Thailand bereitet sich auf den Taifun Mangkhut vor – heftige Regenfälle erwartet

Thailand bereit sich ebenfalls auf den Taifun Mangkhut vor, der von Sonntag bis zum Mittwoch über Thailand ziehen soll. Das Wetteramt teilte bereits am Freitag mit, dass die Zentralen Ebenen, der Osten und die Westküste des Südens von Sonntag bis zum Dienstag mit sintflutartigen Regenfällen rechnen müssen, wenn der Taifun Mangkhut auf den oberen Teil Vietnams und den unteren Teil Chinas treffen sollte.

Auch in Oberthailand, im Norden und im Nordosten wird es von Montag bis Mittwoch zu starkem Regen kommen, warnt das Wetteramt weiter. Hohe Meereswellen zwischen 2 Meter und 4 Meter Höhe werden in der Andamanensee und im oberen Teil des Golfs im gleichen Zeitraum erwartet, warnt die Abteilung weiter.

Einige Provinzen haben jetzt schon bereits hohe Wasserstände aus den früheren Regenfällen. Unterdessen beschleunigen die Behörden den Prozess des Ablassens von überschüssigem Wasser, um mehr Regenwasser aufzunehmen, das vom Taifun Mangkhut erwartet wird.

Nach dem weiteren starken Regen in der vergangenen Woche haben sich die zuständigen Behörden dazu entschieden, die Wasserabgabe des Srinakarin Staudamm und des Vajiralongkorn Staudamm zunächst bis zum 30. September zu erhöhen.

In ähnlichen Nachrichten sagte Herr Somkiat Prachamwong, der Generalsekretär des Office of National Water Resources bereits, dass bestimmte Teile des Landes den Entwässerungsprozess beschleunigen müssen, während einige andere Wasser Reservoirs dagegen gefährlich niedrige Wasserstände haben.

Elf große und mittelgroße Dämme im Norden und im Nordosten halten weniger als 60 % ihrer Wasserspeicherkapazität. Dagegen halten die Gebiete in den Becken von Mae Klong, Phet Buri, Bang Pakong und Chao Phraya zu viel Wasser und die Behörden sind dazu gezwungen, hier ebenfalls noch mehr Wasser abzulassen.

Die sechs Dämme, die in diesen Gebieten mehr als 80 % ihrer Wasserspeicherkapazität haben, sind:

  1. Nam Un Staudamm in Sakon Nakhon ( 104 % ),
  2. Kaeng Kranchan Staudamm in Phetchaburi ( 99 % ),
  3. Vajiralongkorn Staudamm in Kanchanaburi ( 92 % ),
  4. Srinakarin Staudamm in Kanchanaburi ( 92 % ),
  5. Khun Dan Prakarn Chon Staudamm in Nakhon Nayok ( 86 % )
  6. und das Naruebodindrachinta Reservoir in Prachin Buri ( 89 % ).

Der Nationale Wasserressourcenausschuss hat beschlossen, die Umsetzung von 11 großen Wassermanagementprojekten, die dazu beitragen sollen, die Wasserreserven des Landes zu verbessern, weiter zu beschleunigen, sagte Herr Somkiat in seiner Eigenschaft als Mitglied und Sekretär des Komitees.

All diese Projekte kosten jeweils mehr als eine Milliarde Baht und sind Teil des 20-jährigen nationalen Masterplans für Wassermanagement. Diese Projekte waren früher als strategischer Plan für das nationale Wassermanagement bekannt.

Insgesamt würden die 11 Projekte rund 73,7 Milliarden Baht verschlingen, sagte Herr Somkiat weiter.

Vier der 11 bereits genehmigten Projekte sind das:

  1. Si Song Rak-Wassertorprojekt in der Provinz Loei,
  2. das Entwicklungsprojekt des Huay Luang Nebenflusses in Nong Khai,
  3. das Chi Reservoirprojekt in Chaiyaphum
  4. und ein weiteres Wasserpräventionsprojekt in Chaiyaphum.
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