Bangkok: US-Botschafter Davies fordert Thailand zum Rückkehr zur Demokratie auf

Der US-Botschafter in Thailand, Glyn Davies, fordert Thailand auf, zur Demokratie zurückzukehren, während das Königreich sich unter den Bedingungen der von der Junta verfassten Verfassung 2017 auf eine Wahl hin bewegt.

Anlässlich der frühen Feierlichkeiten zum amerikanischen Unabhängigkeitstag am Donnerstagabend sagte US-Botschafter Glyn Davies: “Freie und faire Wahlen werden Thailand als eine führende Rolle in der Region stärken und werden auch neue Möglichkeiten eröffnen, unsere Partnerschaften weiterhin zu stärken”.

US-Botschafter Davies sagte gegenüber Reportern, dass eine Demokratie der beste Weg ist, um die Bürger des Landes mit der Regierung zu verbinden, und dass die Amerikaner “wollen, dass Thailand erfolgreich, stark und wohlhabend ist”.

Die Amerikaner haben die “Hoffnungen auf eine frühe Rückkehr zur Demokratie, um die Gesellschaft weiter vorwärts zu bewegen”, fügte er hinzu.

Der Gesandte der US-Regierung lehnte es jedoch ab, sich über den so genannten “Fahrplan für die Demokratie” der Junta sowie die Verfassungsbestimmungen, die die laufenden Wahlen sicherstellen werden, weiter zu äußern.

US-Botschafter Davies wird Thailand in ein paar Monaten, nach drei Jahren Dienstzeit im Königreich, wieder verlassen. Er sorgte bereits 2016 für Schlagzeilen, als er öffentlich mit Außenminister Don Pramudwinai zusammenstieß, kurz nachdem die USA in einer UN-Menschenrechtsratssitzung Thailand zu Menschenrechtsfragen kritisiert hatte.

Der US-Botschafter, der für ein Treffen mit Don zum Außenministerium eingeladen worden war, kritisierte Thailands Unterdrückung der politischen Rechte unter der Junta, einschließlich der Verfolgung von Nutzern der sozialen Netzwerken, die Einschränkungen negativer öffentlicher Kommentare bis hin über die damalige Charta und die Strafverfolgung von Zivilisten vor den damaligen Militärgerichten.

Aber es war nur ein einmaliger Zusammenstoß, als US-Botschafter Davies, während er sich an den Kern Wert der Demokratie in den USA hielt, die Meinungsverschiedenheiten mit der thailändischen Regierung weitgehend geringschätzte und in Worte fasste.

In diesem Jahr lancierte er auch die lange vorbereitete „ Great and Good Friend „ Ausstellung, bei der Artefakte zwischen den thailändischen Königen und den US-Präsidenten gezeigt wurden. Mit der Ausstellung wurde der 200. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern USA und Thailand gefeiert.

 

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7 Kommentare zu Bangkok: US-Botschafter Davies fordert Thailand zum Rückkehr zur Demokratie auf

  1. Siamfan sagt:

    Gestern war merkwürdig viel Militär in ZivilFahrzeugen unterwegs. 

    Alle bewaffnet ("no show").

    • STIN STIN sagt:

      Gestern war merkwürdig viel Militär in ZivilFahrzeugen unterwegs.

      Alle bewaffnet (“no show”).

      haben die mein Projekt übernommen. Das geht aber nicht, das ist von mir…
      Werde mich gleich schlau machen.

      • Siamfan sagt:

        Ne,  da waren hohe Tiere ohne Schulterklappen unterwegs. 

        Ihr Vorschlag ist ein Schlag ins Wasser! 

        Die Haben keine geeichten Tachos! !

        Die haben keinerlei Versicherung dafür,  wie Sie das für die traditionelle Schulung in TH behaupten. 

        Die haben keinerlei Sonderrechte,  dürfen also nicht,  irgendwelche Gesetze brechen. 

        Machen sich also selbst strafbar,  wenn sie bei einer Geschwindigkeitsübertretung hinterherfahren. 

        So ein Scheiß  kann nur von STIN kommen. 

        555555

        • STIN STIN sagt:

          Ne, da waren hohe Tiere ohne Schulterklappen unterwegs.

          Ihr Vorschlag ist ein Schlag ins Wasser!

          dazu müsste ich wissen, welcher Vorschlag das war. Ich gucke nicht alles durch.
          Daher dazu auch keine Antwort oder Nachweise. Immer so wie ich auch (siehe Zitat) die
          Erklärungen von mir mitangeben. Sonst kann ich die nicht zuordnen.

  2. Raoul Duarte sagt:

    Wie im Nachbar-Thread schon angemerkt:

    Der Herr durchläuft gerade seine letzten Tage oder Wochen in dieser Funktion im Königreich. Und das ist auch gut so.

    In den sozialen Netzwerken gibt es zwar schon Stimmen, ihm bei seiner Ausreise eine rote "Unerwünschte Person"-Anmerkung in den Paß zu stempeln (und im Computer abzuspeichern) – aber das würde meiner persönlichen Meinung nach denn doch zu weit gehen.

    Letztlich ist festzustellen: Weg ist weg.

  3. berndgrimm sagt:

    Von den westlichen Botschaftern in Thailand hört man genau 2 Mal während ihres Törns:

    Wenn sie mit grossem Bruhei kommen und wenn sie 4 Jahre später mit viel weniger

    Bruhei aber grossen Worten wieder gehen.

    Dazwischen ist Wellness und Sightseeing  angesagt.

    Und genaue Ortskenntnis

    zwischen Banyan Tree, Kempinski oder Shangri La und dem Thai Country Club

    oder Alpine Golf Course !

    Natürlich sagt man Ab und An ein paar unverbindliche Worte über Democrazy

    und fehlende Menschenrechte, geschweige denn Meinungsfreiheit.

    Wenn die Trump Ami Regierung an Thailand was zu meckern hat

    dann sicher nicht fehlende Demokratie oder Menschenrechte.

    da ist man selber sehr flexibel ,

    sondern wenn Teile der Harley Davidson Produktion nach

    Thailand verlegt würden.

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