Kabinett genehmigt 2 Millarden Baht an Ausgleichszahlungen

Bangkok Post -…….Das Kabinett billigte am Dienstag für alle Opfer politischer Gewalt eine Entschädigung in Höhe von zwei Milliarden Baht, sagte Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra. Frau Yingluck sagte, dass die Zahlungen in zwei Teile aufgeteilt werden – Mittel für psychisch erkrankte und Mittel zur Kostendeckung der Ausgaben von Opfern. Alle politischen Gruppen werden die gleiche Entschädigung erhalten und ein Ausschuss wird prüfen, ob die Opfer der Gewalt im Süden die gleichen Entschädigungen erhalten werden, sagte sie.


Das Außenministerium ist verantwortlich für die Kontaktaufnahme gegenüber Verwandten getöteter Ausländer, um sie über die Entschädigung zu informieren, sagte Frau Yingluck.

Die Ministerpräsidentin erklärte, dass die Regierung der Familie des erschossenen japanischen Kameramanns, Hiroyuki Muramoto, 250.000 US-Dollar Entschädigung anbieten wird. Außerdem wird die Regierung ein Kondolenzschreiben an die Familie von Hiroyuki Muramoto richten.

“Der Brief wird im Namen der thailändischen Ministerpräsidentin Hiroyukis Familie übergeben und man wird die Familie über die Entschädigung informieren”, sagte sie.

“Ich werde nicht genug Zeit haben, um mich mit seiner Familie zu treffen”, sagte sie, als sie gefragt wurde, ob sie die Familie des Journalisten während ihres Staatsbesuchs in Japan in der nächsten Woche treffen wird.

Der Abgeordnete der Demokratischen Partei, Sathit Pitutecha, erklärte am Donnerstag, dass er vor dem Verwaltungsgericht eine einstweilige Verfügung beantragen wird, um die Zahlung einer Entschädigung an alle Opfer politischer Gewalt zu verhindern.

“Die Entschädigung steht nicht im Einklang mit den gesetzlichen Prozeduren und wird nicht gleichermaßen an alle Seiten verteilt”, sagte Herr Sathit.

“Die Ministerpräsidentin, die Minister und die Staatsbeamten sollten nicht den Anordnungen des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra folgen und seinen Unterstützern eine Ausgleichszahlung anbieten, denn dies könnte eine Verletzung von § 157 des Strafgesetzbuches sein  ( Pflichtverletzung ).

http://www.bangkokpost.com/news/politics/283159/b2bn-fund-passed-for-political-victims

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2 Antworten zu Kabinett genehmigt 2 Millarden Baht an Ausgleichszahlungen

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    bukeo:

    Kriegsreporter gehen immer ein Risiko ein, sieht man nun in Syrien wieder.

    Richtig, jeder Journalist in Krisengebieten weiss, welches Risiko er eingeht.
    Und in keinem Land bekommt er eine Entschädigung.
    Die Toten sind von Takkis Demagogen für seine Zwecke missbraucht worden
    weil sie sich nicht mehr wehren konnten.
    Und die Verbliebenen wurden von ihnen auf perfide Weise gekauft.
    Und der Steuerzahler soll diese “Wahlwerbung” bezahlen.

  2. Avatar bukeo sagt:

    Polenghis Entschädigung………………..
    geschrieben von Walter Roth , März 07, 2012

    ….dürfte sicher in gleicher höhe ausgerichtet werden.

    davon gehe ich auch aus, egal – ob dieser Reporter von den Söldnern der Rothemden oder von der Armee/Polizei erschossen wurde. Das ist bis dato noch nicht geklärt.

    Naja, ich weiss, Thailand sollte man mit Millionensummen straffen, dafür das sie auf Reporter schossen und diese töteten und selbst das wäre nicht genug.
    Genugtuung könnte nur ein Urteil gegen Abhisit und Prayuth sachaffen.

    warum sollte man Thailand strafen. Es wurden ja auch Soldaten durch die Red Siams getötet, wie Saeh Daeng öffentlich in einem Interview erklärte – dort nannte er sie halt Ronin Warriors, die den Rothemden halfen.
    Somit müsste man auch die Rothemden Führer, die somit Beihilfe zum Mord geleistet haben, zur Verantwortung ziehen – was passiert aber, nichts. Diese Mörder sitzen tw. sogar in der Regierung. Das alleine würde einen neuen Putsch schon gerechtfertigen.

    Warum hier immer auch Prayuth genannt wird, ist mir auch ein Rätsel.
    Der war ja noch gar nicht Armeechef. Das war Anupong.

    Aber eben, Gerechtigkeit ist eine diffizile Sache und nach der darf man eigentlich einen Reporter aus dem Ausland nicht höher werten wie einen Prai aus dem Isaan.

    Kriegsreporter gehen immer ein Risiko ein, sieht man nun in Syrien wieder.

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