

Sehr richtig!

Auch wenn Yingluck weder vom Militär noch vom Gericht abgesetzt wurde.

Sie bzw Thaksin haben den Sturz selber verursacht weil sie unbedingt

Thaksin Persilschein durchsetzen wollte und auf Sutheps Volksmärsche

falsch reagiert haben.

Auch wenn es hinterher anders dargestellt wurde.

Es geht heute aber weder um Thaksin noch um Yingluck

sondern um diese "gute" Militärdiktatur die nicht zuletzt deshalb

auch bei Gelben unglaubwürdig geworden ist dass sie

Yingluck geflüchtet hat und uns hinterher eine hahnebüchene Story

erzählt hat.Dazu kam der Fall des Red Bull Strassenmörders

und des scheinheiligen Grossbetrügers aus dem UFO Wat

Prawits Klunker und Uhrenmärchen Der Fall Somyot/Victorias Secret

und vor Allem die vielen unberührt gelassenen Sex Massage Salons

am Ratchada Phisek und Petchburi.

Kürzlich noch der Fall des Ital Thai Grosswildjägers.

Und was mich als Ausländer natürlich am meisten ärgert:

Der geschürte Ausländerhass um das Thai Volk zu "versöhnen"!

Wobei nur ein paar arme Schlucker verhaftet und ausgewiesen werden

die nicht bezahlen können während die wirklichen Kriminellen ungeschoren

gelassen werden weil sie genug bezahlen oder für Thai Chefs arbeiten.

Am Anfang war ich begeistert von dieser Militärdiktatur weil soviel

wie nie zuvor in Thailand aufgedeckt wurde , lang lang ists her.

Inzwischen wird nur noch heftigst unter den Teppich gekehrt!

Und dazu kommen natürlich noch alle Gründe über die wir wegen

LM hier nicht schreiben dürfen.

Aber Eines möchte ich als jemand der viel unterwegs ist und die Stimmung

"im Volk" direkt mitbekommt einmal ganz deutlich sagen:

Noch nie war Thailand so führungslos wie im Moment!

Egal in welches Amt man geht, vollkommenes Chaos!

Und dies in einer Militärdiktatur!Nach 4 Jahren!

 

 

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
17. März 2018 6:17 pm

Wolf5:   
Yingluck selbst war zu diesem Zeitpunkt schon von einem militärhörigen Obersten Gericht zum Rücktritt gezwungen wurden

Auch wieder falsch.

“Ma-dam” ist wegen Amtsmißbrauchs geschaßt worden – keinesfalls zurückgetreten, weder freiwillig noch gezwungen. Wenn Sie das Wort “geschaßt” nicht kennen, dürfen Sie es auch “aus dem Amt gejagt” oder meinetwegen auch “abgesetzt” nennen.

Sie hatte den Chef des Nationalen Sicherheitsrates entlassen, um den gutdotierten Posten einem nicht nur parteipolitisch, sondern auch familiär dem (ebenfalls wegen Amtsmißbrauchs) rechtskräftig zu Gefängnis verurteilten Kriminellen Thaksin näherstand, zuzuschanzen.

Wenn Ihnen darüberhinaus das Wort “Marionette” mißfallen sollte: Sie war der “Klon” von Thaksin, der aus dem fernen Dubai die “Regierungsgeschäfte” leitete und Yingluck wie eine seelenlose Gliederpuppe an Fäden nach Gutdünken bewegte. Das führte er ganz ähnlich (wenn auch deutlich kürzer) mit seinem Schwager Somchai durch.

Es handelt sich also um eine eindeutig kriminelle “Familien-Bande”, wie es in der “Luzerner Zeitung” so treffend beschrieben wurde. Daß sich die Bevölkerung bei einer Wahl, die der Kleptokrat Thaksin zum ersten Mal nicht kaufen kann, gegen ihn und eine von ihm geführte Marionette entscheiden wird, zeichnet sich schon länger ab.

Wäre Thaksin nicht sicher, daß (s)eine von ihm weiterhin geleitete “Partei” keine Chance bei freien Wahlen hat, gäbe es die verkrampften Versuche, sogar die verhaßten Demokraten zu einer “Koalition” zu bewegen, sicher nicht. Daß der letzte demokratischen Premierministers dieses Landes, Abhisit, einer solchen “Zusammenarbeit” eine eindeutige Abfuhr erteilt hat, rechne ich ihm hoch an.

Es ist ja auch nachvollziehbar, daß man mit einer “Partei”, die sich von den Terroristen ihres außerparlamentarischen Arms (den sogenannten “Rothemden”, die nur rotgefärbte Braune sind) nicht lossagen kann, nicht in Berührung kommen will. Eine Entscheidung mit Rückgrat.

Zurück zum Thema des Threads:

STIN:   
… ist also überholt …

Richtig.
Wie im anderen Thread zum Thema Prawit schon gemeldet: Prawit hat die geforderte Erklärung am 15. März (also innerhalb der ihm gewährten Frist) abgegeben.

Wolf5
Gast
Wolf5
17. März 2018 3:14 pm

Und wieder wirft der Troll RD seine Nebelgranaten und versucht alles zu verdunkeln und zu verdrehen.
Wenn die taz schreibt:“ Deren Regierungen (Thaksin und Yingluck) waren von der Armee gestürzt worden“ hat dies seine Richtigkeit, denn Prayut nutzte seine Macht als Armeechef, die Regierung Yingluck (Yingluck selbst war zu diesem Zeitpunkt schon von einem militärhörigen Obersten Gericht zum Rücktritt gezwungen wurden) zu stürzen und erklärte:
“Es ist nötig, dass das Kommando für die Bewahrung von Frieden und Ordnung – dem Armee, Marine, Streitkräfte und Polizei angehören – die Kontrolle über die Regierung des Landes übernimmt”.

Zurück zum Thema, wo ich diesen Beitrag empfehlen kann:

Gefährliche Gewässer für Generäle
Als General Prawit und seine Offizierskameraden die demokratisch gewählte Regierung Yingluck Shinawatra stürzten, begründeten sie diesen Schritt unter anderen mit dem Kampf gegen Korruption. Anders als korrupte Politiker seien Offizieren nämlich durchweg gute Menschen.
Die ehemalige Senatorin Rosana sagte, die thailändische Öffentlichkeit verliere inzwischen sehr schnell den Glauben an die Männer in den grünen Uniformen.
„Die Regierung würde gegen Korruption vorgehen, und dass sei eine der Säulen der neuen Verfassung, die anti-korrupt sein soll“, sagte sie. „Aber wenn sie zeigen, dass es zweierlei Maß gibt, indem sie gegen die Opposition vorgehen, aber nichts unternehmen, wenn es um die eigenen Leute geht, dann wird die Öffentlichkeit das so nicht akzeptieren.“
http://hallomagazin.com/nachrichten-in-deutsch/gefaehrliche-gewaesser-fuer-generaele/

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
17. März 2018 2:19 pm

“taz”:   Besonders, wenn es sich um politische Erzfeinde wie die früheren Premierminister Thaksin und Yingluck Shinawatra handelt. Deren Regierungen waren von der Armee gestürzt worden.

 Auch hier irrt die “tageszeitung” – zumindest, was die “Regierung” unserer “Ma-dam” angeht. Diese von ihrem Vater (oder Bruder) Thaksin aus dem selbstgewählten Exil als Marionette eingesetzte Person wurde keineswegs “von der Armee gestürzt”, sondern ist vom Obersten Gericht geschaßt worden, weil sie ihr Amt mißbraucht hat.

Wolf5
Gast
Wolf5
17. März 2018 1:59 pm

Zu der Verlogenheit der Militärjunta meint die taz ganz richtig:
„Sollte es doch noch zu einem Urnengang kommen, sorgt die neue Verfassung dafür, dass das Militär seine Macht durch die Hintertür zementieren und ein nicht gewählter Premierminister – nämlich Prayuth Chan-ocha – weiter an der Macht bleiben kann.
Der Skandal ist einmal mehr Beleg für die Verlogenheit des Militärs, das Putsche mit dem Schutz der Monarchie rechtfertigt und damit, unter Politikern aufzuräumen, die die Junta ihrerseits der Korruption und des Amtsmissbrauchs bezichtigt. Besonders, wenn es sich um politische Erzfeinde wie die früheren Premierminister Thaksin und Yingluck Shinawatra handelt. Deren Regierungen waren von der Armee gestürzt worden.“
http://www.taz.de/!5476089/

Und wenn man sich in diesem Zusammenhang nochmals die Entwicklung der Korruption in Thailand ansieht, so ist keine wesentliche Besserung unter der Militärjunta zu verzeichnen.
Da helfen auch solche Sprüche nicht, wie: „ Es sitzen auch Generäle in Haft und viele Offiziere der Armee.“
Diese waren zumeist der Militärjunta störend und wurden beseitigt.

Vielleicht hat sich ja Prayut auch die Maßnahmen Erdogans zum Vorbild genommen, welcher alle unliebsamen Mitbürger als Anhänger Gülens bezeichnet und entsprechend verfolgen läßt.

Auch in diesem Forum scheint es mehr die Regel als Ausnahme zu sein, Äpfel mit Birnen zu bvergleichen.
So betrafen die von mir aufgezählten Beispiele nicht irgendwelche Generäle oder Offiziere, sondern die Familie von Prayut (Bruder und Neffen) und den Rajabhakti Park.

ben
Gast
ben
23. März 2018 10:27 am
Reply to  Wolf5

So betrafen die von mir aufgezählten Beispiele nicht irgendwelche Generäle oder Offiziere, sondern die Familie von Prayut (Bruder und Neffen) und den Rajabhakti Park.

Lieber  ROT Wolfi, es ist ja schon verwunderlich, dass Du die 500 Milliarden THB des Reisprogramms mit den paar Millionen vom Rajabhakti Park vergleichst! Der Park wurde zu meist privat finanziert und ein paar Millionen kamen vom Staat! Aber der Fall YL ist natürlich konstruiert.. Blöder geht's nimmer!

EMI
Gast
EMI
17. März 2018 1:36 pm

Ich warte auf die abschließende Erklärung und lach'mich dann mit dem Fuchs kaputt!! 

:Overjoy:

berndgrimm
Gast
berndgrimm
17. März 2018 9:52 am

Wolf5 sagt:

16. März 2018 um 4:05 pm

Bereits am 23.01.2018 meinte die Lindauer Zeitung nicht zu Unrecht, dass der Uhrenfreund Prawit manchen als der eigentliche Drahtzieher des Putsches gilt und sein Verhältnis zu Diktator Prayut sehr eng ist.
Gleichzeitig wird aber auch auf die Probleme hingewiesen, dass sich Prayut mit Korruptionsvorwürfen, die sich gegen seine eigene Familie richten, auseinander setzen muß.
Dies wurde jedoch auf Thai-Art bereits gelöst und den 150 Leuten, welche den Facebook-Post zu der Handtasche seiner Frau teilten, droht nun Gefängnis.

https://www.pressreader.com/germany/lindauer-zeitung/20180123/281719795004720

Und auch für Prawit wird wahrscheinlich bald eine für ihn sehr befriedigende Lösung gefunden werden, schließlich gilt er lt. Wikipedia „als Mentor (oder „großer Bruder“) einer innermilitärischen Clique, die sich „Tiger des Ostens“ nennt, weil ihre Mitglieder ihre Karriere zumeist im 21. Infanterieregiment (Leibgarde der Königin) begonnen haben, das sein Quartier in Ostthailand hat. Der Gruppe gehören unter anderem der ehemalige Oberkommandierende des Heeres Anupong Paochinda und dessen Nachfolger Prayuth Chan-ocha an.

So verwundert es auch nicht, dass Prawit nach Monaten immer noch nicht erklären kann, woher sein Vermögen einschl. der teuren Uhren stammt.
Nachdenken oder Offenheit war noch nie die Sache thail. Generäle.

STIN sagt:

16. März 2018 um 4:10 pm

 

Prayuth selbst gilt eigentlich nicht als korrupt – behaupten i.d.R. nicht mal seine Gegner.
Ob es nun eine Hermes-Handtasche war, oder ein Fake – weiss man nicht so genau, aber es ist eine
Handtasche seiner Frau und nicht von Prayuth – der von den Eltern her, als “reich” gilt. Ich glaube um die
500 Millionen Baht soll er angegeben haben.

 

Prawit ist nicht so einfach zu entfernen. Ich kann mir vostellen, das Prayuth ihn sonst schon gefeuert hätte.

Wolf5 sagt:

16. März 2018 um 5:25 pm

Wer man meinen Beitrag richtig gelesen hat, findet nirgends die Aussage, Prayut sei korrupt.
Richtig ist jedoch, dass wenn man Korruption tatsächlich bekämpfen will,wie Prayut immer wieder behauptet, auch die eigenen Kumpels und die Familie von evtl. Untersuchungen nicht ausnehmen sollte.

Und dort gibt es schon einige Nachfragen und Ungereimheiten, dazu einige Beispiele:

1. Vermögensaufstellung von General Preecha Chan-o-cha (seinem Bruder)
https://passauwatchingthailand.com/2014/10/24/die-problematische-vermogenserklarung-des-bruders-von-general-prayuth-und-die-anti-korruptionskommission

2. Prayuths Bruder verteidigt lukrative Armeekontrakte für Sohn
http://www.khaosodenglish.com/politics/2016/09/20/prayuths-brother-defends-lucrative-army-contracts-awarded-son/
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/77126-keine-ermittlungen-gegen-general-preecha-und-sohn.html

3.Vorwurf der Vetternwirtschaft
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/73810-vorwurf-der-vetternwirtschaft.html

4. Ungereimheiten bei der Erichtung des Rajabhakti Park.
https://en.wikipedia.org/wiki/Rajabhakti_Park

 

Sehr richtig!

Diese Militärdiktatur war angetreten um in Thailand aufzuräumen!

Sie hat sich selber dazu jede Macht gegeben und sich selber von

der Verantwortung für ihre Taten bzw Nichttaten befreit.

Es ist enfach unseriös Entschuldigungen für die Diktatoren zu suchen.

Wenn die einander nicht Grün sind auch wenn sie Alle Brother in Arms

sind so ist dies zwar typisch Edelthai aber ihre Privatsache.

Tatsache ist, während sie gegen die Geringsten ihrer Kritiker mit aller Härte

und der gesamten Staatsmacht brutal vorgehen,

gehen Grossverbrecher hier weiterhin straf- und verfolgungsfrei aus.

Werr die Macht hat und behauptet er wäre der Gute hat dies zu beweisen!

Es geht um die Glaubwürdigkeit!

Wenn ich ein glaubwürdiger Saubermann sein will dann mach ich nicht

das Gleiche wie die Ganoven die ich angeblich entfernen möchte  und sorge

für meine "Freunde und Familie"!

Die Tatsache dass die Korruptionssummen dieser Militärdiktatur

wesentlich geringer sind als die der Yingluck Regierung

sagt nichts über die Schwere der Strafttaten aus!

Vielleicht sind sie ja auch nur zu blöd zum Bescheissen!

Vor 4 Jahren war ich begeistert von Prayuth.

Seine Freitagsreden waren ein Labsal für mich!

Endlich mal ein Thai Machthaber der die Probleme

erkannt hatte und öffentlich darüber sprach.

Da stand er in seinem Hausmeisteranzug und zählte

schonungslos auf was in Thailand Alles schieflief.

Höhepunkt meiner Bewunderung für den angeblichen Chefdiktator

war als ich ihn in der Weihnachtszeit 2014 an der Sam Yan Kreuzung

in BKK traf. Da stand er mit seinem privaten älteren Camry (man konnte

durch die Frontscheibe sehen) eingeklemmt zwischen 2 neue Polizei BMWs!

Ich sass im 507er Bus auf der Gegenseite und konnte ihn genau beobachten.

Und dies in einer Stadt wo wegen jedem unterklassigem Sesselpupser

der mit Eskorte herumfährt der Verkehr aufgehalten wird.

Seitdem geht mein Respekt vor ihm laufend zurück. Zuviel Gerede

und zuwenig und die falschen Taten.

Sein Tiefpunkt war  wohl die Flüchtung Yinglucks und das

anschliessende Affentheater.

So hat er seine Glaubwürdigkeit gerade bei den  Gelben verloren.

Und heute hängt er nur noch verzweifelt an der Macht.

Statt Inhalte und Taten gibt es von ihm nur noch Showeinlagen.

Und nur wenige findens lustig.

Seine grösste Leistung ist derzeit das ständige Umziehen

von einer Edelthai Karnevalsuniform in die nächste!

Er hat in den vier Jahren nicht an Statur gewonnen

sondern zeigt nur die Arroganz der Macht.

Deshalb schleift er den Kadaver Prawits noch mit sich rum.

Prawit ist sicherlich heute noch Chef der Burapha Tiger.

aber selber offensichtlich schon so senil dass er sein

eigenes Machtinteresse über Alles stellt.

Eine Führungspersönlichkeit mit Augenmass hätte den

kleinen Fettsack schon lange aus der Schusslinie genommen.

Aber die Militärs haben ja nichts zu verlieren!

Dnk des Militärsenats braucht Prayuth oder eine andere

Militärmarionette keine 150 der über 500 Abgeordnetenstimmen

um als Outsider PM gewählt zu werden.

Dass er dazu auch eine Partei braucht die ihn im Parlament

vorschlägt ist nur nebensache.

Neben den "neuen" Militärparteien  habe sich auch die Altparteien

Bhum Jai Thai und CTP als Bügelhalter angedient.

Da die Pheua Thai allein keinesfalls wieder eine absolute Mehrheit

geschweige denn die notwendigen 350+ MP Sitze bekommen wird

und die Abhisit Rest DP nicht mit der PT koalieren will

  wird die nächste "gewählte" Regierung auch eine Militärregierung !

Nur diesmal mit demokratischen Anstrich!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
17. März 2018 10:11 am
Reply to  berndgrimm

Nochmal zur Schreibmaske und der Änderungsfunktion:

Jetzt ist die Schreibmaske schon wieder geändert worden.

Besser ist sie dadurch auch nicht.

Ich finde die Einfache wie gestern durchaus OK

Man hätte nur Bold und Blockquote noch einfügen sollen.

An dieser hier stört mich besonders dass man nur mit

strg+V kopieren kann.

Ich schreibe sehr schnell und es hindert den Schreibfluss.

Es heisst dazu es läge am Browser dass man nicht direkt

kopieren kann.

Mit welchem Browser geht es denn?

Ich habe neben FF auch Opera und Google Chrome

weil einige Live TV Plattformen damit besser laufen.

Aber schreiben tu ich nur mit FF.

Und nochetwas: In obigem Beitrag kam wieder keine lange

Änderungs-/Löschfunktion sodern nur die 5 Minutenversion unten.

Bei der stört die Kürze, das Format und das Umlautgezeter!

Dadurch ist sie sehr unpraktisch und zu schnell vorbei!
Hier kam auch nur die 5 Minuten Funktion.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
16. März 2018 6:42 pm

STIN:   Es sitzen auch Generäle in Haft und viele Offiziere der Armee.

Und das ist – nach entsprechenden Untersuchungen und Prozessen – auch richtig so. Das Märchen von einem “grundsätzlichen doppelten Standard”, das die Ewiggstrigen so gern immer und immer wieder vortragen (obwohl es vorzugsweise von ihrem “Großen Führer” Thaksin angewandt wurde), ist glücklicherweise für die Prayuth-Regierung längst widerlegt und nur in Ausnahmefällen noch zu beobachten.

Im Fall von Prawit rate ich weiterhin dazu, ganz in Ruhe abzuwarten – wenn, dann wird er über ein ordentliches Gericht “zu Fall gebracht” werden; nicht durch irgendwelche “Petitionen”, Demonstrationen oder sonstige “Aktionen”.

Es dauert zwar länger als gehofft – aber es geht Stück für Stück voran.

Wolf5
Gast
Wolf5
16. März 2018 5:25 pm

Wer man meinen Beitrag richtig gelesen hat, findet nirgends die Aussage, Prayut sei korrupt.
Richtig ist jedoch, dass wenn man Korruption tatsächlich bekämpfen will,wie Prayut immer wieder behauptet, auch die eigenen Kumpels und die Familie von evtl. Untersuchungen nicht ausnehmen sollte.

Und dort gibt es schon einige Nachfragen und Ungereimheiten, dazu einige Beispiele:

1. Vermögensaufstellung von General Preecha Chan-o-cha (seinem Bruder)
https://passauwatchingthailand.com/2014/10/24/die-problematische-vermogenserklarung-des-bruders-von-general-prayuth-und-die-anti-korruptionskommission

2. Prayuths Bruder verteidigt lukrative Armeekontrakte für Sohn
http://www.khaosodenglish.com/politics/2016/09/20/prayuths-brother-defends-lucrative-army-contracts-awarded-son/
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/77126-keine-ermittlungen-gegen-general-preecha-und-sohn.html

3.Vorwurf der Vetternwirtschaft
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/73810-vorwurf-der-vetternwirtschaft.html

4. Ungereimheiten bei der Erichtung des Rajabhakti Park.
https://en.wikipedia.org/wiki/Rajabhakti_Park

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
16. März 2018 4:26 pm

STIN:   Prayuth selbst gilt eigentlich nicht als korrupt – behaupten i.d.R. nicht mal seine Gegner.

Richtig. Und da seine "politischen Gegner" (also die ewiggestrigen Anhänger des kriminellen Thaksin) dem Premierminister bisher nichts "anhängen" konnten, haben sie halt versucht, "über Bande" zu spielen, indem sie – wahrheitswidrig – behaupteten, seine Gattin hätte eine "teure Hermès- Handtasche" getragen, die sie nicht einmal richtig schreiben konnten.

STIN:   es ist eine Handtasche seiner Frau und nicht von Prayuth

Die Taktik der Thaksinisten ist stets dieselbe: Erst einmal etwas zu behaupten (möglichst häufig natürlich – ungeachtet der "Beweislage") und dann zu hoffen, daß "schon etwas hängenbleiben" wird.

Das machen die Rechtspopulisten in Europa und in den USA derzeit fast täglich, um ihre Gegner "auszuschalten" (oder gar "zu entsorgen").

Wolf5
Gast
Wolf5
16. März 2018 4:05 pm

Bereits am 23.01.2018 meinte die Lindauer Zeitung nicht zu Unrecht, dass der Uhrenfreund Prawit manchen als der eigentliche Drahtzieher des Putsches gilt und sein Verhältnis zu Diktator Prayut sehr eng ist.
Gleichzeitig wird aber auch auf die Probleme hingewiesen, dass sich Prayut mit Korruptionsvorwürfen, die sich gegen seine eigene Familie richten, auseinander setzen muß.
Dies wurde jedoch auf Thai-Art bereits gelöst und den 150 Leuten, welche den Facebook-Post zu der Handtasche seiner Frau teilten, droht nun Gefängnis.
https://www.pressreader.com/germany/lindauer-zeitung/20180123/281719795004720

Und auch für Prawit wird wahrscheinlich bald eine für ihn sehr befriedigende Lösung gefunden werden, schließlich gilt er lt. Wikipedia „als Mentor (oder „großer Bruder“) einer innermilitärischen Clique, die sich „Tiger des Ostens“ nennt, weil ihre Mitglieder ihre Karriere zumeist im 21. Infanterieregiment (Leibgarde der Königin) begonnen haben, das sein Quartier in Ostthailand hat. Der Gruppe gehören unter anderem der ehemalige Oberkommandierende des Heeres Anupong Paochinda und dessen Nachfolger Prayuth Chan-ocha an.

So verwundert es auch nicht, dass Prawit nach Monaten immer noch nicht erklären kann, woher sein Vermögen einschl. der teuren Uhren stammt.
Nachdenken oder Offenheit war noch nie die Sache thail. Generäle.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
16. März 2018 3:27 pm

berndgrimm:   Dabei war ich beim Erscheinen des ersten Berichtes überzeugt dass Prawit seine eigene Exitstrategie aus der Junta verfolgte …

Sie haben sich schon so oft geirrt, daß Ihre Fehleinschätzungen auch in diesem Fall schon niemanden mehr wundern. 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
16. März 2018 9:13 am

Prawit sends explanation on luxury watches to NACC

Breaking News March 16, 2018 08:29

By The Nation

Deputy Prime Minister General Prawit Wongsuwan on Thursday submitted his fourth clarification letter to the National Anti-Corruption Commission (NACC) regarding his ownership of 25 luxury watches.

NACC secretary-general Worawit Sukboon said he had learned from officials that Prawit had submitted the letter to the NACC, meeting the deadline on the last day. The NACC needed to look into the details of the letter before proceeding with the issue, he said.

There were reports earlier that Prawit would seek more time for his explanation.

The NACC panel appointed to handle the issue was reportedly split over whether it should ask Prawit to give an explanation in person.

Some members of the panel thought this would help facilitate an investigation, as panel members could ask him what they wished to know and “finish the matter”. Other members reportedly argued the time was not right.

The issue has dragged on for months since it was first exposed last December.
:Overjoy:
HEUREKA!
Jetzt sucht man noch nach einem qualifizierten Übersetzer
und nach den Wahlen gehts gleich weiter.
Man darf den Subalternen des Deputy Diktators keinen Vorwurf machen.
Was sollten sie gegen ihren Chef auch ermitteln?
Nein, diese Fall ist ein eindeutiges Versagen des Chef Diktators
der seinen Brother in Arms entgegen des Staatsinteresses
gestützt hat und weiterhin an ihm festhält.
Soetwas ist persönliche Interessen vor das Staatsinteresse stellen!
Also etwas was diese “gute” Militärdiktatur doch bekämpfen wollte!

Dabei war ich beim Erscheinen des ersten Berichtes überzeugt
dass Prawit seine eigene Exitstrategie aus der Junta
verfolgte!
Ich hätte nie gedacht dass der senile Greis
ernsthaft weitermachen wollte.
Dabei hatte er sich doch schon so bitterlich beschwert
weil niemand die Tatsache würdigte dass er schon über
50 Jahre auf Kosten des Steuerzahler herumgammelt
und schon viele Sessel durchgesessen hat. :Devil: