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Ist es in Ordnung, wenn sich ein ermittelnder Polizeibeamter als Mönch verkleidet, und so einen echten Mönch, der in seinem Tempel und auf der Straße Methamphetamin Pillen ( YaBa ), auf frischer Tat ertappt und überführen kann? Diese Frage diskutieren derzeit viele Internet Nutzer in den sozialen Netzwerken.

In den sozialen Netzwerken sind hitzige Diskussionen entstanden, nachdem auf der bekannten thailändischen Facebook Seite „ Koh Tid Sathanakarn Lae Ubatihed „ ein Foto veröffentlicht wurde, dass einen überführten und verhafteten Mönch zeigt, der auf einem Stuhl sitzt, während hinter ihm die Ermittler der Polizeistation Tha Hin stehen. Dabei ist ein Polizeibeamter als Mönch verkleidet und trägt seine Polizeimarke gut sichtbar vor seiner Brust.

In der Erklärung zu diesem Foto wird berichtet, dass sich der Polizeibeamte, nachdem die Ermittler einen Hinweis auf einen Mönch erhalten hatten, der auf dem Tempelgelände und auf der Straße Methamphetamin Pillen ( YaBa ) anbietet und verkauft, als Mönch verkleidet hat. So konnte er dem Tatverdächtigen unauffällig folgen und ihn auf frischer Tat erwischen. Weitere Angaben zur Identität des Verdächtigen, noch zur Anzahl der YaBa Pillen wurden nicht gemacht.

Da Foto zog zahlreiche Kommentare und auch viel Gelächter unter den thailändischen Internet Nutzern an. Während die meisten von ihnen der Meinung waren, dass der als Mönch verleidete Polizeibeamte gute Arbeit geleistet hatte und ihn dafür lobten, dass er alles unternommen habe, um den Drogendealer zu überführen und zu verhaften, gab es allerdings auch einige Nutzer, die anderer Meinung waren.

Einige von ihnen sagten, dass eine Verkleidung als Mönch für einen Polizeibeamten „ ungeeignet „ sei, um damit auf Verbrecherjagd zu gehen. Die Kommentare setzten eine heftige und hitzige Diskussion zwischen den Befürwortern und den Gegnern dieser Strategie in Gang.

Eine andere buddhistische Dhamma Seite auf Facebook stimmte der Verkleidung des Polizeibeamten ebenfalls nicht zu. Der Autor dieser Seite stellte dazu die Frage: „Haben thailändische Polizeibeamte keine Angst davor zu sündigen? Der Beamte nutzt die Verkleidung als Mönch nur dazu, um in seinem Beruf Ergebnisse zu zeigen“.

Die bei den Thais sehr beliebte Online Seite Sanook.com hatte ebenfalls das Verhaftungsfoto der Polizei veröffentlicht. Hier entstanden ebenfalls heftige Diskussionen über das für und wider dieser Verkleidung des Polizeibeamten. Allerdings waren sich auch hier die meisten der Nutzer einig, dass der Polizeibeamte gute Arbeit geleistet hat, da er ja schließlich einen Drogendealer, egal ob Mönch oder nicht, aus dem Verkehr gezogen hatte.

Von STIN

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Raoul Duarte
Raoul Duarte
4. August 2018 5:23 pm

Ich denke, es ist überhaupt keine Frage:

Ob eine Verkleidung als buddhistischer Mönch in Thailand und den Anrainer-Staaten oder als christliche Nonne in Nord-/Südamerika und Europa oder als Imam in islamischen Länder zur Verhaftung eines Kriminellen führt, kann vernachlässigt werden. Es kommt nur auf das Ergebnis an.

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