Burma: Monsun könnte für Flüchtlinge ein Problem werden

Das Gebiet, auf dem Camp 123 entsteht, war vor wenigen Monaten noch subtropischer Wald. Inzwischen sind Bambus und Bäume aber für die Behausungen von Rhakine-Flüchtlingen und als Feuerholz draufgegangen. Nun ebnen Bagger, Planierraupen und Walzen den hügeligen Boden. Im Staub unter der sengenden Sonne schuften 3500 Rhakiner-Moslems für umgerechnet knapp vier Euro am Tag.

Es ist ein Rennen gegen die Zeit für mehrere UN-Organisationen im Südosten Bangladeschs. Wenn die Monsunzeit spätestens im Juni beginnt, sollen hier die Flüchtlinge aus den bereits bestehenden Lagern unterkommen, deren Behausungen akut gefährdet sind, Fluten und Erdrutschen zum Opfer zu fallen. Ihre Hütten aus Bambus und Kunststoffplanen stehen dicht an dicht auf gerodeten Hügeln und Hängen. Den heftigen Regen und Wind, die die dreimonatige Monsunzeit bringt, werden viele der Unterkünfte wahrscheinlich nicht überstehen.

Nicht genügend Platz

Das betrifft nach Einschätzung der Organisationen rund 200.000 der fast eine Million Rhakiner-Moslems, die in Bangladesch Zuflucht vor der Gewalt in ihrer Heimat Burma gesucht haben. Das Problem: Im nach seiner Größe von 123 Morgen (rund 50 Hektar) benannten Camp 123 wird bis Ende Mai wohl nur Platz für ungefähr 15.000 Menschen entstehen.

„Die Zeit ist zu knapp“, sagt Peter Schaller, österreichischer Nothilfekoordinator des UN-Welternährungsprogramms WFP. „Wir konzentrieren uns auf die Arbeit, die am meisten bewirkt und mit den vorhandenen Mitteln bis Ende Mai zu schaffen ist.“

Allzu deutlich wollen die Hilfsorganisationen Bangladesch, auf dessen Mitarbeit sie angewiesen sind, öffentlich nicht kritisieren. Einige beklagen aber, dass das Land für die Monsun-gefährdeten Rhakiner-Moslems erst sehr spät bereitgestellt worden und zudem hügelig sei – erst Mitte März konnten die aufwendigen Bauarbeiten beginnen.

Sturm für Regierung keine Herausforderung

Es werde viel Aufhebens um den bevorstehenden Monsun gemacht, meint der Informationsminister von Bangladesch, Hassanul Hag Inu. Und betont: „Wir machen uns darüber keine allzu großen Sorgen.“ Der Monsun sei weder für die Bangladescher noch für die Menschen aus Rakhine – dem Heimatbundesstaat der Rhakiner-Moslems aus Burma – eine große Herausforderung, sie alle seien die Stürme gewohnt.

Das will Christa Räder, deutsche WFP-Landeschefin für Bangladesch, so nicht stehen lassen. „Es ist zwar für sie nichts Neues, dass es Erdrutsche geben kann. Neu ist aber diese gewaltige Konzentration so vieler Menschen“, sagt Räder in Cox‘s Bazar, der nach einem britischen Kolonialoffizier aus dem 18. Jahrhundert benannten Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks in Bangladesch. In dieser Gegend stehen die Flüchtlingslager, dafür ist der Bezirk inzwischen bekannt. Ebenso wie für den angeblich längsten Sandstrand der Welt, für Drogenschmuggel aus Burma und Prostitution – auch von Rhakiner-Frauen und -Mädchen.

Man könne nur hoffen, dass es in diesem Jahr keinen Zyklon gebe, sagt Schaller. Im vergangenen Mai kostete der Wirbelsturm „Mora“ in der Region acht Menschen das Leben und beschädigte Tausende Häuser. „Bei Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h können wir davon ausgehen, dass der Großteil der Unterkünfte weg ist.“

Im Mega-Camp Kutupalong-Balukhali, dem mit mehr als einer halben Million Bewohnern bevölkerungsreichsten und am dichtesten besiedelten Flüchtlingslager der Welt, und in den vielen kleineren Camps drum herum haben die meisten Bewohner Horror-Geschichten zu erzählen. Geschichten von Hinrichtungen, Vergewaltigungen, abgefackelten Dörfern.

Schon vor der jüngsten Gewaltwelle galten die Rhakiner-Moslems als meistverfolgte Menschen der Welt. Inzwischen stecken sie hier in Cox‘s Bazar fest, weil Burma sie mit Gewalt vertrieben hat und der muslimische Nachbar Bangladesch die Flüchtlinge auch nicht dauerhaft aufnehmen will – sie bekommen keine formelle Schulbildung und dürfen nicht geregelt arbeiten oder sich außerhalb eines Gebietes bewegen, das etwas kleiner ist als Hamburg. Die bangladeschische Regierung arbeitet zudem daran, 100.000 der Flüchtlinge auf eine abgelegene Insel im Golf von Bengalen zu schicken – eine Insel, die Amnesty International zufolge flutgefährdet ist.

Überschwemmungen und Krankheiten

Da in Camp 123 nur ein kleiner Teil der gefährdeten Flüchtlinge untergebracht werden kann, verteilt das UNHCR nun in den Lagern Seile, Stahlheringe und Sandsäcke, damit die Flüchtlinge ihre Hütten so gut es geht absichern können. Zusammen mit anderen UN-Organisationen werden Abwasserkanäle gegraben, eine Straße mit Ziegelsteinen gepflastert und Gehwege gefestigt. Zudem entsteht ein Verteilungszentrum mit Notvorräten. Mehrere Tausend Familien sind innerhalb der bestehenden Lager umgesiedelt worden. Überschwemmungen und Erdrutsche werden trotz allem nicht zu verhindern sein – wahrscheinlich auch nicht, dass Latrinen überfluten, das Trinkwasser in den Brunnen verunreinigt wird und Krankheiten ausbrechen.

Im vergangenen Jahr stand in der Monsunzeit zeitweise ein Drittel von Bangladesch unter Wasser. Weit mehr als 100 Menschen kamen ums Leben. „Dieses Jahr wird eine riesige Anzahl an Menschen sterben“, prognostiziert Alam mit Blick auf die Situation in den Flüchtlings-Lagern.

Die Monsunzeit trifft den äußersten Südosten von Bangladesch, wo die Flüchtlings-Lager stehen, meist etwas früher als die übrigen Länder Südasiens. Erste Regenfälle sind noch im April zu erwarten – ab Ende Mai dürfte es dann kritisch werden.

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
23. April 2018 6:42 pm

EMI:   Ich habe das mehrfach dargestellt. 

Das hat auch niemand bestritten.
Aber es waren stets falsche Darstellungen = FAKES
Und die helfen niemandem weiter.

EMI
Gast
EMI
23. April 2018 6:05 pm

Die Schwurbelschallplatte hat einen Sprung!! 

Ich habe das mehrfach dargestellt. 

Bleibt zu hoffen , die LügenPropaganda wird in die notwendigen Schranken verwiesen,  sonst werden solche Ausrottungen zur Tagesordnung!! 

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
23. April 2018 8:42 am

Zurück zum Thema:

aus dem Artikel:   Erste Regenfälle sind noch im April zu erwarten – ab Ende Mai dürfte es dann kritisch werden.

Mit irgendwelchen kruden selbstfabrizierten “Grafiken” über “Burma” und mit angeblichen “Grabkammern” in Rakhine hat das Wetter in Myanmar und Bangladesh nichts zu tun.

Emi
Gast
Emi
23. April 2018 6:39 am

Ich schrieb von Erdkammergraeber !

Um das Wort nicht staendig zu wiederholen schrieb ich:

Die UN braucht nur mit ein paar Dorfchefs, die Grabkammern oeffnen und die Toten untersuchen lassen. Wie bei den Seezigeunern in Phuket, wird man damit beweisen, sie leben schon ZIG GENERATIONEN in Arakan!

es gibt keine Grabkammern. Wenn doch, bitte Link – ich finde nicht eine einzige Rakhiner-Grabkammer in Rakhine.
Also – bitte um Link! Warte schon 1 Jahr darauf.
Verwechselst du das mit dem alten Ägypten – die hatten Grabkammern. Nicht die Rakhiner.

Jetzt kommt wieder die Totschlagphrase mit dem Link!

Seezigeuner machen hier auch Erdbestattungen. Man sieht nichts davon. Die Thais haben aber Respekt vor den Stellen!

Als man Bilder von den Rohingyas in den Bergen im tiefen Sueden zeigte, konnte man auch die Erdgrabkammern sehen. Sie wurden in dem Bericht als Massengraeber bezeichnet!

Ich habe mal an einem Projekt mitgearbeitet fuer solche Erdgraeber. Das waren rechteckige Betonelemente(30cm hoch) die aufeinandergesetzt werden (wie Schachtringe) zwischen die Elemente kommen duenne Dachlatten auf die die Saerge gestellt werden. Durch zusaetzliche Belueftung geht das alles sehr schnell, unten ist eine Knochengrube. In dem bis zu 2m tiefem Loch kann man bis zu 3 Tote uebereinander bestatten. Oben kommt ein Element drauf, das bepflanzt werden kann. Nach 3-5 Jahren kann man weitere Tote beisetzen.

Ganau das System konnte ich bei den TV -Aufnahmen sehen. Das waren einfache Erdschaechte und auf Queraesten lagen die eingewickelten Toten.

Wie soll ich da jetzt ein Link bringen?

Mir sind diese kindischen Schikanen echt zu doof!!!!!

Die UN braucht nur mit Dorfangehoerigen dort hinzugehen und die finden die Stellen wieder.

Die Burmesen finden sie nicht, deswegen drehen die STINs ja durch!

Die DNA der Rohingya wird sich unterscheiden, von den Bengalen!!!

Natuerlich nicht von den etwa 2 Mio Rohingya die 1971 bei der Gruendung von Bangladesch von der UN "verschoben" wurden!!

Die STINs fuhren Quellen an, die alle nicht auf der neuen Volkszaehlung beruhen!!!!

Bei der Volkszaehlung wurden auch die beruecksichtigt, die nicht im Dorf waren!

Es waren damals etwa 51 Mio Einwohner ohne Rohingyas ua.

DAS ist die einzige Zahl, die bis heute veroeffentlicht wurde.

Die Details sind die Generaele bis heute schuldig geblieben!!!!

So wie sich die STINs hier verhalten, muss man aber davon ausgehen, die werden zur Zeit gefaked, in dem man NOCHMAL die Wanderarbeiter im Ausland draufrechnet.

Ich gehe davon aus , die Birmanen haben schon lange nicht mehr die Mehrheit!!

Siehe auch Bild oben! Diese Grafik beruht auf dem was offiziell zu bekommen ist und der darauf aufbauenden Fortschreibung.

Ich unterwerfe mich gerne irgendwelcher Fakten, aber nicht irgendwelchen neuen/ alten Beleidigungen.

Die beiden vorhergehenden Volkszaehlungen wurden international angezweifelt.

Und genau daher kommt der Anteil der Birmanen, der von diesen unserioesen Volkszaehlungen stammt.

Das ist alles ein primitives abgekartetes Spiel , das wohl auch von der Luegenpropaganda ausgedacht ist und goutiert wird!

Die Rohingyas wurden 1971 bei der Gruendung Bangladeschs verkauft!!!!

Wie war es moeglich DAS LAND und die Menschen , Bangladesch zuzuschieben, wo es doch angeblich Burma gehoerte!????

Gab es da eine Zustimmung von Burma, oder haben die sich bedeckt gehalten, weil sie das Land, die Heimat der heute am meisten verfolgten Menschen geschenkt bekommen haben!??

:Angry:

… und damit auch das Recht, Menschen zu ermorden, zu vergewaltigen, auch Kinder, und lebende Kinder in Trinkwasserbrunnen zu werfen, damit ihre Leichensaefte das Wasser unbrauchbar machen.

Die Oberverhoehnung ist, wenn man heute Papiere zur Rueckkehr verlangt (Auch die STINs), die ihnen seit 1948 verweigert werden.

Als Staatenlose verfügen sie über keinerlei Rechte. Sie dürfen nicht wählen, haben keinen Zugang zu höherer Bildung und eine offizielle Ausreise wird ihnen nicht gestattet. Auch innerhalb des Landes sind sie Reisebeschränkungen unterworfen. Ein Gesetz von 1982 verweigert den Rohingya die Staatsbürgerschaft und entsprechende Dokumente. Grundbesitz von Rohingyas wird beschlagnahmt und Privatbesitz zerstört oder gestohlen. Laut Rohingya-Aktivisten sei beschlagnahmtes Rohingyaland von der Regierung an Arakanesen innerhalb und außerhalb des Rakhaing-Staats zur Besiedlung verteilt worden. Mehr als ein Viertel des gesamten Ackerlandes überließ man nach diesen Berichten dem Dschungel. Ziel der Regierung sei es, den Rakhaing-Staat in eine rein buddhistische Region und die Muslime in eine bedeutungslose oder überschaubare Minderheit umzuwandeln. Auch seien Pagoden und buddhistische Klöster an Stellen errichtet worden, wo zuvor muslimische Stätten standen. Sondersteuern, Zwangsarbeit, Heiratsbeschränkungen und Manipulationen bei der Registrierung von Geburten und Todesfällen schränken das alltägliche Leben ein. Dazu kommen illegale Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigungen und Morde. Schätzungsweise 1,5 Millionen Rohingya leben staatenlos im Exil, doch auch hier sind sie Repressalien ausgesetzt. Auf Betreiben Myanmars kommt es in verschiedenen Staaten zur illegalen Inhaftierung von Exil-Rohingya, so in Bangladesch, Indien, Pakistan, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Thailand und Malaysia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya#Situation_in_Myanmar

 

 

:Cry: :Angry:

Ich koennte mir denken, wenn das ein Englaender weiss, ist das auch der Grund, warum die staendig den STINs den Bus vollgekotzt haben!!!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
22. April 2018 4:24 pm

STIN:   Ich werde das wirre Spiel nicht mehr mitspielen. 

Selbst suchen…… 

Endlich.  

Emi
Gast
Emi
22. April 2018 2:11 pm

Emi: JEDE Volksgruppe hatte bei der Entlassung in die Unabhängigkeit, das Recht auf Selbstbestimmung .

nein, gem. UN-Charta und Völkerrecht nicht.

Link oder :Liar:

 

STIN: Hatten die Katalanen auch so argumentiert, bekamen dann von UN und EU eine
Absage. Keine Volksgruppe hat ein Recht auf einen eigenen Staat, auch die Südtiroler nicht, die Korsen nicht, auch die
Basken, Nordiren usw. auch nicht. Die Kosovo-Albaner haben das auch nur deswegen geschafft, weil die NATO völkerrechtswidrig
Serbien angegriffen hat. So sieht es aus…

LUEGE!!!! Wieso konnte sich die Volksgruppe der Birmanen (Bzw deren Generaele) bei der Entlassung in die Unabhaengigkeit die militaerische Macht nehmen , als Minderheit fuer alle bei der Entlassung in die Unabhaengigkeit, zu diktieren was Sache ist!

Keiner ausser den Generaelen der Birmanen wollte das , eigentlich noch nicht mal die Birmanen.

Egal wie sie heissen, die Rohingya, die Karen, die Shan, die Mon, ……. alle waren Volksgruppen(1948) und hatten das Recht auf Selbstbestimmung und das durfte ihnen die Minderheit, die nicht mal hinter der Staatsgewalt stand, aufzwingen.

Wenn doch, bitte den § UN-Charta und Völkerrecht!

 

EMI: Nach heutigem Stand sind das fast 60% der Menschen, die dort leben.

STIN: ne, sind fast alle wieder zuhause in Bangladesch.

NEIN!!! Den die Rohingyas leben seit Generationen in Arakan. Und sie koennen das beweisen! Auch wenn das Militaer Doerfer Felder, Moscheen , … geschliffen und verbrannt haben, die Erdkammergraeber sind noch aufzufinden!

Die UN braucht nur mit ein paar Dorfchefs, die Grabkammern oeffnen und die Toten untersuchen lassen. Wie bei den Seezigeunern in Phuket, wird man damit beweisen, sie leben schon ZIG GENERATIONEN in Arakan!

Emi: Das Hat die burmesiche Armee von Anfang an brutal niedergemacht und wird das auch weiterhin machen.

STIN: ja, davon ist auszugehen und einen Teil haben auch die Rakhiner Schuld. Als die Burmesen denen das Angebot machten,
sich zu integrieren, danach könnten sie eingebürgert werden – haben sie abgelehnt und lehnen es heute noch ab.
Also werden sie in Bangladesch bleiben müssen.

Wieder typische STIN-“Logik”!! Sie haben ein Recht auf ihre Heimat!!! NICHT das burmesische Militaer!! Die Burmesen haben auch OHNE die Rohingya nicht mehr die Mehrheit in Myanmar. Mit den Rohimgya und anderen, haben die “Minderheiten” >60%

 

Emi: Würden all die ermordeten Menschen und deren Kinder noch leben , hätten die Birmanen heutecnicht mal 30% der Gesamtbevölkerung.

STIN: auch nur Gerüchte – die haben heute noch 80% – wenn man die Auslands-Burmesen mitrechnet.
So halt nur 70%.

LINK oder :Liar: Die alten Luegen sind noch nicht widerlegt, jetzt kommen schon wieder neue!

Emi: Sie haben aber 100% aller Grundstücksspekulanten aus 100% der Welt hinter sich!

STIN: nur Gerüchte.

OK, einige haben nur Jade-Aktien!?

Die burmesische Armee haette sich das NIE erlaubt, wenn sich nicht die LuegenPropaganda angedient haette!!! (gegen Bezahlung natuerlich)

Nein, liebe STINs, dafuer habe ich keinen Link! Deswegen muss einfach jeder seinen gesunden Menschenverstand nutzen.

Die BurmesenArmee wird nicht aufhoeren! Und wird es somit bestaetigen. Die Luegenpropaganda auch nicht.

Die UN wird scheinbar immer dekadenter?!!  Dir muessen rotieren. Die duerfen keine Zeit haben Netzwerke zu bilden!!!

:Angry:
Nachtrag: Die Detailzahlen der Volkszaehlung wurden immer noch nicht veroeffentlicht! Ganz einfach weil die Birmanen nicht mehr die Mehrheit haben.
Und das Militaer hat schon lange nicht mehr die Mehrheit, die hat Suu Kyi, was man an den letzten Wahlen sah!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
21. April 2018 7:55 pm

Emi:   JEDE Volksgruppe hatte bei der Entlassung in die Unabhängigkeit,  das Recht auf Selbstbestimmung 

Das ist und bleibt eine Ihrer gröbsten (und größten) Fehleinschätzungen.

EMI
Gast
EMI
21. April 2018 7:38 pm

Es geht um die Rohingya! Wenn die STINs aber darauf bestehen, die Rohingya waeren schon seit Jahrhunderten Rakiner, kann ich auch damit leben, dann waeren sie auch Myamesen!

nein, in Burma funktioniert das US-System nicht, d.h. in der USA ist man Amerikaner, wenn man dort geboren ist, wie
der grosse König auch. In Burma eben nicht. Man muss sich einbürgern lassen und das haben die Burmesen auch akzeptiert.
Erforderlich sind jedoch Nachweise und die haben die Bengalen natürlich nicht. Sind ja auch keine Rakhiner.

Desweiteren haben sich die Rakhiner immer wieder geweigert, die burm. Sprache zu lernen und sich zu integrieren.
Weltweit werden kaum Ausländer irgendwo eingebürgert, die die Sprache nicht können. Nicht in der EU, nicht in
USA oder Australien.

JEDE Volksgruppe hatte bei der Entlassung in die Unabhängigkeit,  das Recht auf Selbstbestimmung .

Nach heutigem Stand sind das fast 60% der Menschen,  die dort leben. 

Das Hat die burmesiche Armee von Anfang an brutal niedergemacht und wird das auch weiterhin machen. 

Würden all die ermordeten  Menschen  und deren Kinder noch leben , hätten die Birmanen heutecnicht mal 30% der Gesamtbevölkerung. 

Um es mal voll auf den Punkt zu bringen,  das Militär hat nicht mal 5% der Gesamt-Bevölkerung hinter sich. 

Sie haben aber 100% aller Grundstücksspekulanten aus 100% der Welt hinter sich! 

:Cry:  :Angry:

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
21. April 2018 5:57 pm

STIN:   Man muss sich einbürgern lassen und das haben die Burmesen auch akzeptiert. Erforderlich sind jedoch Nachweise und die haben die Bengalen natürlich nicht. 

Auch die allermeisten Rhakiner-Moslems, die in Bangladesh Zuflucht suchten, haben solche Nachweise nicht.

Und fast keiner der Flüchtlinge scheint tatsächlich an einer Umsiedlung in das Staatsgebiet von Myanmar interessiert zu sein, wenn die Bedingungen hierzu beibehalten werden.

Da es aber um Myanmar geht, werden die Bedingungen natürlich von Myanmar festgelegt. So einfach wie selbstverständlich.

Emi
Gast
Emi
21. April 2018 6:34 am

. Im Staub unter der sengenden Sonne schuften 3500 Rhakiner-Moslems für umgerechnet knapp vier Euro am Tag.

Mehr bekommen die Rohingyas im ach so menschenliebenden Thailand Netto auch nicht.

Arbeit macht frei!

welche Rohingyas – du meinst die muslim. EW von Rakhine? Die meinte eigentlich.

http://www.schoenes-thailand.at/wp-content/uploads/2018/04/ro2.jpg

DAS ist KEIN Bild aus das Lager!!

nein, nicht alle campieren im Lager, einige auch wild in freier Natur.

Das betrifft nach Einschätzung der Organisationen rund 200.000 der fast eine Million Rhakiner-Moslems, die in Bangladesch Zuflucht vor der Gewalt in ihrer Heimat Burma gesucht haben.

ja, sag ich auch hier in DACH – muss bald wieder “nachhause” in meine Heimat. Bin aber kein Thai und habe auch keine
Rechte dort.

Wer werden die naechsten sein?? Wie lange laesst man der Terror noch gewaehren?

ne, die Burmesen sind fertig. Ging nur im die Rakhiner.

Die “Besorgtheit” der Luegenpresse dient doch wohl nur dazu, die Rohingya duerfen niemals mehr in ihre HEIMAT zurueck kommen.

wenn du die Rakhiner meinst, nein – die haben dort schon alles eingeebnet, die wollen auch nicht mehr zurück.
Weil dann müssen sie in Lager….
Bangladesch wird wohl nun eine Insel für die bereitstellen. Dort können sie dann eine neue “Wahlheimat” aufbauen.

Es geht um die Rohingya! Wenn die STINs aber darauf bestehen, die Rohingya waeren schon seit Jahrhunderten Rakiner, kann ich auch damit leben, dann waeren sie auch Myamesen!

:Wink:

Das Bild mit der Behelfshuette ist auf der Flucht, wo sie mehrere Tage unterwegs waren und auch uebernachten muessen.

 

 

Emi
Gast
Emi
19. April 2018 6:15 am

. Im Staub unter der sengenden Sonne schuften 3500 Rhakiner-Moslems für umgerechnet knapp vier Euro am Tag.

 

Mehr bekommen die Rohingyas im ach so menschenliebenden Thailand Netto auch nicht.

Arbeit macht frei!

Sozialhilfeempfaenger (H4) bekommen , wenn sie arbeiten, im Verhaeltnis noch weniger.

Bleibt zu hoffen, sie muessen keine ICs bauen!!

http://www.schoenes-thailand.at/wp-content/uploads/2018/04/ro2.jpg

DAS ist KEIN Bild aus das Lager!!

Das betrifft nach Einschätzung der Organisationen rund 200.000 der fast eine Million Rhakiner-Moslems, die in Bangladesch Zuflucht vor der Gewalt in ihrer Heimat Burma gesucht haben.

 

SO ISSES! IHRER HEIMAT!

Wer werden die naechsten sein?? Wie lange laesst man der Terror noch gewaehren?

Die "Besorgtheit" der Luegenpresse dient doch wohl nur dazu, die Rohingya duerfen niemals mehr in ihre HEIMAT zurueck kommen.

DIE ist schon umverteilt!

:Angry:

berndgrimm
Gast
berndgrimm
18. April 2018 7:58 am

. Im Staub unter der sengenden Sonne schuften 3500 Rhakiner-Moslems für umgerechnet knapp vier Euro am Tag.

 

Mehr bekommen die Rohingyas im ach so menschenliebenden Thailand Netto auch nicht.

Arbeit macht frei!