Kinder in Thailand bekommen immer mehr Kinder

Die Geburtenrate geht in Thailand seit Jahren zurück. Gleichzeitig ist die Zahl der Minderjährigen, die ungewollt schwanger werden, stark angestiegen. Die jungen Mütter werden von der Gesellschaft ausgegrenzt.

Chari Sutanap, 14 Jahre alt, hat zwei Leben. Sie sind durch ein grosses Tor getrennt. Auf der einen Seite liegt ein Vorort am Rand von Thailands Hauptstadt Bangkok. Dort sieht man das Mädchen vor allem in ihrer Schuluniform, als eine ein bisschen trotzig wirkende, grossgewachsene Jugendliche.

Auf der anderen Seite, hinter dem grossen Eisentor, in einem Frauenhaus, ist Chari Sutanap Mutter einer kleinen Tochter. Die beiden Welten dürfen sich nicht vermischen. In der Schule, die sich in der Nachbarschaft befindet, weiss keiner ihrer Mitschüler von ihrer kleinen Tochter. Vielleicht fragen sie sich manchmal, wieso ihre Mitschülerin so müde ist.

Chari Sutanap, die eigentlich anders heisst und mit 13 Jahren schwanger wurde, gibt einer Ziffer ein Gesicht, welche die thailändische Regierung seit einigen Jahren beschäftigt. Im Vergleich mit den zehn Asean-Staaten hat Thailand nach Laos und Kambodscha die dritthöchste Rate an Teenager-Schwangerschaften, noch vor Indonesien und den Philippinen. Die Zahl ist im Nachgang der Krise von 1997 und besonders zwischen 2000 und 2012 – um 73 Prozent – angestiegen. Seit 2012 ist die Ziffer zwar wieder rückläufig, aber sie ist hoch für einen Staat, in dem der Zugang zu Verhütungsmitteln leicht ist und 90 Prozent der Kinder eingeschult werden. Aufklärung gehört eigentlich zum Pflichtstoff. Doch machen noch immer nicht alle Kinder auf der Sekundarschule, wo Sexualkunde im Rahmen sogenannter «Live Skills» behandelt werden soll, weiter.

In Thailand gibt es im regionalen Vergleich viele minderjährige Mütter

Geburten bei 15- bis 19-Jährigen pro 1000 Personen (Daten von 2012–2017)

Thailand hat im regionalen Bereich eine beachtliche Entwicklung durchgemacht; punkto Wettbewerbsfähigkeit oder Entwicklungsstatus landet es stets auf den vorderen Rängen. Damit einher ging auch der Rückgang der Geburtenziffer; mit 1,5 Kindern bekommen Frauen in dem südostasiatischen Schwellenland durchschnittlich nicht mehr Kinder als Frauen in der Schweiz. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille.

Abtreibungen illegal – aber nicht unmöglich

Wassana Im-em beschäftigt sich für die UNFPA, die Bevölkerungsagentur der Vereinten Nationen, mit diesem Phänomen. Die Suche nach den Gründen für die Zunahme der Schwangerschaften bei Minderjährigen ist alles andere als einfach. Themen rund um Sexualität sind tabuisiert, die Datenlage ist schlecht. Laut dem Zensus 2010 waren rund 13 Prozent der jungen Frauen zum Zeitpunkt der Schwangerschaft verheiratet, was in traditionellen Gemeinschaften Usus und in Thailand ab 17 Jahren legal ist.

Aber was ist mit der grossen Mehrheit? Wassana entkräftet zunächst eine Reihe von naheliegenden Vermutungen: Schwangerschaften bei Teenagern kommen auf dem Land nur etwas häufiger vor als im Grossraum Bangkok. Die Zahlen deuteten zwar darauf hin, dass das Phänomen eher in ärmeren Gesellschaftsschichten auftrete; allerdings vermutet die UNFPA, dass jene mit entsprechenden finanziellen Mitteln das Problem «anders lösen».

Das Bildungsniveau spiele eine Rolle, aber sei nicht der einzige erklärende Faktor. Viele der Betroffenen gäben an, vor dem entscheidenden Geschlechtsverkehr aufgeklärt gewesen zu sein. Wassana sagt, dass der Aufklärungsunterricht an den Schulen eher die negativen Konsequenzen von Sex betone als dass er kritisches, verantwortungsvolles Denken fördere.

Die Geburtenrate bei Mädchen ist in Thailand auffallend hoch
Von 1000 Personen in der jeweiligen Gruppe

Chari Sutanap erzählt, sie habe beim entscheidenden Geschlechtsverkehr mit einer flüchtigen Bekanntschaft ein Kondom benutzt, doch das sei eben gerissen. Sie habe jedoch erst nach fünf Monaten gemerkt, dass sie schwanger sei – zu spät, um das Kind abzutreiben. Schwangerschaftsabbrüche sind in Thailand nur in ganz engem Rahmen – etwa bei Vergewaltigung – und nur bis zur neunten Woche legal. Das heisst nicht, dass sich nicht auch sonst Wege finden lassen – wenn man das Geld dafür hat. Vor ein paar Jahren erschütterte der Fund von fast 2000 toten Föten in einem Tempel in Bangkok das Land.

Chari sitzt breitbeinig auf einem Ledersessel und erzählt ihre Geschichte in einem nüchternen Tonfall. Derweil streichelt sie zärtlich den Kopf ihrer kleinen Tochter, die in ihrem Schoss liegt und gierig aus dem Fläschchen trinkt. Wenn Chari jeweils am späteren Nachmittag aus der Schule kommt, bleibt ihr oft nicht einmal die Zeit, ihre Uniform auszuziehen. Das Frauenhaus am Rande der Hauptstadt, wo sie seit einem knappen Jahr lebt und in dem bis zu achtzig Frauen mit unterschiedlichen Problemen unterkommen, bietet zwar Schutz und Unterstützung. Aber um die Kinder müssen sich die Mütter selbst kümmern.

Ein Stigma für das Leben

Dass Chari Sutanap hier gelandet ist, hat finanzielle Gründe. Ihre Mutter, alleinerziehend, hat keine feste Arbeit und daher selbst kaum genug Geld. Aber immerhin pflegt sie den Kontakt zu ihrer Tochter. Viele von Charis Mitbewohnerinnen sind aus anderen Teilen des Landes in das Frauenhaus gekommen beziehungsweise abgeschoben worden. Möglichst weit weg von der Familie sollten sie sein, weil die Schwangerschaft der minderjährigen Tochter Schande über die Familie bringt. Viele haben weder zu ihren Angehörigen noch zum Kindsvater Kontakt.

Das Stigma, das den jungen, meist alleinerziehenden Müttern anhaftet, werden diese oft ein Leben lang nicht mehr los. Tatsächlich prallen in Thailand zwei Welten aufeinander: Ein buddhistisch geprägter Wertkonservatismus, wo sexuelle Themen tabuisiert werden und Keuschheit gelobt wird, kontrastiert mit einer relativ offen gelebten Toleranz, etwa gegenüber Transvestiten oder Prostitution, die Besucher aus dem Ausland bisweilen überrascht. Frauen möchten nicht namentlich zitiert werden, wenn sie von einer Macho-Gesellschaft sprechen, in der bereits Teenager-Jungs mit ihren sexuellen Erfahrungen prahlen und das auch im Erwachsenenalter fortsetzen.

Gleichzeitig ist es nicht angesehen, wenn junge Frauen vorehelichen Sex haben, besonders auf dem Land. In einer Unicef-Studie über Schwangerschaften bei Minderjährigen heisst es, die gelebten Geschlechterrollen verstärkten die Ignoranz vieler junger Erwachsener gegenüber ungewollten Schwangerschaften. Auch fehlende elterliche Aufsicht trage dazu bei.

Die Erkenntnisse der Studien zum Thema basieren auf Umfragen unter mehrheitlich jungen Frauen, die es irgendwie geschafft haben, sich in ärztliche Betreuung zu begeben. Wassana Im-em geht davon aus, dass es eine beträchtliche Dunkelziffer gibt. Was genau zum Anstieg der Zahl seit dem Jahr 2000 geführt hat, kann sie auch nicht erklären, im Gegenteil: Sie findet, dass die Familienpolitik der thailändischen Regierung in der Vergangenheit gar nicht schlecht funktioniert habe. Die Geburtenrate sei zwischen den siebziger und den neunziger Jahren von 4,5 Kindern pro Frau auf 2,1 zurückgegangen.

Vorbild Grossbritannien

Derzeit erhebt die UNFPA zusammen mit der Regierung Daten, um die Gründe für den ungewöhnlichen Anstieg bei den Teenagerschwangerschaften zu erforschen. Die Studie ist Teil eines im vergangenen Jahr verabschiedeten Gesetzes, das zum Ziel hat, die Zahl der minderjährigen Mütter zu reduzieren. Die Vertreter der Militärregierung liessen sich für das Gesetz in Grossbritannien inspirieren. Die Insel fiel vor allem in den neunziger Jahren mit hohen Raten von ungewollten Schwangerschaften bei Minderjährigen auf, konnte die Ziffer aber innert sechzehn Jahren um 51 Prozent reduzieren.

Das thailändische Gesetz schreibt unter anderem vor, dass der Zugang für 10- bis 19-Jährige zu Informationen und Institutionen, die sich mit Fortpflanzung befassen, verbessert werden muss. Auch soll jungen Müttern die Rückkehr in die Schule oder das Erlernen eines Berufs erleichtert werden. Auch am Tabu wird gekratzt: Derzeit richtet das Bildungsministerium zusammen mit einem TV-Sender, einem Telefonanbieter, zwei NGO und der UNFPA einen Kurzfilmwettbewerb für Jugendliche aus. Sie sollen in den Stücken zeigen, wie sie aufgeklärt werden wollen.

Bisher waren es vorwiegend NGO, die sich um in der Gesellschaft tabuisierte Themen kümmerten – nun scheint es, als habe die Regierung den Handlungsbedarf erkannt. Um die Wirksamkeit der Massnahmen zu beurteilen, ist es zwei Jahre nach dem Gesetzesbeschluss zu früh. Thailand hat sich den gleichen Zeitrahmen gesetzt wie Grossbritannien: mindestens zehn Jahre.

Ein neues Leben

Chari Sutanap hat eine Idee, wie ihre Zukunft aussehen könnte. Ihre zwei Leben sollen zusammenkommen, wenn sie die Schule beendet hat. Sie will zu ihrer Mutter ziehen, zurück in die Gesellschaft. Diesen Moment kann sie kaum erwarten. Derzeit teilt sie das Zimmer mit drei anderen jungen Müttern und deren Kleinkindern, an Privatsphäre oder genügend Schlaf ist nicht zu denken. Auf die Frage, ob sie noch ein Kind haben möchte, schweigt sie lange. Sie träume davon, eines Tages Architektur zu studieren, sagt sie. Ihre Stimme ist bestimmt, als sie sagt: «Ich brauche ein neues Leben.»

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
13 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Siamfan
Gast
Siamfan
31. Mai 2018 7:09 am

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/save-the-children-internationaler-report-ueber-kindheit-a-1210284.html

Der Kindheit beraubt

 

Thailand ist nur auf Platz 85!

Maximal können die Staaten 1000 Punkte erreichen, unterteilt in acht Kategorien:

  • Kindersterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren
  • Mangelernährung bei Kindern unter vier Jahren
  • Einhaltung der Schulpflicht
  • Häufigkeit von Kinderarbeit
  • Häufigkeit von Kinderehen
  • Rate der Teenager-Schwangerschaften
  • Vertreibung der Bevölkerung durch Krieg
  • Tötungsdelikte gegen Kinder

 Die Notwendigkeit von Nachhilfe gehoert aus meiner Sicht auch dazu und damit wuerden viele "reiche" nach unten durchrauschen!

:Cry:

EMI
Gast
EMI
19. Mai 2018 11:18 am

STIN sagt:

16. Mai 2018 um 3:37 pm

Da kann man eigentlich aus jedem Datenbestand durch einfaches Sortieren herausholen. Dann fügt man eine neue Spalte ein und subtrahiert vom Alter der Mutter, das Alter des Kindes.

bekommt der Teenie das Kind im KH, wird das genau dokumentiert und auch an die WHO
weitergegeben. Die weiss die Anzahl der Teenie-Schwangerschaften auch sehr genau.
Ebenso weiss das Amphoe genau, wie alt die Mutter bei der Geburt des Kindes ist. Die können das im Zentralregister
in Bangkok auf Knopfdruck ausdrucken. Nur machen das Regierungen sehr ungern, weil es ja ein Versagen der
Regierung ist, wenn immer mehr Teenie-Geburten anfallen.

Ich denke, gaebe es die Kind-Kinder nicht, Das habe ich für D schon bewiesen.

nein, alles falsch, was du behauptet hast.
Aber danke für den Wiki-Link – hab ich auch schon ändern lassen.
2012 ist halt nicht mehr aktuell. 2016 zwar auch nicht mehr, aber aktueller als 2012.
Ich gehe also davon aus, das bis Ende 2018 die Hebammen auf unter 1000 gesunken sind. Viele
Versicherungen werfen die ja immer noch raus. REVK auch wieder voriges Jahr. Über 100.

JA, UND [58] und [59] haben Sie als Gastschreiber selbst erstellt!?

nein, man gibt lediglich alle Quellen an und das Programm teilt dann von sich eine Nummer zu.
Klickt man dann auf die, kommt man unten zur Quelle. Alles belegt, alles durch die hauptpamtlichen
Redaktionäre überprüft und für wahr befunden. So läuft das – ohne Quellen geht es nicht.
Deine Quellen, wie Finn-TV, Klar-TV, MMnews – also alle Verschwörungsthorie-Quellen werden nicht
akzeptiert.

Und dann haben Sie das bei Sich im Blog kopiert und mit einer Fake-Überschrift aufgepeppt !?

nein, andersrum – hab es erst danach bei WIKI ändern lassen. Läuft also alles korrekt.
Natürlich nicht für Verschwörungs-Theoretiker – du weisst ja, Elvis lebt auch noch.

Rentiert eigentlich nicht mehr Wiki zu verbessern.

ne, ohne Quellen natürlich nicht. Wäre ja schlimm…..

https://de.wikipedia.org/wiki/Hebamme#Arbeitsverh%C3%A4ltnis

Wie schon erklärt. Die freiberuflichen Cookie-Träger sind Ladenhüter aus dem Mittelalter, damals hiessen sie
“Weissfrauen”. Benötigt kein Mensch mehr. Wenn die 1776 dann auch weg sind, sollten Krankenschwestern mit Fachausbildung Gynäkolgie,
durchaus imstande sein, die Hebammen zu ersetzen. Notfalls schickt man diese auf eine Schulung.

Sie schaffen es die KS-Rate auf über 95% zu bringen.

ja, aber nach den derzeit geltenden Gesetzen gibt es keine Lösung dazu. Wunsch-KS müssen durchgeführt werden.
Das liegt dann nicht in der Hand des Arztes.
Da muss erst eine Arzt-Reform her – in D meine ich. In TH werden 51% der KS in PKHs durchgeführt, wohl auch die
meisten auf Wunsch. Bei den KHs sind es unter 30%. Also keine Panik.

Jetzt müßten Sie nur noch etwas erfinden, aus Monatsbinden und Tampons Blutkonserven zu machen !

Verwenden viele Thais – meist Doi-Bewohner, auch Wanderarbeiter-Frauen, als Teebeutel.
Bekommt der untreue Ehemann dann entweder ins Kissen versteckt, oder als Beigabe zum Tee, mit viel Zucker.
Soll gegen die Mia Noi helfen – ok, ich muss mal weg zum kotzen

Ich bleibe trotz diesem Muell und OT bei meinen Ausfuehrungen!!

Ein Hauptgrund ist natuerlich das:

http://www.schoenes-thailand.at/Archive/24865#comment-72366

Ein Kind wird erst hundertprozentig erfasst, wenn es in die Schule geht oder krank wird.

Bis dahin laufen viele schon als Tochter der Mutter! Kommt in den "Besten" Familien vor!

Viele der missbrauchten Maedchen animieren dann ihre Schulfreundinnen auch dazu sexuelle Erfahrungen zu sammeln!!

Ich mache den missbrauchten Kindern jetzt keinen Vorwurf, sie wollen nichts anderes, als normal sein!!!

Gehe nicht davon aus, das versteht hier jemand!!

EMI
Gast
EMI
16. Mai 2018 2:32 pm
  • STIN sagt:

    15. Mai 2018 um 8:47 pm

    Emi: Und wieder verschweigt man die Zahl der Muetter, die unter 15 bereits Mutter werden und das obwohl man bereits 10 jaehrigen Kinder Hormonstaebchen einsetzt!

    Oder … vielleicht deswegen!?

    STIN: nein, man führt eine sehr genaue Statistik darüber, soweit die Schwangerschaften bekannt werden.
    Kampheng Pet hat immer geführt, nun ist es wohl Udon mit 1000en Teenie-Schwangerschaften unter 15.
    Musst halt suchen, wenn es dich interessiert.

 

Jetzt wundert mich gar nichts mehr! 

Jedes Kind wird irgend wann erfasst! 

Spätetestens wenn es in die Schule geht.

Da kann man eigentlich aus jedem Datenbestand durch einfaches Sortieren herausholen. Dann fügt man eine neue Spalte ein und subtrahiert vom Alter der Mutter,  das Alter des Kindes. 

Und die Spalte sortiert man wieder,  FERTIG! 

SCHEIS*E!!! Jetzt kann man wieder nicht kopieren. 

 

… sie habe beim entscheidenden Geschlechtsverkehr mit einer flüchtigen Bekanntschaft ein Kondom benutzt, doch das sei eben gerissen.

Die “Aufklaerung” waere sicher bei gut ausgebildeten Hebammen besser aufgehoben!.

STIN: ne, Hebammen klären Schüler weltweit nicht in Sexualkunde auf. 

Ich denke, gaebe es die Kind-Kinder nicht, Das habe ich für D schon bewiesen.

Emi: waeren die Thais laengst am aussterben!

STIN :nein, es würde dann wieder Einbürgerungs-Wellen landesweit geben, wie schon vor Jahren – als unser Hausmädchen samt
Geschwistern eingebürgert wurde. Damals wurden in Fang, Viang Heng usw. 10.000 Shans u.a. eingebürgert.

THAI bleibt Thai und Shan bleibt Shan,  auch wenn dann beide Thailänder sind!! 

 STIN: Man hat Millionen von Gastarbeitern im Lande – legale und illegale. Also kein Problem, auch nicht mit
der Ethnie – weil die sehen genauso aus, wie die Thais auch. Niemand erkennt da einen Unterschied, wenn die
Kinder dann perfekt Thai sprechen.

kann mir nicht vorstellen,  die werden eingebürgert! 

Was passiert mit den Eltern?! 

 

  • STINSTIN sagt:

    16. Mai 2018 um 2:39 am

    Die “Aufklaerung” waere sicher bei gut ausgebildeten Hebammen besser aufgehoben!.

    hier war ich auch tätig und habe bei Wikipedia den Eintrag mit der Lüge über 60% Hebammen von 14.000 – ändern lassen. Natürlich mit Quellen. Sind über die beiden Zahlen dann aufrufbar.

 

Was hat Ihr erneuter WikiFake damit zu tun,  in D führen Hebammen die Aufklärung durch. 

Das habe ich schon mehrfach belegt! 

 

STIN: Die freiberufliche Hebamme
Freiberufliche Hebammen arbeiten frei praktizierend in Schwangerenvorsorge, bei Hausgeburten und Wochenbettbetreuung und Stillhilfe. Die Vergütung für diese Tätigkeit übernehmen die Krankenkassen, mit denen die Hebammen direkt abrechnen. Außerdem kann die freiberufliche Hebamme als Beleghebamme tätig sein. Dabei arbeitet sie, vergleichbar mit Belegärzten, in einer Klinik. Ein stetig wachsender Arbeitsbereich ist die Schwangerschaftsvorsorge zum Teil in Kooperation mit Frauenärztinnen und -ärzten in einer Praxisgemeinschaft. Weiterhin bestehen Geburtshäuser, von Hebammen betreute selbständige außerklinische Einrichtungen.

2016 gab es ungefähr 24.000 Hebammen [58], davon 1776 freiberuflich.[59]

JA,  UND [58] und [59] haben Sie als Gastschreiber selbst erstellt!? 

Beim WB oder beim DF ?

Und dann haben Sie das bei Sich im Blog kopiert und mit einer Fake-Überschrift aufgepeppt !?

Ja,  genauso funzt die LügenPropaganda. 

Rentiert eigentlich nicht mehr Wiki zu verbessern. 

Erst muss die Propaganda Fußfesseln haben,  die Reisen und den Zugang zum Internet verhindern! 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Hebamme#Arbeitsverh%C3%A4ltnis

Wie schon erklärt. Die freiberuflichen Cookie-Träger sind Ladenhüter aus dem Mittelalter, damals hiessen sie
“Weissfrauen”. Benötigt kein Mensch mehr. Wenn die 1776 dann auch weg sind, sollten Krankenschwestern mit Fachausbildung Gynäkolgie,
durchaus imstande sein, die Hebammen zu ersetzen. Notfalls schickt man diese auf eine Schulung.

Sie schaffen es die KS-Rate auf über 95% zu bringen. 

Jetzt müßten Sie nur noch etwas erfinden,  aus Monatsbinden und Tampons Blutkonserven zu machen !

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
16. Mai 2018 2:23 pm

Ein buddhistisch geprägter Wertkonservatismus, wo sexuelle Themen tabuisiert werden und Keuschheit gelobt wird, kontrastiert mit einer relativ offen gelebten Toleranz, etwa gegenüber Transvestiten oder Prostitution, die Besucher aus dem Ausland bisweilen überrascht. Frauen möchten nicht namentlich zitiert werden, wenn sie von einer Macho-Gesellschaft sprechen, in der bereits Teenager-Jungs mit ihren sexuellen Erfahrungen prahlen und das auch im Erwachsenenalter fortsetzen.

Dies ist zu ruecksichtsvoll ausgesagt.

Brutal realistisch ist es so:

Eine Gesellschaft wo Heuchelei , Lug und Trug staatlich gefoerdert wird

wo eine Scheinreligioesitaet in den meisten Wats herrscht

wo es keine Werte ausser Geld und Status gibt

wo es keine positiven Vorbilder mehr gibt

und wo der Machismo leider auch von den meist alleinerziehenden Muettern

ihren Soehnen beigebracht wird

und wo fast jeder vor der Verantwortung davonlaeuft 

und die Dummheit als kultureller Wert geschuetzt wird

erzeugt auch soetwas.

Schliesslich braucht man Nachwuchs fuer die Prostitution

und Lohnsklaverei oder Kriminalitaet.

Emi
Gast
Emi
15. Mai 2018 8:30 pm

Und wieder verschweigt man die Zahl der Muetter, die unter 15 bereits Mutter werden und das obwohl man bereits 10 jaehrigen Kinder Hormonstaebchen einsetzt!

Oder … vielleicht deswegen!?

Diese Aussage einer 12-13 jaehrigen trifft mich wie ein Hammer!

… sie habe beim entscheidenden Geschlechtsverkehr mit einer flüchtigen Bekanntschaft ein Kondom benutzt, doch das sei eben gerissen.

 Die "Aufklaerung" waere sicher bei gut ausgebildeten Hebammen besser aufgehoben!.

 

Ich denke, gaebe es die Kind-Kinder nicht, waeren die Thais laengst am aussterben!

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
15. Mai 2018 5:48 pm

Normalerweise helfen die (Groß-)Mütter aus; schade, daß das bei diesem Beispiel-Mädchen nicht (bzw. erst nach der Schule) klappt. Und es ist nicht einzusehen, daß das Problem einseitig beim Mädchen verbleibt.

Andererseits versteht jeder, der die Thai-Mentalität auch nur ansatzweise kennt, daß es wegen der vermuteten Folgen fast unmöglich ist, den “Vater” zu “zwingen”, zu seiner Verantwortung zu stehen.

Grundsätzlich hat das ganze natürlich etwas mit der (nicht nur bei diesem Thema) fehlenden Bildung zu tun. Es bleibt viel zu tun.

markus raymann
Gast
markus raymann
16. Mai 2018 1:18 pm
Reply to  Raoul Duarte

Was hat die Anerkennung und Mithilfe eines Vaters ,mit der Thailändischen Mentalität zu tun.

Ich finde halt solche Grundsätzlichen Herausforderungen müssten die Thailänder/Innen unbedingt angehen