Phuket: Schiffsunglück – 49 Chinesen werden vermisst

Nach zwei Schiffsunglücken in Thailand werden mehrere Menschen vermisst. Vor Phuket sank ein für Tauchausflüge genutztes Boot, auch eine Jacht kenterte. Zu dem Zeitpunkt herrschte starker Wind.

Bei starkem Wind und hohen Wellen sind vor der Küste Thailands zwei Boote gesunken. 49 Menschen werden vermisst, wie die örtliche Polizei mitteilte. Ein Boot mit 90 Touristen aus China war vor Phuket gesunken.

Eine Jacht mit 39 Menschen sank vor der Insel Koh Mai Ton. Die Marinepolizei konnte demnach bisher rund 80 Menschen retten. Auch ein russisches Paar, dessen Jet-Ski bei der Insel Koh Racha gekentert war, wurde laut Polizei gerettet.

Bei Urlaubern beliebte Gegend

Die Inseln liegen südlich von Phuket. Die Gegend ist bei Urlaubern beliebt. Die Behörden hatten vor den Zwischenfällen Unwetterwarnungen bis kommenden Dienstag ausgegeben. Darauf verwies auch der Gouverneur von Phuket, Norraphat Plodthong. “Wir hatten gewarnt”, sagte er. Die Behörden würden nun prüfen, ob solche Warnungen künftig mit einem Fahrverbot für Ausflugsboote verbunden werden sollen.

Das Auswärtige Amt teilte mit, die Botschaft in Bangkok versuche derzeit herauszufinden, ob deutsche Staatsangehörige betroffen sind.

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
7. Juli 2018 12:28 pm

Phuket:  Kein Boot soll heute auslaufen

ThaiPBS:    Das Phuket Marine Office hat eine Verfügung erlassen, die es allen Booten verbietet, die Ao Chalong Bucht zu verlassen, um die Suche nach 23 Passagieren zu erleichtern, die nach zwei Bootsunfällen noch vermisst werden.

Die Suche, an der Taucher, Marine-Soldaten, Marinepolizisten, Freiwillige und Beamte anderer Behörden teilnahmen, wurde gestern  abgesagt und soll heute fortgesetzt werden. 

 

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
6. Juli 2018 1:01 pm

Nation:    Boote sollen den Hafen von Phuket nicht verlassen

Die Warnungen werden – leider – immer wieder mißachtet.

Nation:    Der stellvertretende Chef der Touristenpolizei Surachet Hakpan (“Bog Joke”) erklärte: “Wir haben viele Reiseveranstalter in Phuket gewarnt, den Hafen nicht zu verlassen. Sie haben viele Male unsere Warnungen ignoriert, indem sie von Häfen mit Touristen in die Andamanensee abgefahren sind, während Wind und Wellen gefährlich hoch waren.”

Die beiden Reiseveranstalter, bei denen es zu Unfällen gekommen ist, werden umgehend wegen weiterer Rechtsstreitigkeiten zu den Seeunfällen befragt.. 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
6. Juli 2018 9:20 am

 

Die Marinepolizei konnte demnach bisher rund 80 Menschen retten.

Nicht die Marine Polizei sondern die Marine!

Ich habe keine Erfahrung wie es in der Andaman See ist,

aber ich kann sagen dass die Verhältnisse im Golf von Thailand

absolut katastrophal sind.

Wer Anarchie und Chaos auf Thailands Strassen kennt muss sich

dies auf See noch vielfach potenziert vorstellen.

Sie kennen keine nautischen Regeln und fahren stets jenseits

ihrer Möglichkeiten.

Als Segler, besonders als Einhandsegler in einem kleinen Hobie Cat

muss man sich vor Sturm und auch hohen Wellengang vorsehen.

Aber den gibt es im oberen Golf nur selten.

Gestern musste ich zum ersten Mal wegen Starkwind einen Törn

abbrechen. Meine australischen Freunde in ihren grossen Cats segelten weiter.

Jedenfalls ist das Wetter ein viel kleineres Problem als die Thai "Kapitäne"!

Die Aussies nennen sie : billabong bums.

Und die "Marine Polizei" gehört zu dem absolut Inaktivsten was ich jemals

in Thailand erlebt habe.Und ich habe Einiges erlebt!

Seit 6 Jahren besuche ich regelmässig unsere lokale Marine Polizei Station

und kenne alle ihre Ausreden um nicht selber mal in See stechen zu müssen!

Und dann vielleicht auch noch bei schlechtem Wetter!Unmöglich!

Es gibt in Thailand alle nötigen Gesetze und auch viele Behörden

deren Aufgabe es wäre diese Gesetze durchzusetzen aber…….!

Siamfan
Gast
Siamfan
6. Juli 2018 8:14 am

Genau erinnere ich mich nicht mehr (Ausbildung zum Bootführerschein),  aber jedes Boot hat eine Zulassung,  auch für die Fahrgastzahl. 

Kommt eine Wetterwarnung,  wie in diesem Fall,  sinkt diese Zahl erheblich. 

Etwa:

20Personen bei Schönwetter

8 Personen bei kleiner Warnung. 

Diese Daten müssen gut sichtbar im Fahrgastraum angebracht sein. 

Natürlich gibt es dann Probleme mit der Versicherung, wenn die Boote überladen waren. 

In TH wohl kein Problem!????

Mit nur noch etwa 40% der Fahrgäste,  wird die Fahrt erheblich sicherer,  aber auch der Gewinn sinkt in den Keller. 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
6. Juli 2018 9:54 am
Reply to  Siamfan

Auf jeder Fähre steht die maximale Pax Zahl.Daran hält sich nur keiner!

Schlechtwetter Zahlen gibt es keine.

Die Fähre nach Koh Sichang gehört angeblich zu den sichersten Fähren

im Golf von Thailand. Wir fahren mit ihr fast wöchentlich.

Sie hat auch Schwimmwesten und Rettungsringe an Bord.

Sie ist immer überladen!

Am WE mit Paxen und Fahrrädern. Während der Woche mit Fracht(!)!

Leo,Chang,Heineken,Hong Thong!

Passiert ist bisher nix! Kontrollen habe ich nie gesehen, aber viele

Farang Touris die nach Besichtigung der Dampfer unverrichteter Dinge abreisten.

Wir bleiben grundsätzlich auf dem Oberdeck. Da wird man nicht vollgekotzt.

Die Fahrt ist immer noch spottbillig: Für 12km in ca 40 Minuten

50THB für Erwachsene und 30 THB für Fahrräder.

Wir kennen die meisten Besatzungen!

Eine sagen wir mal nicht ganz gelungene Alkohol und Drogen Rehabilitierungs

Massnahme.

sollte so ein Kahn mal kentern oder absaufen hätte man als Schwimmer

keine Probleme eine der Muschelbänke im flacheren Wasser

oder ein Schiff auf Aussenreede im tieferen Wasser zu erreichen.

Aber fast alle Thai sind Nichtschwimmer.

Teile der Besatzungen auch!

 

Siamfan
Gast
Siamfan
6. Juli 2018 6:17 am

Traurige Bilanz der Gier

Hoffentlich waren die Veramstalter gut versichert!? ! 

siamfan
Gast
siamfan
6. Juli 2018 4:51 am

Es werden 4 Kommentare an gegeben, es ist aber nur einer zu sehen.

In der Uebersicht werden 3 andere angezeigt, klickt man diese an, kommt nichts!

siamfan
Gast
siamfan
6. Juli 2018 4:35 am

“Wir hatten gewarnt”, sagte er. Die Behörden würden nun prüfen, ob solche Warnungen künftig mit einem Fahrverbot für Ausflugsboote verbunden werden sollen.

Das Auswärtige Amt teilte mit, die Botschaft in Bangkok versuche derzeit herauszufinden, ob deutsche Staatsangehörige betroffen sind.

Dann ist ja alles gut!