Bangkok: Nationaler Rat legt Beschwerde gegen 57 Aktivisten ein

Der Nationale Rat für Frieden und Ordnung (NCPO) hat eine Beschwerde gegen 57 pro-demokratische Demonstranten wegen angeblicher Volksverhetzung eingereicht.

Zu den in der Beschwerde genannten Personen gehörten Kan Pongpraphapan, Sirawith Seritiwat, Rangsiman Rom, Nattha Mahuttana, Ekachai Hongkanwan und Anon Nampa.

Die Beschwerde wurde von Colonel Burin Thongprapai, einem Mitglied der Rechtsabteilung des NCPO, eingereicht.

Es war eine Reaktion auf die Demonstration der letzten Woche, in der die Demonstranten die Armee dazu aufriefen, den NCPO nicht mehr zu unterstützen, als sie vom Tha Prachan Campus der Thammasat Universität zum Hauptquartier der Royal Thai Army marschierten.

Die meisten der genannten Demonstrationsführer wurden zuvor wegen mehrerer Straftaten im Zusammenhang mit einer Reihe von Protesten angeklagt. Sie fordern eine Wahl in diesem Jahr.

Berichten zufolge überlegten die Polizeibeamten auch, ob sie die Demonstranten beschuldigen sollten, Lautsprecher benutzt zu haben, sich den Anweisungen eines Offiziers zu widersetzen und die Beamten anzugreifen. Letzteres bezieht sich auf Demonstranten, die eine Reihe von Offizieren durchbrachen, die sich aufgestellt hatten, um die Demonstranten daran zu hindern, auf das Armeehauptquartier zu marschieren, was zu einem kurzen Zusammenstoß führte.

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32 Kommentare zu Bangkok: Nationaler Rat legt Beschwerde gegen 57 Aktivisten ein

  1. Raoul Duarte sagt:

    Der Gerichtshof ist damit einverstanden, den “Aktivisten” Ekachai Hongkangwan ebenfalls gegen Kaution freizulassen.

    The Nation:    Das Strafgericht stimmte am (heutigen) Dienstag zu, den Ekachai gegen Kaution in Höhe von 100,000 THB freizulassen, wobei seine Freilassung aus dem Untersuchungsgefängnis Bangkok für 20 Uhr vorläufig festgesetzt wurde.

    Niemand war wirklich davon ausgegangen, daß er für seine “Überzeugung” die 12 Tage absitzen würde, wie er zunächst gewohnt großspurig verkündet hatte. Seine “Kollegen” hatten allesamt sofort um Kaution gebeten und waren danach umgehend freigelassen worden.

  2. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    Zum Thema “Aktivisten”:

    The Nation:    Das Strafgericht hat gestern angeordnet, daß  Ekachai Hongkangwan für 12 Tage inhaftiert wird, nachdem er vor Monaten angeklagt worden war. Dies macht Ekachai zum einzigen von 57 Aktivisten, der inhaftiert wird.

    Zehn Teilnehmer, einschließlich Ekachai, wurden von den Behörden als “Schlüsselakteure” eingestuft. Die übrigen neun “Aktivisten” meldeten sich schon längst bei der Polizei, wurden ebenfalls vor Gericht gestellt und die Haftanträge des Staatsanwalts wurden abgelehnt. Sie konnten sofort nach Hause gehen.

    The Nation:    Ekachai wurde festgenommen, nachdem sich dazu er entschieden hat, keine Kaution zu beantragen. Er lehnte einfach die Rechtmäßigkeit der Anklage ab. Aus diesem Grund meldete er sich auch nicht bei der Polizei. Daraufhin wurde er am Freitag in seinem Haus im Bezirk Lat Phrao als “flüchtig” eingestuft und festgenommen.

    Der “Aktivist” erreichte so etwas wie “seine privaten 4 Minuten Berühmtheit”, weil er auf facebook Bilder veröffentlichte, die ihn mit einer Reihe von Billigst-Plastik-Uhren zeigten, die er Prawit “schenken” wollte.

    Die jeweils ausgesprochenen “Ermahnungen” nahm er “aus Prinzip” nicht zur Kenntnis, so daß er inzwischen zu einer Lachnummer wurde. Wenn er jetzt allerdings “trotzig” bei seiner Weigerung bleiben würde, muß er tatsächlich ins Gefängnis.

    The Nation:    Die “Gruppe der thailändischen Anwälte für Menschenrechte” (TLHR) erwartet jedoch, daß er sich schon morgen mit ihr in Verbindung setzen wird, um sie um “seine Kaution” bitten zu lassen, sagte der Aktivist Nuttaa Mahtaana.

    Wenn’s ihm in seinem “Selbstwertgefühl” hilft … 
    Glaubwürdiger wird er dadurch jedenfalls nicht.

  3. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

     

    Bangkok Post:   Prem Tinsulanonda überlegte, wie lange Premierminister Prayut Chan-o-cha noch braucht, um die Nation zum Erfolg zu führen – und erklärte, da0 er ihn den ganzen (nötigen) Weg unterstützen würde. 

    An dem Songkran-Treffen in der "Si Sao Thewes"-Residenz des verehrten Kronrats Prem (97) nahmen Minister der Regierung und hohe Militärs teil. 

     

    • Raoul Duarte sagt:

      Anhang

      The Nation:   Prem lobt Prayuts "Thainess"

      Der Elder Statesman Prem sagte, er hoffe, daß Prayut in seiner Arbeit und seinem Dienst an seinem Heimatland Erfolg haben werde. 

  4. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    Bild aus der “Sunday Nation” über die Gründung der “People Reform Party”

    Paiboon Nititawan:  Wir unterstützen einen PM-Kandidaten, der keiner Partei angehört. Es sollte ein neutraler Mann sein. Ich persönlich denke, daß Prayuth qualifiziert ist. Er hat die erforderlichen Fähigkeiten und ist ehrlich. Niemand kann behaupten, daß er an irgendeinem Betrug beteiligt gewesen wäre.

    Die “People Reform Party” ist nach der “New Alternative Party” die zweite neu registrierte politische Partei, die für Prayuth als “Außen-PM”  ist.

    Über die drei “Aktivisten” mit ihrem handgemalten Zettel-“Plakat” hat sich – er lernt zum Glück hinzu – Premierminister Prayuth nur spöttisch geäußert. Er wies die Security an, die zwei Mädels mit ihrem Freund gewähren zu lassen. Es gäbe derzeit wahrlich Wichtigeres zu tun, als sich um fehlgeleitete “Studenten” zu kümmern.

  5. berndgrimm sagt:

    Anhang

    Prime Minister Gen Prayut Chan-o-cha has hinted that he might accept an invitation to be on a political party's list of nominees to become prime minister after an election if he feels there is enough support…

    I'm not sure yet whether I will accept [parties' invitations to be a prime ministerial candidate]. What would happen if I accepted but no one chose me?

    While he was giving the interview, a group of Chulalongkorn University (CU) students raised a banner behind him which read "Chula loves Lung Tu [the dictator]". Lung Tu, or uncle Tu, refers to Gen Prayut's…

    Please credit and share this article with others using this link:https://www.bangkokpost.com/news/politics/1443662/prayut-hints-at-new-plan-to-retain-grip. View our policies at http://goo.gl/9HgTd and http://goo.gl/ou6Ip. © Post Publishing PCL. All rights reserved.

     

    Durch den beherzten Einsatz der Bodyguards des Chefdiktators wurde einmal mehr

    ein Umsturzversuch der oben gezeigten schwer bewaffneten Terroristen und das zwangsläufige Abrutschen Thailands in eine unkontrollierbare Demokratie verhindert.

    Auch diese gemeingefährliche Truppe Intellektueller muss vom mehrmals laufengelassenem einzigen Grosskriminellen Thailands T.S. bezahlt und

    gesteuert sein!

    Dies ist äusserst bedenklich denn bisher war die Chula im Gegensatz zur Thammasat

    eine durch und durch Gelbe Uni wo kein zerstörerisches Demokratiedenken

    zugelassen war!

    Der grosse Chefdiktator stand aber weit über seinen Gegnern und erinnerte daran

    dass es in Thailand wahrhaft viel grössere Probleme geben würde die er

    genausowenig lösen könne oder wolle.

    Und bevor es in Thailand Demokratie geben könne,

     müsse zuerst mal sichergestellt werden dass er überhaupt

    gewählt werden würde!

    Was solle Thailand mit einer Demokratie ohne ihn an der Spitze?

     

     

  6. berndgrimm sagt:

    STIN sagt:

    9. April 2018 um 9:49 pm

    Fakt ist dass diese Regierung überhaupt nix geschafft hat was die Forderungen

    vom Ausland angeht.

    kann ich nicht bestätigen. USA stufte von Tier 3, auf Tier 2, die rote Karte von ICAO wurde wieder
    zurückgenommen, erst – Ende 2017

    https://www.aerotelegraph.com/icao-traut-thailand-wieder

    Auch bei Geldwäsche hat sich was getan und auch bei Korruption gibt es zumindest ein paar Punkte weniger – als ein
    Jahr zuvor.

    Man kann nicht einfach pauschal urteilen und sagen, es hat sicht alles verschlechtert. Nein, hat es nicht.
    Nachweisbar nicht….

    Die Regierung nicht wirklich angetreten, um alles wie erfolgreich zu ändern. Sie haben Reformen zugesagt, manche
    da hapert es noch – aber andere Dinge, die vorher nie angepackt wurden, sind auf dem Weg – besser zu werden.

    Es hat sich bei den Vor-Regierung absolut nix getan, jetzt bewegt es sich wenigstens ein wenig. Natürlich nicht
    genug, aber auch das wenige, wird vermutlich bei der nächsten Zivilregierung wieder weg sein.

     

    Niemand hat behauptet es hätte sich hier "Alles" verschlechtert.

    Tatsache ist dass sich hier nix wirklich verbessert hat.

    Ich vergleiche diese Militärdiktatur nicht mit irgendwelchen Idealvorstellungen

    die in Thailand eh nie erreicht werden sondern nur mit den eigenen Versprechungen

    die uns der Chefdiktator 4 Jahre lang in seinen Freitagsmonolügen vorgebetet hat.

    Auch ich gehe nicht davon aus dass die nächste "gewählte" Regierung

    besser werden wird. Aber auch dies ist Schuld dieser Militärdiktatur.

    Schliesslich wollte man sicherstellen dass die nächste Regierung eine schwache

    und Militärhörige Marionettenregierung wird.

    Prayuth ist genauso ein Populist wie Thaksin und seine Glaubwürdigkeit ist

    dank zu vieler Lügen und gegensätzlichen Handlungen genausoweit gesunken.

    Wenn es um seinen Machterhalt geht weiss er hart und effizient gegen seine

    Gegner vorzugehen.

    Bei wirklichen Grosskriminellen ist er plötzlich Menschenrechtler und

    verteidigt ihre kriminellen Menschenrechte.

    Wie besoffen er selbst von seiner Allmacht ist, beweist er in jedem

    seiner vielen Fernsehauftritte.

    Ich habe schon geschrieben dass er in seinem Machtdelirium auf der

    gleichen Stufe angekommen ist wie Thaksin nach der gewonnen Wahl 2005!

  7. Raoul Duarte sagt:

    STIN:   Zusammengefasst kann man sagen: geschadet hat die jahrelange Militärregierung dem Land eher nicht.

    Richtig.

    Und das wird sich auch bei den nächsten Wahlen sehr klar zeigen – denn wählen können nur Thais; die ewiggestrigen Farangs/Touris/Expats zum Glück nicht.

    Und es geht weiter voran. Zwar langsamer als man sich das wünschen könnte – aber dafür stetig. Und das ist auch gut so.

  8. berndgrimm sagt:

    STIN sagt:

    Fakt ist, bei einigen Sanktionen seitens der EU und USA sind Verbesserungen eingetreten, sei es im Flugverkehr, sei es
    bei Menschenhandel, Fischerei usw. – nicht perfekt, wie die EU meinte – aber es sind Verbesserungen gegenüber aller
    Vorregierungen. Das ist nun mal Fakt und tw. wurde TH auch besser gestuft, wie bei Tier 3 auf Tier 2 (USA) usw.

    Das wird sich die Militärregierung natürlich nicht wieder kaputt regieren lassen und das ist schon mal positiv.
    Gerade beim Menschenhandel hat keine Vorregierung auf die Sanktionen reagiert und Verbesserungen geschaffen.
    Hier hat erst diese Regierung – natürlich auch auf Druck – zugeschlagen und 160 Offiziere, Beamte samt General
    verhaftet und unter Anklage gestellt.

    es gibt noch weitere positive Dinge, die ähnlich gelagert sind. Die müssten beibehalten werden.

    Abgeschafft werden müssten wieder jene Dinge, die viele Touristen ärgern – wie Liegestuhl-Verbot usw.

    Wirtschatlich wird es sich nicht viel ändern, weil es nun auch hier wieder aufwärts geht, nachdem EU, USA usw.
    wieder grünes Licht für Investoren gegeben haben.

    Zusammengefasst kann man sagen: geschadet hat die jahrelange Militärregierung dem Land eher nicht.

    Tourismus ist derart gestiegen, das es schon zuviel ist. Wirtschaft geht wieder aufwärts, nachdem die
    Investoren wieder beruhigt sind und ansonsten läuft alles eher besser als schlechter, als vorher.

    Lediglich die Verkehrschaos bekommt er nicht in den Griff, aber Zivilregierungen wohl auch nicht.

    Fakt ist dass diese Regierung überhaupt nix geschafft hat was die Forderungen

    vom Ausland angeht.

    Nur die ICAO Richtlinien hat man durchgesetzt weil die ICAO mit echten Sanktionen

    gedroht hat die Thailand wirklich getroffen hätten.

    Beim Menschenhandel Tier und der Fischerei hat man sich mit ein paar PR Aktionen

    und vielen Unwahrheit versucht herauszulügen und tut dies noch.

    Symptomatisch ist die fehlende Transparenz bei all diesen Aktionen.

    Wenn es wirklich um die Entmachtung Thaksins gegangen wäre hätte man

    ihm seine grösste Bastion , die Polizei  weggenommen.

    Dort gehen die Probleme weit über Thaksin und seinen Einfluss hinaus.

    Ich habe hier schon oft geschrieben, dass Problem in Thailand sind nicht

    nur korrupte gewählte Politiker sondern viel mehr ungewählt korrupte

    Staatsbeamte die man nicht loswerden kann/will und mit denen man paktiert.

    Natürlich ist es schön wenn man auch einige hochrangige Beamte und Generäle

    aus dem Verkehr gezogen hat aber durch eine totale Intransparenz in diesen

    Fällen wird nicht klar aus welchen wirklichen Gründen diese Leute beseitigt wurden.

    Die grösste Schande für diese selbsternannte “gute” Militärdiktatur ist der

    Fall Somyot/ Victorias Secrets.

    Da ist (aus welchen Gründen auch immer) ein einziger Sex Salon von vielen

    gleichartigen herausgezogen worden und wegen Menschenhandel,Zwangsprostitution

    von minderjährigen Ausländerinnen ermittelt worden.

    Zufälligerweise kam dabei auch heraus dass dort Geldwäsche betrieben würde

    und ein ehemaliger Polizeichef dort als Pate fungierte.

    Dieser ehemalige Polizeichef welcher der erste dieser Militärdiktatur war

    wurde sofort entlastet und ein Subalterner statt des wirklichen Betreibers

    verhaftet. Erst nachdem Chuwit den wirklichen Betreiber des Salons

    benannt hatte wurde angeblich nach diesem gesucht aber die Polizei

    kann ihn leider nicht finden.

    Es gibt in BKK mindestens 50 ähnlich grosse Sex Salons mit exakt

    dem gleichen Businessmodell!

    Aber dort unternahm man garnix!

    Warum? Weil die als Paten höchstwahrscheinlich noch aktive Polizeichefs

    oder gar hochrangige Militärs haben.

    Es war zweifellos richtig Thaksin von der Macht zu entfernen,

    zumindest äusserlich, aber die Probleme in Thailand gehen viel tiefer.

    Deshalb kehrt man lieber alles unter den Teppich und klammert sich

    an die Macht um sicherzustellen dass nix rauskommt.

    Also genau das Gegenteil von dem was man uns vorlügt.

    Warum macht man soetwas?

    Diese kriminellen Aktivitäten sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

    in Thailand!

    Ich hab schon mal geschrieben wenn D solche Aktivitäten zulassen

    würde wäre der D Binnenmarkt grösser als der der USA!

    Was die Wirtschaft und den Tourismus angeht:

    Bei beiden haben die Regierungen wenig dazu beigetragen

    und in TH eher negativ!

    Der Export floriert und der Tourismus boomt aus ganz anderen Gründen:

    Der Export boomt aufgrund der Aktivitäten ausländischer Konzerne

    in Thailand.Meist Japaner.

    Thailand ist für Japan eine wichtige Werkbank wegen Korea und China.

    Die hier immer als Errungenschaft dieser Regierung herausgestellte

    EEC ist in Wirklichkeit eine Forderung der Japaner während der

    Yingluck Regierung nach dem Hochwasser von 2011!

    Man will endlich die vielen inkompetenten Mitkassierer in den

    thailändischen Verwaltungen ausschalten.

    Und was den Tourismus angeht:

    Die Menge sind Chinesen und Russen welche die Thai Verhältnisse

    immer noch als besser empfinden als die in ihren Ländern.

    Ausserdem hat China nur eine warme Urlaubsprovinz nämlich Hainan

    und die ist viel teurer als Thailand. Und für die gutverdienenden Russen

    in Sibirien ist BKK viel näher als Moskau, geschweige denn das Schwarzmeer!

    Ausserdem sind auch in Russland Hotels viel teurer.

    Wirkliche Qualitätstouristen kommen schon lange nicht mehr nach Thailand

    oder nach Asien ausser Japan.

    • STIN STIN sagt:

      Fakt ist dass diese Regierung überhaupt nix geschafft hat was die Forderungen

      vom Ausland angeht.

      kann ich nicht bestätigen. USA stufte von Tier 3, auf Tier 2, die rote Karte von ICAO wurde wieder
      zurückgenommen, erst – Ende 2017

      https://www.aerotelegraph.com/icao-traut-thailand-wieder

      Auch bei Geldwäsche hat sich was getan und auch bei Korruption gibt es zumindest ein paar Punkte weniger – als ein
      Jahr zuvor.

      Man kann nicht einfach pauschal urteilen und sagen, es hat sicht alles verschlechtert. Nein, hat es nicht.
      Nachweisbar nicht….

      Die Regierung nicht wirklich angetreten, um alles wie erfolgreich zu ändern. Sie haben Reformen zugesagt, manche
      da hapert es noch – aber andere Dinge, die vorher nie angepackt wurden, sind auf dem Weg – besser zu werden.

      Es hat sich bei den Vor-Regierung absolut nix getan, jetzt bewegt es sich wenigstens ein wenig. Natürlich nicht
      genug, aber auch das wenige, wird vermutlich bei der nächsten Zivilregierung wieder weg sein.

  9. Raoul Duarte sagt:

    STIN:   … Verbesserungen eingetreten, sei es im Flugverkehr, sei es bei Menschenhandel, Fischerei usw. – nicht perfekt, wie die EU meinte – aber es sind Verbesserungen gegenüber aller
    Vorregierungen … 

    Und selbst Militärs wurden schon wegen Korruption und anderer Vergehen angeklagt und verurteilt. Längst nicht genug, kann oder sollte man meinen; aber es geht voran.

    Und ja: Es wird noch sehr viel Zeit benötigen, um die kriminellen Polizisten und Militärs zu überführen; möglicherweise reichen nicht einmal die zwei Jahrzehnte aus.

    Aber alles ist besser als das mörderische Regime des Thaksin Shinawatra. Keine Folgeregierung (auch die derzeitige Prayuth-Regierung nicht) hat derart viel Unrecht und Leid über das Land gebracht.

    Das streiten viele der ewiggestrigen rotgefärbten Braunen (meist ohne Wahlrecht) zwar starrsinnig ab; aber die sind sowieso nicht wichtig.

  10. Wolf5 sagt:

    In Thailand wird sich in absehbarer Zeit wenig ändern, da die Militärs seit 1932 keinen Deut von ihrer Überheblichkeit abgewichen sind und abweichen werden.
    Schon deshalb hat Prayut in der Verfassung den Einfluß des Militärs in der nächsten Regierung durch die Reservierung der entsprechenden Posten sowie zusätzlich den Ablauf der nächsten 20 Jahre Regierungsarbeit festgeschrieben.
    Egal wie die Wahl ausgeht, die nächsten Regierungen haben also die nächste 20 Jahre kaum was zu sagen (reine Marionettenregierungen unter Aufsicht des Militärs), es sei denn, es gibt wieder einmal einen neuen Putsch und damit wieder eine neue Verfassung.

    Zwar wird zu recht die Korruption innerhalb der Polizei kritisiert.

    Was aber außen vor bleibt, ist die Korruption innerhalb des Militärs, über welche nicht gesprochen wird und werden darf.
    Und sollte es doch mal einen geben, welcher Veränderungen innerhalb des Militärs angeht, so wird er sofort ausgebremst.

    Kleines Beispiel:
    „Surayud Chulanont wurde von Ministerpräsident Chuan Leekpai von der Demokratischen Partei, der gleichzeitig auch das Amt des Verteidigungsministers bekleidete, ausgewählt. Chuan wollte das Militär reformieren, um künftige Einmischungen in die Politik, wie es sie zuvor in Thailand oft gegeben hatte, zu verhindern. Er überging bei der Ernennung Surayuds mehrere höhere Generäle. Surayud versprach, das überdimensionierte Offizierskorps zu verkleinern, Waffenkäufe, bei denen Privatinteressen im Spiel waren, zu unterbinden und das Militär aus der Politik herauszuhalten. Tatsächlich scheiterte Surayud mit diesem Reformprogramm, da andere hohe Generäle seine Umsetzung durch Verzögerungstaktik bis zum Ende seiner Amtszeit größtenteils verhinderten“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Surayud_Chulanont

    • STIN STIN sagt:

      Egal wie die Wahl ausgeht, die nächsten Regierungen haben also die nächste 20 Jahre kaum was zu sagen (reine Marionettenregierungen unter Aufsicht des Militärs), es sei denn, es gibt wieder einmal einen neuen Putsch und damit wieder eine neue Verfassung.

      das dürfte richtig sein. Viele Gesetze sind auch für 20 Jahre festgeschrieben und dürfen nicht geändert werden.
      Es wird in manchen Fällen gut sein, das es so ist – in anderen Fällen weniger gut.

      Fakt ist, bei einigen Sanktionen seitens der EU und USA sind Verbesserungen eingetreten, sei es im Flugverkehr, sei es
      bei Menschenhandel, Fischerei usw. – nicht perfekt, wie die EU meinte – aber es sind Verbesserungen gegenüber aller
      Vorregierungen. Das ist nun mal Fakt und tw. wurde TH auch besser gestuft, wie bei Tier 3 auf Tier 2 (USA) usw.

      Das wird sich die Militärregierung natürlich nicht wieder kaputt regieren lassen und das ist schon mal positiv.
      Gerade beim Menschenhandel hat keine Vorregierung auf die Sanktionen reagiert und Verbesserungen geschaffen.
      Hier hat erst diese Regierung – natürlich auch auf Druck – zugeschlagen und 160 Offiziere, Beamte samt General
      verhaftet und unter Anklage gestellt.

      es gibt noch weitere positive Dinge, die ähnlich gelagert sind. Die müssten beibehalten werden.

      Abgeschafft werden müssten wieder jene Dinge, die viele Touristen ärgern – wie Liegestuhl-Verbot usw.

      Wirtschatlich wird es sich nicht viel ändern, weil es nun auch hier wieder aufwärts geht, nachdem EU, USA usw.
      wieder grünes Licht für Investoren gegeben haben.

      Zusammengefasst kann man sagen: geschadet hat die jahrelange Militärregierung dem Land eher nicht.

      Tourismus ist derart gestiegen, das es schon zuviel ist. Wirtschaft geht wieder aufwärts, nachdem die
      Investoren wieder beruhigt sind und ansonsten läuft alles eher besser als schlechter, als vorher.

      Lediglich die Verkehrschaos bekommt er nicht in den Griff, aber Zivilregierungen wohl auch nicht.

      Was aber außen vor bleibt, ist die Korruption innerhalb des Militärs, über welche nicht gesprochen wird und werden darf.
      Und sollte es doch mal einen geben, welcher Veränderungen innerhalb des Militärs angeht, so wird er sofort ausgebremst.

      richtig, nur wer soll das anpacken?
      Militär wird sich nicht selbst auflösen oder gegen sich selbst ermitteln. Ziviliregierungen werden es auch nicht
      tun, hat nicht mal Thaksin gemacht. Einzig Chuan Leekpai hat es gewagt, aber auch nicht geschafft.
      Militär in TH ist ein Staat im Staat und das wird sich auch nicht so schnell ändern – wie in Burma, Ägypten usw.
      auch.

  11. Raoul Duarte sagt:

    STIN:   … um den Thaksin-Clan ein für alle mal auszuschalten.
    Ob das gelungen ist, wird man bei der nächsten Wahl sehen.

    Yup.

    Das weiß auch die Thaksin-Clique ganz genau. Deshalb plustern sich die Ewiggestrigen – die in den meisten Fällen als Farang oder Expat gar nicht wählen können – derzeit ja auch so auf und reden den kriminellen Ex-PM und ihren verbliebenen "Unterstützern" das Wort.

    STIN:   Wenn man mit den Thais im Norden diskutiert, hat man das Gefühl, das Prayuth nicht so unbeliebt ist – wie es
    manche Expats gerne hätten.

    Das trifft – wie schon häufig festgestellt – auch auf andere Regionen zu. Selbstverständlich ist es von vornherein von den verbohrten Thaksinisten zuviel verlangt, dies einzugestehen.

    Lieber wird jetzt schon – im Wissen um das Scheitern der PT-"Partei" – an so mancher "Dolchstoß-Legende" gebastelt und in einigen "Foren" darüber "gestritten", wer denn wohl daran Schuld hätte.

    Daß es gerade ihr "Trommeln" für einen Menschenrechtsverletzer allererster "Güte" (HRW über den flüchtigen Thaksin) ist, das sein Scheitern ao bravourös unterstützt hat, kommt ihnen gar nicht in den Sinn.

    STIN:   … wird die Bevölkerung wohl bei einem nächsten Putsch kein Wort mehr von Wahlen verlieren und das für viele, viele Jahre. Dann ist für die Thais wohl eine Militärregierung
    das kleinere Übel.

    Tatsächlich könnte es sich so entwickeln. Bleibt im Moment nur, dem Land und seiner Bevölkerung alle zur Verfügung stehende Daumen zu drücken und abzuwarten. Eine "Revolution" wird weiterhin sehr unwahrscheinlich bleiben.

    Und das ist auch gut so. 

  12. berndgrimm sagt:

    Wolf5 sagt:

    8. April 2018 um 5:49 pm

    ..Und ob es wirklich zum Bürgerkrieg gekommen wäre, ist zweifelhaft.
    Das Militär hätte nur seine Aufgabe erfüllen und die Ordnung wiederherstellen müssen.
    Soll heißen: die Roten und die Gelben nach Hause schicken und wer nicht folgt, kommt ins Gefängnis. ..

    Sehr richtig! Man war angetreten um in Thailand aufzuräumen und Ordnung zu schaffen.

    Etwas was in einem Land wie Thailand leider nur in einer Militärdiktatur möglich ist

    weil Ordnung oder die Befolgung von Gesetzen und Regeln  in Thailand sehr

    unpopulär ist und nur als Marotte von Ausländern angesehen wird

    und deshalb auch nur willkürlich gegen Ausländer angewandt wird.

    Die Polizeireform war ein zentrale Forderung der Mitlatscher Sutheps.

    Da ist leider überhaupt nix passiert weil man weder den Willen noch

    die richtigen Leute noch die Mittel dafür hat.

    Polizeiarbeit kostet Geld! Viel Geld! In Thailand nicht.Deshalb gibt es auch keine.

    In Thailand macht die Polizei ihre Geschäfte mit der Kriminalität!

    Ein äusserst lukratives Geschäft!

    Deshalb werden die Mitkassierer Posten auch zu Höchstpreisen verkauft!

    Mit einer durch und durch kriminellen Polizeiführung kann man keinen

    Rechtsstaat aufbauen. Dies ist auch garnicht geplant.

    Deshalb die PR Stunts für das internationale Ausland  und die regelmässige

    Ausländerjagd wo statt der hier reichlich vorhandenen ausländischen Kriminellen

    nur harmlose Overstayer oder Schulhof-Drogendealer geschnappt werden

    weil die wirklichen ausländischen Kriminellen hochrangige Thai Paten

    oder gar Thai Chefs haben!

     

    STIN sagt

    das haben sie ja eigentlich 2006 gemacht, da waren dann recht schnell wieder Wahlen.

     

    Die Militärdiktatur von 2007 unter PM Sorayud  wurde oft als ineffizient

    und schwach bezeichnet.

    Sie hat in einem Jahr aber mehr geleistet als die heutige Militärdiktatur in 4!

    Ja, es stimmt, bei der Wahl wurde damals wieder eine Thaksin Marionette

    gewählt, aber dies könnte nach dieser Militärdiktatur genauso passieren

    und wird nur dadurch verhindert dass ein Militär Senat existiert der

    dafür sorgt dass eine Militär Marionette zum PM gewählt wird.

    Ich möchte Thaksin hier keinesfalls verteidigen weil ich ihn

    hier keinesfalls wieder an der Macht sehen will.

    Aber es wird hier ja immer auf die Wahl- und Wählermanipulationen

    in Thaksins Stammland hingewiesen.

    Ich kenne diese aus der Roten Hochburg Phayao wo Abhisit Wähler

    bedroht und verfolgt wurden.

    Ja, solche Manipulationen muss man verurteilen.

    Aber was macht denn die heutige "gute" Militärdiktatur?

    Durch einen in der neuen "Verfassung" festgeschriebenen  Militär Senat

    wird von vornherein verhindert dass ein mit parlamentarischer Mehrheit gewählter

    Abgeordneter auch gegen den Willen des Militärs PM werden kann!

    Und obwohl dadurch von vornherein sichergestellt wird dass

    eine Militär Marionette nächster "gewählter" PM wird,

    greift man drastisch in den "politischen Willensbildungsprozess" ein!

    Zunächst tingelt der Chefdiktator seit Monaten in Thaksins Stammlanden

    umher und verteilt "Nicht-Wahl"Geschenke!

    Sodann untersagt man den "Altparteien" sich rechtzeitig zu organisieren

    und verbietet weiterhin jegliche politische Versammlung!

    Andererseits unterstützt man "Neuparteien" und lässt jeden Depp

    der sich als Mitkassierer positionieren will seine eigene Partei aufmachen

    und das Hohe Lied der Militärdiktatur trällern.

     

    Ach ja, und dann das Argument eines drohenden "Bürgerkriegs " in Thailand!

    55555!

    Als jemand der bei allen Showveranstaltungen der Roten und Gelben von

    2008 bis 2014 dabei war:

    Die heutigen Thai müsste man zum Bürgerkrieg tragen und nicht nur bezahlen!

    Natürlich gab und gibt es gewaltbereite Terroristen und reichlich durchgeknallte

    Unterbelichtete welche sich reichen Thais als Privatarmee andienen.

    Aber dies zeigt nur die Schwäche der Staatsmacht.

    Das Gewaltmonopol des Staates (i.e. Polizei) wird hier nicht durchgesetzt.

    Sowohl die über 120 Toten 2010 wie auch die 30 Toten 20113/14

    gehen auf das Konto einer inaktiven Polizei!

    Ich bin ein äusserst liberaler Sozialdemokrat (aussterbende Rasse)

    aber ein absoluter Law and Order Mann und die Polizei hat für

    mich absolute Priorität (weit vor dem Militär)!

    Natürlich muss dafür gesorgt werden dass sie weder kriminell

    noch parteiisch ist, was in Thailand leider der Fall ist.

    Daran hat auch diese "gute" Militärdiktatur nix geändert!

    Nochetwas zum Persönlichkeitsvergleich Prayuth-Thaksin:

    Prayuth war mir einmal sehr sympathisch weil er in seiner

    Hausmeisteruniform auftrat und erstaunlich offen die Probleme

    Thailands ansprach.

    Aber dies war einmal!

    Heute ist er eine publicitygeile One-Man-Show die ständig

    im Fernsehen auftritt und besonders durch ihre häufigen

    Kostümwechsel auffällt.Er ist inzwischen auf einem

    Machtbesoffenen Höhenflug wie Thaksin nach der

    gewonnen Wiederwahl 2005…..

    Thaksin wurde damals zurecht weggeputscht ..

    aber was passiert mit Prayuth?

    Wegputschen wird ihn niemand und Demonstrationen

    lässt er wohlweisslich präservativ garnicht erst zu.

    Also Prayuth forever?

     

     

     

     

    • STIN STIN sagt:

      Sehr richtig! Man war angetreten um in Thailand aufzuräumen und Ordnung zu schaffen.

      in erster Linie wurde geputscht, um den Thaksin-Clan ein für alle mal auszuschalten.
      Ob das gelungen ist, wird man bei der nächsten Wahl sehen.

      Wenn man mit den Thais im Norden diskutiert, hat man das Gefühl, das Prayuth nicht so unbeliebt ist – wie es
      manche Expats gerne hätten. Viele meinen zwar, es wäre nun an der Zeit für Wahlen – andere jedoch sind wieder
      vorsichtiger und haben Angst, das die Unruhen wieder von vorne beginnen.

      Sollten also nochmals Kämpfe Rot gegen Geld aufflammen – wird die Bevölkerung wohl bei einem nächsten Putsch kein
      Wort mehr von Wahlen verlieren und das für viele, viele Jahre. Dann ist für die Thais wohl eine Militärregierung
      das kleinere Übel.

  13. Raoul Duarte sagt:

    STIN:   Auch 2006 standen 84% der Thais hinter dem Putsch, weil Thaksin in Sachen Korruption, Amtsmissbrauch
    jegliche Hemmungen verlor und Gesetze zu seinen Gunsten änderte. 

    Langsam (aber sicher) werden die Vergehen und Verbrechen Thaksins nun (endlich) aufgearbeitet werden. Und zwar nicht nur die jedes Maß übersteigende Korruption (besser: Selbstbereicherung) der Shinawatras, sondern hoffentlich auch die über 3,000 Morde, die auf das Konto des Schlächters gehen.

    Niemand hat im Thailand dieses Jahrhunderts größere und brutalere Menschenrechtsverletzungen und derart viele Morde zu verantworten wie der völlig durchgeknallte Thaksin Shinawatra, der sich nicht nur selbst, sondern auch seinen Marionetten die Macht erkauft hat.

    Wie ja auch HRW – man kann’s nicht häufig genug betonen – damals wie heute bestätigt. Daß er und sein Clan für die schlimmste Spaltung Thailands verantwortlich ist (und bleibt), sieht jeder, der das Geschehen verfolgt hat.

  14. Wolf5 sagt:

    Ich kann mich nur wiederholen, es ist sinnlos über fest gefügte Meinungen zu diskutieren.
    Deshalb letztmalig zu diesem Thema:

    So ist in den letzten 85 Jahren (davon 57 Jahre unter Militärherrschaft) in Thailand viel Unrecht geschehen, zumeist durch die Militärs.
    Da diese aber kaum Fehler eingestehen, wurde bisher keins diese Massaker oder dieser Unrechtshandlungen aufgearbeitet.
    So verliefen auch die Untersuchungen z.B. zu den Toten von 2010, wie gewohnt, im Sande.

    Nun hat Prayut (ein ewiger Gegner Thaksins, welcher bereits bei den Putsch 2006 mit die Strippen zog) das sagen und möchte alles, was mit der Shinawatra – Familie zusammenhängt, für immer und ewig auslöschen. Lassen wir ihm den Spaß.
    Wahrscheinlich beneidet Prayut Thaksin, denn dessen Verdienst (international gesehen) ist seine Wirtschaftspolitik. Durch die erfolgreiche Wirtschaftspolitik Thaksins, die durch Sozialprogramme flankiert wurde, konnte Thailand vor 2015 die meisten Millennium Development Goals erreichen. Es sind vor allem Erfolge bei der Bekämpfung der absoluten Armut sowie im Gesundheitsbereich festzustellen, so dass Thailand sich eigene MDGs Plus Ziele gesetzt hat.
    https://www.liportal.de/thailand/wirtschaft-entwicklung/

    Auch wird von den Putsch-Befürworten immer wieder dieser Tab Daeng (ein Polizist der Rothemden) zitiert.
    Dazu bleibt mir nur festzustellen, dass solche Großmäuler nicht alleine sind und auch unter den Gelben haben etliche zu Mord und Totschlag aufgerufen – leider, denn jeder Tote ist ein Toter zuviel.
    Und ob es wirklich zum Bürgerkrieg gekommen wäre, ist zweifelhaft.
    Das Militär hätte nur seine Aufgabe erfüllen und die Ordnung wiederherstellen müssen.
    Soll heißen: die Roten und die Gelben nach Hause schicken und wer nicht folgt, kommt ins Gefängnis.
    Damit kennt sich dieses Militär zur Genüge aus, aber das wollte man nicht – dann doch lieber putschen.

    Und was die wirtschaftl. Situation der Bauern anbelangt, so wurde keiner gezwungen, Kredite aufzunehmen.
    Dazu noch ein paar Fakten:
    In Ländern wie Malaysia, Thailand, Taiwan oder Südkorea nutzen die Verbraucher die relativ niedrigen Zinsen, um sich bis über beide Ohren zu verschulden. In vielen dieser Länder liegt die Verschuldungsquote sogar schon höher als in vielen Industrieländern.
    Am Ende des Jahres 2015 betrug die durchschnittliche Verschuldung der privaten Haushalte in Thailand 248.000 Baht. Obwohl dieses Jahr noch nicht vorbei ist, stieg die durchschnittliche Verschuldung bereits auf beachtliche 298.000 Baht an. Das entspricht einem dramatischen Anstieg von 20,2 Prozent.
    Das ist offiziell das höchste Wachstum der privaten Schulden in den letzten neun Jahren, seitdem diese Zahlen offiziell gelistet werden.

    • STIN STIN sagt:

      Und ob es wirklich zum Bürgerkrieg gekommen wäre, ist zweifelhaft.
      Das Militär hätte nur seine Aufgabe erfüllen und die Ordnung wiederherstellen müssen.
      Soll heißen: die Roten und die Gelben nach Hause schicken und wer nicht folgt, kommt ins Gefängnis.
      Damit kennt sich dieses Militär zur Genüge aus, aber das wollte man nicht – dann doch lieber putschen.

      das haben sie ja eigentlich 2006 gemacht, da waren dann recht schnell wieder Wahlen.

      Aber du würdest dich wundern, wieviele Menschen in TH lieber das Militär an der Macht haben, als wieder Rot-Gelb-Demos,
      Shut downs usw.
      Ich kann nicht sagen, ob es die Mehrheit ist, aber es dürfte nahe dran sein. Wird man aber bei der
      Wahl sehen, wer letztendlich gewinnt.

  15. Raoul Duarte sagt:

    STIN:   als Tab Daeng (ein Polizist der Rothemden)
    auf der Bühne nach dem Tod mehrerer Kinder meinte, das wird nicht das Ende sein, also es werden mehr sterben und nur
    durch Thida gestoppt wurde – begannen bei uns im Norden vor allem die Frauen zu fordern: wann denn endlich Prayuth eingreife.

    Nicht nur im Norden.

    Auch bei uns im “tiefen” Süden, in Bangkok und wo-immer-wir-hinkamen:  Die Leute wollten, daß dem bösen Spuk der sog. “Roten” endlich ein Ende gemacht wird und haben die friedliche und völlig unblutige Übernahme der Regierungsgeschäfte durch Prayuth beklatscht.

    Die “roten” Hetzer hätten sich hier nirgendwo mehr blicken können; allein die menschliche Reaktion Thidas auf der Bühne des “war drums”-Kongresses wurde noch als menschlich anerkannt.

    Die hat man dann allerdings – wohl auch auf Geheiß des brutalsten Menschenrechtsverletzers dieses Jahrhunderts (Thaksin), wie “Human Rights Watch” noch 2008 feststellte – schnell aus ihrer Stellung hinausgedrängt.

  16. Wolf5 sagt:

    STIN: nein, der Putsch hat keine Demokratie gestoppt – aber ev. einen Bürgerkrieg verhindert. 

    Es ist sinnlos über fest gefügte Meinungen zu diskutieren.
    Tatsache ist nun einmal, dass in Thailand durchschnittlich alle 4 Jahre geputscht wurde und dass nach jedem Putsch fast immer die Aussage der Putschisten lautete:
    „Wir wollten (oder wir haben) schlimmeres verhindert“.
    Tatsache ist weiterhin, dass sich die wirtschaftliche Situation vieler Thailänder (sowohl im Norden als auch im Süden) unter der Militärjunta verschlechtert hat und ein Ende derzeit nicht abzusehen ist, trotz der vollmundig angekündigten Maßnahmen.
    Sollte sich daran in absehbarer Zeit nichts ändern, muß man mit allem rechnen.
    In der damaligen DDR dauerte es am Ende gerade einmal 1 Monat, bis die alte Nomenklatura hinweggefegt war.

    • STIN STIN sagt:

      STIN: nein, der Putsch hat keine Demokratie gestoppt – aber ev. einen Bürgerkrieg verhindert.

      Es ist sinnlos über fest gefügte Meinungen zu diskutieren.

      nein, das sind Erfahrungen mit den Thais selbst. Als die Kinder starben, als Tab Daeng (ein Polizist der Rothemden)
      auf der Bühne nach dem Tod mehrerer Kinder meinte, das wird nicht das Ende sein, also es werden mehr sterben und nur
      durch Thida gestoppt wurde – begannen bei uns im Norden vor allem die Frauen zu fordern: wann denn endlich Prayuth eingreife.

      Es wäre ausser Kontrolle geraten und täglich Tote wären die Folge gewesen.

      Tatsache ist nun einmal, dass in Thailand durchschnittlich alle 4 Jahre geputscht wurde und dass nach jedem Putsch fast immer die Aussage der Putschisten lautete:
      „Wir wollten (oder wir haben) schlimmeres verhindert“.

      richtig, viele Putsche in TH waren in der Tat folgerichtig. So z.B. der Putsch Chamlongs gegen den Schlächter Suchinda, den
      der König dann wegputschte. Auch 2006 standen 84% der Thais hinter dem Putsch, weil Thaksin in Sachen Korruption, Amtsmissbrauch
      jegliche Hemmungen verlor und Gesetze zu seinen Gunsten änderte. Er versteckte das gar nicht mehr.

      Das geht halt nicht – man kann nicht ein Volk aufhetzen, falsche Versprechungen machen und dann mit absoluter Mehrheit eine
      Demokratie führen.
      In der Türkei hätten viele 1000e Kurden vll überlebt, wenn der Putsch erfolgreich gewesen wäre. Solche Irre wie
      Erdogan, Thaksin mit seinen 3000+ Toten, meist Unschuldigen – müssen gestoppt werden, ggf. mit einem Putsch.
      Auch in Nordkorea würde ich einen Putsch befürworten.

      Tatsache ist weiterhin, dass sich die wirtschaftliche Situation vieler Thailänder (sowohl im Norden als auch im Süden) unter der Militärjunta verschlechtert hat und ein Ende derzeit nicht abzusehen ist, trotz der vollmundig angekündigten Maßnahmen.

      kann ich nicht bestätigen. Was ich bestätigen kann, das sich die wirtschaftliche, finanzielle Situation der Thais unter
      Thaksin nach Ende des Schneeball-Systems deutlich verschlechtert hat.
      So hat er de Thai den Mikrokredit aufgeschwatzt – ein Schneeball-System an dem die Kredithaie Milliarden verdienten und
      das nach genau 8 Jahren zusammenbrach. Thais verloren Häuser, wurden obdachlos usw.

      Beim Mikrokredit bekommt man ohne Überprüfung einen Kredit, das erste Mal um die 30.000 Baht – das muss man mit Zinsen 1 Jahr
      später zurückzahlen. Konnte natürlich keiner, weil es schon in Smart-Handy für Tochter oder Motorrad für sohn ausgegeben wurde.
      Man ging zum Kredithai, borgte sich die 33.600 Baht aus und holte sich beim 2. Kredit dann 50.000. Die waren dann
      mit Zinsen für den Kredithai komplett weg. So ging das 8 Jahre weiter bis zur Endsumme 250.000 Baht.
      Vorher gaben die Kredithaie aber keinen Kredit mehr, weil sie wussten – das es keine 300.000 Baht geben wird, also mit
      Zinsen. Dann brach bei den Thais alles zusammen. Selbstmorde, Haus-Pfändungen usw.

      Meine Schwieger-Familie hatte vorher nie Kredite, heute sind alle hoch veschuldet und können kaum die Zinsen für die 250.000 Baht zahlen.

      Das alles, wissen Touristen, die meisten Expats usw. nicht.

      Sollte sich daran in absehbarer Zeit nichts ändern, muß man mit allem rechnen.

      nein, ich halte Prayuth für so klug, das er sofort Wahlen anberaumt, wenn er merkt – es könnte zu einem Aufstand kommen.
      Mit momentan 100 Aktivisten ist das wohl noch nicht absehbar.

  17. Raoul Duarte sagt:

    STIN:   nein, der Putsch hat keine Demokratie gestoppt – aber ev. einen Bürgerkrieg verhindert

    Ganz sicher sogar.

    Genau das haben die Menschen ja auch goutiert – und sie rechnen es dem Premierminister Prayuth bis heute immer noch hoch an.

    Für die wenigen versprengten “Aktivisten” haben dagegen die wenigsten Verständnis. Die meisten Thais lächeln einfach nur über sie – wie man über Kleinkinder schmunzelt, die noch keine “politischen Zusammenhänge” verstehen (können).

    Niedlich – aber ungefährlich. Ganz davon angesehen, daß die “Beschwerde” (noch) keinerlei Auswirkungen hat; das haben die sog. “Aktivisten” mit ihrem Verhalten selbst in der Hand.

  18. Wolf5 sagt:

    Auch mit seinen Begründungen irrt Stin, indem er Äpfel mit Birnen vergleicht.
    1. Die Diktaturen im arabischen Raum wurden (wie alle Diktaturen) mit Unterdrückung und Waffengewalt aufrecht erhalten und von den Amis und Russen sanktioniert.
    Als es den Amerikanern nicht mehr passte (siehe Irak, wo wirtschaftliche Interessen den Ausschlag gaben) wurde mit Lügen ein Krieg begonnen und die verfeindeten Clans oder unterschiedlichen Religionen (Sunniten und Schiiten) auf einander gehetzt. Seitdem kämpfen die verschiedenen Warlords gegeneinander (Afghanistan, Somalia, Irak usw.)
    Das Ergebnis sieht man.
    Richtig ist natürlich auch, dass, wenn es der Mehrheit der Bevölkerung gut geht, diese kaum Veränderungen wünschen. (siehe Emirate oder Singapur).
    Anders bei den Militärdiktaturen oder komm. Diktaturen in Südamerika und Europa.
    Dort gab es keine Clans oder stark verfeindeten religiösen Gruppen und die Bevölkerung war mehr und mehr unzufrieden.
    Deshalb entstanden dort Demokratien, oftmals nach Jahren und Jahrzehnten (welche jedoch nicht so perfekt sind, wie man es sich wünschte).
    Ähnlich könnte es auch in Thailand funktionieren, wenn das Militär nicht ca. alle 4 Jahre putschen würde.
    Und so es hat auch seinen Grund, warum die Schulbildung der Thailänder unzureichend ist und im Ranking nun auch die Universitäten immer weiter absacken.
    Ungebildete Menschen nehmen vieles als Gott gegeben hin, was man in Thailands Schulsystem täglich erleben kann. Diskussion oder Widerspruch wird nicht zugelassen.
    Wenn dieser Troll RD wider besseren Wissens ständig behauptet dass Thaksin der größte Menschenrechtsverletzer aller Zeiten in Thailand ist, so befriedigt dies zwar seinen Populismus, hat mit der Wirklichkeit wenig zu tun.
    Man muß nur die letzten 85 Jahre in Thailand betrachten (wovon 57 Jahre das Militär herrschte), dann erkennt man dass die meisten Menschenrechtsverletzungen und die meisten Toten diesen Militärdiktaturen geschuldet sind.
    Prayut als den großen Erlöser hinzustellen, ist ebenfalls etwas weit hergeholt.
    Nicht umsonst wird gibt es die diversen Menschenrechtsverletzungen und ein sehr hartes Vorgehen gegen jegliche Opposition.
    Und von wegen Zustimmung, auch aus den komm. Diktaturen sind Umfragewerte mit 99 % Zustimmung immer noch gut in Erinnerung.

    2. Nicht die Wirtschaft Thailands boomt, sondern bisher nur der Tourismus.
    Mit einer Steigerung des BIP von 3,7 % ist Thailand in Asien Schlußlicht.
    Ein Vergleich mit den Industriestaaten ist in diesem Zusammenhang falsch, da Thailand kein Industriestaat, sondern aufgrund der vorliegenden Fakten über Wirtschaft, Bildung, Siedlungsstrukturen mittlerweile nur den Status eines Schwellenlandes einnimmt.
    Dennoch muss man allerdings vorsichtig mit diesem Begriff umgehen, da es Landesteile gibt, auf die diese Einstufung nicht zutrifft (eher Entwicklungsland).

    3. Mir ist klar, dass in absehbarer Zeit wahrscheinlich keine Änderung in Thailand stattfinden wird.
    Aber genaues weiß man nicht und wenn man sich nur die friedliche Revolution in der DDR und den anderen komm. Staaten in Erinnerung ruft, so hätte dort ebenfalls keiner geglaubt, dass alles plötzlich so schnell geht.
    Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt!

    • STIN STIN sagt:

      Ähnlich könnte es auch in Thailand funktionieren, wenn das Militär nicht ca. alle 4 Jahre putschen würde.

      nein, der Putsch hat keine Demokratie gestoppt – aber ev. einen Bürgerkrieg verhindert. Nur sollte eine Militärdiktatur danach
      nicht so lange anhalten. 1 Jahr wie nach dem Putsch 2006 – wäre genug. Ich hätte damals einfach schon die Thaksin-Partei
      aufgelöst und neue Parteien verboten und fertig.

  19. berndgrimm sagt:

    Anhang

    Wolf5 sagt:

    7. April 2018 um 1:01 pm

    Es ist immer wieder schön, wie sich Bürger trotz drohender Strafen den Diktaturen entgegen stellen.
    Zwar ist dieser Kampf oft sehr langfristig, doch dass Ergebnis ist eindeutig – die Diktaturen müssen kapitulieren.
    Ein gutes Beispiel sind u.a. die Diktaturen des Ostblocks, welche hinweg gefegt wurden, weil es auch dort diese aufrechten Bürger gab.
    Und wenn auch viele gerne behaupten, in Thailand sei alles anders, so ist dies ein Irrtum.
    So meinte Holger Senzel im Gespräch mit Korbinian Frenzel , „dass es viele Militärdiktaturen in Thailand in den vergangenen Jahrzehnten gab, aber diese, das muss man sagen, ist wirklich die rigideste und wirklich die schlimmste.
    Es herrscht eine vordergründige Ruhe und es besteht eine handfeste Militärdiktatur unter diesem General Prayut Chan-o-cha.
    Wir sorgen jetzt für Ruhe, und dann werden wir in kürzester Zeit Wahlen installieren.
    Die hat es nicht gegeben, stattdessen hat das Militär seine Macht immer weiter ausgebaut.
    Wir haben jetzt so eine Art Militärrecht in Thailand, das heißt, die Presse ist gleichgeschaltet. Es sind eine Menge Journalisten nach vielen Jahren entlassen worden. Die mussten Verpflichtungen unterschreiben, sich an keiner Protestbewegung zu beteiligen, weil ansonsten ihr Vermögen eingefroren wurde. Es sind viele Leute verhaftet worden, ohne Haftbefehl, ohne richterliche Anordnung, weil sie Kritik geübt haben.
    Es sind Leute ins Gefängnis gekommen, die auf Facebook Fotos gepostet haben mit einem roten Luftballon. Der rote Luftballon erinnerte nämlich an die Rothemden, das waren die Gegner der damaligen Regierung.
    Also das politische Leben, kann man sagen, ist zum Erliegen gekommen, auch wirtschaftlich geht es dem Land schlecht.
    Es gibt sogar auch Leute, die sagen, es ist doch sehr viel besser jetzt hier. Wenn wir an diese ganzen Auseinandersetzungen denken, Rothemden, Gelbhemden, es gab Tote, es gab Kämpfe. Im Moment herrscht Frieden.
    Aber die Frage ist, wie lange das dauert und ob eine Mehrheit der Thailänder irgendwann doch – es ist ein sehr geduldiges Volk, aber irgendwann bricht womöglich der Bann, und dann wird es neue Gewalttätigkeiten geben. Auch damit rechnen Politologen und Beobachter. “

    http://www.deutschlandfunkkultur.de/thailand-die-rigideste-und-die-schlimmste-militaerdiktatur.1008.de.html?dram:article_id=356668

    Also warten wir ab und hoffen, dass in absehbarer Zeit auch mal dieses Unrechtssystem unter Diktator Prayut geschichtlich und juristisch aufgearbeitet wird.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

     

    STIN sagt:

    7. April 2018 um 1:32 pm

    Es ist immer wieder schön, wie sich Bürger trotz drohender Strafen den Diktaturen entgegen stellen.
    Zwar ist dieser Kampf oft sehr langfristig, doch dass Ergebnis ist eindeutig – die Diktaturen müssen kapitulieren.
    Ein gutes Beispiel sind u.a. die Diktaturen des Ostblocks, welche hinweg gefegt wurden, weil es auch dort diese aufrechten Bürger gab.

    das ist so auch nicht ganz richtig.
    Viele Menschen im Irak, Libyen usw. haben sich den Diktatoren entgegen gestellt, weil sie vom Westen aufgehetzt und gleich
    schon bei den Demos mit Waffen ausgerüstet wurden.
    Was ist daraus geworden?

    In Libyen ein “failed state” – wo sich viele Menschen heute wieder Gaddhafi zurück wünschen, gleiches im Irak und
    wie man sieht, hat sogar Assad mehr Rückhalt in der Bevölkerung als es der USA lieb sein kann.

    Diktaturen funktionieren, wenn die Diktatoren den Menschen vom Reichtum des Landes genug abgeben. Gute Besipiele sind
    die Golfstaaten – wo die Einwohner versorgt werden, wie die Made im Speck.
    Sehr gutes Beispiel ist auch Singapur, wo den Einwohnern nie in den Sinn kommen würde, gegen den Staatschef zu demonstrieren.
    Es geht ihnen allen sehr gut und das reicht den Menschen.

    So meinte Holger Senzel im Gespräch mit Korbinian Frenzel , „dass es viele Militärdiktaturen in Thailand in den vergangenen Jahrzehnten gab, aber diese, das muss man sagen, ist wirklich die rigideste und wirklich die schlimmste.

    das zeigt auf, das dieser keine Ahnung von den brutalen Militärdiktaturen in der Vergangenheit hat, wo tw. 1000e Stunden einfach
    erschossen wurden – oder wie in den 70ern, Soldaten Massaker am Uni-Gelände verübt hatten.

    Diese aktuelle Diktatur ist eine Soft-Diktatur. Keinerlei Tote, keinerlei massive Angriffe gegen die normale Bevölkerung.
    Prayuth liest Facebook und entscheidet dann meist für die Thais. Er unterstützt – im Gegemsatz zu Yingluck, auch die
    Gummibauern im Süden, sowie die Reisfarmer im Norden. Er führte Sozial-Pakete ein, lediglich mit seinen
    Reformen stockt es etwas.

    Es herrscht eine vordergründige Ruhe und es besteht eine handfeste Militärdiktatur unter diesem General Prayut Chan-o-cha.

    es ist Ruhe und keinem Thai würde es einfallen, gegen Prayuth zu demonstrieren. Seine Beliebtheit sinkt zwar wegen
    Prawit – aber er dürfte aktuell der beliebteste Militärdiktator aller Zeiten sein. Das haben auch Umfragen
    bestätigt. Da sie auch die sinkende Beliebtheit dokumentieren, kann man die Umfrage für korrekt halten.

    Die Presse-Gleichschaltung halten viele für sehr wichtig. Die Masse der Thais ist nicht gerade sehr gebildet.
    Sie sind sehr leicht zu beeinflussen und ich könnte mir vorstellen – das es Thaksin gelingen würde,
    das Volk derart durch viele Radio-Stationen u. dgl. so aufzuhetzen, das es zu einem Brügerkrieg kommen würde.

    Das muss nicht sein….

    Also das politische Leben, kann man sagen, ist zum Erliegen gekommen, auch wirtschaftlich geht es dem Land schlecht.

    erstes stimmt, zweites ist eher ein Gerücht. Dr Tourismus boomt, EU, USA, Japan beginnen wieder zu investieren und die Wirtschaft
    steigt nicht allzu toll – aber immerhin doch um 2-3 % – und das ist etwa gleich viel wie in vielen westlichen Staaten.

    Aber die Frage ist, wie lange das dauert und ob eine Mehrheit der Thailänder irgendwann doch – es ist ein sehr geduldiges Volk, aber irgendwann bricht womöglich der Bann, und dann wird es neue Gewalttätigkeiten geben. Auch damit rechnen Politologen und Beobachter. “

    richtig, der Thai ist sehr geduldig. Momentan ist noch absolut keine Gefahr, für einen AUfstand.
    Der könnte kommen, wenn es den Thais schlechter gehen würde – also eine Rezession beginnt, oder wenn die Sicherheit wieder

    beginnt zu bröckeln und man Prayuth dann vorwerfen könnte, die Lage in TH nicht mehr unter Kontrolle zu bringen.

    Also warten wir ab und hoffen, dass in absehbarer Zeit auch mal dieses Unrechtssystem unter Diktator Prayut geschichtlich und juristisch aufgearbeitet wird.

    nein, es wird nie Konsequenzen geben – dazu müsste man dann auch gleichzeitig die Monarchie auflösen. Das wird so schnell nicht passieren, nicht in den nächsten 2-3 Generationen.

     

    Man kann Thailand leider nicht direkt mit anderen Ländern vergleichen deshalb

    möchte ich zu den Vergleichen keine Stellung nehmen weil sie beide hinken.

    Zu den Verhältnissen im Land:

    Zunächst mal ist mir klar dass Thaksin sowohl für die Militärdiktatur

    von 2007 als auch seit 2014 verantwortlich.

    Er, der damalige Machthaber hätte beide verhindern können.

    Thailand wird niemals ein demokratischer Rechtsstaat werden weil

    es hier viel zuwenige Leute gibt die wissen was sowas überhaupt ist

    und die bereit sind Verantwortung zu übernehmen.

    Thaksin ist genauso ein Diktator wie Prayuth, nur er wurde gewählt!

    Die einfache Mehrheit die er auch in nicht manipulierten Wahlen

    immer erreicht hätte, reichte ihm nicht.

    Er wollte immer die Zweidrittel Mehrheit die ihm diktatorische Macht verlieh.

    2014 gab es keinen Putsch sondern eine siechende Yingluck Regierung

    die mit Sutheps Demonstrationen nicht richtig umging und ihr Schicksal

    selber zu verantworten hat.

    Und nun zu Prayuth und den Militärs:

    Auch ich war anfänglich schwer begeistert von dem kleinen General im Hausmeister Look

    der haarscharf und knallhart die Probleme Thailands analysierte und auch einige

    richtige Entscheidungen traf.Ich hörte mir fast 2 Jahre lang begeistert seine

    Freitagsmonologe an.

    Die Reden ware immer Super, die Taten leider nicht.

    Reformen gab es überhaupt keine , und schon garnicht bei der Polizei

    wo sie am Notwendisten waren.

    Natürlich war auch mir klar dass die thaksinhörige Polizeiführung

    Obstruktion betrieb.Aber dies war eine Militärdiktatur!

    Eine Entscheidung der Junta und die Polizei hätte eine neue Führung gehabt!

    Da fingen dann die faulen Kompromisse Prayuths an!

    Auch der offensichtliche Plan Yingluck durch "Flucht" loszuwerden

    gehörte dazu.Aus den Augen, aus dem Sinn! Ja, vonwegen!

    Wann immer Yingluck irgendwo auftaucht ist die Öffentlichkeit

    (nicht nur die Roten) auf sie ausgerichtet.

    Genauso bei Thaksin!

    Prayuth kann soviel Twittern wie Trump und niemand interessierts.

    Wenn Thaksin einen Halbsatz twittert steht der bei allen Thai Medien

    sofort aud Seite 1.

    Die Militärdiktatur bringt schon lange nix mehr auf die Reihe.

    Fachlich ist sie genauso schlecht besetzt wie die jeweiligen Thaksin

    Marionettenregierungen,

    Sachlich bringt sie garnix mehr. Es geht nur um Populismus!

    Das Einzige was man wirklich von Thaksin gelernt hat ist die Propaganda!

    Da lügt man inzwischen auf gleichem Niveau.

    Bei den vielleicht einmal kommenden Wahlen steht der Sieger schon fest

    obwohl dieser seinen Gegnern das Rederecht immer noch verweigert!

    Prayuth hat dank dem Militär Senat den Sieg schon in der Tasche.

    Brauchte aber noch eine oder mehrere Parteien im Parlament.

    Die hat er jetzt massenhaft! Nicht nur die schwer in die Gänge

    kommenden Neuparteien überschlagen sich ihm anzudienen

    sondern auch die notorischen Mitkassierer Altparteien

    Bhumjai Thai und Chart Thai Pattana haben sich schon positioniert.

    Natürlich will Prayuth genau wie Thaksin den totalen Sieg.

    Deshalb strebt er auch die Mehrheit im Parlament an.

    Dies könnte klappen. Hoffentlich ohne Abhisits Restdemokraten!

    Abhisit ist für mich der einzige international annehmbare PM.

    Aber er wird selber nicht gewählt werden und in einer Koalition

    mit den Militär Parteien wäre er nur Marionette.

    Weshalb bin ich so gegen diese "gute" Militärdiktatur

    und werde sogar das Land verlassen wenn sich in

    Thailand nicht ändert:

    Ganz einfach: Wegen dem von der Militärdiktatur geschürtem Ausländerhass!

    Dieser ist der kleinste gemeinsame Nenner der Thai Gesellschaft .

    So will man die Thai Gesellschaft "versöhnen"!

    Und natürlich von der eigenen Unfähigkeit ablenken!

    Unterschwellige Ausländerfeindlichkeit gab es in Thailand schon immer

    aber noch nie wurde diese von einer Regierung geschürt!

    Thaksin hatte dazu aufgerufen die Ausländer freundlich auszunehmen

    und ist mit seiner Thai Elite Karte auf diesem Weg vorgegangen!

    Prayuth der sich selber damit brüstet dass seine Frau Englisch Professorin sei

    aber selber kaum Englisch spricht geschweige denn versteht,

    will es nicht beim Ausnehmen belassen.

    Er schiebt alle Kriminalität und Fehlentwicklungen in Thailand

    auf die Ausländer.

    Ich habe schonmal geschrieben:

    Wenn ich in Thailand mit sorgfältig geschlossener Tasche durch die Gegend laufe,

    dann nicht weil ich Angst vor Taschendieben hätte wie in anderen Touristen Ländern

    sondern deshalb weil ich hier Angst davor haben muss dass man mir etwas

    in die offene Tasche reinlegt!

    Und da hört bei mir der Spass auf.

    Ich bin ja Mitglied im Verwaltungsrat unserer Anlage und habe

    dort etwas erlebt worüber ich erst schreiben möchte wenn

    ich mit meiner Frau Thailand verlassen habe!
    beginnt zu bröckeln und man Prayuth dann vorwerfen könnte, die Lage in TH nicht mehr unter Kontrolle zu bringen.

    Also warten wir ab und hoffen, dass in absehbarer Zeit auch mal dieses Unrechtssystem unter Diktator Prayut geschichtlich und juristisch aufgearbeitet wird.

    nein, es wird nie Konsequenzen geben – dazu müsste man dann auch gleichzeitig die Monarchie auflösen. Das wird so schnell
    nicht passieren, nicht in den nächsten 2-3 Generationen.

     

     

  20. Raoul Duarte sagt:

    Anhang

    STIN:   Keinerlei Tote, keinerlei massive Angriffe gegen die normale Bevölkerung. Prayuth liest Facebook und entscheidet dann meist für die Thais … 

    … es ist Ruhe und keinem Thai würde es einfallen, gegen Prayuth zu demonstrieren. Seine Beliebtheit sinkt zwar wegen
    Prawit – aber er dürfte aktuell der beliebteste Militärdiktator aller Zeiten sein. 

    Richtig.

    Deshalb braucht der Premierminister ja auch keine Milliarden (USD oder EUR), um sich WählerInnen zu kaufen – der flüchtige Kriminelle Thaksin hat mit seinen terroristischen Horden glücklicherweise bestens vorgearbeitet, um den Menschen im Land eines klarzumachen:

    Alles ist besser als die Diktatur des Geldes, wie Thaksin sie (ausschließlich zu seinen Gunsten) in seiner Zeit und nach seiner Flucht vor der rechtskräftig gewordenen Gefängnisstrafe auch in den Zeiten seiner Marionetten-“Regierungen” durchgeführt hat – mit Hunderten (wahrscheinlich sogar Tausenden) an Ermordeten. 

    Der Kleptokrat Shinawatra ist mit seinen rotgefärbten braunen Terroristen für die brutalste und unmenschlichste Zeit im Thailand dieses Jahrtausends verantwortlich. Niemand hat – auch nach der eindeutigen Beurteilung durch “Human Rights Watch” noch 2008 – mehr und größere Menschenrechtsverletzungen begangen als er.

    Und die jetzige Regierung mit Premierminister Prayuth an der Spitze schon rein gar nicht. Man sieht es an der weiterhin übergroßen Zustimmung durch die Bevölkerung bisher (trotz so mancher Versuche, seine leider allzu langsame Bewegung in Richtung Demokratie zu desavouieren).

    Und man wird es an den Ergebnissen der nächsten Wahlen, die erstmals nicht zu kaufen sein werden, deutlich ablesen können: Die Thaksin’sche “Politik der verbrannten Erde” findet keinen Rückhalt bei den Menschen, die wählen können – unsere ewiggestrigen “Kommentatoren” können zum Glück nicht.

    Und das ist auch gut so.

    Stell Dir vor, es ist “Bürgerkrieg” – und keiner geht hin.

  21. Wolf5 sagt:

    Es ist immer wieder schön, wie sich Bürger trotz drohender Strafen den Diktaturen entgegen stellen.
    Zwar ist dieser Kampf oft sehr langfristig, doch dass Ergebnis ist eindeutig – die Diktaturen müssen kapitulieren.
    Ein gutes Beispiel sind u.a. die Diktaturen des Ostblocks, welche hinweg gefegt wurden, weil es auch dort diese aufrechten Bürger gab.
    Und wenn auch viele gerne behaupten, in Thailand sei alles anders, so ist dies ein Irrtum.
    So meinte Holger Senzel im Gespräch mit Korbinian Frenzel , „dass es viele Militärdiktaturen in Thailand in den vergangenen Jahrzehnten gab, aber diese, das muss man sagen, ist wirklich die rigideste und wirklich die schlimmste.
    Es herrscht eine vordergründige Ruhe und es besteht eine handfeste Militärdiktatur unter diesem General Prayut Chan-o-cha.
    Wir sorgen jetzt für Ruhe, und dann werden wir in kürzester Zeit Wahlen installieren.
    Die hat es nicht gegeben, stattdessen hat das Militär seine Macht immer weiter ausgebaut.
    Wir haben jetzt so eine Art Militärrecht in Thailand, das heißt, die Presse ist gleichgeschaltet. Es sind eine Menge Journalisten nach vielen Jahren entlassen worden. Die mussten Verpflichtungen unterschreiben, sich an keiner Protestbewegung zu beteiligen, weil ansonsten ihr Vermögen eingefroren wurde. Es sind viele Leute verhaftet worden, ohne Haftbefehl, ohne richterliche Anordnung, weil sie Kritik geübt haben.
    Es sind Leute ins Gefängnis gekommen, die auf Facebook Fotos gepostet haben mit einem roten Luftballon. Der rote Luftballon erinnerte nämlich an die Rothemden, das waren die Gegner der damaligen Regierung.
    Also das politische Leben, kann man sagen, ist zum Erliegen gekommen, auch wirtschaftlich geht es dem Land schlecht.
    Es gibt sogar auch Leute, die sagen, es ist doch sehr viel besser jetzt hier. Wenn wir an diese ganzen Auseinandersetzungen denken, Rothemden, Gelbhemden, es gab Tote, es gab Kämpfe. Im Moment herrscht Frieden.
    Aber die Frage ist, wie lange das dauert und ob eine Mehrheit der Thailänder irgendwann doch – es ist ein sehr geduldiges Volk, aber irgendwann bricht womöglich der Bann, und dann wird es neue Gewalttätigkeiten geben. Auch damit rechnen Politologen und Beobachter. “
    http://www.deutschlandfunkkultur.de/thailand-die-rigideste-und-die-schlimmste-militaerdiktatur.1008.de.html?dram:article_id=356668

    Also warten wir ab und hoffen, dass in absehbarer Zeit auch mal dieses Unrechtssystem unter Diktator Prayut geschichtlich und juristisch aufgearbeitet wird.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • STIN STIN sagt:

      Es ist immer wieder schön, wie sich Bürger trotz drohender Strafen den Diktaturen entgegen stellen.
      Zwar ist dieser Kampf oft sehr langfristig, doch dass Ergebnis ist eindeutig – die Diktaturen müssen kapitulieren.
      Ein gutes Beispiel sind u.a. die Diktaturen des Ostblocks, welche hinweg gefegt wurden, weil es auch dort diese aufrechten Bürger gab.

      das ist so auch nicht ganz richtig.
      Viele Menschen im Irak, Libyen usw. haben sich den Diktatoren entgegen gestellt, weil sie vom Westen aufgehetzt und gleich
      schon bei den Demos mit Waffen ausgerüstet wurden.
      Was ist daraus geworden?

      In Libyen ein “failed state” – wo sich viele Menschen heute wieder Gaddhafi zurück wünschen, gleiches im Irak und
      wie man sieht, hat sogar Assad mehr Rückhalt in der Bevölkerung als es der USA lieb sein kann.

      Diktaturen funktionieren, wenn die Diktatoren den Menschen vom Reichtum des Landes genug abgeben. Gute Besipiele sind
      die Golfstaaten – wo die Einwohner versorgt werden, wie die Made im Speck.
      Sehr gutes Beispiel ist auch Singapur, wo den Einwohnern nie in den Sinn kommen würde, gegen den Staatschef zu demonstrieren.
      Es geht ihnen allen sehr gut und das reicht den Menschen.

      So meinte Holger Senzel im Gespräch mit Korbinian Frenzel , „dass es viele Militärdiktaturen in Thailand in den vergangenen Jahrzehnten gab, aber diese, das muss man sagen, ist wirklich die rigideste und wirklich die schlimmste.

      das zeigt auf, das dieser keine Ahnung von den brutalen Militärdiktaturen in der Vergangenheit hat, wo tw. 1000e Stunden einfach
      erschossen wurden – oder wie in den 70ern, Soldaten Massaker am Uni-Gelände verübt hatten.

      Diese aktuelle Diktatur ist eine Soft-Diktatur. Keinerlei Tote, keinerlei massive Angriffe gegen die normale Bevölkerung.
      Prayuth liest Facebook und entscheidet dann meist für die Thais. Er unterstützt – im Gegemsatz zu Yingluck, auch die
      Gummibauern im Süden, sowie die Reisfarmer im Norden. Er führte Sozial-Pakete ein, lediglich mit seinen
      Reformen stockt es etwas.

      Es herrscht eine vordergründige Ruhe und es besteht eine handfeste Militärdiktatur unter diesem General Prayut Chan-o-cha.

      es ist Ruhe und keinem Thai würde es einfallen, gegen Prayuth zu demonstrieren. Seine Beliebtheit sinkt zwar wegen
      Prawit – aber er dürfte aktuell der beliebteste Militärdiktator aller Zeiten sein. Das haben auch Umfragen
      bestätigt. Da sie auch die sinkende Beliebtheit dokumentieren, kann man die Umfrage für korrekt halten.

      Die Presse-Gleichschaltung halten viele für sehr wichtig. Die Masse der Thais ist nicht gerade sehr gebildet.
      Sie sind sehr leicht zu beeinflussen und ich könnte mir vorstellen – das es Thaksin gelingen würde,
      das Volk derart durch viele Radio-Stationen u. dgl. so aufzuhetzen, das es zu einem Brügerkrieg kommen würde.

      Das muss nicht sein….

      Also das politische Leben, kann man sagen, ist zum Erliegen gekommen, auch wirtschaftlich geht es dem Land schlecht.

      erstes stimmt, zweites ist eher ein Gerücht. Dr Tourismus boomt, EU, USA, Japan beginnen wieder zu investieren und die Wirtschaft
      steigt nicht allzu toll – aber immerhin doch um 2-3 % – und das ist etwa gleich viel wie in vielen westlichen Staaten.

      Aber die Frage ist, wie lange das dauert und ob eine Mehrheit der Thailänder irgendwann doch – es ist ein sehr geduldiges Volk, aber irgendwann bricht womöglich der Bann, und dann wird es neue Gewalttätigkeiten geben. Auch damit rechnen Politologen und Beobachter. “

      richtig, der Thai ist sehr geduldig. Momentan ist noch absolut keine Gefahr, für einen AUfstand.
      Der könnte kommen, wenn es den Thais schlechter gehen würde – also eine Rezession beginnt, oder wenn die Sicherheit wieder
      beginnt zu bröckeln und man Prayuth dann vorwerfen könnte, die Lage in TH nicht mehr unter Kontrolle zu bringen.

      Also warten wir ab und hoffen, dass in absehbarer Zeit auch mal dieses Unrechtssystem unter Diktator Prayut geschichtlich und juristisch aufgearbeitet wird.

      nein, es wird nie Konsequenzen geben – dazu müsste man dann auch gleichzeitig die Monarchie auflösen. Das wird so schnell
      nicht passieren, nicht in den nächsten 2-3 Generationen.

  22. Raoul Duarte sagt:

    Artikel:   Die meisten der genannten Demonstrationsführer wurden zuvor wegen mehrerer Straftaten im Zusammenhang mit einer Reihe von Protesten angeklagt.

    Sie haben alle gewußt, was sie taten und was daraus erwachsen könnte. Wozu also diese gespielte "Aufregung"?

  23. Emi sagt:

    berndgrimm: Soetwas wünschte ich mir auf Thailands Strassen!

     

    Du goutierst so etwas:

    https://www.youtube.com/watch?v=7VLjWKpzjOM

  24. berndgrimm sagt:

    Anhang

    Soetwas wünschte ich mir auf Thailands Strassen!

     

    So untätig und und komplizenhaft das Scheinparlament dieser Militärdiktatur

    gegen wirkliche Verbrecher und wirkliche Volksverhetzer  ist

    so unbeugsam ist es gegen die Geringsten ihrer Kritiker!

    Die Polizeibeamten überlegen welche Beschuldigungen sie noch vorbringen können!

    Wer hat den Thai Polizisten erlaubt zu überlegen?

    Wo bleibt da unser Chefdiktator?

    Todesstrafe für Alle!

    Aufhängen am Sanam Luang (Bäume gibts da jetzt ja leider nicht mehr)

    Direkt vor der Thammasat Uni. Als Abschreckung! Wie 1976!

    Wie jämmerlich gemeingefährlich kann diese Militärdiktatur noch werden?

     

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